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    <title>Netz - Rettung - Recht (Artikel mit Tag covid19)</title>
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    <description>Netzleben, Rettungs- und Rechtswesen</description>
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    <pubDate>Wed, 20 Apr 2022 06:20:08 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Netz - Rettung - Recht - Netzleben, Rettungs- und Rechtswesen</title>
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    <title>Umgang mit Corona</title>
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            <category>Aus dem Leben</category>
            <category>Unmut</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
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    &lt;p&gt;Wir leben jetzt seit rund zwei Jahren mit &lt;em&gt;SARS-CoV-2&lt;/em&gt; und der &lt;em&gt;COVID-19&lt;/em&gt;-Pandemie einer- und den Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie andererseits, und man sollte eigentlich annehmen, dass sich das alles mittlerweile einigermaßen eingespielt hat. Im Alltag ist das auch weitgehend der Fall, aber wenn man sich den Umgang von Politik und Verwaltung mit der Pandemie ansieht, kann man sich manchmal nur noch wundern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vielleicht sollte ich sinnvollerweise vorausschicken, dass ich &lt;em&gt;COVID-19&lt;/em&gt; nicht für eine Art Schnupfen halte, selbstverständlich dreimal geimpft bin und auch die Notwendigkeit von Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie - zum Schutz der, nun ja, Volksgesundheit, der vulnerablen Gruppen, der Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens - nachvollziehen kann, mögen diese Maßnahmen auch einschneidend (gewesen) sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dessen ungeachtet hat mich doch manches verwundert oder kopfschüttelnd zurückgelassen. Dabei geht es mir weniger darum, dass sich das Wissen um das Virus ständig fortentwickelt, neue Erkenntnisse hinzukommen oder auch alten Gewissheiten widersprechen, oder das verschiedene Studien zu verschiedenen Ergebnissen kommen. Und natürlich widerstreiten in der Wissenschaft (erst recht der öffentlichen Meinung) verschiedene Theorien, und man kann auf Grundlage derselben Erkenntnisse, je nach Bewertung und Abwägung, zu ganz unterschiedlichen Auffassungen und Maßnahmen kommen, von &amp;#8220;No COVID&amp;#8221; bis &amp;#8220;Freedom Day&amp;#8221;. Ich hätte es aber doch für wünschenswert gehalten, wenn sich die Konzepte und Begründungen der Politik etwas besser logisch miteinander hätten vereinbaren lassen. Wenn &amp;#8220;social distancing&amp;#8221; das Gebot der Stunde ist, Kontakte minimiert werden sollen und es insbesondere um jeden Preis zu vermeiden ist, dass viele Menschen mit geringen Abständen in geschlossenen Räumen zusammenkommen - weshalb Geschäfte schließen müssen und sogar Gottesdienste ausfallen -, dann erschließt es sich nicht von selbst, weshalb der öffentliche Nahverkehr weiterbetrieben wird und Kinder und Jugendliche in Schulen und Kitas aufeinanderhocken. Natürlich kann man das begründen (wenn die Kinder nicht irgendwo &lt;s&gt;verwahrt&lt;/s&gt; betreut werden können, können die Eltern nicht arbeiten; und wenn der ÖPNV nicht fährt, dann kommt man ebenfalls nicht zur Arbeit oder zurück), aber eine solche Abwägung schien in den Zeiten von Lockdowns und Ausgangssperren sonst eher nicht en vogue, und die stattdessen gewählten Erklärungsmodelle der auf magische Weise immunen Kinder und des fehlenden Nachweises von Infektionen im ÖPNV (wie sollte man sie auch feststellen?) haben zumindest bei mir eine gewisse kognitive Dissonanz erzeugt. Dieser schwer miteinander zu vereinbarenden Widersprüchlichkeiten gab es viele.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber darum soll es mir hier gar nicht gehen, sondern um eine Betrachtung der Rechtslage im Winter/Frühjahr 2022 an einem konkreten Fall. Das mindeste, was man von einschneidenden, freiheitsbeschränkenden Maßnahmen meines Erachtens erwarten darf, ist nämlich, dass sie in sich schlüssig sind, erwünschtes Verhalten fördern und unerwünschtes Verhalten verbieten oder pönalisieren. Inwieweit solche Regelungen dann durchgesetzt und überprüft oder Verstöße verfolgt werden (können), ist noch eine andere Frage - die stellt sich aber immer, und nur deshalb, weil nicht an jeder Ecke Radarfallen oder Alkoholkontrollen stehen, sind Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Promillegrenzen im Straßenverkehr nicht gleich sinnlos.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der konkrete Fall:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vor einigen Wochen gab es hier im Haushalt einen Corona-Fall: Selbsttests negativ, aber der (damals noch kostenfrei mögliche) PCR-Test aufgrund einer roten Warnung in der Corona-Warn-App war positiv. Der erste Kritikpunkt, der den Sinn von Quarantänemaßnahmen für mich ein wenig in Frage stellt, war dabei der zeitliche Verlauf: die Warnung über Risikokontakte vom Montag - eine Fahrt im ÖPNV &amp;#8230; - kam am Freitag, das Ergebnis des PCR-Tests vom Freitag dann am Dienstag. Das ist mehr als eine Woche; in dieser Zeit kann viel passieren. Nun denn, wie dem auch sei - jetzt stellte sich für mich die Frage, wie es weitergeht. Nach zwei Jahren sich ständig ändernder Regelungen hatte ich es schon lange aufgegeben, mich über die aktuelle Rechtslage zu informieren und deren Änderungen zu verfolgen. Es war also an der Zeit, sich als Mitbewohner und damit nahe Kontaktperson einer positiv getesteten Person über den aktuellen Stand der Dinge und die damit verbundenen Rechte und Pflichten zu informieren. Relevante Rechtsquelle: die &lt;em&gt;Corona-Verordnung