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Pixel C im Zeitlupenmodus

Das neue Jahr beginnt in mancher Hinsicht so, wie das alte geendet hat - und ich kann nur sinngemäß wiederholen, was ich schon schrieb: die Technik meint es derzeit offenbar nicht besonders gut mit mir. Immerhin funktioniert das Telefon, mit dem man nicht telefonieren konnte, nach dem letzten Update doch, aber für das Akku-Umschalt-Problem meines Laptopos gibt es noch keine Lösung. Und nun kränkelt das nächste Gerät: mein Pixel C-Tablet.

Ende 2016 beschafft, nach nicht ganz zwei Jahren mit einem Display-Defekt ausgefallen und dann durch ein gebrauchtes Gerät von einem Drittverkäufer ersetzt (ich hatte berichtet), beides nicht ganz billig - und nun schon wieder Ärger.

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Lenovo T 460s mit Stromausfall

Ich habe manchmal den Eindruck, mit der Wahl meiner technischen Arbeitsmittel in der letzten Zeit keine durchgehend glückliche Hand gehabt zu haben. Nach dem Telefon, das nicht telefoniert, kann ich jetzt über den Laptop klagen, der die Umschaltung zwischen seinen Batterien oft nicht hinbekommt. Bleibt zu hoffen, dass sich auch dafür ein Update oder eine Lösung findet (wie für das Telefonproblem).

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Bahnfahren - das letzte große Abenteuer

Die Bahn … bemüht sich sicherlich sehr, aber macht es einem wirklich nicht leicht, sie zu schätzen.

Ich scherzte noch, bei einem durchgehenden Zug mit reichlich Zeitpuffer, der noch nicht einmal umgekehrt gereiht ist, könne jetzt wohl nicht mehr viel schiefgehen, und sah eine längere Bahnfahrt auf zwei reservierten Plätzen in der 1. Klasse vor mir, gegenüber an einem Tisch, so dass man in Ruhe noch etwas arbeiten kann. So war der Plan.

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Wenn die Amazonen nur noch kriechen

Grundsätzlich bin ich ja mit meinem Provider, der Deutschen Telekom, und meinem VDSL-Anschluss sehr zufrieden: bislang (überraschend) guter Kundenservice, wenn man ihn denn mal braucht, stabile Anbindung (vor dem letzten Disconnect am frühen Morgen war ich weit über einen Monat ununterbrochen verbunden), auch sonst keine Probleme.

Zwar las ich bereits vor (nunmehr bald fünf!) Jahren bei Daniel Weber über die Peering-Policy der Telekom, die man wohl zusammenfassen kann als “wir bauen überlastete Verbindungen gezielt nicht aus, es sei denn, die großen Inhaltsanbieter (Facebook, Youtube, große Hoster …) kommen uns finanziell oder anderweitig entgegen; dann schaffen wir für die eine Sonderlösung”. Wer da nicht mitspielen will, muss eben damit leben, dass die Telekom-Kunden (und das sind ja nun viele) den Eindruck haben, der Anbieter sei schlecht zu erreichen. Das ist fraglos nicht fair, und es ist auch für das Netz und im Grundsatz auch für die Telekom-Kunden nicht gut; bislang habe ich insoweit aber keine großen Auswirkungen gespürt.

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Das Telefon, mit dem man nicht telefonieren kann

Vor einem knappen Jahr hatte ich davon berichtet, dass ich mir nunmehr doch ein Pixel 3 als neues Smartphone zugelegt habe, und das gerade einmal anderthalb Jahre nach der Ersatzbeschaffung eines Nexus 5x. Und ich hatte auch geschildert, wie zufrieden ich mit dem Gerät (trotz des einigermaßen happigen Preises von mehr als 800,- €) war.

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Internationaler Warenversand wird teurer

Bereits in der vergangenen Woche hatte ich darüber berichtet, dass ich meine alten Bücher nicht mehr über Bookmooch anbiete, sondern anderweitig loswerden möchte (und weitgehend auch losgeworden bin). Einer der Gründe dafür war auch eine heimlich, still und leise eingeführte enorme Portoerhöhung für den Warenversand ins Ausland.

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Kindle your kindle?

