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Man muss auch loslassen können

Meine spärliche Freizeit teile ich schon lange, vielleicht zu lange auf viele, vielleicht zu viele Hobbys und Projekte auf; und demzufolge gibt es immer etwas, was ich eigentlich schon lange, lange einmal angegangen sein wollte. Und trotz aller Erfolge wächst die Projektliste eher als sie schrumpft.

Außerdem fällt es mir manchmal schwer, zu der Erkenntnis zu gelangen, dass manche Dinge sich einfach überlebt haben und ich sie loslassen sollte - insbesondere dann, wenn ich sowieso keine Zeit dazu finde. Und so habe ich dieser Tage eine meiner ältesten Websites (neben meiner Homepage, natürlich) endlich aufgegeben.

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Serendipity 2.3.1 released

Nach Null kommt Eins, und nach Serendipity 2.3.0 folgt das erste Patch-Release Serendipity 2.3.1, das primär die in meinem letzten Blogbeitrag genannten Fehler behebt.

Zwei Probleme sind jetzt noch offen: zum einen ein - offensichtlich schon immer bestehendes - Problem beim Upload von Bildern (oder allgemein Medien) mit (aufgrund von Tippfehlern versehentlich) zu langer Dateierweiterung, und zum anderen ein Problem beim Upgrade von Serendipity 2.1.x nach Serendipity 2.3.x aus dem Blog heraus (mit dem empfehlenswerten Plugin serendipity_event_autoupdate). Letzteres funktioniert nämlich im Moment wegen einer Änderung bei der Berechnung der Datei-Prüfsummen zwischen den beiden Versionslinien nicht.

Für letzteres ist ein Fix für das Plugin in Arbeit, ersteres wird dann vorausichtlich mit dem nächsten Patch-Release (2.3.2) eine Lösung finden.

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Serendipity: Weiterentwicklung, Bugfixes und Übersetzungen

Am vorvergangenen Wochenende wurde die neue Feature-Version von Serendipity releast, und damit beginnt die Arbeit an der nächsten Version, aber auch an den im Release noch vorhandenen kleineren Fehlern.

Update-Benachrichtigungen und Links für Plugins

Motiviert durch das Release habe ich mich mit einigen bereits länger bestehenden Wünschen beschäftigt und einige Ergänzungen rund um die Plugins - ein wichtiger Teil von Serendipity - eingebaut. Weil die im Blog selbst vorhandenen Informationen (gerade bei den bereits installierten Plugins) eher spärlich sind, ziert jetzt jedes (extern aus dem Plugin-Repository Spartacus installierte) Plugin ein Link nach eben dort, denn dort findet sich eine Vielzahl von Informationen zu allen Plugins. Außerdem kann Serendipity jetzt nicht nur auf Updates des Blogsystems selbst, sondern auch auf anstehende Plugin-Updates hinweisen. Die optische Darstellung braucht noch eine ganze Menge Liebe (ich setze da auf unseren Frontend-Spezialisten), aber bis zum nächsten Feature-Release ist ja nun auch noch einige Zeit hin, und der Code ist jetzt immerhin da (und kann verbessert werden).

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Serendipity 2.3.0 released

Nach mehr als zweieinhalb Jahren Entwicklungszeit gibt es wieder ein neues Feature-Release von Serendipity, dem Blogsystem, mit dem auch Netz-Rettung-Recht betrieben wird: Serendipity 2.3.0 wurde released.

Über die erste Beta, die nach dem diesjährigen s9y-Camp veröffentlicht wurde, hatte ich bereits berichtet; darauf folgte am vorvergangenen Wochenende der erste release candidate und nun am Wochenende das Release.

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FLOSS'n'net - Aktivitäten im 2. Quartal 2019

Im zweiten Viertel diesen Jahres lag u.a. das s9y-Camp 2019, so dass mich wieder einmal mit dem einen oder anderen Projekt rund um freie Software (FLOSS) oder das Netz beschäftigt habe.

Dabei habe ich folgendes beigetragen:

Serendipity (s9y)

Das Blogsystem Serendipity werkelt auch hinter diesem Blog.

s9y-Kern

  • Während des s9y-Camps habe ich die Konfiguration des neuen Wartungsmodus internationalisiert und die Sprachdateien und die dt. Übersetzung auf den aktuellen Stand gebracht.

  • Außerdem habe ich im Rahmen und im Nachgang des Camps die Arbeit der anderen Entwickler in Form von Serendipity 2.3-beta1 und (zumeist von mir) “gebackportete” Verbesserungen in Form von Serendipity 2.1.5 releast.

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VDSL-250: Hyper, hyper!

Lange habe ich mich gefragt, welchen Mehrwert wohl eine schnelle Netzanbindung hat - bis ich bei dem Wechsel von DSL-16 auf VDSL-50 gemerkt habe, dass die bis dahin ständig auftretenden Probleme mit dem Streaming von Amazon Video wie weggeblasen waren. Eigentlich hätte diese Geschwindigkeit also völlig gereicht; aber der Wechsel auf VDSL-100 ließ sich immerhin mit dem höheren Upstream (40 MBit/s statt 10 MBit/s) begründen. Aber was fängt man mit 250 MBit/s im Downstream an?

Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht so genau, zumal ein höherer Upstream (theoretisch denkbar bis zu 100 MBit/s) hier vor Ort nicht angeboten wird; zweimal habe ich daher gezögert, bis mir schließlich auffiel, dass mit Magenta Zuhause XL nicht nur eine Festnetz-Flat, sondern auch eine Flat in alle Mobilfunknetze verbunden ist. Nicht dass ich mit einer Telefonie-Flatrate in welches Netz auch immer etwas anfangen könnte, aber ich bin ja nicht alleine auf der Welt (und auch nicht alleine in dieser Wohnung), und so wurde das neue Angebot befürwortet.

Supervectoring macht’s möglich.
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FRITZ!Box 7590

Vor nicht ganz drei Jahren bin ich im Hinblick auf das lokale Netz und die Internetanbindung durch den Erwerb einer FRITZ!Box 7490 ins 21. Jahrhundert aufgebrochen aufgebrochen und habe das seitdem niemals bereut. Das Gerät tut treu seinen Dienst und ist längst als DSL-Außenanbindung und VPN-Endpunkt, für das WLAN und die Telefonie unentbehrlich geworden.

Allerdings musste ich nach Beauftragung einer Tarifänderung für den DSL-Anschluss feststellen, dass die so geschätzte Box nicht als kompatibel angezeigt wurde. Und so habe ich dann erfahren, dass es Supervectoring gibt und was das ist und dass ich dafür eine FRITZ!Box 7590 brauchen werde. Das machte den Tarifwechsel dann etwas teurer als gedacht, aber eigentlich bin ich ja immer um eine Ausrede froh, ein neues elektronisches Spielzeug kaufen zu können.

Die neue FRITZ!Box 7590 ist angeschlossen und in Betrieb.

Und so zog dann gestern die neue FRITZBox! hier ein.

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Aktuelle s9y-Releases

Letzten Monat war Serendipity-Camp, und wie immer haben wir uns bemüht, als Ergebnis unseres Treffens auch etwas Sichtbares zu präsentieren.

Serendipity 2.3 - erste Beta

Das Ergebnis war das erste Beta-Release der nächsten Version von Serendipity, die nun die Versionsnummer 2.3 tragen wird. Wesentliche Veränderungen (Verbesserungen!) werden u.a. sein:

  • PHP-Kompatibilität bis einschließlich PHP 7.3 (im Core - das gilt nicht zwingend auch bereits für alle Plugins)

  • Verbesserungen rund um Bilder und die Medien-Datenbank wie bspw. responsive Vorschaubilder und die Möglichkeit, mehrere Bilder auf einmal in Form einer Bildergallerie einzufügen.

  • Umstellung des internen Cache auf simple-cache, das neben einem Cache auf der Platte auch weitere Cache-Möglichkeiten bietet.

  • Wartungsmodus, der einen nicht eingeloggten Zugriff auf das Blog verhütet, um Updates geschützt vorzunehmen.

  • Verbesserungen am Plugin nl2br.

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FLOSS'n'net - Aktivitäten im 1. Quartal 2019

2019 hatte ich bisher sehr wenig Zeit - insbesondere sehr wenig Zeit, mich mit dem einen oder anderen Projekt rund um freie Software (FLOSS) oder das Netz zu beschäftigen.

Daher ist die “Liste” meines Beitrags diesmal sehr, sehr überschaubar:

Serendipity (s9y)

Das Blogsystem Serendipity werkelt auch hinter diesem Blog.

Vorherige Aktivitäten-Übersicht: IV/2018

HSTS im Firefox ignorieren

HSTS steht für [HTTP Strict Transport Security](HTTP Strict Transport Security) und ist ein Standard, der unverschlüsselte Zugriffe auf solche Webseiten verhindern soll, die nur verschlüsselt angeboten werden.

Dem liegt folgendes Angriffsszenario zugrunde: Die Webseite www.example.com ist nur über HTTPS zugänglich. Der Angreifer “A” kann zwar Zugriffe des Benutzers “B” auf seinen eigenen Server umleiten, bspw. durch Manipulation des DNS, aber - wenn alles so läuft, wie es soll - kein Zertifikat für www.example.com erhalten. Was macht er? Er leitet alle Zugriffe auf https://www.example.com stattdessen auf http://www.example.com (ohne Verschlüsselung!) um, und schon gibt es für den Benutzer keine Fehlermeldungen mehr. Dass die Verbindung jetzt unverschlüsselt ist, sieht er vielleicht nicht ohne weiteres. Außerdem kann der Angreifer natürlich einfach ein - nicht vertrauenswürdiges, d.h. selbst signiertes - Zertifikat für www.example.com erzeugen. Das führt zwar zu einer Fehlermeldung, die der Nutzer aber ignorieren kann (“Sicherheits-Ausnahmeregel erstellen”). Auch das soll HSTS unterbinden.

