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Wasteland 3: "Holy Detonation" gezähmt

Ende Oktober hatte ich von dem DLC “Cult of the Holy Detonation” für Wasteland 3 berichtet, dass ich dort gerade im (mutmaßlichen) Endkampf stecke. Den Urlaub zu Beginn des Jahres habe ich dann genutzt, dort fortzusetzen.

(Nachdem ich fast eine Stunde damit vergeudet hatte, wieder in den entsprechenden Raum zu gelangen. Nach dessen Betreten gehen verschiedene Cut-Szenes und Dialoge unmittelbar in den Endkampf über, so dass man nur vor der Tür speichern kann, und die bekam ich nicht mehr auf. Nach ewigem Probieren - ich erinnerte mich nicht daran, dass man da etwas besonderes tun musste - bin ich etwas zurückgelaufen, nur um dann festzustellen, dass auch keine Dialoge mehr mit NPCs möglich sind, weil sich das Spiel vermutlich verschluckt hatte. Nach einem Neustart lief alles ohne Probleme. *grummel*)

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Martha Wells: The Murderbot Diaries

In meinem Lesetagebuch hatte ich bereits - wie schon vor drei Jahren - die ganz hervorragenden Murderbot Diaries von Martha Wells empfohlen, und das möchte ich noch einmal ganz eindrücklich in einem eigenen Beitrag tun.

Ein Überblick über die Serie von - bislang - fünf Novellen und einem Roman, mit leichten Spoilern:

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Aufräumen zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel kann man gute Vorsätze für das kommende Jahr fassen, etwas neu beginnen - oder auch die Gelegenheit nutzen, alte Zöpfe abzuschneiden. Manchmal kam es bei mir zu ersterem; so haben wir vor drei Jahren (etwas ungeplant) den kompletten Keller auf- und umgeräumt (ein großartiges Ergebnis, immer noch; nur die Aufgabe selbst hat keinerlei Spaß gemacht und den Großteil einer Urlaubswoche gefressen). Oft habe ich letzteres getan, so beim Großputz der Mailinglisten und Newsletter vor 7 Jahren (dieses Jahr war nicht viel zu putzen, erfreulicherweise; ich scheine nicht mehr diverse Mailinglisten und Dutzende Newsletter zu abonnieren, die ich dann doch nicht lese), oder der Abschaltung einer Webpräsenz, die seit einem Jahrzehnt überholt war.

Und so war es auch dieses Jahr.

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Telefax im Jahr 2022

Ich habe ein Telefaxgerät zuhause. Nein, falsch - ich benötige manchmal ein Faxgerät und nutzte dafür bisher ein ohnehin vorhandenes Kombigerät. Die Nutzungsfrequenz ist niedrig; eingehende Faxe bekomme ich eigentlich gar nicht, und faxen muss ich auch nur selten: ab und an ist das bequemer als scannen und mailen, in erster Linie gibt es aber bestimmte Situationen in meinem Leben, in denen ich einerseits unterschriebene Dokumente übermitteln muss - gescannte Unterschriften sind so eine Sache - und vor allem andererseits die einzige gesichert bestehende Empfangsmöglichkeit ein Faxgerät ist.

Nun steht der Drucker, der zugleich Faxgerät ist, zusammen mit Desktop, Laptop, Server und NAS in meinem “Home-Office”; von dort aus gibt es aber keine kabelgebundene Verbindung zur FRITZ!Box, die hier Internet und Telefon macht. Vor neun Jahren, nach dem Erwerb des ersten Multifunktionsgeräts, hatte ich das über eine DECT-Anbindung gelöst. Das funktionierte prima; sowohl mit dem damaligen ISDN-Anschluss als auch ab 2016 mit der FRITZ!Box und VoIP oder ab 2020 mit dem neuen Multifunktionsgerät.

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Serien 2021/II

Das zweite Halbjahr war glücklicherweise wenig durch Corona geprägt; das hat folglich auch den Medienkonsum etwas gesenkt. Dennoch waren einige schöne Serien dabei, die ich teilweise auch gerne empfehlen möchte.

Kurz und gut, der Rückblick auf das zweite Halbjahr 2021 stellt sich das wie folgt dar:

  • Navy CIS, Staffel 18 (bis zum Ende)

Im Bereich der Krimis haben wir uns sowohl gefreut über die neuen Staffeln von

  • Der junge Inspektor Morse, Staffel 7
  • The Rookie, Staffel 2

sowie

  • Brooklyn 99, Staffel 6

als auch über die Neuentdeckung

  • Major Crimes, Staffeln 1-6

(schade, dass es davon nicht mehr gibt).