Seit rund 4 Jahren nenne ich einen Kindle Paperwhite mein eigen, der oft recht stiefmütterlich behandelt wurde. Zum einen komme ich kaum mehr regelmäßig zum Lesen; die Freizeit neben Job, Nebentätigkeiten und Hobbys ist knapp, und Bücher konkurrieren dort mit Onlineressourcen (Webseiten, Blogs u.a.), Fachzeitschriften und, nun ja, dem Fernseher in Form von Netflix oder Amazon. Man kann diese Verschiebung recht gut an der jährlich veröffentlichten Übersicht über meine Lesetagebücher und den Serienkonsum erkennen. Und dann teilt sich der Kindle die Aufmerksamkeit noch mit mittlerweile zwei doppelreihig gestellten Regalen und einigen zusätzlichen Stapeln ungelesener konventioneller Bücher …

Üblicherweise gerät er also erst beim Packen für den Urlaub in den Fokus, denn gerade da ist es natürlich sehr, sehr praktisch, statt etlicher dicker Schmöker ein schmales Gerät einzupacken. (Meistens packe ich beides, aber nun gut.) Selten einmal überkommt mich sonst zwischendurch die elektronische Leselust, und dann ist der Akku sowieso in der Regel leer.

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Spaß mit der Deutschen Post

Normalerweise gibt es keinen - oder wenig - Grund zur Beschwerde über die Deutsche Post und die mit ihr verbundenen Zustellunternehmungen. Briefsendungen und Pakete kommen dort an, wo sie sollen, die Annahme und der Versand von Paketen und ähnlichen Sendungen sind durch “Paketabwürfe” und Packstationen durchgehend möglich, und die Tarife sind im internationalen Vergleich nach meinem Eindruck jedenfalls nicht ungünstig.

Aufwendig ist es nur, wenn man tatsächlich einmal eine Filiale - ungeachtet dessen, dass das Unternehmen “Filialen” im eigentlichen Sinne nicht mehr hat, sondern diese in der Regel von Einzelhändlern betrieben werden, sei es nebenbei oder nahezu ausschließlich - aufsuchen muss: die Öffnungszeiten sind nicht zwingend günstig und die Schlangen dann, wenn jeder Zeit hat, entsprechend lang. Oft auch deshalb - wie bei der Deutschen Bahn -, weil Dienstleistungen am Schalter in Anspruch genommen werden, die zwanglos auch online oder anderweitig im Selbstbedienungsbetrieb nötig wären: das Porto kann man selbst nachsehen, Briefmarken kann man online bestellen, wenn man nicht ohnehin elektronisch frankiert, Pakete, wie gesagt, zumeist in der Packstation einliefern usw. Dementsprechend versuche ich Filialbesuche nach Möglichkeit zu vermeiden und halte mich ansonsten für einen eher pflegeleichten Kunden.

Ein Grund, weshalb ich ab und an in der Schlange stehen, ist der Versand von internationalen Büchersendungen - Bookmooch läßt grüßen. Offiziell nennt sich die Sendungsform “Buch International” bzw. “Presse/Buch International” und ist zumindest im “Economy”-Bereich erschwinglich, bei vertretbaren Auslieferungszeiten: Sendungen innerhalb der EU benötigen wenige Tage, nach Übersee (USA, Kanda, Südamerika) ungefähr eine Woche oder ein bißchen mehr, und nur in südliche Gefilde (Australien, Südostasien) dauert es tatsächliche etliche Wochen oder Monate. Der “Priority”-Versand ist dabei nicht wesentlich teurer, aber man muss ja kein Geld verschenken.

Selbstverständlich bereite ich auch diese Sendungen daheim entsprechend vor: Verpackung, Anschriftaufkleber, Frankierung - alles einwurffertig, und wenn die Abmessungen der Sendung es zulassen, befördere ich sie auch selbst in den Briefkasten. Nicht immer funktioniert das allerdings: manchmal ist der Schlitz des Kastens einfach nicht hoch genug, so dass die Sendung sich nicht einwerfen lässt. Also führt kein Weg daran vorbei, sie in der “Filiale” abzugeben. Das ist nach dem Schlangestehen in der Regel auch kein Problem; ab und an bedarf es eines kurzen Hinweises, dass die Sendung versandfertig ist und es sich um eine internationale Büchersendung handelt, aber dann wird sie anstandslos angenommen und erreicht ohne Schwierigkeiten ihr Ziel.