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Auf dem Weg zum papierlosen Büro

Das “papierlose Büro” ist für viele vermutlich eher ein running gag - ich bin jedenfalls noch weit davon entfernt (und zudem ein Sammler, der sich schlecht von gesammeltem Papier trennen kann). Und trotz guter Vorsätze fällt es mir schwer, Ressourcen elektronisch zu sammeln und zu ordnen. Immer wieder muss ich irgendetwas in irgendwelchen Ordnern, Mappen oder Kisten suchen (oder gar erneut nach der Originalquelle fahnden), statt es zu scannen und ordentlich verschlagwortet abzulegen; aber ich werde langsam besser.

Doch darum soll es heute nicht gehen, sondern um eine ganz konkrete Aufgabe: Scan und Erfassung von Rechnungen. Ich habe Anfang 2012 damit begonnen, und das hat sich wirklich immer wieder als Segen erwiesen, nicht zuletzt bei jeder Erstellung einer Steuererklärung.

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Wie ich arbeite

2012 hat s9y-Entwickler yellowled zum ersten Mal eine dreiteilige Serie über seine Arbeitsweise oder richtiger die von ihm verwendeten “Werkzeuge” - Hardware und Software - gestartet, die er seitdem kontinuierlich jedes Jahr ergänzt hat, zuletzt 2018 (und von da aus sind auch die verlinkten Beiträge aus vergangenen Jahren zugänglich).

Die Idee gefällt mir, daher möchte auch ich hier an dieser Stelle einmal meine Arbeitsmittel im Überblick darstellen.

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t - Twittern auf der Kommandozeile

Clients für Twitter gibt es viele, und logischerweise sind diese in der Regel GUI-Applikationen, also Programme mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Gerade dann, wenn man Zugriffe auf Twitter automatisieren will, kann aber ein Kommandozeilenprogramm sehr praktisch sein. t (Twitter CLI) ist ein solcher Twitter-Client für die Kommandozeile, oder, mit den Worten des Entwicklers A command-line power tool for Twitter.

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FLOSS'n'net - Aktivitäten im 4. Quartal 2018

In den letzten drei Monaten des Jahres 2018 habe ich wieder ein wenig - sehr wenig! - Zeit gefunden, mich mit dem einen oder anderen Projekt rund um freie Software (FLOSS) oder das Netz zu beschäftigen. Dabei habe ich folgendes beigetragen:

Serendipity (s9y)

Das Blogsystem Serendipity werkelt auch hinter diesem Blog.

Nanoc

U.a. meine Webseiten generiere ich mit Nanoc, einem Generator für statische Seiten.

  • Die im blogging helper enthaltene Funktion atom_feed() zur Generierung, nun ja, eines Atom-Feeds habe ich um die Möglichkeit ergänzt, die Titel der automatisch erzeugten Einträge anzupassen, wie dies auch schon für den Inhalt bzw. das Exzerpt der einzelnen Einträge möglich war.
    Add title_proc parameter to blogging helper.

Zwei Beiträge in drei Monaten ist … nicht viel. Vielleicht finde ich 2019 wieder mehr Zeit.

Vorherige Aktivitäten-Übersicht: 09/2018

Scatha - ein neuer Drache tat not

Nach einer langen Zeit eher “nomadischer” Nutzung arbeite ich seit einigen Jahren zuhause in erster Linie am Desktoprechner; nicht nur, dass er auch für Spiele pp. die nötige Leistung liefert, ich schätze auch die Möglichkeit, den großen Bildschirm zu nutzen und eine vernünftigen Tastatur unter den Fingern zu haben. (Nach den Erfahrungen, die ich seit Anfang des Jahres dienstlich mache - alle Rechner wurden durch Laptops der zumindest oberen Mittelklasse mit externer Tastatur und Maus und zwei großen Bildschirmen ersetzt -, muss ich das Konzept aber irgendwann noch einmal überdenken: vielleicht ist auch ein leistungsfähiger Laptop mit geeigneter Dockingstation eine gute Lösung?)

Schon lange allerdings hat sich bei meinem Rechner die damals sparsam gekaufte SSD (120 GB) selbst als bloße Systemplatte - das Benutzerverzeichnis hatte ich ausgelagert - als arg eng erwiesen: seit drei Jahren kämpfe ich um die letzten 5-10 GB Platz, muss immer wieder aufräumen und die Systemwiederherstellungspunkte wegräumen, damit der Platz nicht ausgeht. Außerdem würde ich gerne auch auf Windows 10 wechseln; das schien mir aber mit 5-10 GB Restplatz und einem auf eine andere Platte “umgebogenen” Benutzerverzeichnis keine optimale Idee. Und auch die Leistungsfähigkeit der nunmehr gut fünf Jahre alten Hardware kommt an ihre Grenzen

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