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    <title>Netz - Rettung - Recht (Artikel mit Tag heimnetz)</title>
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    <description>Netzleben, Rettungs- und Rechtswesen</description>
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    <pubDate>Mon, 14 Aug 2023 06:23:30 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Netz - Rettung - Recht - Netzleben, Rettungs- und Rechtswesen</title>
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    <title>Synology DS220+</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2401-Synology-DS220+.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
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    &lt;p&gt;In den Jahren 2011 und 2013 hat sich jeweils einiges an der heimischen IT-Infrastruktur - im &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/plugin/tag/heimnetz&quot; title=&quot;&quot;&gt;Heimnetz&lt;/a&gt; - getan. 2011 habe ich - mehrere Jahre nach dem Umzug - in unserer neuen Wohnung einen &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1664-Ein-neuer-Homeserver.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Server eingerichtet&lt;/a&gt; und die alte Maschine an anderem Orte in den Ruhestand geschickt; außerdem habe ich die gesammelten Daten von primär einem, letztlich aber mehreren alten Rechner gesammelt auf meinen aktuellen &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1647-Digitale-Archivalien.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Desktoprechner übertragen&lt;/a&gt; und eine aktuelle Version meines damaligen (und jetzigen) &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1645-Was-lange-waehrt-...-Agent-6.0.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Mail- und Newsreaders&lt;/a&gt; installiert. 2013 kamen ein &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1697-HP-OfficeJet-Pro-8600.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Multifunktionsgerät&lt;/a&gt; (Drucker/Scanner/&lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1698-Faxen-via-DECT.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Fax&lt;/a&gt;) und ein &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1696-Synology-DiskStation-DS213.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;NAS&lt;/a&gt; - eine &lt;em&gt;DiskStation&lt;/em&gt; von &lt;em&gt;Synology&lt;/em&gt; - hinzu (und ein neuer &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1715-Smaug-ein-neuer-Rechner.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Desktop&lt;/a&gt;, der Vorgänger meines aktuellen Geräts).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Überraschend viel davon ist geblieben: der nunmehr mehr als 11 Jahre alte Homeserver, für den schon ein Ersatz bereitsteht, den ich irgendwann einmal einrichten müsste; die Datenstruktur auf meinem Desktoprechner und &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; als News- und Mailclient; bis vor zwei Jahren der Drucker; und auch das NAS. Im Prinzip war ich mit letzterem und meinem &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2002-Backupkonzepte.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Backupkonzept&lt;/a&gt; auch ganz zufrieden; 2017 hatte ich nach einem (mutmaßlichen) Plattenschaden mal neue, etwas größere Platten (4&amp;#160;TB statt 3&amp;#160;TB) eingebaut, aber nach diesem &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1978-Plattentausch-im-NAS.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Plattentausch&lt;/a&gt; ging alles weiter seinen geregelten Gang.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieser Gang war allerdings in den letzten Monaten etwas holprig, denn oft mangelte es an Platz, sowohl auf dem NAS als auch (vor allem) auf den USB-Platten für das externe Backup. Auf das NAS laufen Backups des Homeservers (täglich, automatisch, inkrementiell mit jedem Monat einem neuen Vollbackup), des Desktops und zweier Laptops (manuell, üblicherweise wöchentlich). Und mit der Zeit wurden (vor allem auf dem Desktop, aber auch den Laptops) die Platten größer, die Datenmengen wuchsen und man musste den Platzbedarf etwas im Blick haben. Zuerst erforderten die externen Backups regelmäßige manuelle Eingriffe (Löschen aller vorigen Versionen, damit das neue Backup passt), was schon nervig genug ist; ein Backup von 2-3&amp;#160;TB über USB 2.0 kann schnell länger als 24 Stunden dauern, und wenn das Backup dann fehlschlägt, muss man der Software beim Löschen des angefangenen Backups und der noch auf der Platte befindlichen Vorversion(en) das Händchen halten und das Backup dann später neu starten. Das ist ein deutlich größerer Aufwand als &amp;#8220;einmal pro Woche morgens die Platte abstöpseln, ins Büro mitnehmen und am Abend die aus dem Büro mitgebrachte andere Platte wieder anstöpseln&amp;#8221; und führt daher dazu, dass das externe Backup eher so alle 4-6 Wochen anstatt wöchentlich erfolgte. Und erst das, dann aber tatsächlich auch der knapper werdende Platz auf dem NAS führten dazu, dass ich erst die Anzahl der inkrementiellen Backups heruntergesetzt habe und dann immer fauler mit den Backups wurde - auch weil diese gerade als Vollbackup mit Validierung so lange dauerten, dass morgens der Rechner nicht zur Verfügung stand, weil das über Nacht gestartete Backup noch nicht fertig war. (Und weil ich die verschlüsselte Platte mit privaten Daten vor dem Backup dismounte, damit der Container ordentlich gesichert wird, kann ich dann nicht richtig arbeiten.) So fanden dann auch die Sicherungen von Desktop und Laptop mehr monatlich - beim Laptop aufgrund der seltenen Nutzung eher quartalsweise - als wöchentlich statt. Alles sehr unbefriedigend.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dann las ich Anfang Februar zufällig bei &lt;em&gt;Isotopp&lt;/em&gt; einen Blogbeitrag über eine &lt;a href=&quot;https://blog.koehntopp.info/2022/02/01/time-to-grow-the-file-server.html&quot; title=&quot;https://blog.koehntopp.info/2022/02/01/time-to-grow-the-file-server/&quot;&gt;Erweiterung des Fileservers&lt;/a&gt; - weil der Nachwuchs eine größere Platte im Laptop hat und daher mehr Backupplatz benötigt wird. Da wurden mal eben zwei zusätzliche 10-TB-Platten als RAID eingebaut. Und nachdem ich das gelesen hatte, habe ich mich ernsthaft gefragt, warum ich nicht einfach schon vor Jahren schlicht größere Festplatten gekauft habe. Gut, ich habe keinen Platz, um sie dazuzustecken, ich müsste die Platten austauschen, aber das ist kein großes Problem, und es ist nicht so, dass ich mir das nicht leisten könnte. Und deutlich größere Platten würden das Platzproblem schlicht lösen; mir war gar nicht recht präsent, welche Plattengrößen jetzt üblich und erschwinglich sind, zumal ich im Desktop nicht viel Platz brauche. Kaum hatte ich mir das gedacht, erinnerte ich mich daran, dass mich neben dem Platzmangel auch die fehlende Leistung des NAS zunehmend störte; es dauerte alles lange, die CPU war immer ausgelastet, und der Weboberfläche konnte man beim Start einer App gemütlich zuschauen und mal schnell einen neuen Kaffee holen. Nach 9 Jahren durfte es auch da vielleicht mal etwas Neues sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eigentlich wollte ich darüber in Ruhe nachdenken und mich dann am Wochenende entscheiden, aber die Sache ließ mir keine Ruhe - eine kurze Recherche ergab, dass man problemlos Platten mit 10&amp;#160;TB, 12&amp;#160;TB oder mehr bekommt, und auch die Auswahl bei der Vielzahl der auf der Website von &lt;em&gt;Synology&lt;/em&gt; angebotenen Geräte fiel mit passenden Filtern und den angebotenen Assistenten leicht: mindestens zwei Platten sollten es sein, und Hot-Swap-fähig sollte das Gerät auch sein. Nach kurzer Bedenkzeit - es müssen nicht drei oder vier Platten sein; optisch gefällig wäre schon schön; und ich muss zwar nicht sparen, aber auch nicht verschwenden - fiel dann noch am selben Tag die Entscheidung für ein &lt;em&gt;Synology DS220+&lt;/em&gt; und zwei 12-TB-Platten von &lt;em&gt;Western Digital&lt;/em&gt;. Am Folgetag entschloss ich mich dann in der Mittagspause, das Konzept des externen Backups auf USB-Platten fortzuführen und kaufte noch zwei 14-TB-USB-Platten von &lt;em&gt;Western Digital&lt;/em&gt; dazu. Bis Freitag war dann auch alles da, und ich konnte abends mit der Installation beginnen (um am Wochenende die Daten umzukopieren).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Allerdings hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht: trotz vielem hin und her erkannte das NAS nur eine Festplatte. Und nachdem ich die Platten im laufenden Betrieb getauscht hatte, ging natürlich gar nichts mehr. Eine Neuinstallation mit vertauschten Platten schlug fehl; der dritte Versuch - wieder in der ursprünglichen Konfiguration - brachte auch wieder das ursprüngliche Ergebnis. Und wenn man aufmerksam lauschte, hörte man auch das typische Klicken einer Platte, die anzufahren versucht, aber nicht anläuft. Offenbar war eine der Platten &amp;#8220;dead on arrival&amp;#8221;. Das kann natürlich passieren, nervte mich aber einigermaßen - zumal der Samstagvormittag schon mit diversen Besorgungen gefüllt war. Aber es half ja nichts, und so schob ich noch einen Besuch bei der örtlichen Filiale des Computerhändlers meines Vertrauens ein und kaufte eine dritte 12-TB-Platte. Wieder zuhause setzte ich sie ein &amp;#8230; und endlich lief alles so, wie es laufen sollte, und ich konnte mein neues NAS endlich einrichten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Damit war ich sehr zufrieden: alles läuft so flott und flüssig, und es ist soviel Platz! Jetzt noch schnell ein letztes Backup des alten NAS auf die mobile Platte, das dann Überspielen, und dann ist alles fertig. Nur &amp;#8230; passte das Backup natürlich nicht auf die USB-Platte. Wie immer. Also musste ich das Backup dann nach vielen Stunden abbrechen, die alten Versionen löschen und es dann neu starten. Und das dauerte. Und dauerte.&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;Datensicherungsaufgabe: USB-Sicherung 1