Absonderung&lt;/em&gt; eines südwestdeutschen Bundeslandes. Ich nahm an, dass ich mich nun ebenfalls testen lassen und bei einem positiven PCR-Test ebenfalls isolieren muss; das wäre ja naheliegend. Das erwies sich allerdings als Irrtum. Weder musste ich mich absondern, noch hatte ich auch nur die Möglichkeit, einen kostenlosen PCR-Test zu erhalten; hätte ich einen gewollt, hätte ich ihn bezahlen dürfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Rechtslage war - und ich denke: ist - nämlich folgende:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&amp;#8220;Krankheitsverdächtig&amp;#8221; ist man, wenn man typische Symptome einer &lt;em&gt;COVID-19&lt;/em&gt;-Infektion hat &lt;strong&gt;und&lt;/strong&gt; entweder vom Gesundheitsamt verdonnert wird, an einem PCR-Test teilzunehmen, oder dies aufgrund der Symptome selbst getan hat. Hat man keine Lust auf einen Test, ist man nicht krankheitsverdächtig und daher von der Verordnung nicht betroffen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&amp;#8220;Krankheitsverdächtige Personen&amp;#8221; müssen sich sofort isolieren. Das heißt: Hat man Symptome und geht zum PCR-Test, muss man sich bis zu dessen Ergebnis isolieren. Hat man Symptome, aber keine Lust auf einen Test, kann man sein Leben einfach wie vorher fortführen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Isolieren muss man sich auch, wenn man ein positives Schnelltestergebnis mitgeteilt bekommt.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Hat man einen positiven Selbsttest, muss man sofort zum Schnell- oder PCR-Test. (Aber isolieren muss man sich nicht, es sei denn, dieser &amp;#8220;offizielle&amp;#8221; Test ist dann positiv.)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Halten wir also fest: Positive Selbsttests lösen Testpflichten aus; testet man sich einfach nicht (oder verschweigt den positiven Selbsttest), muss man nicht zur Testung. Fühlt man sich krank und lässt sich testen, ist man bis zum Ergebnis in Quarantäne, auch wenn das Ergebnis dann negativ ist. Hat man keine Lust auf eine Testung, passiert nichts. Je häufiger und sorgfältiger man sich also testet, desto eher kommt man in Quarantäne. Wer sich nicht testet und Symptome ignoriert, bleibt von der Quarantänte verschont. Das allein scheint mir schon ein eigenartiges Anreizsystem zu sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun gut. Was ist jetzt mit Haushaltsangehörigen von positiv getesteten Personen?&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Grundsätzlich müssen diese in Quarantäne, sobald sie von dem positiven Schnell- oder PCR-Test des Mitbewohners erfahren; es sei denn, sie sind dreifach geimpft und damit &amp;#8220;quarantänebefreit&amp;#8221;. Das heißt also: wenn der dreifach geimpfte A sich dennoch infiziert hat, kann der ebenfalls dreifach geimpfte B, der mit ihm Tisch und Bett teilt, das fröhlich ignorieren. Er muss sich nicht absondern und auch nicht testen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Es gibt nämlich auch keine Testpflicht für &amp;#8220;quarantänebefreite&amp;#8221; Mitbewohner. Selbst wenn sie Symptome bekommen - so lange sie sich nicht selbst für einen Test entscheiden, dürfen sie völlig frei weiter alles tun, was sie auch sonst tun dürfen: einkaufen, arbeiten, Party machen, ohne jede Einschränkung.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Okay. Nun nehmen wir an, unser Mitbewohner B ist verantwortungsvoll und möchte Klarheit, ob er sich infiziert hat. Seine Selbsttests sind negativ (das waren sie ja beim infizierten A auch), der Schnelltest auch; je nach Schnelltest, bei dem nur der Naseneingang vorsichtig berührt wird, überrascht das auch nicht. Dann gibt es aber keinen PCR-Test für B. - Auch die Testverordnung des Bundes hilft da nicht weiter. Dort kommen zwar in § 2 Abs. 1 Nr. 2 TestV &amp;#8220;asymptomatische Kontaktpersonen nach Absatz 2, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person hatten&amp;#8221;, vor, und zu diesen Personen gehört man als Mitbewohner. Aber der Einleitungssatz zur § 2 Abs. 1 lautet wie folgt: &amp;#8220;Wenn sie von einem behandelnden Arzt einer mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Person, von Einrichtungen oder Unternehmen nach § 3 Absatz 2 oder vom öffentlichen Gesundheitsdienst festgestellt werden, haben folgende Personen Anspruch auf Testung&amp;#8221;. Ohne ärztliche Feststellung (oder Feststellung durch den Gesundheitsdienst) also kein PCR-Test. (Und ja, ich habe mir das telefonisch beim Hausarzt bestätigen lassen. Die Anweisung war: Schnelltest, wenn der positiv ist PCR-Test, sonst nichts.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Okay. Und wann endet nun die Absonderung für Infizierte und nicht &amp;#8220;quarantänebefreite&amp;#8221; Mitbewohner?&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Grundsätzlich endet die Absonderung nach 10 Tagen ab Abnahme der Probe für den Erstnachweis, sowohl für den Infizierten als auch für seine Mitbewohner. Nach sieben Tagen kann man sich mit einem negativen Schnelltest freitesten, wenn man symtomfrei ist.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Und wenn man nach 10 Tagen immer noch Symptome hat? Ha, das ist egal, die Absonderung endet und es gibt auch keine Testpflicht. Blöd nur, wenn man sich selbst nochmal testet - das löst dann ja eine Pflicht zum Schnell- oder PCR-Test aus. Ist der aber negativ, ist die Absonderung trotz Symptomen beendet.