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Es weht ein frischer Wind

Vor einem Vierteljahr schrieb ich von der “pandemischen Flaute”, die dieses Blog ergriffen hatte - die von Juni 2020 bis April 2021 andauernde (leider nicht kreative) Stille.

Seitdem habe ich es geschafft, all die Ideen und Entwürfe aus dem Jahr 2020, die noch nicht in Vergessenheit geraten waren, zu Papier zu bringen - doch mittlerweile ist auch das Jahr 2021 schon wieder zur Hälfte herum. Und so habe ich (wie bereits im April) eine Urlaubswoche unter anderem dazu genutzt, die Themen, Konzepte und Entwürfe durchzugehen und über all das zu schreiben, was sich im ersten Halbjahr 2021 so ereignet und getan hat. Noch ist nicht alles zum elektronischen Papier gebracht, aber es sind doch schon einige kleine, mittlere und auch große Beiträge fertig, und die übrigen Themen sind zumindest im Kopf schon verteilt.

Ich habe daher die (diesmal hoffentlich) begründete Hoffnung, von jetzt an bis zum Jahresende einen steten Strom von Beiträgen produzieren zu können und bis November/Dezember dann auch wieder “live” zu berichten. Bis dahin allerdings wird es vor allem einen Haufen Rückschau geben - beginnend im Januar 2021.

Nachtrag: Mittlerweile sind alle ausstehenden Beiträge bis einschließlich August nacherfasst und werden sukzessive - in der Regel jede Woche montags, mittwochs und freitags - nachträglich veröffentlicht.

Glücklicherweise sind die meisten Themen einigermaßen zeitlos, und so hoffe ich dennoch eine interessante Lektüre liefern zu können und freue mich auf rege Kommentare!

Hinweis: Derzeit werden Beiträge aus dem Mai 2021 veröffentlicht.

Titelbild © stockpics - stock.adobe.com

Netz und Technik an der See

Nochmal ein maritimes Motiv.

Eigentlich gibt es über das Thema “Netz und Technik” in diesem Urlaub nur eines zu berichten: dass es eigentlich nichts zu berichten gibt. Die neue FRITZ!Box hat sich bewährt: die Netzanbindung ist im Prinzip wie zuhause, die Daten “flutschen”, auch das Anschauen von Videoclips auf Youtube o.ä. ist kein Problem, und das Netz ist stabil - was an der Küste nicht immer der Fall war und auch jetzt nicht immer so ist. Der neue Bildschirm war vor allem günstig und gewinnt keine Preise, lässst aber ein entspanntes “Arbeiten” wie zuhause zu: ob Fotos bearbeitet oder Blogbeiträge verfasst werden sollen, alles kein Problem, nichts wirkt improvisiert. Und auch das VPN arbeitet weiterhin zuverlässig.

Vielleicht es gerade das, was mich fasziniert: dass alles “einfach funktioniert”, Web, Streaming, Blog, Mail, News, SSH, auch im Urlaub - das ist so selbstverständlich wie unerwartet wie erfreulich.

Die LTE-Verbindung ist nicht optimal und durch den Tarif auch gedrosselt, aber völlig ausreichend.
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Ade - Abschied von der See

Nach einer diesmal nur sehr knappen Woche und gefühlt viel zu früh ist unsere Zeit hier im Norden auch schon wieder zu Ende. Ein paar Tage mehr hätten es sein dürfen: Zeit für noch ein, zwei Ausflüge, noch ein, zwei Bücher, noch ein, zwei Frühstücke mit Blick aufs Meer.

Es war aber wieder eine sehr schöne Zeit: gemütlich, erholsam, lecker. Zeit, die Beine und die Seele ein wenig baumeln zu lassen. Zeit abzuschalten, bevor die Hektik des Alltags, des Wahlkampfs, der Pandemie wieder in das Leben einbricht.

Und glücklicherweise ist der nächste (kurze) Urlaub - wenn auch nicht hoch im Norden - gar nicht mehr so weit.

Auf dem Fußweg nach Westen

Zum Abschluss habe ich mich - trotz aller Geruhsamkeit - doch noch einmal zu einer kurzen Wanderung (oder einem langen Spaziergang) aufgerafft, die oder der uns vom westlichsten Punkt unserer bisherigen Ausflüge in den vergangenen Jahren weiter nach Westen führte, am Nationalpark Wattenmeer entlang. Statt Grün- oder Sandstrand, begehbar bis zum Meer, auf der einen und Wohnhäuser, Unterkünfte und Gastronomie auf der anderen Seite sieht die Landschaft hier ganz anders aus: Heide ringsherum, dahinter der Wernerwald, und seeseitig eingezäunte unbewirtschaftete Flächen - vergleichsweise wildromantisch statt touristisch und eine sehr schöne Gegend, um einfach einmal zwei Stunden zu laufen und ein paar Fotos zu machen.

