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FLOSS'n'net - Aktivitäten im 4. Quartal 2019

Im letzten Quartal des vergangenen Jahres hatte ich sehr wenig Zeit; daher bin ich auch nur ganz zu Anfang, im Oktober, dazu gekommen, etwas rund um FLOSS und das Netz zu tun, und zwar wie zuvor auch vor allem an Serendipity.

Serendipity (s9y)

Das Blogsystem Serendipity werkelt auch hinter diesem Blog.

s9y-Kern

  • Ich habe die Ursache eines lange bekannten Problems gefunden, nämlich der “Verstümmelung” automatisch erzeugter E-Mails durch unpassende Zeilenumbrüche mitten im Text. Erschwert wurde das Debugging dadurch, dass dieses Problem nicht überall auftrat und in meinen Testinstallationen nicht reproduzierbar war. Es stellte sich heraus, dass das Verhalten MTA-spezifisch war, d.h. nur auftrat, wenn qmail als Mailserver Verwendung fand. Ursächlich ist das Verhalten der imap_8bit()-Funktion von PHP, auf die s9y - soweit vorhanden - zurückgreift, um den Mailinhalt als quoted-printable zu kodieren. Dabei müssen Zeilenumbrüche eingefügt werden, wofür imap_8bit() die Zeichenfolge \r\n verwendet, also “carriage return” und “line feed”; diese Markierung des Zeilenendes ist unter Windows üblich, wohingegen unter Unix üblicherweise nur \n verwendet wird, und ist auch für die Mailübertragung per SMTP vorgeschrieben. Üblicherweise wird Mail auf einem Unix-Server von PHP aber nicht direkt per SMTP übertragen, sondern an einen Mailserver übergeben, so dass \r\n als Zeilenumbruch nicht zwingend ist. Den meisten Mailservern (so Postfix und Exim) ist das egal; qmail aber beharrt darauf, dass bei ihm eingelieferte Mails als Zeilenende nur mit \n markiert sein dürfen und ersetzt jedes \n für die SMTP-Übertragung durch \r\n. Wurde die Mail bereits mit \r\n eingeliefert, macht qmail dementsprechend daraus \r\r\n, und genau das ist die Quelle der “überzähligen” Zeilenumbrüche (nach der Dekodierung von quoted-printable). An qmail wird sich nichts ändern - wenn jemand das Programm überhaupt noch pflegt -, denn der Autor hält sein Vorgehen für richtig. Ich habe mich daher entschlossen, die Mailerzeugung durch s9y zu ändern; das mag zu Problemen (fehlenden Zeilenumbrüchen) führen, wenn die Mail aus PHP direkt per SMTP übermittelt wird, aber das kommt eigentlich nur unter Windows-Servern vor, und es gibt mit Sicherheit mehr Unix-Server, die qmail verwenden, als Windows-Server, auf denen s9y läuft. In jedem Fall kann man das Problem durch Setzen von serendipity['forceBase64']=true in serendipity_config_local.inc.php umgehen; dann nämlich wird base64 kodiert, und dabei tritt das Problem nicht auf.
    Fix mangling of auto-generated mails.
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Goodbye, JUHMAIL

Ich bin nicht besonders gut darin, Dinge aufzugeben - aber immerhin habe ich 2019 damit begonnen, einige alte Projekte, die sich lange überlebt haben, zu beenden. Im September war das KRG-online, die Ehemaligen-Seiten meiner alten Schule (deutlich älter als Stayfriends und Konsorten), zum Jahreswechsel ist es mein wohl ältestes Projekt: die 1997 gestartete JUH-Mailingliste JUHMAIL und die zugehörigen Webseiten.

Das war fast zwei Jahrzehnte lang das Design der JUHMAIL-Webseiten.
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Pixel C im Zeitlupenmodus

Das neue Jahr beginnt in mancher Hinsicht so, wie das alte geendet hat - und ich kann nur sinngemäß wiederholen, was ich schon schrieb: die Technik meint es derzeit offenbar nicht besonders gut mit mir. Immerhin funktioniert das Telefon, mit dem man nicht telefonieren konnte, nach dem letzten Update doch, aber für das Akku-Umschalt-Problem meines Laptopos gibt es noch keine Lösung. Und nun kränkelt das nächste Gerät: mein Pixel C-Tablet.

Ende 2016 beschafft, nach nicht ganz zwei Jahren mit einem Display-Defekt ausgefallen und dann durch ein gebrauchtes Gerät von einem Drittverkäufer ersetzt (ich hatte berichtet), beides nicht ganz billig - und nun schon wieder Ärger.