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Um das zusammenzufassen:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;In Quarantäne muss man nur nach einem positiven PCR- oder Schnelltest; aber nach einem positiven Selbsttest muss man immerhin zu einem solchen PCR- oder Schnelltest hingehen. Hat man aber Symptome, passiert gar nichts, solange man sich bloß nicht testet. (Ist das ein Anreiz, sich zu testen? Wenn man verantwortungsvoll ist, ja, aber dann würde man es ja ohnehin tun. Ansonsten ist das eine sehr verquere Regelung: will man nicht in Quarantäne, tut man gut daran, die Symptome zu ignorieren. Das ist rechtlich völlig okay.)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ist man als Mitbewohner oder anderweitig naher Kontakt dreimal geimpft, passiert gar nichts - selbst wenn man Symptome hat. (Solange man sich nicht testet und der Test positiv wird &amp;#8230;) Immer dann also, wenn es eine Durchbruchsinfektion bei einem geboosterten Menschen gibt - und das ist mit Omikron nicht ganz selten -, dürfen die gleichfalls geboosterten Familienangehörigen das schlicht ignorieren, obwohl sie sich natürlich genausogut angesteckt haben können wie der positive Geboosterte. (Welchen Sinn macht das? Wenn A sich trotz Booster ansteckt, muss man doch annehmen, dass sich dann auch B bei ihm trotz Booster anstecken kann, wenn sie nah oder gar intim zusammenleben?)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wenn der Mitbewohner geboostert ist, kommt er nicht - ohne Tricks - an einen PCR-Test, solange seine Schnelltest und Selbsttests negativ sind. Wenn diese Tests schon beim Infizierten jeden Tag durchgehend (!) während der gesamten zehntätigen Absonderung negativ sind, dann ist natürlich nicht zu erwarten, dass der Mitbewohner einen positiven Test macht.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Vorzeitig kommt man aus der Quarantäne nach sieben Tagen nur raus, wenn man symptomfrei ist und einen negativen Test hat. Nach 10 Tagen endet die Quarantäne aber immer, ganz egal, ob man Symptome hat oder nicht. Man darf nur keinen Test machen &amp;#8230;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Nach einem positiven Selbsttest muss man zu einem Schnell- &lt;strong&gt;oder&lt;/strong&gt; PCR-Test. Wenn man also ein Testzentrum kennt, das nur ganz vorsichtig ein- oder zweimal einen halben Zentimeter in die Nase wischt, ist die Chance sehr gut, dass man dort einen negativen Schnelltest bekommt, so dass der positive Selbsttest dann konsequenzlos ist.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Ich verstehe, ehrlich gesagt, diese Regelungen nicht. Natürlich kann man sagen, das sei alles egal, weil verantwortungsvolle Menschen sich sowieso regelmäßig testen und im Falle eines Falles auch isolieren, aber für verantwortungsvolle Menschen brauche ich auch keine Absonderungs-Verordnung; wir machen Vorschriften ja regelmäßig für die nicht so verantwortungsvollen Menschen. Diejenigen, die eine Absonderung vermeiden wollen, haben bei der bestehenden Rechtslage dazu aber jede Möglichkeit, auch wenn sie die gesetzlichen Vorschriften vollständig einhalten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und das nach zwei Jahren Pandemie und den in dieser Zeit gemachten Erfahrungen, wie weit es mit der Eigenverantwortung her ist - spätestens wenn der Job, der Urlaub, die Teilnahme am Fußballspiele davon abhängen &amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Titelbild © thodonal - stock.adobe.com&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;[Nachträglich veröffentlicht im April 2022.]&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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    <pubDate>Tue, 08 Mar 2022 05:15:00 +0000</pubDate>
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    <title>Modeaccessoire statt Infektionsschutz</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
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    &lt;p&gt;Die COVID-19-Pandemie kann einen ab und an schon zur Verzweiflung bringen: die Pandemie und die erkrankten, dauerhaft beeinträchtigten und verstorbenen Menschen selbst, die mit den Bekämpfungsmaßnahmen verbundenen Einschränkungen, die ganze Gewerbezweige in den Ruin zu treiben drohen, die Einschränkungen und Folgen für einen ganz selbst und persönlich - aber auch die oft wenig konsequenten und nachvollziehbaren und dazu ständig wechselnden Maßnahmen und nicht zuletzt die Reaktionen darauf und die Spaltung in der Bevölkerung, die sich in Gruppierungen wie den &amp;#8220;Querdenkern&amp;#8221; zeigt, aber auch durch Familien und Freundeskreise geht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch die staatlichen Maßnahmen haben in den vergangenen Monaten nicht immer durch große Überzeugungskraft geglänzt. Warum betreibt man den öffentlichen Personennah- und -fernverkehr, wenn dort oft nicht gelüftet werden kann und Abstände kaum einzuhalten sind? Warum bleiben Schulen, Horte und Kindertagesstätten geöffnet, teilweise ohne die Einhaltung von Mindestabständen und durchgehende Maskenpflicht, wenn die Infektiosität von Kindern und Jugendlichen nicht relevant geringer ist als bei Erwachsenen und insbesondere längerer Aufenthalt in geschlossenen Räumen mit geringen Abständen und ohne Masken gefährlich ist? Warum schließt man monatelang die Gastronomie und viele Geschäfte, schränkt aber die Ein- und Ausreise (und auch innerstaatliche Reisen) kaum ein? Natürlich gibt es für fast jede Maßnahme einen Grund, aber nicht immer ist dieser Grund überzeugend - und vor allem passen Prioritätensetzungen oftmals nicht richtig zueinander.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weit übertroffen wird das staatliche Chaos dann durch das private. Die einen wollen sich nicht impfen lassen (oder nicht jetzt, oder nicht mit diesem oder jenem Impfstoff), die anderen müssen unbedingt auch mitten in der Pandemie den Familienurlaub mit dem Flieger ins Ausland durchziehen oder - endlich können wir wieder leben! - engumschlungen Großveranstaltungen besuchen. Sei es, wie es sei: was ich besonders schlecht verstehen kann sind die Probleme beim Tragen von Masken, sei es in Form von Mund-Nasen-Schutz oder Behelfsmaske aus Stoff, in Form eines OP-Mundschutzes oder auch FFP2/3-Masken. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass eine schicke Stoffmaske oder der Mundschutz am Rückspiegel des Kfz das modische Accessoire der Saison 2020/2021 geworden sei, dass aber das (richtige! konsequente!) Tragen desselben für den Durchschnittsbürger eine nicht zu bewältigende Aufgabe darstelle.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es sollte dabei weder wissenschaftlicher Forschung noch großer Studien bedürfen, um zu verstehen, dass jede Form der Maske zumindest eine Verminderung der Ansteckungsgefahr bedeutet, und dass sowohl der Fremd- als auch der Eigenschutz umso besser wird, je höher die Filterwirkung der Maske ist und je dichter sie sitzt. Seitdem meine (straff und recht dicht sitzende) Stoffmaske den Anforderungen am Arbeitsplatz (medizinische Maske ist beim Verlassen des Einzelbüros im ganzen Gebäude zu tragen) und anderswo nicht mehr genügt, war deshalb der Wechsel auf eine FFP2-Maske die für mich einzig logische Reaktion; ein OP-Mundschutz kann schon prinzipbedingt nicht so dicht sitzen, dass er das Aus- und vor allem Einatmen von Aerosolen verhindert. In jedem Fall ist aber neben der Dichte des Stoffes auch die Dichtigkeit der Maske ein wesentlicher Faktor; ein locker vor dem Gesicht flatterndes Stück Stoff oder Filter ist wenig hilfreich, wenn die Luft beim Ein- und Ausatmen an allen Ecken und Seiten daran vorbeizieht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schon deshalb ist es mir schwer verständlich, warum es so en vogue ist, die Maske am oder unter dem Kinn zu tragen, solange man sie nicht tragen muss. Dass muss doch eigentlich dazu führen, dass die (oft elastischen) Bändsel ausleiern und die Maske dann in ihrer eigentlichen Position nicht mehr dicht sitzt. Und spätestens dann, wenn die Masken beim Tragen immer wieder herunterrutscht, &lt;em&gt;kann&lt;/em&gt; sie nicht ausreichend dicht sitzen - und doch sieht man immer wieder beim Gespräch &amp;#8220;rutschende&amp;#8221; Masken. Zudem führt das regelmäßig dazu, dass das &amp;#8220;Hochziehen&amp;#8221; der Maske vergessen wird, oder dass sie nur vor dem Mund getragen wird, aber die Nase als Zinken darüber hängt - was die Wirkung weitgehend negiert. Genau das sieht man aber regelhaft, sowohl am Arbeitsplatz als auch in Geschäften als auch im ÖPNV als auch in Fernsehdokus, die neueren Datums sind und deshalb bereits zu Pandemiezeiten gedreht wurden. Was ist so schwer daran, die Maske entweder aufzuziehen (so, dass sie über Mund und Nase sitzt und unten am Kinn wie insbesondere oben an der Nase angeformt ist und so dicht wie möglich sitzt) oder abzunehmen? Ganz egal, ob man sie dann nur an einem Ohr herunterhängen lasst, ablegt oder in der Hand (oder der Tasche) trägt - alles ist besser als das Herumschieben im Gesicht. Dann merkt man nämlich auch bewusst, ob man die Maske nun trägt (aber richtig!) oder nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und dann ist mir auch noch nicht ganz klar, warum man die Maske im Freien dann unbedingt direkt herunterziehen oder abnehmen und (besonder schick) am Unter- oder Oberarm tragen muss (ganz abgesehen von Fragen der Hygiene). Es ist ja nicht so, dass es in irgendeiner Weise schädlich wäre, Maske zu tragen, auch dort, wo man es nicht zwingend muss. Bisher fahre ich mit einem ganz einfachen System gut: bevor ich aus dem Haus gehe, ziehe ich die Maske auf; im Auto ziehe ich sie ab; beim Aussteigen ziehe ich sie auf; und wenn ich in meinem Büro ankomme, ziehe ich sie wieder ab. Begebe ich mich auf den Flur, oder in einen anderen Raum, oder kommt jemand zu mir herein, ziehe ich die Maske auf. So bin ich immer richtig gekleidet und muss die Maske nicht gesondert von einem Ort zum anderen verbringen; denn am einfachsten lässt sie sich schlicht im Gesicht transportieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und jedenfalls dann, wenn man keine schwere körperliche Arbeit leistet, ist das Tragen einer Maske auch kein Problem. Ich trage seit vielen Monaten Maske - ich habe letztes Jahr mit einer recht dicht sitzenden Stoffmaske mehr als drei Stunden auf einer Veranstaltung gesprochen (und in den Pausen alle 45 Minuten die Maske natürlich auch nicht abgenommen), ich trage regelmäßig mehrere Stunden am Stück FFP2-Masken, meistens einmal pro Woche fast den ganzen Arbeitstag mit nur kurzen Pausen (und einer längeren Pause über Mittag), und ich habe ein recht ausgeprägtes Asthma; das ist kein Problem. Weder erstickt man, noch schließt eine (ordnungsgemäß behandelte) obstruktive Atemwegserkrankung das Tragen einer dicht sitzenden Maske bei normaler Büro- oder Geschäftsarbeit (auch über mehrere Stunden oder den gesamten Arbeitstag mit kleinen Pausen) aus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Umso weniger verstehe ich, ehrlich gesagt, das Verhalten. Ich habe einigermaßen Verständnis dafür, dass persönliche Einschränkungen - Reisen, enge Kontakte, Partys, Veranstaltungen - schwer fallen; ich kann jedenfalls gedanklich nachvollziehen, dass man sich mit einer Impfentscheidung schwer tut. Warum man nicht in der Lage sein sollte, zumindest immer dann eine Maske zu tragen, wenn man sich in einem geschlossenen Raum aufhält, in dem gleichzeitig, davor oder danach auch andere Menschen sind oder wenn man länger nahe mit anderen Menschen zusammen ist, und diese Maske dicht vor Mund und Nase zu ziehen &amp;#8230; das verstehe ich nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und es ist m.E. auch nicht zu verstehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Titelbild © koldunova_anna - stock.adobe.com&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;[Nachträglich veröffentlicht im September 2021.]&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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    <pubDate>Tue, 25 May 2021 17:00:00 +0000</pubDate>