Sicherungsziel: usbshare1
Start: Mo, 7 Feb 2022 19:37:33
Dauer: 3 Day 2 Hour 11 Minute 3 Second 
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

&lt;p&gt;Glücklicherweise hatte ich bereits am Wochenende begonnen, die Daten einfach &amp;#8220;manuell&amp;#8221; umzukopieren. Beide NAS exportieren die entsprechenden Verzeichnisse als Netzlaufwerke, also per SMB, und so kann man im Prinzip schlicht alles über den Windows-Explorer von einem aufs andere Verzeichnis verschieben. Das ging ganz gut und war nach wenigen Stunden erledigt. Die unter einem anderen Account laufenden Dateien des Server-Backups ließen sich nicht auf diese Weise verschieben - Windows mäkelte, dass es nicht zwei Verbindungen unter verschiedenen Nutzerkennungen zum selben Gerät vornehmen könne, und ich hatte keine Lust, eine Lösung dafür zu suchen. Warum nicht einfach vom Server aus die Dateien umkopieren? Gesagt, getan &amp;#8230; und nachdem SFTP/SCP dafür nicht das richtige Tool schien, habe ich mich auch da für SMB entschieden. Ein wenig Googeln führte zu folgender einfacher Lösung:&lt;/p&gt;

&lt;pre&gt;&lt;code&gt;mkdir /mnt/nasalt
mkdir /mnt/nasneu
mount -t cifs -o user=serveruser //nasalt/home /mnt/nasalt
mount -t cifs -o user=serveruser,vers=2.0 //nasneu/home /mnt/nasneu
cp -av /mnt/nasalt/backups/* /mnt/nasneu/backups/
&lt;/code&gt;&lt;/pre&gt;

&lt;p&gt;Auch das war binnen vergleichsweise kurzer Zeit erledigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für &lt;em&gt;duply&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;duplicity&lt;/em&gt; auf dem Server reichte die Änderung des Backupziels; ähnlich funktionierte das mit &lt;em&gt;Acronis True Image&lt;/em&gt; für Desktop und Laptop, wobei dort nach der Änderung des Backup-Ziels das dort bereits vorhandene Backup noch eingebunden werden musste. Das nächste Backup machte dann einfach dort weiter, wo es auf dem alten NAS aufgehört hatte, und zumindest gefühlt ging es auch schneller.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Danach habe ich direkt die erste externe Sicherung durchgeführt, und die ging nicht nur gefühlt schneller, sondern war - mit schnellerer CPU und USB 3 statt USB 2 - sehr, sehr deutlich spürbar flotter. Die beiden folgenden Screenshots zeigen u.a. die Dauerlast der CPU auf beiden Geräten im Vergleich; auf dem neuen NAS ist sie nicht einmal halb so hoch.&lt;/p&gt;

&lt;ul class=&quot;s9y_gallery plainList&quot;&gt;&lt;li class=&quot;s9y_gallery_item&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;  rel=&quot;lightbox[2401]&quot; href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2022/ds-213.jpg&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1226 --&gt;&lt;img class=&quot;s9y_gallery_image&quot; src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2022/ds-213.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li class=&quot;s9y_gallery_item&quot;&gt;&lt;a  class=&quot;serendipity_image_link&quot;  rel=&quot;lightbox[2401]&quot; href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2022/ds-220.jpg&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1227 --&gt;&lt;img class=&quot;s9y_gallery_image&quot; src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2022/ds-220.serendipityThumb.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Nachdem mehr als drei Tage später (!) die Sicherung des alten NAS auf USB-Platte abgeschlossen war, habe ich von dieser Platte die letzten noch fehlenden Daten auf das neue NAS überspielt und dann das alte NAS (und die nicht mehr benötigten alten USB-Platten) neu initialisiert. Jetzt kann die alte &lt;em&gt;Synology DS213&lt;/em&gt; mal zeigen, was ein solches Gerät wirklich kann, statt nur als Fileserver für Backups zu dienen: sie soll nämlich in Zukunft an ihrem neuen Standort (bei der &lt;em&gt;FRITZ!Box&lt;/em&gt;) als Medienserver für den Hausstand dienen, zunächst einmal für Musik, späer vielleicht auch für Fotos und Videos. Dafür konnte ich dann die NAS-Funktion in der &lt;em&gt;FRITZ!Box&lt;/em&gt; deaktivieren und die dort angehängte externe USB-Platte anderweitig verwenden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bislang gefällt mir die neue Lösung, die sich auch in der &lt;a href=&quot;https://th-h.de/me/rechner/#peripherie&quot; title=&quot;Meine Rechner | th-h.de&quot;&gt;Beschreibung auf meiner Website&lt;/a&gt; widerspiegelt, ausnehmend gut.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Titelbild © blickpixel - Fotolia&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/278b8e18e7c5405980991992c8fbd366&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt; 
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    <pubDate>Thu, 17 Feb 2022 05:15:00 +0000</pubDate>
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    <category>backup</category>
<category>heimnetz</category>
<category>synology</category>

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    <title>Telefax im Jahr 2022</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2386-Telefax-im-Jahr-2022.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
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    &lt;p&gt;Ich habe ein Telefaxgerät zuhause. Nein, falsch - ich benötige manchmal ein Faxgerät und nutzte dafür bisher ein ohnehin vorhandenes Kombigerät. Die Nutzungsfrequenz ist niedrig; eingehende Faxe bekomme ich eigentlich gar nicht, und faxen muss ich auch nur selten: ab und an ist das bequemer als scannen und mailen, in erster Linie gibt es aber bestimmte Situationen in meinem Leben, in denen ich einerseits unterschriebene Dokumente übermitteln muss - gescannte Unterschriften sind so eine Sache - und vor allem andererseits  die einzige gesichert bestehende Empfangsmöglichkeit ein Faxgerät ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun steht der Drucker, der zugleich Faxgerät ist, zusammen mit Desktop, Laptop, Server und NAS in meinem &amp;#8220;Home-Office&amp;#8221;; von dort aus gibt es aber keine kabelgebundene Verbindung zur FRITZ!Box, die hier Internet und Telefon macht. Vor neun Jahren, nach dem Erwerb des &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1697-HP-OfficeJet-Pro-8600.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;ersten Multifunktionsgeräts&lt;/a&gt;, hatte ich das über eine &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1698-Faxen-via-DECT.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;DECT-Anbindung&lt;/a&gt; gelöst. Das funktionierte prima; sowohl mit dem damaligen ISDN-Anschluss als auch ab 2016 mit der &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1921-Aufbruch-ins-21.-Jahrhundert.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;FRITZ!Box und VoIP&lt;/a&gt; oder ab 2020 mit dem &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2253-Aus-zwei-mach-eins.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;neuen Multifunktionsgerät&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die ganze Zeit über war die DECT-Box allerdings mit der alten Basisstation der ersten beiden DECT-Telefone verbunden, die wiederum am S0-Anschluss der FRITZ!Box hing. Nun habe ich aber nach langen Jahren meine Frau überreden können, sich ein FRITZ!fon schenken zu lassen und dafür die alten Telefone in den Ruhestand zu schicken. Kurz bevor ich die Basisstation außer Betrieb nehmen wollte, fiel mir allerdings gerade noch rechtzeitig ein, dass daran ja auch das Fax hing. Also habe ich mir stattdessen vorgenommen, die DECT-Box in einer ruhigen Minute auf die FRITZ!Box umzubuchen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Letzte Woche hatte ich mich entsprechend gerüstet: die Anleitung wiedergefunden und diesmal das PDF an einer definierten Stelle abgelegt, das alte Analogtelefon aus dem Keller geholt, alles miteinander verbunden. Die alte Basisstation abgebaut. Dann die DECT-Box vom Strom getrennt, sie mit dem angeschlossenen Telefon in den Programmiermodus versetzt und eine Neuanmeldung angestoßen, parallel dazu die Anmeldung an der FRITZ!Box angestoßen. Nichts. Viele Versuche später (automatische Anmeldung der DECT-Box, manuelle Anmeldung, Reset der PIN, Anmeldemodus an der FRITZ!Box per Tastendruck oder über Weboberfläche, schließlich auch Deaktivierung der sicheren DECT-Verbindung) - weiterhin nichts.