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Lenovo T 460s mit Stromausfall

Ich habe manchmal den Eindruck, mit der Wahl meiner technischen Arbeitsmittel in der letzten Zeit keine durchgehend glückliche Hand gehabt zu haben. Nach dem Telefon, das nicht telefoniert, kann ich jetzt über den Laptop klagen, der die Umschaltung zwischen seinen Batterien oft nicht hinbekommt. Bleibt zu hoffen, dass sich auch dafür ein Update oder eine Lösung findet (wie für das Telefonproblem).

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SSL/TLS im Web - Ende 2019

HTTPS, also der per SSL/TLS gesicherte Zugriff auf Webseiten, hat sich in den letzten Jahren - nicht zuletzt durch die problem- und kostenlosen Zertifikate von Let’s Encrypt - stark verbreitet. War es noch vor fünf oder sechs Jahren eher der Ausnahmefall, dass Webseiten, die keinen Login erfordern, die Möglichkeit einer verschlüsselten Verbindung anbieten, ist HTTPS mittlerweile gefühlt der Normalfall geworden. Doch es gibt immer noch Ausnahmen (übrigens auch dort, wo ein Login erforderlich ist).

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Battletech: Die Kampagne geht weiter

Die in meinem letzten Eintrag gestellte Frage, ob sich der spontane Erwerb des Highlander gelohnt hat, kann ich mittlerweile entschieden mit “ja” beantworten.

Ich weiß zwar jetzt auch, dass es klüger ist, keine kompletten Mechs, sondern lieber drei Schrottpakete - die dann auch wieder einen Mech ergeben - zu kaufen, weil man damit locker drei Viertel des Preises einspart, aber andererseits kann man nur kaufen, was angeboten wird, und einen Highlander habe ich seitdem nicht mehr gesehen.

Wo eine komplette Salve eines Highlander-Mechs landet, wächst oft kein Gras mehr.
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Darf es etwas mehr Tempo sein?

Seit rund fünf Monaten habe ich VDSL-250 von der Telekom, und die Leitungsgeschwindigkeiten waren von Anfang an sehr befriedigend.

Nunmehr ist mir demletzt bei der Durchsicht meines Postfachs in einer der von meiner FRITZBox! generierten Status-Mails ganz zufällig ein verspätetes Geburtstagsgeschenk aufgefallen:

Aus VDSL-250 wurde VDSL-290, und auch der Upstream hat von 41 auf 46 MBit/s zugelegt.gt

Das geschaltete Profil erlaubt nun nahezu das Maximum der Leitung. Fein!

(Am Wochenende tröpfelt es oft leider dennoch nur …)

Paperless für das Dokumentenmanagement

Vor etlichen Jahren schon habe ich mit dem Gedanken an ein papierloses (Heim-)Büro gespielt, bin dabei aber nie sehr weit gekommen. Immerhin erfasse ich seit 2012 alle Rechnungen elektronisch, bevor … äh … ich sie weiterhin abhefte. (Immerhin drucke ich PDFs aber nicht mehr aus!) Nur war ich mit dem genutzten Dokumentenmanagementsystem nicht mehr zufrieden, weil es gefühlt nahezu mehr Arbeit machte als einsparte. Ich hatte zum Jahresanfang darüber berichtet - und kann jetzt ergänzen, dass das Problem für 2018 (und 2019) in verschärfter Form fortbesteht, weil ich noch keine Zeit gefunden hatte, die damals empfohlenen Lösungen zu evaluieren.

Doch das Finanzamt drängte, und so habe ich das damals empfohlene Paperless getestet - also nicht das Paperless, das Hanno meinte, sondern dasjenige, das ich gefunden hatte.

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Battletech: Schweres Gerät

Gerade hatte ich im vorherigen Battletech-Beitrag noch meine hervorragende Vermögenslage geschildert, schon ging es mir so ähnlich wie manchmal im wirklichen Leben: ich sah etwas, das ich unbedingt haben wollte, und weg war das Geld. :-)

Unter feindlichem Feuer.
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Wenn die Amazonen nur noch kriechen

Grundsätzlich bin ich ja mit meinem Provider, der Deutschen Telekom, und meinem VDSL-Anschluss sehr zufrieden: bislang (überraschend) guter Kundenservice, wenn man ihn denn mal braucht, stabile Anbindung (vor dem letzten Disconnect am frühen Morgen war ich weit über einen Monat ununterbrochen verbunden), auch sonst keine Probleme.

