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Zeitschriften elektronisch exzerpieren

Mit einem gewissen Horror denke ich an die Hausarbeitszeiten im Studium zurück - nicht nur deshalb, weil ich (jedes Mal erneut) erst gegen Ende der Bearbeitungszeit ernsthaft mit der Arbeit begonnen habe, um dann am Ende Nachtschichten einzulegen, sondern auch wegen der Kopierorgien in der Seminarbibliothek. Meine Arbeiten sind (natürlich) am Rechner entstanden, Laptops waren Mitte der Neunziger für den Privatanwender - oder jedenfalls für mich - noch Zukunftsmusik, und Ausleihen aus einer Präsenzbibliothek sind nicht möglich. (Und ansonsten waren die Werke in der Regel verliehen und/oder auf Wochen und Monate hinaus vorgemerkt; wie das halt so ist, wenn eine dreistellige Anzahl an Studenten dieselbe Hausarbeit schreibt).

Heute sieht da vieles anders aus; die meisten Ressourcen, die ich im Alltag so brauche, stehen elektronisch zur Verfügung, sowohl Kommentare als auch Zeitschriften; und wenn etwas fehlt, dann kam man es in der Regel entweder (regelmäßig zu Wucherpreisen) online kaufen oder - wenn man rechtzeitig plant und nicht schon die letzten Nächte vor dem Abgabetermin herangerückt sind - über Fernleihdienste wie subito für schmales Geld besorgen. Nur Monographien müsste man tatsächlich noch irgendwo ausleihen.

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Aus zwei mach eins

Seit mehr als 15 Jahren sorgte hier am heimischen Schreibtisch ein kompakter Laserjet 1015 für die notwendigen Druckleistungen; ein kompaktes, platzsparendes Gerät, das allerdings zunehmend in die Jahre gekommen ist. Schon die Suche nach Druckertreibern war nicht einfach, und in letzter Zeit machten sich auch mechanische Auffälligkeiten bemerkbar, so ein deutliches Quietschen beim Druck. Daher dachte ich schon 2016 über eine mögliche Neubeschaffung nach.

Auch der zweite im druckenden Bunde war nicht mehr topaktuell: Ezellohar, ein HP OfficeJet Pro 8600, leistete seit Anfang 2013 (und damit etwas weniger als halb so lange wie der Laserdrucker) gute Dienste beim Scannen, Kopieren, Faxen und - vor allem - farbig drucken. Das funktionierte alles recht gut, aber das Scannen auf ein Netzwerkshare funktionierte nach der Deaktivierung von SMB 1.0 nicht mehr, und ich fand es zunehmend störend, dass der Drucker vor einem Ausdruck immer erst einmal seine Patronen putzen oder sich neu sortieren muss (oder was er immer er da tat, bis er mal loslegte). Daher freite ich schon länger an einem Neugerät - und diesmal sollte es, wenn möglich, der schon ursprünglich ins Auge gefasste Farblaser sein, der dann zugleich den Laserjet ersetzen sollte.

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Bei den sieben Zwergen

Ein paar Monate ist es schon her, dass ich Die Zwerge aus einem Humble Bundle angespielt habe - ein Computer Role-Playing Game mit einer interessanten Story, die in Text und Bild, vor allem aber auch Ton (in Form einer Erzählstimme) ausgerollt wird. Die Story scheint mir aber auch der Kern des Spiels zu sein (nicht ganz fernliegend, wenn es sich um die Umsetzung eines Buches handelt); die Spielmechanik hat mir nicht so gut gefallen.

Nach einem kurzen Intro, bei dem man sich mit der Kampfsteuerung vertraut machen soll, springt die Geschichte ein paar Jahrhunderte in die Jetzt-Zeit. Unser Held, ein verwaister Zwerg, hat Aufnahme bei einem Magier gefunden und ist dort in der Schmiede (wo sonst?) tätig. Nun erhält er zum ersten Mal einen Auftrag zu einer Reise über das Land, um einem früheren Lehrling des Meisters etwas zu überbringen - und dabei gerät er mitten in einen Ansturm wüster Orkhorden gegen das Geborgene Land.

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Von Debian Stretch zu Buster

Hatte ich demletzt noch von diversen Updates von Debian Oldoldstable auf Debian Oldstable berichtet, habe ich nunmehr meinen Hauptserver auf das aktuelle Debian 10 Buster geupdatet. Das lief weitgehend problemlos; der dennoch entstandene Aufwand hatte mit den Betriebssystemupdate nichts zu tun.

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Niffelheim

Niflheim ist ein Ort aus der nordischen Mythologie, Niffelheim ist eine Art CRPG und in jeder Hinsicht das Gegenteil zu Bad North, von dem ich zuvor berichtete: die Grafik wirkt auf den ersten Blick opulent, die Spielmöglichkeiten reichhaltig und divers - am Ende ist das alles aber recht repetitiv.