Eigentlich war sonniges Wetter angesagt, aber es war trüber als die vorangegangenen Tage - was für eine Wanderung (oder einen ausgedehnten Spaziergang) nicht das schlechteste Wetter ist.

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Eine ruhige Zeit

Die Urlaubstage bis jetzt sind entspannt und geruhsam verlaufen: ausschlafen, gemütlich Frühstücken, auf die See gucken, lesen, den ein oder anderen Spaziergang am Meer entlang, nach Ost und West, abends irgendwo nett essen … und eine lange und eine kürzere Radtour, diese ohne mich. ;-)

Normalerweise stehen auch ein paar Exkursionen, Besichtigungen oder Tagesausflüge auf dem Programm, aber nachdem unser Urlaub diesmal deutlich kürzer ist als eigentlich geplant, bin ich nicht böse, wenn - für mich - vor allem der gemütliche Teil übrigbleibt.

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Home away from home

Eigentlich ist “Urlaub” ja davon gekennzeichnet, dass man mal abschaltet und ganz andere Sachen macht als sonst - und Neues erlebt. Andererseits nutze ich meinen Urlaub (insbesondere, wenn wir nicht wegfahren) auch ganz gerne mal dafür, das eine oder andere zu erledigen oder ein neues Projekt anzugehen.

Wichtig ist aber - die Erfahrung habe ich in den vergangenen Jahren gemacht -, dass man mindestens einmal im Jahr für mehr als nur ein Wochenende (mindestens eine Woche, besser mehr) mal aus dem Alltagstrott herauskommt. Das bedeutet zum einen, wegzufahren (oder zumindest regelmäßige Tagesausflüge zu machen); nicht zwingend weit, in andere Länder oder auf andere Kontinente, aber jedenfalls weg aus der eigenen Wohnung und der normalen Umgebung, umso mehr, als das traute Heim in den letzten anderthalb Jahren (in mehr oder weniger großem Umfang) zugleich zum “Home Office” geworden ist. Auch wenn man frei hat, kommt man da mental m.E. nicht aus dem Alltagstrott heraus. Andererseits braucht es für mich (außer dem “Tapetenwechsel”) keine großen Aktionen, keine Besichtigungen, Wanderungen, Radtouren usw. - ich bin sehr zufrieden, wenn ich in einer schönen Umgebung bin, vielleicht ab und an mal einen Spaziergang machen kann, es gutes Esssen gibt und ich ansonsten weitgehend das mache, was ich auch sonst gerne mache: morgens ausschlafen, lesen, den einen oder anderen Beitrag im Netz lesen oder im Blog schreiben, lange liegengebliebene E-Mails aufholen o.ä. Meistens machen wir das daher alternierend: einen Tag gibt es irgendein Programm (Radtour, Besichtigung, …), einen Tag darf zumindest ich in der Bude hocken bleiben und es mir dort nett machen. :-)

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Die FRITZ!Box LTE bewährt sich

Ich hatte ja schon geschildert, dass wir uns für den diesjährigen Urlaub eine FRITZ!Box 6850 LTE zugelegt haben. Nach etwas hin und her haben wir dann beschlossen, dass das Gerät auch direkt im Feriendomizil verbleiben kann; es macht ja wenig Sinn, es immer hin und her zu fahren, und dass man es irgendwo anders im Urlaub aufstellen will, wirkt auch eher unwahrscheinlich. Also haben wir dem Gerät nun statt der provisorischen Position auf dem Fensterbrett einen Ehrenplatz recht weit oben an der landseitigsten Wand verschafft, was sowohl den LTE-Empfang (von -97 dBm auf -85 dBm) als auch den WLAN-Empfang im Rest der Wohnung (von 2,4 GHz auf die Nutzung des 5-GHz-Bandes) direkt spürbar verbessert hat. Das ist doch direkt etwas ganz anderes als unsere frühere Lösung mit einem kleinen UMTS-WLAN-Router - ich möchte vielleicht nicht unbedingt irgendwelche Medien streamen, aber für die normale Nutzung (etwas surfen, Bilder vom Smartphone auf den Rechner und von da ins Blog transferieren, Blogbeiträge schreiben) fühlt sich das Netz jetzt richtig flüssig an.