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Lesetagebuch 2021

Im vergangenen Jahr schrieb ich:

2020 war ein anderes Jahr als alle Jahre davor. Das gilt auch für das Lesetagebuch.

2021 war nun - zumindest in der ersten Hälfte - leider nicht viel anders als 2020; und aus denselben Gründen war da oft die Luft raus, und die Energie reichte nur noch (schlechtestenfalls) für Twitter und Facebook, bestenfalls für Bücher, aber auch da manchmal nur für die allerleichteste Kost. Daher tauchen auch in diesem Jahr wieder Heftchenromane in der Statistik auf …

Insgesamt führte das wieder zu hohen Zahlen, wenn auch nicht vergleichbar mit dem letzten Jahr:

  • im Jahre 2021 gelesene Bücher: 81 (113 mit Heftchenromanen; 2020: 137/185)
    (darunter erstmals kein einziges gedrucktes Buch, also nur E-Books)
  • im Jahre 2021 gelesene Seiten: 27.110 (29.220 mit Heftchenromanen; 2020: 39.113/44.227)
    (27.110 in englischer, 0 (bzw. 2.812) in deutscher Sprache)

Das ist - immer noch - die zweithöchste Zahl gelesener Bücher seit Beginn des Lesetagebuchs, und spürbar mehr als die 66 Bücher aus 2014 (nunmehr Platz 3).

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News & Mail - gestern, heute & morgen

Heute möchte ich mal über ein - primär technisches - Thema schreiben, dass ich schon seit drei Jahren hier im Blog (immer zum Jahreswechsel) anspreche, aber noch nie umfassend ausformuliert habe: mein Mailsetup, bzw. über das historisch gewachsene Chaos in diesem Bereich, das ich gerne auflösen würde. Am Rande geht es auch ein bisschen um Usenet-News, aber das ist nicht das Thema, das mich primär umtreibt, und kann getrennt betrachtet werden.

Ich möchte das (umfangreiche und in Einzelaspekten vielfach miteinander verknüpfte) Thema gerne - wie schon im Titel angekündigt - in drei Schritten angehen: Wie hat sich mein Umfang mit News und Mail über die letzten zweieinhalb Jahrzehnte entwickelt? Wie sieht mein Setup heute aus? Und wo möchte ich hin, was sind meine Vorstellungen für die Zukunft? (Das ist dann der Teil, wo ich konzeptionellen Rat und konkrete Software-Empfehlungen suche und dankbar für Berichte über eigene Lösungen bin, in der Hoffnung, dass der Knoten bei mir irgendwann einmal platzt.)

Ursprünglich wollte ich zwei verschiedene Beiträge verfassen: einmal den historischen Rückblick, und dann getrennt davon die konkreten Vorstellungen und Fragen für die Zukunft, um gezieltes Feedback und Tipps zu ermöglichen. Nun ist es doch ein einziger, langer Beitrag geworden. Wer Zeit und Lust hat, Reminiszenzen aus den letzten mehr als 20 Jahre zu lesen, der fängt vorne an; wer keine Zeit oder Lust hat, der kann (tl; dr) direkt zu meinen konkreten Vorstellungen und Fragen springen.

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Black screen of death und die Haltbarkeit heutiger Technik

Erst im Oktober freute ich mich darüber, dass mein rund drei Jahre altes Pixel 3 noch ein Update auf Android 12 bekommen hat und dachte so bei mir, dass ich immer noch sehr zufrieden mit dem Gerät bin und damit gut noch ein paar Jahre auskomme. Immerhin hatte sich das Pixel 4 durch den fehlenden Fingerabdruckscanner disqualifiziert, das Pixel 5 bekommt man nicht mehr, und über das Pixel 6 las man bei Scalzi (der mir damals in seinem Blog Whatever das Pixel 3 schmackhaft gemacht hatte) eher zurückhaltende Kommentare und anderswo Horrornachrichten; da bleibt man doch besser bei dem, was man hat und kennt. Speicher ausreichend, Leistung gut, Akkulebensdauer noch in Ordnung - passt.