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    <category>covid19</category>

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    <title>Hallo frisch!</title>
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            <category>Aus dem Leben</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
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    &lt;p&gt;Nun dauern die COVID-19-Pandemie und die seit März 2020 begleitenden Maßnahmen schon mehr als ein Jahr an; mehr als ein Jahr, in dem sogar ich - obschon die weitgehend noch &amp;#8220;beleghaften&amp;#8221; Abläufe das bei mir nicht besonders leicht machen - einen guten Teil der Zeit (meist 1-3 Tage pro Woche) zuhause im &amp;#8220;Home Office&amp;#8221; verbracht habe, und meine bessere Hälfte 80% ihrer wöchentlichen Arbeitszeit. Das brachte einige Änderungen mit sich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Üblicherweise haben wir morgens nur Kaffee oder Tee getrunken, mittags dann in der Kantine (oder ab und an in einem Restaurant) gegessen oder bei einem Bäcker, Metzger oder Imbiss etwas mitgenommen und abends je nach Appetit noch eine Kleinigkeit verspeist; vielleicht belegte Brote oder etwas in der Art. Gekocht wurde dann vor allem am Wochenende.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das funktionierte in der Pandemie natürlich nicht so; Kantinen waren die meiste Zeit geschlossen, die Gastronomie ähnlich eingeschränkt, und zumindest einer von uns war fast jeden Tag zuhause. Daher haben wir im  vergangenen März/April einmal angefangen, Kochboxen von &lt;a href=&quot;https://www.hellofresh.de/&quot; title=&quot;HelloFresh™ - Bis zu 100€ Rabatt&quot;&gt;&lt;em&gt;Hello Fresh&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; auszuprobieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:1028 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1500&quot; height=&quot;556&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2021/hellofresh.jpg&quot; title=&quot;Hello Fresh&quot; alt=&quot;&quot;&gt;
Das Prinzip ist recht einfach: Man legt fest, für wie viele Tage pro Woche (3-5) man ein Essen für wie viele Personen (2-4) erhalten möchte und wann der Liefertag sein soll - all das lässt sich recht flexibel auch für den kommenden Termin oder grundsätzlich modifizieren. Danach sucht man sich aus einem jede Woche wechselnden Angebot von rund drei Dutzend Gerichten die entsprechende Anzahl aus (wobei der Anbieter jede Woche schon eine Vorauswahl trifft, die man ergänzen, modifizieren oder auch komplett abnwählen kann). Am Liefertag bringt ein Paketdienst dann die Zutaten und Rezepte für die entsprechende Anzahl Mahlzeiten (in unserem Fall in der Regel für vier Essen für je zwei Personen). Die meisten Zutaten sind in Papiertüten für das jeweilige Essen verpackt, so dass alles beieinander ist; nur zu sperrige Zutaten und alles, was gekühlt werden muss, liegt extra im Paket. Kühlpflichtige Waren werden in einer dick gepolsterten Papiertasche versandt, mit einer Vielzahl an Kühlelementen, die schlicht aus gefrorenem Wasser in Plastikverpackung bestehen. Das erlaubt das Papier-Recycling der kompletten Verpackung (Paket, Tüten, Kühlverpackung), und auch der Inhalt der Kühlelemente kann nach dem Auftauen bspw. zum Blumengießen verwendet werden. Nur die Umhüllung der Elemente selbst ist Plastikmüll (und, je nach Rezept, die Portionsverpackungen für bspw. Schmand oder Würzmischungen).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch in der Praxis ist das eine sehr schöne Sache - jedenfalls dann, wenn Phantasie und Kocherfahrungen überschaubar sind. Wer ohnehin bereits für jeden Tag der Woche die Mahlzeiten vorplant und ggf. vorkocht, über eine reiche Rezeptauswahl verfügt und systematisch die Zutaten kauft, der wird für weniger Geld vermutlich bessere Qualität bekommen. Für alle anderen bietet sich eine reichhaltige Auswahl an Gerichten, die man sonst vermutlich so nicht gekocht hätte, mit leicht verständlichen Rezepten und (fast) allen Zutaten in der jeweils passenden Menge. Für uns hat das den Speisezettel deutlich bereichert - und die Serviervorschläge und die mitbedachten Garnituren (die man sonst vielleicht nicht eingeplant hätte) führen dazu, dass auch das Auge mitisst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist kein Poblem, mal ein oder zwei Wochen (bspw.im Urlaub) auszusetzen. Es ist auch kein Problem, den Liefertag zu verschieben oder mal nur drei Essen zu ordern. Es ist erst recht kein Problem, ein oder zwei zusätzliche Essen zu bestellen, wenn es mal besonders viele besonders leckere Angebote gibt. Und es gibt auch die Möglichkeit, verschiedene Nachtische (meist allerdings Fertigprodukte), weitgehend fertige Suppen oder kleine Zusatzgerichte zu ordern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hilfreich ist es, wenn am Liefertag jemand zuhause ist (Home-Office!); die Kühlung steht in der Regel auch einen Tag Lieferzeitverzögerung durch, aber ich würde es ungern ausprobieren, eine Lebensmittelsendung mitten im Hochsommer ein oder zwei Tage in der Packstation (oder in der Postfiliale) zu parken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ansonsten funktionieren die Abläufe meistens gut. Einigermaßen regelmäßig werden kurzfristig Zutaten ausgetauscht (manchmal hat man den Eindruck, eher nach Verfügbarkeit als nach Passgenauigkeit für das Rezept), wenn sie nicht in ausreichender Menge lieferbar waren; wenn das stört, kann man die entsprechende Zutat aber in der Regel selbst zukaufen. Ab und an (sehr selten) gibt es mal Änderungen am Liefertag; ebenso selten (~ einmal pro Jahr) kommt eine Lieferung einen Tag verspätet oder gar nicht. Auch wird mal (selten, aber doch alle paar Monate) eine Zutat beim Packen vergessen, ganz selten mal auch ein ganzes Gericht. All das ist ärgerlich, besonders, wenn man sich auf besonders viele besonders leckere Mahlzeiten gefreut hat und die Sendung gar nicht kommt, wird aber immerhin ohne jedes Problem mit Gutschriften vergütet. (Man sollte ja eigentlich annehmen, dass es sich um Kinderkrankheiten handelt, die mit der Zeit abgestellt werden, aber Änderungen oder vergessene Zutaten scheinen mehr oder weniger Dauerbrenner zu sein.