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Danach hatte ich keine Lust mehr und habe nach Alternativen gesucht. Ich brauche ja nicht zwingend ein Faxgerät im eigentlichen Sinne; alles, was ich faxen muss, liegt ohnehin bereits als PDF vor oder lässt sich in ein solches scannen. Den Faxempfang macht ohnehin bereits die FRITZ!Box; es fehlt also nur noch eine Versandlösung, die über die rudimentären Möglichkeiten der FRITZ!Box hinausgeht. Externe Dienstleister fallen aus; weder will ich Geld dafür bezahlen, noch bin ich willens, die entsprechenden (oft vertraulichen) Daten über Dritte zu übermitteln. Also bin ich (wieder) auf die Empfehlung von &lt;em&gt;FRITZ!fax für FRITZ!Box&lt;/em&gt; gestoßen, eine Softwarelösung aus dem Hause AVM, die vom PC aus den Versand (und Empfang) von Faxen direkt über die FRITZ!Box ermöglicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Offiziell wird die Software nicht mehr unterstützt, und das letzte Release ist von 2011. Inoffiziell wird eine Kompatiblität auch für Windows 10 und Windows 11 angegeben, und es gibt reihenweise Einträge in der Knowledge Base, will sagen, Wissensdatenbank von AVM. Also frisch ans Werk und der &lt;a href=&quot;https://avm.de/service/wissensdatenbank/dok/FRITZ-Box-7590/190_FRITZ-fax-fur-FRITZ-Box-installieren-und-einrichten/&quot; title=&quot;301 Moved Permanently&quot;&gt;Installationsanleitung&lt;/a&gt; folgen:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Zunächst die aktuelle Version der Software &lt;a href=&quot;https://ftp.avm.de/archive/fritz.box/tools/fax4box/&quot; title=&quot;Index of /archive/fritz.box/tools/fax4box/&quot;&gt;herunterladen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Die FRITZ!Box ist bereits für Faxempfang und -versand konfiguriert, die in der Anleitung als inkompatibel beschriebene Software verwende ich nicht. Also den Installer auspacken und dann ausführen. Das dauert etwas; bei 99% hatte ich schon die Befürchtung, dass die Installation hing, aber dann ging es doch weiter. Ggf. muss man eine Verbindung in der Windows-Firewall freigeben.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Danach sollte man &amp;#8220;CAPI-over-TCP&amp;#8221; in der FRITZ!Box aktivieren, und zwar so, wie es in der Anleitung beschrieben steht (durch entsprechende Tastenbefehle über ein angeschlossenes Telefon); das Angebot des Installers, nach Eingabe des Passworts für die FRITZ!Box die Einstellung selbst vorzunehmen, war bei mir nicht erfolgreich.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Schließlich kann man die Software starten und ein erstes Testfax schicken. Das klappte auf Anhieb. (Man muss sich natürlich eine Gegenstelle suchen. Ich hatte noch eine UMS-Rufnummer dafür.)&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Damit konnte ich nicht nur die alte DECT-Basisstation mit den beiden Mobilteilen rückbauen, sondern auch die DECT-Box am Laserjet. Der ist jetzt eben kein Faxgerät mehr, aber damit kann er leben, und ich kann es auch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Titelbild © gabrielejasmin - stock.adobe.com&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/38b13c984363404e815626ee322aecf8&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt; 
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    <pubDate>Wed, 12 Jan 2022 05:45:00 +0000</pubDate>
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    <category>fritzbox</category>
<category>heimnetz</category>

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    <title>News &amp; Mail - gestern, heute &amp; morgen</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2385-News-Mail-gestern,-heute-morgen.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
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    &lt;p&gt;Heute möchte ich mal über ein - primär technisches - Thema schreiben, dass ich schon seit drei Jahren hier im Blog (&lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2148-Wie-ich-arbeite.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;immer&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2217-Wie-ich-arbeite-2020.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;zum&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2293-Wie-ich-arbeite-2021.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Jahreswechsel&lt;/a&gt;) anspreche, aber noch nie umfassend ausformuliert habe: mein Mailsetup, bzw. über das historisch gewachsene Chaos in diesem Bereich, das ich gerne auflösen würde. Am Rande geht es auch ein bisschen um Usenet-News, aber das ist nicht das Thema, das mich primär umtreibt, und kann getrennt betrachtet werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich möchte das (umfangreiche und in Einzelaspekten vielfach miteinander verknüpfte) Thema gerne - wie schon im Titel angekündigt - in drei Schritten angehen: Wie hat sich mein Umfang mit News und Mail über die letzten zweieinhalb Jahrzehnte &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2385-News-Mail-gestern,-heute-morgen.html#history&quot; title=&quot;&quot;&gt;entwickelt&lt;/a&gt;? Wie sieht mein Setup &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2385-News-Mail-gestern,-heute-morgen.html#now&quot; title=&quot;&quot;&gt;heute&lt;/a&gt; aus? Und wo möchte ich hin, was sind meine &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2385-News-Mail-gestern,-heute-morgen.html#future&quot; title=&quot;&quot;&gt;Vorstellungen für die Zukunft&lt;/a&gt;? (Das ist dann der Teil, wo ich konzeptionellen Rat und konkrete Software-Empfehlungen suche und dankbar für Berichte über eigene Lösungen bin, in der Hoffnung, dass der Knoten bei mir irgendwann einmal platzt.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ursprünglich wollte ich zwei verschiedene Beiträge verfassen: einmal den historischen Rückblick, und dann getrennt davon die konkreten Vorstellungen und Fragen für die Zukunft, um gezieltes Feedback und Tipps zu ermöglichen. Nun ist es doch ein einziger, langer Beitrag geworden. Wer Zeit und Lust hat, Reminiszenzen aus den letzten mehr als 20 Jahre zu lesen, der fängt vorne an; wer keine Zeit oder Lust hat, der kann (&lt;strong&gt;tl; dr&lt;/strong&gt;) direkt &lt;strong&gt;zu meinen konkreten Vorstellungen und Fragen &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2385-News-Mail-gestern,-heute-morgen.html#future&quot; title=&quot;&quot;&gt;springen&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;history&quot;&gt;Usenet-News und E-Mail gestern&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Wie ich schon &lt;a href=&quot;https://th-h.de/me/online/&quot; title=&quot;Mein Weg ins Netz | th-h.de&quot;&gt;auf meiner Homepage&lt;/a&gt; dargestellt habe, führte mein Weg online (Ende 1995) über &lt;em&gt;Compuserve&lt;/em&gt; und dann &lt;em&gt;AOL&lt;/em&gt;. Ich wundere mich retrospektiv selbst, dass mir die Mailbox-Szene ebenso wie die Möglichkeiten an der Universität bis dahin verborgen blieben, aber sei es drum. Bei Compuserve lernte ich die internen Foren kennen, bei AOL stolperte ich (wohl erst Anfang 1997?) mehr oder weniger zufällig über das Usenet - der &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Eternal_September&quot; title=&quot;&quot;&gt;ewige September&lt;/a&gt; dauerte da schon ein paar Jahre an, und natürlich war ich genau so ein typischer AOL-User. Die Newsgroups hatten es mir angetan; bald nutzte ich irgendein Tool (&amp;#8220;AOL Offline Reader&amp;#8221;), mit dem man den Abruf und das Posten vorbereiteter Beiträge automatisieren konnte, um Onlinezeit zu sparen, die teuer war. Und mit der Zeit lernte ich, dass AOL im Prinzip nur ein (technisch minderwertiges) Gateway zum eigentlichen Usenet darstellte. Von da an wechselte ich schon im Spätsommer 1997 zu einem Einwahlprovider und legte in den nächsten Jahren den Fokus auf einen guten Newsserver, denn meine Online-Welt drehte sich primär um das Usenet. Natürlich war auch E-Mail wichtig, und ein bisschen das World Wide Web (aber Surfen war teuer, und IRC ging schon kostenmäßig gar nicht). Dann ging alles recht schnell: mit der Zeit setzte ich &lt;em&gt;Mailtraq&lt;/em&gt; als Multifunktionsserver unter Windows auf, lernte Perl, um UUCP-Batches zu entpacken und an &lt;em&gt;Mailtraq&lt;/em&gt; zu verfüttern, verfasste 1998 meine erste eigene FAQ (zum Headerlesen bei E-Mails) und dann kam 1999 der berühmte &lt;em&gt;Hamster&lt;/em&gt; zum Einsatz, der mir (zumindest auf dem Laptop) bis zuletzt erhalten blieb, auch wenn die eigentlichen Serveraufgaben durch einen Homeserver unter Linux übernommen wurden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich schweife aber ab, wie ich merke. Der entscheidende Punkt: mit dem Wechsel aus dem Onlinedienst AOL ins Internet musste ich mir über Mail- und Newsclient Gedanken machen. Für das Usenet habe ich von Anfang an den &lt;a href=&quot;https://www.forteinc.com/agent/index.php&quot; title=&quot;Agent Newsreader + Email&quot;&gt;&lt;em&gt;Forté Agent&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; genutzt, der gute Besprechungen hatte. Für E-Mail nutzte ich anfangs &lt;a href=&quot;http://www.pmail.com/&quot; title=&quot;Pegasus Mail and Mercury&quot;&gt;&lt;em&gt;Pegasus Mail&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; (oder kurz &lt;em&gt;Pmail&lt;/em&gt;), dann aber ebenfalls den Agent, denn damals war vor allem das Usenet wichtig, und News und Mail gehörten schon immer zusammen; außerdem entsteht aus öffentlichen Postings ab und an eine Konversation per Mail, und das alles im selben Programm zu haben machte Sinn. Das ist bis heute so, mehr als 20 Jahre später: &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; ist mein News- und Mailclient.