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Aufräumen zum Jahreswechsel

Zum Jahreswechsel kann man gute Vorsätze für das kommende Jahr fassen, etwas neu beginnen - oder auch die Gelegenheit nutzen, alte Zöpfe abzuschneiden. Manchmal kam es bei mir zu ersterem; so haben wir vor drei Jahren (etwas ungeplant) den kompletten Keller auf- und umgeräumt (ein großartiges Ergebnis, immer noch; nur die Aufgabe selbst hat keinerlei Spaß gemacht und den Großteil einer Urlaubswoche gefressen). Oft habe ich letzteres getan, so beim Großputz der Mailinglisten und Newsletter vor 7 Jahren (dieses Jahr war nicht viel zu putzen, erfreulicherweise; ich scheine nicht mehr diverse Mailinglisten und Dutzende Newsletter zu abonnieren, die ich dann doch nicht lese), oder der Abschaltung einer Webpräsenz, die seit einem Jahrzehnt überholt war.

Und so war es auch dieses Jahr.

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Telefax im Jahr 2022

Ich habe ein Telefaxgerät zuhause. Nein, falsch - ich benötige manchmal ein Faxgerät und nutzte dafür bisher ein ohnehin vorhandenes Kombigerät. Die Nutzungsfrequenz ist niedrig; eingehende Faxe bekomme ich eigentlich gar nicht, und faxen muss ich auch nur selten: ab und an ist das bequemer als scannen und mailen, in erster Linie gibt es aber bestimmte Situationen in meinem Leben, in denen ich einerseits unterschriebene Dokumente übermitteln muss - gescannte Unterschriften sind so eine Sache - und vor allem andererseits die einzige gesichert bestehende Empfangsmöglichkeit ein Faxgerät ist.

Nun steht der Drucker, der zugleich Faxgerät ist, zusammen mit Desktop, Laptop, Server und NAS in meinem “Home-Office”; von dort aus gibt es aber keine kabelgebundene Verbindung zur FRITZ!Box, die hier Internet und Telefon macht. Vor neun Jahren, nach dem Erwerb des ersten Multifunktionsgeräts, hatte ich das über eine DECT-Anbindung gelöst. Das funktionierte prima; sowohl mit dem damaligen ISDN-Anschluss als auch ab 2016 mit der FRITZ!Box und VoIP oder ab 2020 mit dem neuen Multifunktionsgerät.

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News & Mail - gestern, heute & morgen

Heute möchte ich mal über ein - primär technisches - Thema schreiben, dass ich schon seit drei Jahren hier im Blog (immer zum Jahreswechsel) anspreche, aber noch nie umfassend ausformuliert habe: mein Mailsetup, bzw. über das historisch gewachsene Chaos in diesem Bereich, das ich gerne auflösen würde. Am Rande geht es auch ein bisschen um Usenet-News, aber das ist nicht das Thema, das mich primär umtreibt, und kann getrennt betrachtet werden.

Ich möchte das (umfangreiche und in Einzelaspekten vielfach miteinander verknüpfte) Thema gerne - wie schon im Titel angekündigt - in drei Schritten angehen: Wie hat sich mein Umfang mit News und Mail über die letzten zweieinhalb Jahrzehnte entwickelt? Wie sieht mein Setup heute aus? Und wo möchte ich hin, was sind meine Vorstellungen für die Zukunft? (Das ist dann der Teil, wo ich konzeptionellen Rat und konkrete Software-Empfehlungen suche und dankbar für Berichte über eigene Lösungen bin, in der Hoffnung, dass der Knoten bei mir irgendwann einmal platzt.)

Ursprünglich wollte ich zwei verschiedene Beiträge verfassen: einmal den historischen Rückblick, und dann getrennt davon die konkreten Vorstellungen und Fragen für die Zukunft, um gezieltes Feedback und Tipps zu ermöglichen. Nun ist es doch ein einziger, langer Beitrag geworden. Wer Zeit und Lust hat, Reminiszenzen aus den letzten mehr als 20 Jahre zu lesen, der fängt vorne an; wer keine Zeit oder Lust hat, der kann (tl; dr) direkt zu meinen konkreten Vorstellungen und Fragen springen.