Jedenfalls war das bislang immer in Dutzenden von Fällen so. Offensichtlich ist das aber nicht garantiert - gefährlich wird es nämlich dann, wenn (nach der Einlieferung) jemand mitzudenken versucht.

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Zuletzt bearbeitet am 11.01.2019 23:28
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Die neue Google-Calendar-App

Google hat - u.a. - den Google-Kalender und auch die damit verbundene Android-App “hübscher” gemacht.

Sagen wir so: Es ist jetzt alles ziemlich bunt, aber dieses Update war keine Verbesserung. Am schlimmsten ist, dass die Schrift (und alle Elemente) ein gutes Stück größer geworden sind und man zudem auch nicht mehr die Kalender”höhe” durch eine Zwei-Finger-Geste ändern, also v.a. verkleinern, kann. Selbst nach dem Deaktivieren der für Grafiken ohne konkreten Nutzwert neu eingerichteten Kopfzeile bleibt auf dem Tablet deutlich weniger Platz und Übersicht (ganz abgesehen davon, dass man die neue Schrift und die Farben mögen muss).

Katastrophal ist das User-Interface dann aber auf einem Smartphone (hier: Nexus 5): es passen nur noch fünf Wochentage auf das Display, und dank der “fetten” Schrift für die Termine passt nur noch so wenig Text in das Kästchen, dass oft gar nicht mehr richtig erkennbar ist, um welchen Termin es geht.

Kris Köhntopp stellt das Problem textuell und graphisch an einem Beispiel dar: Whitespace, low information density and no way to shrink the hours

Er hat auch noch weitere Kommentare zu dem Thema, auch zum neuen Google Maps:

Mehr kann man dazu kaum sagen, außer: Google, so geht das nicht.

Hat jemand Vorschläge für eine andere Kalender-App?

New year, same sh*t

Letztes Jahr hatte mich am Abend des letzten Urlaubstag ein Ausfall meines heimischen Servers erwischt; Ursache war ein Defekt des Netzwerkkabels, das vor Zeiten einmal der Einfachheit halber über den Dachboden verlegt worden war. Ursache unklar, obwohl aus meiner Sicht bereits damals schon viel für den Einzug eines Mitbewohners dort oben und dessen Verantwortlichkeit gesprochen hat. Danach ist die Sache etwas im Sande verlaufen.

Gelöst ist das Problem aber offensichtlich nicht, denn was auch immer die Ursache ist, sie breitet sich aus: seit heute hat auch mein dort noch vorhandener Desktoprechner kein Netz mehr. Auch dort liegt’s am Netzwerkkabel. Mag ja sein, daß die Kabel damals vor gut 10 Jahren einfach schlecht verlegt wurden und nun allmählich ausfallen, aber irgendwie mag ich daran als Ursache nicht so recht glauben … Ärgerlich ist’s ursachenunabhängig allemal, vor allem, weil dort oben auch die Telefonkabel verlegt sind. Nun denn, we’ll see.

Strato und DHCP

Unschön, wenn man am Samstag gerade auf dem Weg zu einem Usertreffen ist und im Auto eine SMS vom Monitoring-System bekommt, das sich ein Server gerade aus dem weltweiten Netz verabschiedet hat. Vor Ort bestand nach der Begrüßung - und dem Aushändigen von WLAN-Credentials - dann die Möglichkeit zu einem kurzen Blick: das System ist wirklich (ganz) weg, die Remote-Konsole mag offenbar auch nicht, ein Reboot über das Webinterface zeitigt auch keine Reaktion, weder normal noch ins Rettungssystem. Also frischauf eine Supportanfrage gestartet, und dann: abwarten. (Die automatische Bestätigung läßt Gutes erwarten: in der Regel antworte man binnen 24 Stunden - vermutlich aber wohl nicht am Wochenende, oder so.)