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ende der 90er beendete ich mein Studium, Anfang der 2000er begann ich zu arbeiten und war einige Jahre Fernpendler. Für die Bahnfahrten begann ich einen geerbten Laptop zu benutzen, um dort News (und Mail) zu lesen und zu beantworten - in der Regel dergestalt, dass ich abends dann die Ausbeute des Tages ins Netz postete. Mobile Internetverbindungen waren unerschwinglich und mir auch technisch nicht zugänglich. Damit begann aber ein Problem, das mich die nächsten 20 Jahre in dieser oder jener Form begleitet hat: wie halte ich den Bestand zwischen Laptop und Desktop (dem Hauptrechner) synchron? Anfangs war das einfach: Für Mail nutzte ich das Feature, dass der Client Mails (auch über POP3) nach dem Abruf nicht löschen muss; ich ließ also auf dem Laptop die Mails auf dem Server und rief sie abends zuhause am Desktop ab. Für News war das einfach: die konnte man auf beiden Geräten schlicht getrennt abrufen. Ausgehende Mails und Postings konnte ich schlicht abends (oder einmal die Woche) auf dem Laptop exportieren und auf dem Desktop importieren. Schwierig war nur der Umgang mit ungelesenen (oder zur Beantwortung vorgemerkten, aber noch nicht beantworteten) Postings und Mails; diesen Status synchron zu halten war für Mails gar nicht und für Newsgroups mit meiner Software nur sehr unvollkommen möglich. Entweder musste ich das also im Kopf behalten, oder bis zum Abend (oder jedenfalls bis zum Wochenende) auf dem Laptop alles erledigen - oder primär auf dem Laptop arbeiten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Über die Jahre habe ich mich für letzteres entschlossen. Dabei spielte sicherlich mit, dass ich ab Ende 2004 Wochenendpendler wurde; der &amp;#8220;Homeserver&amp;#8221; stand aber weiterhin am alten Wohnort, der hauptsächlich genutzte Desktoprechner auch - der Desktop in der neuen Wohnung funktionierte nie so richtig befriedigend und wurde jedenfalls praktisch nicht genutzt. Im Ergebnis habe ich daher Newsgroups und E-Mail allein auf dem Laptop bearbeitet und den Desktoprechner quasi als Archiv und Sicherung benutzt. &amp;#8220;Standardisiert&amp;#8221; habe ich das dann einige Jahre nach dem nächsten Umzug, als ich Anfang 2011 endlich einen Homeserver am nunmehr neuen Wohnsitz installiert und auch die Daten vom Desktop am alten Wohnort auf den (nunmehr wieder genutzten) Desktoprechner am neuen Wohnsitz kopiert hatte. Zugleich bin ich auf eine aktuelle Version des &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1645-Was-lange-waehrt-...-Agent-6.0.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;umgestiegen&lt;/a&gt;. Den Wechsel - und auch den hier gerade nochmals dargestellten Weg dorthin - beschrieb ich damals, vor elf Jahren, schon &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1647-Digitale-Archivalien.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;hier im Blog&lt;/a&gt;; und auch dort hieß es:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;Jetzt fehlt nur noch eine abschließende Lösung für das Mail- und Newshandling [&amp;#8230;]&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Ja, so ist es, die fehlt. Immer noch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber weiter im Text: Von Januar 2011 bis Januar 2021, also sagenhafte 10 Jahre, habe ich News und Mail weiterhin über meinen jeweiligen Laptop abgewickelt und jeweils zum Jahresende das komplette Datenverzeichnis auf den Desktoprechner kopiert, mit einem Shortcut verknüpft, der &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; im richtigen Datenverzeichnis startet, (bis vor einigen Jahren) Postings und Mails aus den Vorjahren gelöscht, das automatische Expire abgeschaltet und (um Unfälle zu vermeiden) die Zugangsdaten für News- und Mailserver gelöscht. Auf dem Laptop blieb der Datenbestand, wobei nach ~ 400 Tagen alte Postings automatisch gelöscht wurden. Mit Mails sah das etwas anders aus; es erwies sich oft als hilfreich, auch ältere Mails zur Hand zu haben, ohne dazu im (nach Jahren geordneten) Archiv suchen zu müssen. Außerdem hatte ich mir seit 2011 im &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; eine verschachtelte Struktur von Mailverzeichnissen angelegt - und nachdem Plattenplatz (für Textdateien!) auch auf einem Laptop kein Problem mehr war und der Laptop im selben Rhythmus wie der Desktop gesichert wurde, habe ich Mails auch dort weitgehend dauerhaft archiviert. (Was dazu führt, dass die Archiv-Instanzen auf dem Desktoprechner seit vielen Jahren nicht nur die Mails des jeweiligen Jahres, sondern auch der Vorjahre enthalten, aber wie gesagt, Plattenplatz für Textdateien ist heute kein Problem mehr; so viele Texte kann man gar nicht schreiben oder lesen.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit den Jahren wurde ich sesshafter, und meine Nutzung verschob sich sukzessive vom Laptop als alleinigem Hauptrechner zum Desktop; &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1715-Smaug-ein-neuer-Rechner.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;seit 2013&lt;/a&gt;, und ganz sicher in den &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1928-Meneldor-ein-neuer-Laptop.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;letzten Jahren&lt;/a&gt; habe ich den Laptop nur noch auf (seltenen) Reisen (meistens im Urlaub) und für News und E-Mail verwendet. Allerdings hatte ich 2011 auch den Mailabruf umgestellt und auf dem neuen Homeserver &lt;em&gt;Roundcube&lt;/em&gt; als Webmailer installiert; auf diesen Datenbestand haben auch Smartphones und Tablets Zugriff. Zunehmend habe ich meine E-Mails dort gelesen und beantwortet, nicht zuletzt, weil &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; mit HTML-Mails bestenfalls rudimentär umgehen kann; viele zeigt er schon nicht richtig an, und sie zu beantworten, ist noch schwieriger. Schon 2016 war der Ablauf daher meistens so, dass ich Mails auf Mobilgeräten und dem Webmailer gelesen und beantwortet habe; ab und an, meistens nur noch am Wochenende, manchmal auch nur alle paar Wochen, habe ich dann den Laptop gestartet und Mails und News abgerufen. Die Mails wurden dann primär nur noch archiviert, ganz selten von dort aus beantwortet; dem Usenet habe ich mich überhaupt nur im (Mehr-)Wochenrhythmus gewidmet. Das lag am Ende nicht zuletzt daran, dass ich die Auflösung auf meinem Laptop recht hoch gestellt hatte, damit viel auf den Bildschirm passt, so dass die Schrift arg klein war - und da ich auch nicht jünger werde, wurde es damit auch immer anstrengender, sie zu lesen. (Ich brauche schon seit 2019 wohl eine neue Brille, weil ich sie für die Arbeit am Rechner und fürs Lesen absetzen muss, aber das ist wieder eine andere Baustelle; erst war viel zu tun, dann war Pandemie, dann war viel zu tun &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; Pandemie &amp;#8230;) Meine Usenetpräsenz hatte sich schon im April 2020 wieder leicht erhöht, nachdem ich manche Newsgroups zwischendurch vom Desktop aus mit &lt;em&gt;Xananews&lt;/em&gt; las; außerdem habe ich den Laptop dann ab Mai an den neuen zweiten Bildschirm angeschlossen, so dass endlich alles wieder groß genug war. Dennoch: auch das ist aufwendig.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anfang 2021 habe ich dann einen Schnitt gemacht und &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; auf den Desktoprechner verschoben. (Und die leichtere Zugänglichkeit war sicherlich zumindest ein, wenn nicht der Grund dafür, dass ich 2021 zehnmal so viele Postings wie 2020 geschrieben habe - so viele wie seit 2011 nicht mehr.) Damit habe ich zugleich den &lt;em&gt;Hamster&lt;/em&gt; abgeklemmt, der bis dahin auf dem Laptop werkelte - weniger zum Synchronisieren mehrerer News- und Mailaccounts als vielmehr wegen der Zusatzsoftware &lt;em&gt;Korrnews&lt;/em&gt;, einem News- und Mailfilter, der bspw. Zeichensätze umkodieren, Quoting reparieren und diverse Header modifizieren kann. Darauf habe ich verzichtet; das einzige, was ich übernommen habe, war das Setzen einer Message-ID für Postings, aus der sich die Newsgroup und das Datum ergibt, denn das finde ich weiterhin sehr praktisch, um direkt erkennen zu können, worum es geht. Das macht (schon seit der Verwendung von &lt;em&gt;Xananews&lt;/em&gt;) nunmehr ein &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2239-Sprechende-Message-IDs-erzeugen-mit-dem-INN.