Die Hintergrundstory ist einfach: man findet sich als nordische(r) Krieger(in) nach dem Tod nicht in Asgard, sondern in Niffelheim wieder und muss von dort entkommen. Dazu muss man aus verschiedenen Dungeons die Einzelteile eines Portals zusammensammeln.

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Von Jessie zu Stretch - erneut

Ja, ich bin spät dran - bereits Mitte letzten Jahres wurde Debian 10 Buster veröffentlicht, aber die meisten meiner Server liefen noch unter Debian 8 Jessie, mit Ausnahme des neuesten Zugangs, der bereits unter Stretch installiert wurde, und meines heimischen Servers, den ich bereits vor zweieinhalb Jahren (!) geupdatet hatte (dass das so lange her ist und die anderen Updates schon so lange auf meiner Todo-Liste stehen, war mir gar nicht mehr bewusst).

Ich hatte mir im Prinzip für jede Maschine einen (halben) Tag reserviert, aber der Aufwand hielt sich in erstaunlichen, sehr angenehmen Grenzen. Meine Hinweise, die ich bereits vor zweieinhalb Jahren im Blog notiert hatte, kann ich demnach recht kurz ergänzen.

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Böser, böser Norden

In Anbetracht einiger Blogbeiträge aus den letzten Wochen wird es niemanden wundern, dass ich in den vergangenen Monaten immer wieder einmal den Inhalt des einen oder anderen Humble Bundle angespielt habe. Heute möchte ich über Bad North berichten, ein Echtzeit-Strategiespiel (so die Wikipedia) bzw. ein “minimalistic, real-time tactics roguelite”, also ein minimalistisches Echtzeit-Taktikspiel mit Rogue-ähnlichen Elementen; letzteres hat sich mir noch nicht erschlossen.

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Power to the tower!

Bei Warstone TD steht TD für Tower Defense - und das ist auch der Kern des Spiels, aber eben nicht - wie man das sonst kennt - alles. Warstone TD kombiniert das nämlich mit einer Story und der Notwendigkeit, das eigene Dorf aufzubauen. Die Tower Defense-Missionen, die auf einer Karte ausgewählt werden können, spielen dabei quasi die Rolle von Quests.

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Serendipity 2.3.5 released

Während im Hintergrund an Serendipity 2.4 geschraubt wird, haben sich wieder genügend Fehlerbehebungen angesammelt, die ein Bugfix-Release rechtfertigen, so dass am vergangenen Wochenende Serendipity 2.3.5 veröffentlicht wurde.

Die Einzelheiten zu den Änderungen finden sich wie immer in der NEWS-Datei im Verzeichnis /docs/ und (strukturierter) im Release-Announcement auf Github.

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Der Teufel steckt im Detail

Vor einigen Tagen hatte ich berichtet, wie sich mithilfe der <details>- und <summary>-Elemente von HTML 5 ganz leicht “ausklappbare” Erläuterungen - nur mit HTML und ggf. CSS, ohne Javascript - erzeugen lassen. Danach ist mir aufgefallen, dass wir - also vor allem vermutlich yellowled - das in Serendipity auch schon nutzen: im 2k11-Theme wird damit im Blog die einblendbare “Vorschau” der Trackback realisiert, und im Backend findet derselbe Mechanismus bei der Einblendung weiterer Informationen in den Plugin-Boxen Anwendung.

In einem Kommentar zu meinen Blogeintrag hatte Beat dann vorgeschlagen, statt der Screenshots doch lieber ein Live-Beispiel im Blog zu zeigen. Das wollte ich dann “mal eben schnell” nachholen - und natürlich ging das dann nicht “mal eben”, und nicht richtig schnell, so dass ich daran dann länger geknobelt habe. Mittlerweile tut es aber.

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Details - ganz einfach

Meistens ist es so: Ich habe eine Idee, die ich gerne auf einer meiner Webseiten umsetzen würde - sei es, dass ich das irgendwo anders gesehen habe und diese Funktion auch gerne hätte, sei es, dass mir ein eigener Gedanke gekommen ist. Dann recherchiere ich und stelle fest: das ist alles ziemlich kompliziert. Klar, wenn man HTML einigermaßen, CSS oberflächlich und JS gar nicht beherrscht, ist man zumeist auf copy&paste oder viel Ausprobieren angewiesen, und der Teufel steckt ohnehin immer im Detail.

Manchmal aber ist es auch umgekehrt: ich mache mich auf, um nach Lösungen zur Umsetzung einer Idee zu suchen - und finde heraus, dass eigentlich gar nichts mehr umzusetzen ist, weil alles schon fertig ist. So ging es mir bei einer meiner letzten Ideen, als ich eine Möglichkeit suchte, weitergehende Erläuterungen in einem längeren Text erst auf Wunsch einzublenden.