Ein paar Stunden später hat sich noch nichts getan, also ein erneuter Blick auf die Angelegenheit. Diesmal will die Remote-Konsole mitspielen, und, oh Wunder: die Maschine läuft problemlos, sie hat auch eine Uptime seit dem letzten Kernelupdate (also kein Reboot), nur eines hat sie nicht - Netz. Kein Wunder mit einer IP aus dem local link-Bereich … Die sich aufdrängende Ahnung wird dann schnell Gewissheit: der Anbieter konfiguriert seine Server-Images alle mit einem dhcpcd, der regelmäßig per DHCP IP-Adresse und Routen aktualisiert, mutmaßlich, um Änderungen in der internen Struktur zu vereinfachen. Dumm nur, wenn sich der DHCP-Server weghängt … dann kommt nämlich per DHCP nichts mehr nach, das Lease läuft ab, und das war’s dann mit dem Netz.

Glücklicherweise läßt sich dieses Problem ja recht einfach beheben, auch dann, wenn man eigentlich von Routing (erst recht unter Linux!) keine Ahnung hat; wofür gibt es Google? Die "korrekte" IP läßt sich aus dem Logfile heraussuchen bzw. sollte bekannt sein (nehmen wir mal "85.214.50.55" an), das Gateway auch (im Logfile findet sich dann bspw. etwas wie "eth0: removing default route via 85.214.50.1 metric 0"), und dann machen wir folgendes:

ifconfig eth0 down
ifconfig eth0 85.214.50.55 netmask 255.255.255.255 up
route add -host 85.214.50.1 eth0
route add default gw 85.214.50.1

Voilà! Das Netz ist wieder da. (IP-Adressen passend ersetzen!)

Mal sehen, ob sich der Support irgendwann meldet oder man gar wieder auf DHCP antworten mag … (Ich hätte jetzt gedacht, solche Systeme hat man im Monitoring, aber gut. Immerhin hat das - kostenlose - Monitoring-Tool des Serveranbieters schon knapp 30 Minuten nach meinem eigenen Monitoring den Server"ausfall" erkannt und gemeldet.)

Das Ende einer Odyssee

Man sollte es kaum glauben: schon 14 Tage, nachdem ich drei fehlzugestellte Sendungen in einem Fach "meiner" Packstation vorgefunden habe, sind diese (hoffentlich) auf dem Weg zu den richtigen Empfängern. Nicht etwas, daß DHL sich auf meine Fragen hin gemeldet hätte - nein, trotz Wiederholung meiner Anfrage vom 06.06. am 13.06. herrscht dort weiter Schweigen im Walde.

Vergangenes Wochenende hatte ich jedoch meine Rufnummer in der "Post"-Filiale hinterlassen, am vergangenen Dienstag hatte mich dann ein Zusteller von DHL zurückgerufen, der sehr hilfsbereit war und anbot, die Sendungen bei mir abzuholen und richtig einzulegen; da ich allerdings - wie der Großteil der arbeitenden Bevölkerung - tagsüber in der Regel nicht zuhause bin, wurde daraus nichts. Stattdessen sind wir so verblieben, daß ich am kommenden Samstag - also heute - die Sendungen in der o.g. Filiale abgebe, er sie dort bei nächster Gelegenheit einsammelt und dann in die Packstation verpackt, in der Hoffnung, daß die Empfänger das Warten noch nicht aufgegeben haben. So geschah es dann auch heute, und ich hoffe, daß dieses Kapitel damit abgeschlossen ist.

Von DHL bin ich schwer enttäuscht; es kann eigentlich nicht sein, daß ein Konzern für Probleme in diesem Bereich seiner Kernkompetenz offensichtlich keine Prozesse hat bzw. zwei Wochen lang nicht reagiert. Die Mitarbeiter sowohl der Post/Postbank - oder was auch immer - als auch bei DHL sind aber offenbar trotz vermutlich eher unschöner Arbeitsbedingungen überobligatorisch engagiert; das ist wenigstens ein Lichtblick.

(Übrigens habe ich von meiner eigenen vermißten Sendung natürlich noch nichts gehört und daher am vergangenen Sonntag bei Amazon den Verlust gemeldet. Antwort gab es am Sonntagnachmittag, die Ersatzlieferung traf Mitte der Woche ein. So geht das also auch.)

Keine Reaktion von DHL

Ich berichtete ja am vergangenen Wochenende von meinem Packstations-Erlebnis der besonderen Art.