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Filter für den &lt;em&gt;INN&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; für mich. Die zweite alte Software, die noch auf dem Laptop lief, war &lt;a href=&quot;http://www.secure-my-email.com/clients_gpgrelay.php&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;gpgrelay&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; - ein Filter, der eingehende Mail ent- und ausgehende Mail verschlüsseln (und signieren) kann. Das fand ich sehr praktisch, den &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; unterstützt GPG nicht, und ich schätzte es sehr, wenn die Verschlüsselung der Mails sich auf den Transportweg beschränkt. Verschlüsselt gespeicherte Mails kann ich nämlich nicht durchsuchen, ganz egal, ob ein- oder ausgehend. Allerdings war das letzte Release von 2005, und die &lt;a href=&quot;http://sites.inka.de/tesla/gpgrelay.html&quot; title=&quot;403 Forbidden&quot;&gt;Website&lt;/a&gt; ist seit 2017 nicht mehr verfügbar - zudem wurden manchmal (warum auch immer) Header verdoppelt. Der Abschied fiel daher recht leicht.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;now&quot;&gt;Usenet-News und E-Mail heute&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Nach rund 25 Jahren stehe ich heute mehr oder weniger vor demselben Problem, das ich habe, seitdem ich Mail (und News) auf mehreren Rechnern lese; die derzeitige &amp;#8220;Lösung&amp;#8221; ist bisher das 2011 geschaffene, einigermaßen stabile Provisorium, letztmals modifiziert 2021, wie vorstehend beschrieben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachstehend fasse ich den &lt;em&gt;status quo&lt;/em&gt; nochmals getrennt nach News und Mail zusammen, und zwar sowohl aus technischer Sicht (Ein- und Ausgang sowie News-/Mailserver), in Hinblick auf die verwendete Software und meinen Workflow und unter Berücksichtigung der (für mich ebenfalls wichtigen) Archivierung.&lt;/p&gt;

&lt;h4 id=&quot;news-ber-einen-lokalen-inn-&quot;&gt;News über einen lokalen &lt;em&gt;INN&lt;/em&gt;&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Bei News ist einfach: Ich betreibe im lokalen Netzwerk auf dem Homeserver einen &lt;strong&gt;lokalen Newsserver&lt;/strong&gt; (einen &lt;em&gt;INN&lt;/em&gt;), der hauptsächlich über meinen eigenen Newsserver &lt;a href=&quot;https://news.szaf.org/&quot; title=&quot;Willkommen beim Szafs-Newsserver!&quot;&gt;&lt;em&gt;news.szaf.org&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; mit dem Usenet verbunden ist und zudem (historisch gewachsen) über drei UUCP-Feeds und - für spezielle, teilweise lokale Gruppen - via &lt;em&gt;suck&lt;/em&gt; mit mehreren Servern News austauscht. Darauf haben alle &lt;strong&gt;Clients&lt;/strong&gt; Zugriff. Problematisch ist nur die Synchronisierung der gelesenen Beiträge, aber das kann man entweder per Hand erledigen, oder ich kopiere einfach die &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt;-Instanz auf den Laptop und nach dem Urlaub wieder zurück; beides ist für mich kein Problem, und das Usenet ist mir zwar noch lieb und teuer, aber nur noch ein Schatten seiner selbst, spielt daher im Alltag nur noch eine Nebenrolle. Die &lt;strong&gt;Archivierung&lt;/strong&gt; der Postings erfolgt (nur in den von mir abonnierten Gruppen) lokal im Client, und zwar nach Jahren getrennt; sonst bekommt &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; irgendwann Probleme mit der Datenhaltung. Daneben gibt es mehr oder weniger sinnvoll nutzbare Newsarchive im Netz. Das alles ist für mich kein Problem, das kann im Wesentlichen so bleiben oder frisst jedenfalls mein Brot.&lt;/p&gt;

&lt;h4 id=&quot;mail-das-problem&quot;&gt;Mail - das Problem&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Bei Mail sieht das anders aus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe - in erster Linie historisch gewachsen - eine Vielzahl von &lt;strong&gt;Mailadressen&lt;/strong&gt; bei verschiedenen Anbietern, und ich habe davon abgesehen eine Vielzahl von Domains registriert und eine Vielzahl von Projekten, für die ich (möglichst wenige, aber dennoch eine ganze Menge) verschiedene Mailadressen nutze. Ursprünglich wurde das alles per &lt;em&gt;fetchmail&lt;/em&gt; auf dem Homeserver gesammelt; nachdem der früher öfter mal nicht erreichbar war (und deutlich mehr als 100&amp;#160;km von meinem neuem Wohnort entfernt - im Urlaub noch weiter), habe ich (auch ungefähr 2011) für die wichtigsten Postfächer eine andere Lösung über &lt;em&gt;offlineimap&lt;/em&gt; geschaffen. Ich synchronisiere diese Postfächer auf dem Homeserver mit den Postfächern auf den externen Maschinen - der Gedanke war, dass ich im Urlaub bei Ausfall des Homeservers direkt auf die eigentlichen Postfächer zugreifen kann, aber bei deren Ausfall wiederum den Mailbestand zuhause &amp;#8220;sicher&amp;#8221; habe. Das macht, ehrlich gesagt, zumindest heute wenig Sinn, aber so ist es eben gerade.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Technisch sieht das daher so aus: Auf dem Homeserver läuft als &lt;strong&gt;lokaler IMAP-Server&lt;/strong&gt; ein &lt;em&gt;Dovecot&lt;/em&gt;, der auch extern zugänglich ist. Dort gibt es ein &amp;#8220;Hauptpostfach&amp;#8221; und (derzeit noch) drei weitere Postfächer, die über &lt;em&gt;offlineimap&lt;/em&gt; mit externen Accounts (zwei auf einem meiner Server, einem anderswo) synchronisiert sind. Alle anderen Accounts werden einmal oder mehrfach täglich über &lt;em&gt;fetchmail&lt;/em&gt; abgerufen, das die Mails dann an den lokalen &lt;em&gt;Exim&lt;/em&gt; verfüttert, der sie wiederum dem &lt;em&gt;Dovecot&lt;/em&gt; ins Hauptpostfach legt. Außerdem kommt (theoretisch) Mail per UUCP rein. Mailinglisten laufen im Prinzip alle in ein Postfach auf einem meiner Server, das viermal täglich per &lt;em&gt;fetchmail&lt;/em&gt; abgerufen wird. Manche werden in lokale Newsgroups auf dem &lt;em&gt;INN&lt;/em&gt; gegated, der Rest geht ins lokale Hauptpostfach. Ansonsten laufen praktisch alle meine Mailadressen (über die verschiedensten Wege) in ein weiteres Postfach auf einem meiner Server, das per &lt;em&gt;offlineimap&lt;/em&gt; auf den Homeserver synchronisiert wird. &amp;#8220;Administrative&amp;#8221; Mail (vor allem die ganzen automatisch generierten Mails von Monitoring-Systemen und aus Cronjobs der diversen Server, aber leider derzeit auch Mail an Role-Accounts wie &amp;#8220;newsmaster&amp;#8221;) landet in einem dritten Postfach auf einem meiner Server, das ebenfalls per &lt;em&gt;offlineimap&lt;/em&gt; auf den Homeserver synchronisiert wird. Ähnlich mit einem weiteren Account bei einem lokalen Providerverein, der ebenfalls per &lt;em&gt;offlineimap&lt;/em&gt; auf den Homeserver synchronisiert wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf die Mails auf meinem Homeserver kann ich per &lt;strong&gt;Webmail&lt;/strong&gt; (&lt;em&gt;Roundcube&lt;/em&gt;) zugreifen, sowohl aus dem lokalen Netz als auch per VPN von außen; außerdem könnte ich natürlich jeden beliebigen Mailclient nehmen. Über IMAP habe ich von extern Zugriff und nutze das, um auf dem Smartphone Mails lesen und notfalls auch kurz beantworten zu können. &amp;#8220;Erledigte&amp;#8221; (gelesene oder ggf. beantwortete) Mails aus den per &lt;em&gt;offlineimap&lt;/em&gt; synchronisierten Accounts schiebe ich ins Hauptpostfach auf dem Homeserver; ab und an (meistens einmal pro Woche) mache ich das auch mit den Mails aus dem &amp;#8220;Adminpostfach&amp;#8221;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein &lt;strong&gt;Forté Agent&lt;/strong&gt; kann nur POP3 und hat daher nur Zugriff auf das Hauptpostfach. Wenn ich ihn starte und Mail abrufe (mindestens einmal pro Woche), lädt er sie und löscht sie auf dem Server. Vieles sortiert er durch geeignet gewählte Filter von selbst in seine Verzeichnisstruktur ein, den Rest verschiebe ich von Hand passend (meistens am Wochenende), und die noch nicht vom Smartphone oder von &lt;em&gt;Roundcube&lt;/em&gt; aus beantwortete Mail beantworte ich dann von dort aus. Manchmal lasse ich unbeantwortete E-Mails absichtlich in einem der synchronisierten Postfächer liegen, da sie dort von überall her zugänglich sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ausgehende Mails&lt;/strong&gt; schicken alle Clients an einen &lt;em&gt;Exim&lt;/em&gt; auf dem Homeserver, der einen meiner Server als Smarthost nutzt. (Ich glaube, &lt;em&gt;K-9&lt;/em&gt; auf dem Smartphone versendet direkt über den Smarthost, bin aber nicht sicher.) Sowohl &lt;em&gt;Roundcube&lt;/em&gt; als auch &lt;em&gt;K-9&lt;/em&gt; auf dem Smartphone sind im Übrigen so konfiguriert, dass sie alle ausgehenden Mails automatisch per BCC an mich selbst schicken. Jede ausgehende Mail geht also bei mir auch wieder ein; das führt dazu, dass ich sie ebenfalls wegsortieren muss, erlaubt aber die vollständige Archivierung auch der ausgehenden Mails.