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit den Rezepten, den verschiedenen Essen und der allgemeinen Qualität bin ich zufrieden; auch der Preis ist vernünftig (8 Portinen pro Woche - vier Essen für je zwei Personen) kommen auf ~ 50 EUR, mal weniger, mal etwas mehr. Wer gerne Fleisch ist, wird aber damit rechnen müssen, dass man beim (Bio-)Metzger des Vertrauens vermutlich bessere Qualität bekommt; das wiederum erscheint mir angesichts des Preises wiederum einigermaßen nachvollziehbar, und bisher war auch alles durchaus lecker.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für uns sind diese Kochboxen ein Pandemie-Gewinn, und wer bisher nicht regelmäßig täglich plant und kocht - weil eben normalerweise Kantine oder Mensa das Mittagessen liefern - kann das auch ruhig einmal ausprobieren. Übersehen sollte man dabei natürlich nicht, dass beim Versand grundsätzlich mehr Verpackungen anfallen als beim Kauf vor Ort (mögen sie auch vergleichsweise plastikfrei und recycelbar sein), und dass jedes Paket auch transportiert werden muss. Andererseits ist ein Kochpaket, verpackungsmäßig gesehen, überhaupt kein Vergleich zu dem, was passiert, wenn man den Abhol-/Lieferdienst nutzt, den viele Gastronomen aufgrund der monatelangen Schließungen mittlerweile anbieten - eine solche Plastikverpackungsschlacht habe ich bis dato noch nicht erlebt. (Und auch dort, wo Kantinen wieder öffnen, gibt es das Essen oft statt auf einem Teller - oder Tablett - dann stattdessen in Plastikverpackungen, getrennt für Hauptgericht, Salat und Nachtisch, weil der Verzehr vor Ort noch nicht wieder zulässig ist. Der Unterschied macht einen schon bei nur 200 Portionen/Tag ganz schwindelig.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;[Nachträglich veröffentlicht im September 2021.]&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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    <pubDate>Thu, 20 May 2021 16:15:00 +0000</pubDate>
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    <category>covid19</category>

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    <title>Der lange Weg zur Impfung</title>
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            <category>Aus dem Leben</category>
            <category>Unmut</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
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    &lt;p&gt;Letzte Woche haben wir den ersten Schritt auf dem langen Weg zur - hoffentlich - Immunität und - hoffentlich auch - Normalität gemacht und die erste Impfung gegen &lt;em&gt;SARS-CoV-2&lt;/em&gt; erhalten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:1026 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1500&quot; height=&quot;977&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2021/2021-05-07-impfung.jpg&quot; title=&quot;SARS-Cov-2-Impfung&quot; alt=&quot;&quot;&gt;
So weit, so gut - der Weg dahin &amp;#8230; hatte aber noch Potential.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dabei geht es mir nicht nur um die Impfstoff-Knappheit, die einerseits eine Priorisierung notwendig gemacht hat, andererseits aber auch dazu führte, dass man weder die Hausärzte (und niedergelassenen Fachärzte) unmittelbar an der Kampagne beteiligen noch die Kapazität der Impfzentren voll ausnutzen konnte, sondern auch um durchaus vermeidbare technische Schwierigkeiten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anfang des Jahres, als die Prio-Gruppen 1 und 2 an der Reihe waren, habe ich mich um Impftermine für meine Eltern bemüht, wie man das als guter Sohn so macht. In Rheinland-Pfalz, wo sie wohnen, erwies sich das als einfach: die Anmeldung erfolgt über eine Website, die eine Vielzahl von Informationen abfragt - neben Personalien und Anschrift auch alle für eine Priorisierung in Betracht kommenden Indikationen (Alter, Vorerkrankungen, Beruf usw. usf.), alle für die Aufklärung bedeutsamen Umstände und die (relativen) Kontraindikationen. Danach konnte man sich genau ein Impfzentrum auswählen, nämlich das örtlich für den Wohnort zuständige - fertig. Dann hieß es warten auf einen Termin, der nach recht kurzer Zeit dann erst per Mail und dann schriftlich kam, mit Terminen sowohl für die Erst- als auch bereits für die Zweitimpfung. Es wäre auch möglich gewesen, Termine für (Ehe-)Partner zu vereinbaren, die dann beide zum selben Termin zur Impfung einbestellt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Lösung hat eine Vielzahl von Vorteilen. Gut, es mag sein, dass man einige Geduld aufbringen muss, bis man drankommt, aber ein anderes System würde ja nicht mehr Impfstoff verimpfen, sondern könnte allenfalls zu einer anderen Reihenfolge führen. Ansonsten ist das für den Impfinteressenten das Optimum: einmal alle Angaben machen und dann hat man das seinige getan und muss nur auf den Termin warten, der dann auch per Mail und - gerade für die ältere Bevölkerung, die ja primär geimpft werden sollte - zugleich per Post mitgeteilt wird. Aber auch für das Land hat das Vorteile: Man weiß zum einen genau, wo man steht, d.h. wer (Altersgruppen, Anzahl usw.) im jeweiligen Landkreis bereits geimpft ist und wie viele Personen dort aktuell auf der Warteliste stehen. Zum anderen ist man flexibel bei der Priorisierung innerhalb der einzelnen Prio-Gruppen, ohne dass jeweils nach außen kommunizieren zu müssen, und man kann auch bspw. je nach Auslastung der Impfzentren die Impfstoff-Zuteilung steuern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Natürlich kann man das auch anders machen - zum Beispiel, indem man kein eigenes System aufsetzt, sondern auf die &lt;a href=&quot;https://www.impfterminservice.de/&quot; title=&quot;&quot;&gt;IT-Lösung&lt;/a&gt; zurückgreift, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zur Verfügung gestellt hat, wie das Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Hessen und auch Baden-Württemberg getan haben. Da ist der Ablauf &amp;#8230; etwas anders.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Grundsatz läuft das so: Man registriert sich für ein beliebiges Impfzentrum, ganz egal, wo man wohnt. In einem ersten Schritt werden Handynummer und Mailadresse verifiziert, und man bekommt einen Buchungscode. Mit dem kann man sich einen freien Termin aussuchen und buchen. Fertig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:1027 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1160&quot; height=&quot;977&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2021/impfterminservice.jpg&quot; title=&quot;impfterminservice.de&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Man könnte jetzt annehmen, dass das noch flexibler sei - immerhin kann man sich so einen Termin selbst aussuchen, statt einen zugeteilt zu bekommen, und man kann auch einen Termin in einem anderen Impfzentrum buchen, was vielleicht günstiger ist, wenn man direkt an der Kreisgrenze wohnt und schneller im Impfzentrum des Nachbarkreises ist als im &amp;#8220;eigenen&amp;#8221;. Das ist in der Theorie auch sicher richtig; in der Praxis ist allerdings nicht die Frage, welcher Termin in welchem Zentrum am besten in die Lebensplanung passt, sondern - Impfstoffknappheit! - ob man überhaupt einen Termin bekommt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In der Praxis ist der Ablauf dann folgendermaßen:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zunächst wählt man sein Bundesland und ein Impfzentrum aus und startet die Vorregistrierung. Wenn das Impfzentrum Termine zur Verfügung hat, bestätigt man - ohne jede Abfrage, ohne jede Prüfung - durch Mausklick, dass man zu einer der bereits zur Impfungen aufgerufenen Gruppen gehört (wer das jeweils ist, muss man selbst nachlesen). Dann gibt man Name, Handynummer und Mailadresse ein, bestätigt einen Link in einer E-Mail und gibt eine PIN aus einer SMS ein. Danach bekommt man einen Buchungscode für dieses Impfzentrum. - Natürlich ist dieser Ablauf noch theoretisch. In der Praxis kann es zunächst sein, dass der Server, auf dem man landet, gerade überlastet ist. Dann landet man auf einer Warteseite, dem &amp;#8220;virtuellen Wartezimmer&amp;#8221;, wo ein Counter rückwärts läuft und dann erneut einen Aufruf versucht. Das dauert, und dass es funktioniert, habe ich noch nicht erlebt. Also lädt man - ggf. in verschiedenen Browserfenstern - die Anmeldeseite so lange neu, bis man zur Anmeldung kommt. Man kann sich aber nur anmelden, wenn das jeweilige Impfzentrum gerade Termine hat. Normalerweise ist das nicht der Fall. Daher muss man diese Schritte immer wieder wiederholen, bis man sie erfolgreich absolviert hat, am besten über den Tag verteilt und zu Randzeiten oder nachts. Aufgrund der Schwierigkeiten, einen Termin zu bekommen, versuchen die meisten es an mehreren Impfzentren; meist nur die in der Nähe, aber oft auch vor lauter Verzweiflung über das ganze Land verteilt. Irgendwann gelingt es, diese Schritte zu absolvieren und einen Buchungscode zu erhalten; in der Regel sollte das in den ersten 24-48 h für drei oder mehr Zentren gelingen, je nachdem, wie oft man es versuchen kann - im Home-Office lässt sich das ja regelmäßig nebenbei absolvieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das war aber nur der einfache Schritt - dass man jetzt seinen Buchungscode hat, bedeutet nämlich keineswegs, dass das Impfzentrum auch wirklich buchbare Termine hat. Man muss jetzt also immer wieder (bei allen Impfzentren, für die man Codes ergattern konnte) versuchen, einen Termin zu buchen. Ab und an landet man im &amp;#8220;virtuellen Warteraum&amp;#8221;, siehe oben, meist aber nur auf der Hinweisseite, dass gerade keine Termine frei wären und man es später noch einmal versuchen solle. Anfangs gab es wohl kurz nach Mitternacht gute Erfolge, aber dann hat man angefangen, die neuen Termine über den Tag verteilt freizuschalten. Hier Erfolg zu haben und einen Termin angeboten zu bekommen ist deutlich schwieriger als das Erlangen eines Buchungscodes; hat man aber Geduld und bleibt dran, wird man in der Regel binnen weniger Tage ein Erfolgserlebnis haben - es gibt einen Termin (also genau genommen zwei Termine, für Erst- und Zweitimpfung), manchmal sogar zwei, und der Termin ist für 10 Minuten reserviert! (Natürlich interessiert es dann überhaupt nicht mehr, wann der Termin ist - Hauptsache Termin! Und auch nur bedingt, wo - manche fahren quer durchs ganze Bundesland, vom Bodensee in den Mannheimer Raum und umgekehrt, um sich impfen zu lassen. Und natürlich kann man keine parallelen Termine für Paare buchen - viel zu komplex!)