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Black screen of death und die Haltbarkeit heutiger Technik

Erst im Oktober freute ich mich darüber, dass mein rund drei Jahre altes Pixel 3 noch ein Update auf Android 12 bekommen hat und dachte so bei mir, dass ich immer noch sehr zufrieden mit dem Gerät bin und damit gut noch ein paar Jahre auskomme. Immerhin hatte sich das Pixel 4 durch den fehlenden Fingerabdruckscanner disqualifiziert, das Pixel 5 bekommt man nicht mehr, und über das Pixel 6 las man bei Scalzi (der mir damals in seinem Blog Whatever das Pixel 3 schmackhaft gemacht hatte) eher zurückhaltende Kommentare und anderswo Horrornachrichten; da bleibt man doch besser bei dem, was man hat und kennt. Speicher ausreichend, Leistung gut, Akkulebensdauer noch in Ordnung - passt.

Und dann wurde es 2022. Am Nachmittag des 1. Januars ging ich zufällig an meinem abgelegten Handy vorbei und wunderte mich bei einem Seitenblick, dass der Bildschirm komplett ausgeschaltet war. Normalerweise sollte er aber Datum, Uhrzeit und Icons für die Benachrichtigungen anzeigen. Vielleicht einfach der Akku leer, obwohl ich glaubte, ihn über Nacht geladen zu haben? Also ans Ladekabel - aber es erscheint nicht wie sonst nach kurzer Zeit eine Ladeanzeige. Einschalten? Geht nicht. Einschalter lange drücken für einen Reboot? Geht nicht. Ganz lange drücken? Geht auch nicht. Auch nicht nach einer Stunde Wartezeit.

Das Telefon ist tot und bleibt tot, was immer es auch hat.

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FLOSS'n'net - Aktivitäten im Jahr 2021 (und 2020)

Meine Reihe FLOSS’n’net ist in den letzten fast zwei Jahren auch mehr oder weniger der Pandemie zum Opfer gefallen; der letzte der üblicherweise jedes Quartal veröffentlichen Beiträge datiert vom April 2020 und gehört mit zu den letzten vor der “Aufholjagd” noch veröffentlichten (bzw. verfassten) Beiträgen. Entweder als Schlusspunkt oder als Neubeginn - je nachdem, wie 2022 werden wird … - möchte ich daher einen kurzen Rückblick über das vergangene Jahr (und auch das Jahr 2020) geben.

2020 endeten meine Aktivitäten - vor allem rund um Serendipity - mehr oder weniger im April. 2021 habe ich nichts an Serendipity getan, aber das eine oder andere sonst rund ums Netz. Im Einzelnen sieht das dann so aus:

Serendipity (s9y)

Das Blogsystem Serendipity werkelt auch hinter diesem Blog.

Alle Änderungen hier stammen noch aus dem April 2020.

s9y-Kern

  • Es ist mir endlich gelungen, einen schwer zu reproduzierenden Fehler zu finden, der mich seit Jahren wahnsinnig gemacht hat. Ich nutze für meine Blogbeiträge recht intensiv “erweiterte Eigenschaften von Artikeln”, also entryproperties, bspw. die HTML-Meta-Description und Social-Media-Bilder - und diese “verschwanden” regelmäßig in vorbereiteten Einträgen, was einerseits ärgerlich ist und andererseits oft unbemerkt bleibt. Das ging so weit, dass ich vorbereitete Einträge (Entwürfe) nicht mehr in s9y selbst gespeichert habe, sondern extern, und sie dann erst zur Veröffentlichung dort hineinkopierte. Das wurde seit 2018 im Issue #577 getrackt, aber ohne richtige Lösung (auch weil mir die Zeit zum Debugging fehlte). Am Ende hatten wir 2019 die richtige Ecke gefunden, aber das Problem nicht wirklich behoben. Das gelang aber jetzt (endlich!), und rückblickend war das eine gute Sache, hatte ich doch im Rahmen der “Aufholjagd” 2020/2021 oft mehrere Dutzend komplett postingfertige Beiträge “gebunkert”.
    Scheduled entries lose all entryproperty information on publish date. mit
    Fix accidental deletion of extended properties. und
    [event_trackback] Draft entries should not be saved in delayed_trackbacks
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Wasteland 3 - Cult of the Holy Detonation