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese &lt;strong&gt;Archivierung&lt;/strong&gt; der Mails erfolgt im Agent; faktisch bleiben sie dort seit einigen Jahren dauerhaft gespeichert, aber es gibt auch jedes Jahr eine Kopie im Archiv. Ich packe dabei in der Regel ausgehende Mails nicht in einen &amp;#8220;Gesendet&amp;#8221;-Ordner, sondern in das Verzeichnis, wo sie thematisch hingehören, habe also ein- und ausgehende Mails thematisch geordnet beieinander.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit diesem Zustand bin ich aber seit Jahren &lt;strong&gt;massiv unzufrieden&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; ist jedenfalls als Mailclient keine optimale Lösung mehr. Die Entwicklung des Programms stagniert bzw. dürfte geendet haben; das letzte Release war 2014, und schon seit 2008 hat man eigentlich nur noch an Features für das &amp;#8220;Binary Usenet&amp;#8221; (also Usenet als Filesharing-Medium) gearbeitet. Er kann im Prinzip mit HTML-Mails nicht umgehen; im Grundsatz hat er auch Zeichensatzprobleme (die in der Praxis allerdings meistens nicht auftreten). Er kann kein IMAP; das schließt also grundsätzlich einen Zugriff mehrerer Clients auf denselben Datenbestand aus. Er hat auch keine Unterstützung für GPG (das allerdings zunehmend keine Rolle mehr spielt). Schmerzen bereitet primär die fehlende Unterstützung für HTML und IMAP; ansonsten ist das Programm sehr vielseitig, mächtig und standardkonform. Es wird daher vermutlich nicht einfach sein, eine mindestens gleichwertige Alternative zu finden, die diese beiden Probleme nicht hat.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Primär wegen der Nutzung von &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; als Client ist kein (unproblematischer) Zugriff von verschiedenen Clients auf den Mailbestand möglich. Es wäre aber schon schön, wenn ich nicht darauf zurückgeworfen wäre, Mails in andere Ordner zu verschieben oder sie mit dem eigentlichen Mailclient erst einmal nicht abzurufen, nur um auch mobil auf den laufenden Mailbestand und die Mails der letzten Tage/Wochen zugreifen zu wollen. Ich möchte gerne wenigstens auf die letzten Wochen oder Monate, vielleicht sogar das letzte Jahr von überall her zugreifen können. Das setzt voraus, dass ich die Mails zumindest grundsätzlich auf einem (lokalen) Server speichere. Im Hinblick auf die Sicherheit (gegen externen Zugriff) ist das nicht optimal, mich treibt aber vor allem um, wie es mit dem Zugriff und der zügigen Durchsuchbarkeit aussieht.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Auch die Archivierung ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Meine E-Mails verteilen sich auf viele (vielleicht sogar zu viele) Folder, und diese sind im Grundsatz pro Jahr in einer getrennten &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt;-Instanz. Ich muss also ggf. mehrere verschiedene &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt;-Instanzen starten und in diesen Volltextsuchen über eine Vielzahl von Foldern durchführen, wenn ich eine bestimmte Mail suche. Entweder hätte ich gerne alles beisammen (d.h. keine strikte Trennung mehr zwischen &amp;#8220;laufendem&amp;#8221; Mailbestand und Archiv), oder zumindest alle Mails, die älter als 12 Monate oder so sind, in &lt;em&gt;einem&lt;/em&gt; speziellen Archiv. Dazu möchte ich aber bitte nicht regelmäßig Mailbestände exportieren und importieren müssen; ich habe zwischen 90 und 100 Verzeichnissen. Wenn ich jedes Jahr aus jedem Ordner einzeln Mails exportieren und dann wieder importieren muss, sind das rund 200 Bedienschritte, jedes Mal mit Wartezeit. Das geht nicht.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h3 id=&quot;future&quot;&gt;E-Mail morgen&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Ich brauche also Lösungen für drei miteinander verbundene Problemfelder:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;einen zeitgemäßen, mächtigen Mailclient;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Zugriff auf den laufendem Mailbestand durch verschiedene Clients; und&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;eine Archivierungslösung.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h4 id=&quot;mailclient&quot;&gt;Mailclient&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Bisher verwende ich den &lt;em&gt;Forté Agent 8.00/32.1272&lt;/em&gt; als Mailclient. Das Programm ist standardkonform und recht mächtig, hat aber zwei Mankos: es kann praktisch nicht mit HTML-Mail umgehen, und es kann kein IMAP, was im Ergebnis den zweiten Wunsch (Zugriff mehrerer Clients auf denselben Datenbestand) ausschließt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich suche also einen neuen Mailclient. (News muss er nicht können.) Die heute wohl generische Antwort &lt;em&gt;Thunderbird&lt;/em&gt; schmeckt mir bislang nicht recht; ich habe dabei kein gutes Gefühl, weil ich einerseits den Eindruck habe, nicht sicher genug zu wissen, wie die ausgehenden Mails wirklich aussehen, und anderseits viele Konfigurationsmöglichkeiten irgendwo &amp;#8220;versteckt&amp;#8221; zu sein scheinen. &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; glänzt durch eine Doku, die u.a. die komplette Konfigurationsdatei erläutert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Meine Anforderungen, grob in absteigender Wichtigkeit:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Gesetzt ist als OS &lt;strong&gt;Windows&lt;/strong&gt; - damit arbeite ich, und das wird auch so bleiben - und ein &lt;strong&gt;GUI&lt;/strong&gt;-Programm. Daran bin ich gewöhnt, und ich möchte in verschiedenen Fenstern gleichzeitig arbeiten können. &lt;strong&gt;IMAP&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;SSL/TLS&lt;/strong&gt; setze ich voraus.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Wichtig sind mir auch &lt;em&gt;Standardkonformität&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Stabilität&lt;/em&gt;. Ich nutze Mail als primäres Kommunikationsmedium, und mir ist mein Mailbestand wichtig. &amp;#8220;Am besten mal neu installieren&amp;#8221; oder &amp;#8220;setze mal das Profil neu auf&amp;#8221; sollte jenseits katastrophaler Ausfälle ein No-Go sein.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Das Programm sollte so weitgehend wie nur möglich über die &lt;em&gt;Tastatur&lt;/em&gt; zu bedienen sein. Dazu gehören ausreichende Shortcuts für Standardoperationen. Der Weg über das Menü oder gar ausschließlich über mausgesteuerte Kontextmenüs ist ein No-Go.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Großen Wert lege ich darauf, dass ich die &lt;em&gt;volle Kontrolle über Inhalt und Gestaltung&lt;/em&gt; der ausgehenden Mails habe; dazu gehört auch, dass ich steuern kann, wie mir Mails angezeigt werden. Die Mail soll so versandt werden, wie sie im Editor aussieht, der mir insbesondere den Zeilenumbruch so zeigen soll, wie er auch tatsächlich erfolgt; die Zeilenlänge muss zudem leicht konfigurierbar sein. Ich würde mir auch wünschen, &lt;code&gt;Content-Type:&lt;/code&gt; und &lt;code&gt;Content-Transfer-Encoding:&lt;/code&gt; steuern zu können. Ich muss mir ohne große Verrenkungen alle Header anzeigen lassen, die die ausgehende Mail enthalten wird; diese sollte ich ändern und auch durch eigene Header ergänzen können. Der Editor sollte mindestens das Einfügen gequoteten Textes aus der Zwischenablage ermöglichen (d.h. vor jede Zeile ein &amp;#8220;&gt;&amp;#8221; setzen); optimalerweise unterstützt er dafür zwei verschiedene Quotestile (bspw. &amp;#8220;&gt;&amp;#8221; und &amp;#8220;|&amp;#8221;). Genauso gut ist es natürlich, wenn man Absätze im Editor auf Knopfdruck (auch mehrfach) mit Zitatzeichen versehen oder diese entfernen kann. Sowohl der Viewer als auch der Editor sollten die Umschaltung von einer Proportional- auf eine Festbreitenschrift erlauben; der Viewer muss es zudem ermöglichen, sowohl den Body als auch die Header &amp;#8220;raw&amp;#8221;, also unter Abschaltung jeder Interpretation, anzuzeigen; eine gesonderte &amp;#8220;Quelltextansicht&amp;#8221; wäre notfalls eine Krücke, lieber wäre mir das Umschalten. Auch sollte der Viewer es ermöglichen, auf Knopfdruck zwischen der Anzeige überlanger Zeilen und einem Umbruch derselben (&amp;#8220;word wrap&amp;#8221;) umzuschalten. Das alles ist m.E. mehr oder weniger Basisfunktionalität.