Zwar las ich bereits vor (nunmehr bald fünf!) Jahren bei Daniel Weber über die Peering-Policy der Telekom, die man wohl zusammenfassen kann als “wir bauen überlastete Verbindungen gezielt nicht aus, es sei denn, die großen Inhaltsanbieter (Facebook, Youtube, große Hoster …) kommen uns finanziell oder anderweitig entgegen; dann schaffen wir für die eine Sonderlösung”. Wer da nicht mitspielen will, muss eben damit leben, dass die Telekom-Kunden (und das sind ja nun viele) den Eindruck haben, der Anbieter sei schlecht zu erreichen. Das ist fraglos nicht fair, und es ist auch für das Netz und im Grundsatz auch für die Telekom-Kunden nicht gut; bislang habe ich insoweit aber keine großen Auswirkungen gespürt.

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Battletech: Die Piraten und ich

In meinem letzten Beitrag zum Thema Battletech hatte ich über das schlechte Verhältnis zu den Piraten berichtet - und wie ungünstig das ist, nachdem die Piraten den Schwarzmarkt verwalten.

Ich hatte mir bislang bei der Übernahme von Missionen keine große Gedanken um die daran beteiligten Fraktionen gemacht - genau genommen bin ich normalerweise nach einer Story-Mission einfach vor Ort geblieben und habe die dort angebotenen “normalen” Missionen abgearbeitet, um danach eine Mission auf einem anderen Planeten mit bezahlter Flugzeit zu übernehmen. Da die Story-Missionen in der Regel Planeten betreffen, die (danach) zur Arano Restoration, also den Rebellen, gehören, waren diese auch für praktisch jede Mission der Auftraggeber.

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Battletech: Aller guten Dinge sind drei

Vor einigen Tagen hatte ich über Battletech berichtet; nun möchte ich einige Erfahrungen nachschieben. Inzwischen habe ich das Spiel nämlich zum dritten (!) Mal begonnen.

Zum ersten Mal habe ich mich schon am ersten Abend nach den ersten “richtigen” Missionen für einen Neuanfang entschieden - ich hatte vieles ausprobiert und dabei einige sicherlich unkluge Entscheidungen getroffen. Nun fühlte ich mich in der Bedienung einigermaßen sicher und wollte die Sache noch einmal von vorne angehen.

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Keybase: mehr als ein Identitätsnachweis

Mitte 2016 bin ich wohl über eigenartige Tweets auf Keybase aufmerksam geworden und habe einen Dienst kennengelernt, der es ermöglicht, auf kryptographisch sichere Weise Webseiten und Accounts bei sozialen Netzwerken mit einer Person (richtigerweise: mit einem GPG-Schlüssel) zu verknüpfen und überprüfbar zu bestätigen: ja, dieser Twitter-Account gehört zu derselben Person wie dieser Github-Account und dieses Blog, und diese Person benützt diese(n) GPG-Schlüssel.

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Battletech

Seit 2011 habe ich einen Account bei Humble Bundle, einem Anbieter von Spielepaketen zu recht günstigen Preisen, von denen zudem ein Teil an gemeinnützige Institutionen geht. Ab und an habe ich mir solche “Bundles” zugelegt, in regelmäßigen Abständen auch die Spiele zu meinem Steam-Account hinzugefügt, sie aber nur selten auch wirklich installiert und gespielt (die Zeit, die Zeit, …). Zu den Ausnahmen gehören Offworld Trading Company, Stellaris, Endless Space 2, Interplanetary: Enhanced Edition, Roads of Rome 3 und natürlich Endless Sky und Bard’s Tale.

Ich weiß daher auch nicht so genau, warum ich seit September vergangenen Jahres das Humble Monthly abonniert habe … aber auf diesem Weg kam ich jedenfalls Ende August, als ich einmal wieder die aufgelaufenen Keys freigeschaltet habe, zu Battletech. Das Battletch-Universum kenne ich nicht näher, aber die Grundidee - der Kampf humanoider Riesenroboter gegeneinander, die von einem menschlichen Piloten gesteuert werden - ist mir vertraut, und ich bin auch recht sicher, auf dem C64 oder dem Amiga (?) schon einmal ein ein solches Spiel gespielt zu haben. (Eine kurze Recherche bestätigt das: es war BattleTech: The Crescent Hawk’s Inception.)

Nun also die Neuauflage - und ich muss sagen, sie ist faszinierend und macht eine Menge Spaß.

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Serendipity 2.3.2 released

Nach dem Release von Serendipity 2.3.0 im August hat eine erfreuliche Produktivität eingesetzt und angehalten, so dass bereits 10 Tage später das erste Bugfix-Release veröffentlicht werden konnte und nunmehr, nach nicht ganz zwei weiteren Monaten, bereits das nächste Bugfix-Release 2.3.2 folgt.

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