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Strategischer Aufbau, tiefgekühlt

In einem Humble Bundle der letzten Monate steckte auch Frostpunk, laut Wikipedia ein “city-building survival game”, das ich gerne ausprobiert habe, das mich aber letztlich nicht fesseln konnte - was sicherlich weniger am Spiel an sich als am Spielprinzip lag.

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"Sprechende" Message-IDs erzeugen mit dem INN

Ich fürchte, das hier wird ein eher technisch geprägter Special-Interest-Beitrag werden, aber sei es drum: es soll darum gehen, mit Hilfe des Newsservers INN Message-IDs für Usenet-Postings zu erzeugen, die neben ihrem primären Daseinszweck - ein Posting mit einer dauerhaft und global eindeutigen ID zu versehen - auch einen menschenlesbaren Inhalt haben.

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Blogbeiträge in sozialen Medien teilen

Die große Zeit der Blogs als primäres, ja nahezu einziges Medium zum Teilen und Veröffentlichen der eigenen Gedanken ist seit Jahren vorüber; die sog. “Blogosphäre” vereinzelt. Das schließt nicht aus, dass es weiter große, vor allem kommerzielle bzw. kommerzialisierte Blogs mit tausenden Lesern und mehreren Beiträgen täglich gibt, aber der durchschnittliche Internetnutzer denkt vermutlich nicht an ein Blog, wenn er sich online äußern will. Diesen Blog haben vielmehr die sog. “Sozialen Medien” (social media), also bspw. Twitter, Facebook und Instagram, eingenommen. Und man vernetzt sich heutzutage auch eher dort als über Kommentare und Trackbacks in den eigenen Blogs.

Nicht nur Twitter mit seiner Beschränkung auf 280 Zeichen, auch Facebook ist per se aber wenig geeignet zur Veröffentlichung auch nur kürzerer, geschweige denn mittlerer oder gar langer Texte in der eigenen Timeline bzw. dem eigenen Profil; das beginnt schon mit dem Editor, der als Stil- und Gliederungselement nur Zeilenschaltungen (also Leerzeichen) kennt und nicht einmal einfachste Hervorhebungen (kursiv, fett) oder gar Überschriften ermöglicht. Diese technischen Unzulänglichkeiten sind aber gar nicht der entscheidende Punkt; auch ohne sie spräche vieles dafür, seine eigenen Inhalte auch selbst zu kontrollieren und nicht vom freien, weltweit verfügbaren und vernetzten World Wide Web einen großen Schritt zurück in die Welt der Onlinedienste der 90er Jahre zu machen, in der Inhalte nur innerhalb der jeweiligen Dienste (“Silos”) verfügbar sind. Und es mag zwar unwahrscheinlich sein, dass Facebook demnächst die Pforten schließt, aber die Welt dreht sich weiter und Internetkonzerne kommen und gehen … Deshalb hilft es auch nur bedingt, dass Facebook mit den wenig bekannten und genutzten Notizen (“Notes”) durchaus die Möglichkeit bietet, blog-artige Beiträge zu veröffentlichen, mit Überschriften, Aufzählungen, Hervorhebungen, Links und sogar einem Bild im Kopf der Seite.

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FLOSS'n'net - Aktivitäten im 1. Quartal 2020

Das neue Jahr hat im Prinzip begonnen, wie das alte geendet hat: viel zu tun, wenig Zeit, insbesondere für “freie Software und das Netz”. Aber wie ich am Anfang des letzten Quartals etwas Zeit für Serendipity gefunden hatte, so ging es mir nun am Ende diesen Quartals, rund um das - ausgefallene bzw. virtualisierte - Serendipity-Camp: zwei Releases, etliche Bugfixes und auch ein paar Erweiterungen, und eine ganze Menge Änderungen an der Infrastruktur.

Serendipity (s9y)

Das Blogsystem Serendipity werkelt auch hinter diesem Blog.

s9y-Kern

  • In der Mediendatenbank fehlten einige Sicherheitsnetze rund um das Umbenennen von Dateien - so führte das “Umbenennen” einer Datei in eine bereits existente Datei dazu, dass beide Dateien verschwanden, aus der Datenbank und von der Platte. Unschön, aber jetzt behoben.
    Prevent renaming ML object into existing file.

  • Beim Umbenennen von Mediendateien ohne Endung gab es auch noch einige Probleme; zum einen “verschwanden” diese direkt nach dem Umbenennen aus der Datenbank, und - nur unter Windows - gab es zudem die Möglichkeit, einer solchen Datei eine “gefährliche” Endung wie .php zu verpassen und sie damit ausführbar zu machen.
    Fix for “disappearing” media files after renaming.
    Fix RCE vulnerability on Windows.

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