Zwar habe ich Wasteland 3 bereits erfolgreich durchgespielt, aber seit Anfang Oktober steht die zweite und letzte Erweiterung zur Verfügung: *

Letzten Monat hatte ich Battletech noch einmal gestartet, und jetzt im Juli habe ich nochmal einen Blick auf Wasteland 3 geworfen. Eigentlich wollte ich ja die letzten Missionen angehen, um das Spiel vielleicht abzuschließen, aber es hat sich mittlerweile einiges getan: Cult of the Holy Detonation. Genau wie bei dem Abstecher nach Steeltown gibt es neuen Content an einer neuen Location, mit einer ganzen Reihe von Missionen (ab Level 16) und neuen Spielmechanismen.

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Windows-11-Kompatibilität

Eigentlich hätte ja Windows 10 die letzte Windows-Version werden sollen, die dann “nur noch” regelmäßige Updates erhält. Stattdessen steht jetzt Windows 11 allmählich in den Startlöchern, wobei ich mir noch nicht so ganz sicher bin, was ich davon halten soll. Was aber auf jeden Fall feststeht: man wird die neue Windows-Version nicht auf jedem Rechner installieren können - vielmehr muss der Prozessor neu genug sein, und auch das Drumherum muss TPM und Secure Boot unterstützen.

Damit stellt sich die Frage: ist mein 2018 angeschaffter neuer Rechner neu genug?

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Fiber to the home

Vor einiger Zeit schon hat die Telekom umfänglich für den Glasfaserausbau in unserem Wohngebiet geworben, und mittlerweile ist die Mindestzahl an Vorbestellungen weit überschritten, so dass der Ausbau bis April 2022 abgeschlossen werden soll. Damit stellt sich zugleich die Frage: Wollen wir Glasfaser? Unser Vermieter hat auf jeden Fall den Hausanschluss bestellt und auch für seine Wohnung schon einen Anschluss gebucht; wer sich direkt beim Erstausbau anschließen lässt, spart wohl eine ganze Menge Geld, und vermutlich können wir uns wünschen, wo der Anschluss dann später liegen soll. Und natürlich klingen 1.000 MBit/s Downstream bei 200 MBit/s Upstream (oder 500/100) toll. Andererseits stellt sich natürlich die Frage, ob man das wirklich braucht - eigentlich vermutlich nicht. Aber wer weiß schon, ob man es nicht in ein paar Jahren bereut, jetzt nicht auf den Zug aufgesprungen zu sein?

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Avadon 2 - The Corruption

Ein Hinweis in den Kommentaren zu meinem Beitrag über Nox Archaist erinnerte mich an Spiderweb Software, die seit den 90ern CRPGs produzieren, und von denen ich vor Jahren bereits Avadon - The Black Fortress bis zum Endkampf (in dem ich dann immer scheiterte) gespielt habe.

Warum also nicht den Nachfolge Avadon 2 - The Corruption antesten?

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Blitzschnell?

Gewitter sind eigentlich schön anzusehen, aber immer eine blöde Sache für Technik. Bislang sind wir - toi, toi, toi - von direkten und indirekten Blitzschäden verschont geblieben, aber im Sommer hat es mindestens zweimal außerhalb unseres Zugriffsbereichs liegende Komponenten der DSL-Anbindung erwischt, sei es durch Blitzschlag, sei es durch die Wassermassen, die bei einem Gewitterregen hernieder zu rauschen pflegen.

In der Nacht vom 28. auf den 29.06.2021 war die Verbindung kurz weg - und danach nicht mehr so gut wie zuvor: statt einer theoretisch möglichen Geschwindigkeit von gut 290 MBit/s down und rund 45 MBit/s up waren es dann “nur” noch 225/37.