Und dann wurde es 2022. Am Nachmittag des 1. Januars ging ich zufällig an meinem abgelegten Handy vorbei und wunderte mich bei einem Seitenblick, dass der Bildschirm komplett ausgeschaltet war. Normalerweise sollte er aber Datum, Uhrzeit und Icons für die Benachrichtigungen anzeigen. Vielleicht einfach der Akku leer, obwohl ich glaubte, ihn über Nacht geladen zu haben? Also ans Ladekabel - aber es erscheint nicht wie sonst nach kurzer Zeit eine Ladeanzeige. Einschalten? Geht nicht. Einschalter lange drücken für einen Reboot? Geht nicht. Ganz lange drücken? Geht auch nicht. Auch nicht nach einer Stunde Wartezeit.

Das Telefon ist tot und bleibt tot, was immer es auch hat.

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Wellenreiten 12/2021

Wer als “Websurfer” metaphorisch auf den Wellen des Netzes reitet, findet dabei zwar keine paradiesischen Inseln, manchmal aber immerhin ganz interessante Lektüre.

Aus dem Dezember 2021 kann ich u.a. folgende Fundstücke empfehlen und der werten Leserschaft ans Herz legen:

Tips, Tricks & Tech

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FLOSS'n'net - Aktivitäten im Jahr 2021 (und 2020)

Meine Reihe FLOSS’n’net ist in den letzten fast zwei Jahren auch mehr oder weniger der Pandemie zum Opfer gefallen; der letzte der üblicherweise jedes Quartal veröffentlichen Beiträge datiert vom April 2020 und gehört mit zu den letzten vor der “Aufholjagd” noch veröffentlichten (bzw. verfassten) Beiträgen. Entweder als Schlusspunkt oder als Neubeginn - je nachdem, wie 2022 werden wird … - möchte ich daher einen kurzen Rückblick über das vergangene Jahr (und auch das Jahr 2020) geben.

2020 endeten meine Aktivitäten - vor allem rund um Serendipity - mehr oder weniger im April. 2021 habe ich nichts an Serendipity getan, aber das eine oder andere sonst rund ums Netz. Im Einzelnen sieht das dann so aus:

Serendipity (s9y)

Das Blogsystem Serendipity werkelt auch hinter diesem Blog.

Alle Änderungen hier stammen noch aus dem April 2020.

s9y-Kern

  • Es ist mir endlich gelungen, einen schwer zu reproduzierenden Fehler zu finden, der mich seit Jahren wahnsinnig gemacht hat. Ich nutze für meine Blogbeiträge recht intensiv “erweiterte Eigenschaften von Artikeln”, also entryproperties, bspw. die HTML-Meta-Description und Social-Media-Bilder - und diese “verschwanden” regelmäßig in vorbereiteten Einträgen, was einerseits ärgerlich ist und andererseits oft unbemerkt bleibt. Das ging so weit, dass ich vorbereitete Einträge (Entwürfe) nicht mehr in s9y selbst gespeichert habe, sondern extern, und sie dann erst zur Veröffentlichung dort hineinkopierte. Das wurde seit 2018 im Issue #577 getrackt, aber ohne richtige Lösung (auch weil mir die Zeit zum Debugging fehlte). Am Ende hatten wir 2019 die richtige Ecke gefunden, aber das Problem nicht wirklich behoben. Das gelang aber jetzt (endlich!), und rückblickend war das eine gute Sache, hatte ich doch im Rahmen der “Aufholjagd” 2020/2021 oft mehrere Dutzend komplett postingfertige Beiträge “gebunkert”.
    Scheduled entries lose all entryproperty information on publish date. mit
    Fix accidental deletion of extended properties. und
    [event_trackback] Draft entries should not be saved in delayed_trackbacks
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Derum verum de Deo vero

Kirche in Ramsau an einem Winterabend
Soli Deo Gloria!

Das zweite Weihnachten in Zeiten der Pandemie …

Frohe und gesegnete Weihnachten und friedliche Festtage!

Bildquelle: © JFL Photography - stock.adobe.com

Meine Autos

Wie ich schon vergangene Woche berichtete, bin ich - schon von jeher - ein eingefleischter Autofahrer, und ich freue mich jedes Mal wie ein Schneekönig, wenn ich ein neues, modernes Automobil fahren kann. Daher ist es eigentlich recht überraschend, wie selten ich mir diese Freude mache - zumindest wenn ich anderswo sehe, dass alle ein, zwei Jahre das Leasingfahrzeug gegen ein neues getauscht wird.

Und da das Jahresende eine Zeit der Rückblicke ist, warum nicht ein Rückblick auf die letzten dreißig Jahre und meine bisherigen vierrädrigen Gefährte(n)?

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