Der aktuelle Stand der Dinge ist nunmehr der, daß … sich bisher nichts getan hat. Weder hat sich DHL herabgelassen, mir mitzuteilen, was mit der erwarteten Sendung geschehen ist, noch wollte man mir erklären, wie ich die drei nicht an mich gerichteten Sendungen wieder loswerde. Erwartungsgemäß war die nächste "Post"-Filiale - konkret eine Niederlassung der Postbank, aber das merkt man nur bei genauem Hinsehen - nicht in der Lage, mir weiterzuhelfen, weil die Packstationen von DHL betrieben werden; immerhin wurde mir angeboten, mal den Auslieferfahrer danach zu fragen, was man denn am klügsten tun könne.

Mir ist das ziemlich unverständlich, und an Stelle der drei Empfänger, die jetzt auf ihre Sendung warten, fände ich das sehr ärgerlich.

Ganz anders übrigens bei Amazon: Ich habe dort heute die erwartete Sendung unter kurzer Schilderung der Sachlage als Verlust gemeldet und bekam wenig später (obschon heute Sonntag ist!), die Bestätigung, daß eine Ersatzlieferung veranlasst wurde. So kann Kundenservice auch gehen …

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Zuletzt bearbeitet am 05.02.2017 14:01
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Samsung PX2370, MagicTune und Bluescreen

Wo Licht ist, ist auch Schatten …

Falls jemand wie ich einen tollen PX2370 von Samsung sein Eigen nennt, das Zusatzprogramm "MagicTune", das eine Konfiguration des Bildschirms am Rechner statt mit dem On-Screen-Menu ermöglichen soll, installiert und danach vor einem permanent rebootenden Rechner (Windows XP SP3) steht, dem sei zunächst gesagt, das man den Reboot-Loop im Windows-Bootmenü (während des Windowsstarts F8 zweimal drücken) abstellen kann; dann bekommt man stattdessen einen Bluescreen. Wenn man - zurecht - vermutet, daß "MagicTune" der Bösewicht ist und das auch bei Google bestätigt findet, dann rebootet man in den abgesicherten Modus und deinstalliert das Programm wieder.

Fertig.

*brummel*

First Class bei der DB

Wie ich schon erwähnte, kann ich bis zum Ende des Monats meine vorhandene BahnCard (2. Klasse) auch zum ermäßigten Erwerb von Fahrkarten der 1. Klasse verwenden, und dieser Versuchung bin ich - natürlich - erneut erlegen, als sich die Frage stellte, wie wir wohl am besten an diesem Wochenende ins Rheinland kommen, um dort der Vollendung eines Lebensjahres beizuwohnen. Ich freute mich schon darauf, diesmal sogar über eine längere Strecke die entsprechenden Annehmlichkeiten in einem ICE zu nutzen, gemütlich und (meistens) in Ruhe zu sitzen und vielleicht das eine oder andere Stündchen zur weiteren Vervollständigung dieses Blogs nutzen zu können.

Leider muß man sagen: zu früh gefreut. Daß wir mit unser Reservierung nicht im Großraumwagen gelandet sind, sondern im Abteil, kann man der Bahn nicht vorwerfen. Auch die an Jahren bereits fortgeschrittene Dame, die sich einfach auf einen der reservierten Plätze gesetzt hatte, weil sie "nicht rückwärts fahren" kann, mit der Folge, daß wir nicht nebeneinander sitzen konnten, ist nur bedingt ein Problem der Bahn (und daß ich zunächst selbst mit dem Rücken gegen die Fahrtrichtung saß, obschon ich weiß, daß ich das nicht gut vertrage, erst recht nicht, wenn ich dabei am Bildschirm arbeite, habe ich nur mir alleine zuzuschreiben). Aber als ob das nicht genügen würde, um mir die Freude an der "erstklassigen" Fahrt zu nehmen, war das gesamte Abteil offenbar durch Vornutzer "geflutet" worden: der Tisch auf Ober- und Unterseite klebrig von Limonaden (der Farbe nach) und Bier (dem Geruch nach), der Fußboden so getränkt, daß das Anheben der Schuhe nur gegen klebrigen Widerstand möglich ist, und über den Zustand der Sitze habe ich lieber nicht nachgedacht - wichtiger war, vor jedem Griff und jeder Bewegung darauf zu achten, wo man sich möglicherweise hineinsetzt. :-| Und das, so denke ich, kann man der Bahn durchaus vorwerfen, denn die Sauberkeit ihres Wagenparks halte ich für ihre Sache.

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