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DSL-Fallback auf LTE

Im Frühjahr diesen Jahres gab es eine der wenigen länger andauernden DSL-Störungen - die FRITZ!Box war offline. Mich störte das nicht so sehr, war ich doch ohnehin auf der Arbeit; natürlich ist es nicht schön, wenn ich auf meine heimischen E-Mails keinen Zugriff per Smartphone habe und wenn ich weiß, dass da was hakt und sich vielleicht der eine oder andere Prozess verschluckt, aber es ist kein echtes Problem. Jedenfalls nicht vergleichbar zu dem Problem, das meine Frau im Home-Office hatte …

Ich hatte daher beschlossen, eine ältere Idee endlich umzusetzen und eine LTE-Fallback-Lösung einzurichten. Grundsätzlich soll die FRITZ!Box 7590 das nämlich können: man stöpselt einen Stick ein, und los geht es.

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Netz und Technik an der See

Nochmal ein maritimes Motiv.

Eigentlich gibt es über das Thema “Netz und Technik” in diesem Urlaub nur eines zu berichten: dass es eigentlich nichts zu berichten gibt. Die neue FRITZ!Box hat sich bewährt: die Netzanbindung ist im Prinzip wie zuhause, die Daten “flutschen”, auch das Anschauen von Videoclips auf Youtube o.ä. ist kein Problem, und das Netz ist stabil - was an der Küste nicht immer der Fall war und auch jetzt nicht immer so ist. Der neue Bildschirm war vor allem günstig und gewinnt keine Preise, lässst aber ein entspanntes “Arbeiten” wie zuhause zu: ob Fotos bearbeitet oder Blogbeiträge verfasst werden sollen, alles kein Problem, nichts wirkt improvisiert. Und auch das VPN arbeitet weiterhin zuverlässig.

Vielleicht es gerade das, was mich fasziniert: dass alles “einfach funktioniert”, Web, Streaming, Blog, Mail, News, SSH, auch im Urlaub - das ist so selbstverständlich wie unerwartet wie erfreulich.

Die LTE-Verbindung ist nicht optimal und durch den Tarif auch gedrosselt, aber völlig ausreichend.
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Home away from home

Eigentlich ist “Urlaub” ja davon gekennzeichnet, dass man mal abschaltet und ganz andere Sachen macht als sonst - und Neues erlebt. Andererseits nutze ich meinen Urlaub (insbesondere, wenn wir nicht wegfahren) auch ganz gerne mal dafür, das eine oder andere zu erledigen oder ein neues Projekt anzugehen.

Wichtig ist aber - die Erfahrung habe ich in den vergangenen Jahren gemacht -, dass man mindestens einmal im Jahr für mehr als nur ein Wochenende (mindestens eine Woche, besser mehr) mal aus dem Alltagstrott herauskommt. Das bedeutet zum einen, wegzufahren (oder zumindest regelmäßige Tagesausflüge zu machen); nicht zwingend weit, in andere Länder oder auf andere Kontinente, aber jedenfalls weg aus der eigenen Wohnung und der normalen Umgebung, umso mehr, als das traute Heim in den letzten anderthalb Jahren (in mehr oder weniger großem Umfang) zugleich zum “Home Office” geworden ist. Auch wenn man frei hat, kommt man da mental m.E. nicht aus dem Alltagstrott heraus. Andererseits braucht es für mich (außer dem “Tapetenwechsel”) keine großen Aktionen, keine Besichtigungen, Wanderungen, Radtouren usw. - ich bin sehr zufrieden, wenn ich in einer schönen Umgebung bin, vielleicht ab und an mal einen Spaziergang machen kann, es gutes Esssen gibt und ich ansonsten weitgehend das mache, was ich auch sonst gerne mache: morgens ausschlafen, lesen, den einen oder anderen Beitrag im Netz lesen oder im Blog schreiben, lange liegengebliebene E-Mails aufholen o.ä. Meistens machen wir das daher alternierend: einen Tag gibt es irgendein Programm (Radtour, Besichtigung, …), einen Tag darf zumindest ich in der Bude hocken bleiben und es mir dort nett machen. :-)

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