Nachtrag: Es ist kein Problem, Youtube-Videos zu streamen. :-)

Dass man von einem günstigen, auf LTE25 gedrosselten Tarif und bei einer bekannt schwierigen Netzabdeckung (die Smartphones haben auf dem seeseitigen Balkon, vielleicht 15 m und drei Wände weiter weg, gerade noch EDGE als Netzanbindung) keine Wunder erwarten darf, ist mir klar; insgesamt bin ich sehr zufrieden, auch mit dem Speedtest.

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Der erste Tag an der See

Waren wir im letzten Jahr (nicht zuletzt pandemie-bedingt) in der Eifel und vor drei Jahren (wie schon lange geplant) in der Bretagne, sind wir dieses Jahr wieder dort, wo wir eigentlich fast immer sind: an der Nordsee.

Sieht etwas düster aus, aber war wohl einfach noch zu früh am Tag.

Dort beginnt der Tag dann regelmäßig mit einem Frühstück mit Blick auf die Elbmündung und den Weltschifffahrtsweg, ganz im Gegensatz zur heimischen Morgenroutine, wo es für mich normalerweise nur ein Kaffee ist (oder zwei, oder drei, aber Appetit auf Frühstück habe ich da meistens noch nicht).

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Spät, aber da

Mal wieder am Wasser.

Später als geplant, aber glücklich sind wir nach rund 760 km und knapp sieben Stunden Fahrt (einschließlich Pause) angekommen und werden die Urlaubstage - wenn es auch weniger sein werden als ursprünglich geplant - genießen.

Blick von der Spree

Gerade schrieb ich noch, man könne die Sehenswürdigkeiten Berlins sicherlich auch sehr schön vom Wasser aus beschauen, da ergab sich tatsächlich die Gelegenheit dazu, zumindest Schloss Bellevue und das Regierungsviertel auf diese Weise in Augenschein zu nehmen.

Der Reichstag von der Spree aus.
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FRITZ!Box 6850 LTE

Vor acht Jahren - Kinder, wie die Zeit vergeht! - hatte ich mir einen UMTS-WLAN-Router von Huawei, den Huawei E5331, zugelegt: ein kleines Kästchen, flach, schmal, ungefähr handflächengroß. Das Gerät hat uns in diesen Jahren regelmäßig gute Dienste geleistet, insbesondere im Feriendomizil an der Nordsee, wo es das Netz für zwei Kindle, ein bis zwei Laptops, ein bis zwei Tablets und ab und an auch für die Handys zur Verfügung gestellt hat. Das hat ganz gut geklappt; meistens ging es von der Ablage neben dem (Wählscheiben-)Telefon im Flur aus, notfalls musste es die Fensterbank am landseitigsten Zimmer sein.

Mit UMTS wird man in der Zukunft aber nicht mehr weit kommen: 5G ist auf dem Vormarsch, LTE (4G) rulez, und UMTS (3G) wird sukzessive von den Providern abgeschaltet. Also habe ich schon im vergangenen Jahr Ausschau nach anderen Lösungen gehalte, mehrere Geräte in verschiedenen Preislagen gefunden und auch mit dem GigaCube Flex von Vodafone geliebäugelt: ein spannendes Angebot. Die Hardware kostet einmalig 80 EUR, und danach zahlt man jeden Monat 35 EUR für 50 GB (!) Volumen - preislich unschlagbar, und das Flex im Tarif bedeutet: man zahlt nur für die Monate, in denen man den GigaCube auch nutzt. Für den Urlaub, den Campingplatz oder die Ferienwohnung also optimal: aufstellen, einstöpseln, lossurfen.

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18 Jahre - mein Blog ist volljährig

Am 01.06.2003 wurde der erste Beitrag in diesem Blog veröffentlicht - es ist also heute 18 Jahre alt und damit volljährig geworden.

Strenggenommen ist es natürlich nicht mehr dasselbe Blog. Damals lief es noch nicht unter Serendipity, sondern unter sunlog; Serendipity (damals wohl 0.7) wurde erst 2005 installiert. Damals hieß es auch noch nicht Netz - Rettung - Recht, sondern Aus dem Leben eines Szlauszafs. Und schließlich hatte es damals auch noch keine eigene URL, sondern war zunächst als blog.th-h.de und dann (ab 2005, als meine Webseiten erstmals auf einem eigenen Server gehostet wurden und th-h.de keine bloße Weiterleitung mehr auf sites.inka.de/ancalagon/ war) als th-h.de/blog/ Teil meiner Homepage; die heutige URL hat es (zusammen mit dem Namenswechsel) erst mit dem Relaunch 2014 erhalten. Und natürlich hat sich das Design ebenfalls mehrfach geändert.

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