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Erfolg ist aber nur ein scheinbarer - man gibt zwar seine persönlichen Daten ein (Name, Anschrift usw.), auch Handynummer und Mailadresse, wobei diese Daten übrigens nicht mit denen identisch sein müssen, die man im Verifizierungsschritt verwendet hat. Man kann seinen Buchungscode an andere weitergeben und die können dann völlig problemlos einen ganz anderen Namen mit einer anderen Handynummer und Mailadresse für die tatsächliche Terminbuchung angeben - was m.E. die Vorregistrierung (die wegen der Koppelung an verfügbare Termine ja ebenfalls viel Zeit kostet) völlig überflüssig macht. Nach der Eingabe klickt man auf &amp;#8220;Termin buchen&amp;#8221;, während der Counter für die Reservierungszeit von 10 Minuten rückwärts gelaufen ist und jetzt vielleicht bei 8 oder 9 Minuten steht. Nur: die Antwort ist dann, dass der Termin leider bereits vergeben sei und nicht mehr zur Verfügung stehe. Nichts mit &amp;#8220;für 10 Minuten reserviert&amp;#8221;. Ruft man dann wieder die Terminbuchung auf, bekommt man wieder denselben Termin als &amp;#8220;frei&amp;#8221; angezeigt, kann ihn aber wieder nicht buchen. Ab und an stürzt das System dann auch mal mit Fehlermeldungen im Hinblick auf die API ab. Das macht Spaß! In der Folge muss man es dann einfach weiterprobieren &amp;#8230; In der Regel sollte es (bei ausreichend vielen Impfzentren, mindestens drei bis vier, und regelmäßigen Abrufen, gerade auch spätabends, nachts oder frühmorgens) möglich sein, binnen einer knappen Woche auch wirklich einen Termin zu erhalten. (So war es jedenfalls bei uns; und die Erstimpfung war sogar am selben Termin, nur die Zweitimpfung ein paar Tage auseinander.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Subjektiv mag es angenehm sein, mit ausreichend Zeitaufwand die Chance darauf zu haben, schon frühzeitig einen Termin zu erhalten. Objektiv finde ich den unterschiedlichen Zeitaufwand zwischen &amp;#8220;ich gebe mal meine Daten ein und bekomme dann einen Termin ohne weiteren Zeitaufwand&amp;#8221; und &amp;#8220;ich probiere tage-, ggf. wochenlang mehrfach pro Stunde, erst einen Buchungscode und dann einen Termin zu erhalten&amp;#8221; gravierend, insbesondere für berufstägige oder anderweitig zeitlich eingespannte Menschen und gerade auch Ältere, die sich vielleicht mal in Ruhe durch eine Anmeldemaske kämpfen können, aber kaum willens und in der Lage sein werden, über Tage am Rechner zu hängen (und sich dann beeilen zu müssen, bevor der angeblich reservierte Termin &amp;#8220;weg&amp;#8221; ist). Dazu kommt der völlig überflüssige Aufwand für das vorgeschaltete Erlangen eines Buchungscodes, der keinen erkennbaren Mehrwert hat: die Verifizierung ist überflüssig, weil man die verifizierten Daten komplett neu eingeben muss und auch anders eingeben kann, und die Prüfung der Impfberechtigung beschränkt sich auf einen Klick auf &amp;#8220;Ja&amp;#8221; (und die Angabe des Alters, die aber egal ist, so lange sie =&gt; 18 und &amp;lt; 60/65 ist). Auch für die Planung kann das nicht hilfreich sein: weil die Menschen für Impfungen quer durchs Land fahren - schon das ist in einer Pandemie nicht völlig optimal -, weiß ohne weiteres niemand, wer in welchem Stadt- oder Landkreis schon geimpft ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun gut. Wenn man sich durch die Terminhölle gekämpft hat, ist der weitere Ablauf wieder gut strukturiert: Im Vorfeld des Kreisimpfzentrums werden die Anmeldungen auf einer Liste abgeprüft, dann geht es in eine (Kfz-)Warteschlange, Auto für Auto geht es auf den Parkplatz und dann in die Warteschlange - mit großen Abständen - vor dem Impfzentrum. Ein Wachmann am Eingang lässt den oder die nächste(n) Impflinge ein, sobald innen Platz ist. Am Empfang wird nochmal der Termin geprüft und dann wird man einem von 6-8 Anmeldeschaltern zugewiesen. Dort erfolgt dann die Erfassung der persönlichen Daten (wenn möglich durch Einlesen einer Krankenversicherungskarte, denn dort sind sie ja schon drauf, sonst durch Abtippen eines Ausweises), die Prüfung der Impfberechtigung und der (Neu-)Ausdruck von Anamnesebogen, Aufklärungsbogen und Co., und es gibt einen Laufzettel. Danach geht es in eine von zwei großen Videokabinen mit einem Aufklärungsfilm, und dann in einen Quergang, der mit Stühlen als Wartezone ausgebaut ist. Auf der anderen Seite des Ganges finden sich Aufklärungskabinen; wird man aufgerufen, erfolgt dort das ärztliche Aufklärungsgespräch und der Impfpass wird ausgefüllt und durch den Arzt unterschrieben. Danach wieder ein Quergang als Wartezone, und nach kurzer bis keiner Wartezeit dann der Aufruf in die Impfkabine. Dort erfolgt die eigentliche Impfung durch nichtärztliches Fachpersonal, der Impfpass bekommt den Chargen-Aufkleber und es geht in die große Nachbeobachtungszone (viele Stühle, ausreichend Abstand). Dort meldet man sich an und nach 15 Minuten Wartezeit wieder ab. Fertig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Insgesamt ist diese Terminbucherei ein ganz großes und zudem völlig überflüssiges Ärgernis, eben gerade deshalb, weil es auch anders geht. Für mich persönlich war das jetzt nicht das große Problem; wäre ich nicht letzte Woche als Prio 3 wegen Vorerkrankungen im Kreisimpfzentrum geimpft worden, dann hätte ich diese Woche einen Termin in einem von meinem Arbeitgeber als Pilotprojekt betriebenen Impfzentrum gehabt. Diese Möglichkeit haben aber eben nicht alle.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Letztlich aber: Ende gut, alles gut. Wobei dieses Ende ein Anfang ist; Mitte Juni habe ich den nächsten Termin, und 14 Tage später (ab Juli) gehöre ich dann in die Kategorie &amp;#8220;geimpft&amp;#8221;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;[Nachträglich veröffentlicht im September 2021.]&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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    <pubDate>Tue, 11 May 2021 16:35:00 +0000</pubDate>
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