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Der Client sollte &lt;em&gt;verschiedene Identitäten&lt;/em&gt; unterstützen, für die sich jeweils Absender, vorgegebene (zusätzliche) Headerzeilen, Signatur usw. individuell steuern lassen. Es würde sehr helfen, wenn man für jeden Folder eine Identität angeben kann, die für Antworten an Mails aus diesem Folder (oder für Mails, die man schreibt, während dieser Folder den Fokus hat) verwendet werden. Hilfreich wäre es auch, wenn bei einer Antwort auf eine an die Mailadresse &lt;code&gt;xyz@example.com&lt;/code&gt; direkt die mit dieser Mailadresse verknüpfte Identität ausgewählt würde. Unterschiedliche Accounts müssen nicht unbedingt unterstützt werden.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ich brauche eine schnelle und &lt;em&gt;mächtige Suchfunktion&lt;/em&gt;. Am besten wäre eine Suche, die Verknüpfungen von Suchbegriffen (and/or), die Beschränkung auf bestimmte Header und den Body sowie &lt;em&gt;regular expressions&lt;/em&gt; unterstützt. Superbequem macht &lt;em&gt;Agent&lt;/em&gt; das, der es erlaubt, komplexe Suchausdrücke zu definieren (&lt;code&gt;from:{gmx\.(de|net)} and subject:{spam-report}&lt;/code&gt;). Jedenfalls aber müssen verschiedene Suchbegriffe kombiniert werden können, die sich jeweils auf bestimmte Felder einschränken lassen, und &lt;em&gt;regular expressions&lt;/em&gt; wären wünschenswert. Die Suche sollte man nur auf bestimmte Folder beschränken können, und sie sollte auch Folder auf dem IMAP-Server durchsuchen können. (Bzw. es wäre schon unter diesem Gesichtspunkt sicher hilfreich, wenn der Client eine lokale Kopie der Mails vorhalten würde.) Es wäre sehr hilfreich, wenn man eine erneute Suche auf die Treffer der bisherigen Suche einschränken könnte, um sich so in mehreren Iterationen dem Ergebnis zu nähern. Eine ergänzende einfache Suche, die bspw. nur im aktuellen Folder und nur in Betreff/Absender o.ä. sucht, wäre hilfreich.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Eingehende Mail sollte direkt beim Abruf in verschiedene Folder gefiltert werden können, und zwar nicht nur in lokale Folder, sondern auch in Folder auf dem IMAP-Server. Die &lt;em&gt;Filter&lt;/em&gt; sollten mächtig sein. (Notfalls könnte man das sicherlich durch Filterung auf dem Server ersetzen, aber das wäre mir nicht so recht.) Ausgehende Mails sollte nicht nur gesammelt in einem Sent-Ordner landen können, sondern optional auch in dem Ordner, in dem die beantwortete Mail liegt (oder der den Fokus hat, wenn man eine neue Mail verfasst); notfalls würde es auch genügen, das pro Identität konfigurierbar zu machen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Der &lt;em&gt;Import und Export&lt;/em&gt; von Mails muss möglich sein; als Format muss mindestens MBOX unterstützt werden.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Damit das ganze Sinn hat, sollten &lt;em&gt;HTML-Mails&lt;/em&gt; angezeigt werden, denn das ist ja einer der beiden Punkte, die mich überhaupt erst zu einem Wechsel bewegen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Bis hierhin waren das mehr oder weniger unverzichtbare Anforderungen. Selbstverständlichkeiten (Unterstützung von UTF-8, korrekte Kodierung von 8bit-Zeichen in Headern, konfigurierbare Einleitungszeilen und Signaturen, farbige Markierung von Zitaten, Umgang mit Anhängen und bestimmt noch allerlei sonst so) setze ich dabei voraus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nett wäre ggf. noch folgendes:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Einfügen des Inhaltes von Headern aus der zu beantwortenden Mail in Header oder Body. So kann man bspw. für den &lt;code&gt;To:&lt;/code&gt;- oder &lt;code&gt;CC:&lt;/code&gt;-Header aussuchen, welche der Adressen man übernehmen will, ohne sie hin- und her kopieren zu müssen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Ein &lt;em&gt;Adressbuch&lt;/em&gt;, in das ich leicht weitere Einträge aufnehmen kann, und das mir beim Eintippen im Adressfeld Vorschläge macht. Alternativ: Anbindung externer Adressbücher, wie bspw. der Google-Kontakte.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Native Unterstützung für &lt;em&gt;GPG&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Unterschiedliche Farben für unterschiedliche Zitatebenen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Unterstützung von Funktionen wie &amp;#8220;Group-Reply&amp;#8221; für Antworten an eine Mailingliste oder die Auswertung von Headern wie &amp;#8220;Mail-Followup-To&amp;#8221;.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Neuumbruch von Absätzen, mit Unterstützung der Quote-Ebenen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Eine Möglichkeit, angehängte E-Mails (Attachments mit einem &lt;code&gt;Content-Type: message/rfc822&lt;/code&gt;) &amp;#8220;abzuhängen&amp;#8221; und als eigene E-Mail zu behandeln.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Umgang mit Digests, bspw. automatisches Aufsplitten.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Eine Rechtschreibkontrolle mit Wörterbuch.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h4 id=&quot;zugriff-auf-den-mailbestand-durch-verschiedene-clients&quot;&gt;Zugriff auf den Mailbestand durch verschiedene Clients&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Soweit ich sehe bedeutet das, dass ich die Mails nicht in einem Client herunterlade, sondern dauerhaft (oder zumindest langfristig) auf dem IMAP-Server speichere.&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Gibt es dabei generell etwas zu beachten, bspw. im Hinblick auf Backups?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;IMAP-Server sollten ja durchaus eine differenzierte Verzeichnisstruktur ermöglichen, mit (ggf. mehrfach) verschachtelten Foldern? Wie sieht es mit dem automatischen Sortieren eingegangener Mails aus - macht man das lieber auf dem Server oder über (dann einen) Client? Wie vielseitig und flott sind die Suchmöglichkeiten über IMAP, oder unterstützen alle/die meisten Mailclients eine lokale Kopie der Mails auf dem IMAP-Server?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Gibt es weitere Tipps, Stolperfallen und potentielle Probleme oder Empfehlungen?&lt;/p&gt;

&lt;h4 id=&quot;archivierung&quot;&gt;Archivierung&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Ich möchte ein- und ausgehende Mails dauerhaft aufbewahren.&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Macht es Sinn, das einfach mit dem laufenden Mailbestand zusammen zu tun, d.h. gar kein gesondertes Archiv zu führen, sondern einfach Mail dauerhaft in Foldern zu belassen? Oder gibt es dann mit der Zeit Schwierigkeiten (Anzahl der inodes auf dem Server, Performance)?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Archiviert man besser auf dem IMAP-Server, bspw. in speziellen Archiv-Foldern? Kann man Mail nach Ablauf einer bestimmten Zeit (bspw. 12 Monate) automatisch in einen Archiv-Folder verschieben lassen? Gibt es Server-Software, die solche Archivfolder transparente komprimieren (und dekomprimieren) kann? Was macht da Sinn?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Oder ist es sinnvoller, das Archiv getrennt zu halten? Dann einfach in Foldern im Client? Oder gibt es spezielle Software für (durchsuchbare) Mailarchive? Wenn ja: wie bekommt man die Mail sinnvoll und ohne großen Aufwand vom &amp;#8220;laufenden Bestand&amp;#8221; ins Archiv?&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Wie macht ihr das?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich würde mich über viele Tipps und möglichst konkrete Empfehlungen freuen - gerne als Kommentare hier, gerne als (dann bitte konkrete) Links oder Linksammlung, gerne als Verweis auf Beiträge, gerne auch per Mail oder in einer passenden Newsgroup / einem passenden Forum.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Danke!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Titelbild © GP - stock.adobe.com (bearbeitet)&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/8a7dff187c134f8095f19c413a7fdada&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 05 Jan 2022 13:30:00 +0000</pubDate>
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    <category>e-mail</category>
<category>followerpower</category>
<category>heimnetz</category>

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    <title>DSL-Fallback auf LTE</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2351-DSL-Fallback-auf-LTE.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Im Frühjahr diesen Jahres gab es eine der wenigen länger andauernden DSL-Störungen - die FRITZ!Box war offline. Mich störte das nicht so sehr, war ich doch ohnehin auf der Arbeit; natürlich ist es nicht schön, wenn ich auf meine heimischen E-Mails keinen Zugriff per Smartphone habe und wenn ich weiß, dass da was hakt und sich vielleicht der eine oder andere Prozess verschluckt, aber es ist kein echtes Problem. Jedenfalls nicht vergleichbar zu dem Problem, das meine Frau im Home-Office hatte &amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hatte daher beschlossen, eine ältere Idee endlich umzusetzen und eine LTE-Fallback-Lösung einzurichten. Grundsätzlich soll die FRITZ!Box 7590 das nämlich können: man stöpselt einen Stick ein, und los geht es.
Ich habe etwas recherchiert, was man denn da so kauft, und mich dann für einen LTE-Stick von &lt;em&gt;Huawei&lt;/em&gt; entschieden, und zwar für einen &lt;em&gt;E3372h-320&lt;/em&gt;. Die SIM-Karte kam von der Telekom, mit einem &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2220-Telekom-Data-Prepaid-und-andere-Mobilfunktarife.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Data-Prepaid&lt;/em&gt;-Tarif&lt;/a&gt;, der dann immerhin nur Geld kostet, wenn man ein Paket bucht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Einrichtung ist eigentlich recht einfach: man steckt den Stick per USB ein, und die FRITZ!Box erkennt ihn und bietet im Bereich &amp;#8220;Internet&amp;#8221; dann den neuen Menüpunkt &amp;#8220;Mobilfunk&amp;#8221; an. Ganz so einfach war es nicht, bis ich den Stick mal soweit hatte, dass er mitarbeiten wollte und auch die PIN akzeptierte, aber dann ging es.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:1106 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1639&quot; height=&quot;829&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2021/fritzbox-7590-lte.png&quot; title=&quot;FRITZ!Box 7590: Mobilfunk-Konfiguration&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sobald der LTE-Stick betriebsbereit ist, stehen verschiedene Modi zur Verfügung:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Man kann den Internetzugang komplett auf LTE umstellen. Das will man, natürlich, regelmäßig nicht; die Verbindung wird nicht so flott sein wie DSL, sie kostet extra, und die Telefonie funktioniert zumindest bei Telekom-Rufnummern über diesen Weg nicht.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;DSL-Fallback:&lt;/em&gt; Wenn die DSL-Verbindung gestört ist, wird der Internetzugang auf LTE umgestellt. Wenn die DSL-Verbindung wieder verfügbar ist und 30 Minuten stabil bleibt, erfolgt die Rückschaltung. Das ist das, was ich wollte.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Internet-Fallback:&lt;/em&gt; Die geschilderte Umschaltung erfolgt, wenn der Internetzugang gestört ist, also nicht nur, wenn die DSL-Verbindung wegbricht, sondern auch, wenn die darüber aufgebaute PPP-Verbindung nicht verfügbar ist.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;Und man kann LTE ganz abstellen.&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Mein Gedanke war nun, dass die FRITZ!Box bei der nächsten DSL-Störung auf LTE umschaltet. Da man bei dem gewählten Tarif erst ein Daten-Paket buchen muss, sollte jeder Webseitenaufruf auf das &lt;em&gt;captive portal&lt;/em&gt; umgeleitet werden; dort bucht man einen passenden Tarif, fertig. Ist DSL wieder stabil verfügbar, erfolgt die Rückschaltung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schon die Tests waren aber nicht ganz einfach. Vielleicht hätte ich schlicht das WAN-Kabel ziehen sollen, aber ich habe es erst einmal mit der manuellen Umschaltung auf &amp;#8220;LTE aktiv&amp;#8221; versucht. Das führte IIRC zu einem Reboot &amp;#8230; nicht so schön. Und danach gab es Schwierigkeiten, denn ich konnte das &lt;em&gt;captive portal&lt;/em&gt; nicht aufrufen, auch nicht manuell unter der zugehörigen URL. Das macht nach etwas Nachdenken einigermaßen Sinn, denn ich habe einen lokalen Nameserver im LAN, der allen Geräten per DHCP als DNS-Server verklickert wird. Der kann die URL natürlich nicht auflösen, weil es ja kein Netz gibt - bis ich die URL aufrufe und ein Paket buche. Ich habe dann über das Smartphone den A-Record ausgegraben, ihn fest in meiner &lt;code&gt;hosts&lt;/code&gt;-Datei verdrahtet und dann ging es.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hm. Zur Abhilfe habe ich einen Cronjob aufgesetzt, der dreimal täglich &lt;code&gt;host pass.telekom.de&lt;/code&gt; aufruft, damit der Nameserver die Records immer frisch im Cache hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beim nächsten echten Ausfall &amp;#8230; hat das dann nicht funktioniert. Die Namensauflösung tat, wie erhofft, aber irgendwie[tm] gelang es nicht, die Seite aufzurufen, auch nicht mit Tricks. Es blieb also nur, eine halbe Stunde zu warten, bis die Rückumstellung auf DSL erfolgt war. (Und nein &amp;#8230; man kann, soweit ich sehe, den Tarif nur buchen, wenn man über die LTE-Verbindung die Buchungsseite aufruft, nicht irgendwie online in einem Shop oder so.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jetzt &amp;#8230; warte ich mal ab, wie sich das alles weiter entwickelt und ob das die erhoffte Fallback-Lösung ist und ich sie zum Laufen bekomme oder nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;[Nachträglich veröffentlicht im November 2021.]&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/7297748c41624881851e7aa94f314f6e&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 14 Sep 2021 06:10:00 +0000</pubDate>
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    <category>dsl</category>
<category>fritzbox</category>
<category>heimnetz</category>
<category>mobiltelefonie</category>

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    <title>Darf es etwas mehr Tempo sein?</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2200-Darf-es-etwas-mehr-Tempo-sein.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Seit rund fünf Monaten habe ich &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2164-VDSL-250-Hyper,-hyper!.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;VDSL-250&lt;/a&gt; von der Telekom, und die Leitungsgeschwindigkeiten waren von Anfang an sehr befriedigend.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nunmehr ist mir demletzt bei der Durchsicht meines Postfachs in einer der von meiner &lt;em&gt;FRITZBox!&lt;/em&gt; generierten Status-Mails ganz zufällig ein verspätetes Geburtstagsgeschenk aufgefallen:&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 966px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:771 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;966&quot; height=&quot;680&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2019/2019-11-25-dsl-turbo.png&quot; title=&quot;DSL wird noch etwas schneller&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Aus VDSL-250 wurde VDSL-290, und auch der Upstream hat von 41 auf 46 MBit/s zugelegt.gt&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Das geschaltete Profil erlaubt nun nahezu das Maximum der Leitung. Fein!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;(Am Wochenende &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2196-Wenn-die-Amazonen-nur-noch-kriechen.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;tröpfelt&lt;/a&gt; es leider dennoch oft nur &amp;#8230;)&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 10 Dec 2019 06:00:00 +0000</pubDate>
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    <category>dsl</category>
<category>heimnetz</category>
<category>telekom</category>

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    <title>VDSL-250: Hyper, hyper!</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2164-VDSL-250-Hyper,-hyper!.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Lange habe ich mich gefragt, welchen Mehrwert wohl eine schnelle Netzanbindung hat - bis ich bei dem Wechsel von DSL-16 auf &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1940-VDSL-50-Netz-mit-Nachbrenner-und-Extras.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;VDSL-50&lt;/a&gt; gemerkt habe, dass die bis dahin ständig auftretenden Probleme mit dem Streaming von &lt;em&gt;Amazon Video&lt;/em&gt; wie weggeblasen waren. Eigentlich hätte diese Geschwindigkeit also völlig gereicht; aber der Wechsel auf &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2054-VDSL-100-Der-Turbo-zum-Nachbrenner.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;VDSL-100&lt;/a&gt; ließ sich immerhin mit dem höheren Upstream (40 MBit/s statt 10 MBit/s) begründen. Aber was fängt man mit 250 MBit/s im Downstream an?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht so genau, zumal ein höherer Upstream (theoretisch denkbar bis zu 100 MBit/s) hier vor Ort nicht angeboten wird; zweimal habe ich daher gezögert, bis mir schließlich auffiel, dass mit &lt;em&gt;Magenta Zuhause XL&lt;/em&gt; nicht nur eine Festnetz-Flat, sondern auch eine Flat in alle Mobilfunknetze verbunden ist. Nicht dass &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; mit einer Telefonie-Flatrate in welches Netz auch immer etwas anfangen könnte, aber ich bin ja nicht alleine auf der Welt (und auch nicht alleine in dieser Wohnung), und so wurde das neue Angebot befürwortet.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1241px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:686 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1241&quot; height=&quot;413&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2019/2019-07-03-dsl-sync.png&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Supervectoring macht&amp;#8217;s möglich.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Die Buchung verlief, wie immer bei der Telekom, sehr einfach und angenehm: neuen Tarif wählen, danach hagelte es Bestätigungs-Mails und SMS, die einen auf dem aktuellen Stand halten und den Umschalttermin ankündigen, und gestern vormittag war es dann soweit: ein Disconnect, und schwups gibt es nicht nur die Nachbrenner-Turbo-Geschwindigkeit, sondern eine hyperschnelle Anbindung. Die Investition - auch in eine neue &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2163-FRITZ!Box-7590.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;FRITZ!Box&lt;/a&gt; - hat sich somit tatsächlich gelohnt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sogar der Upstream hat sich von 37 MBit/s auf über 40 MBit/s verbessert, und der Downstream wird sogar mit 265 MBit/s (!) gemessen. Da kann man nicht meckern &amp;#8230;&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1769px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:687 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1769&quot; height=&quot;1708&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2019/2019-07-08-dsl-speed.png&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;265 MBit/s im Downstream, 42 Mbit/s im Upstream.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Auch realiter sind die Zahlen bei einem der sog. &lt;a href=&quot;https://www.wieistmeineip.de/speedtest/&quot; title=&quot;DSL Speed-Test: Upload und Download Geschwindigkeit bei DSL testen&quot;&gt;Speedtests&lt;/a&gt; vergleichbar (und zwischen dem Rechner, von dem aus der Test durchgeführt wurde, und der FRITZ!Box liegt sogar noch eine WLAN-Strecke).&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 505px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:691 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;505&quot; height=&quot;338&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2019/2019-07-28-speedtest.png&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Speedtest (über WLAN).&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;img src=&quot;https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/3fd26a72cddf4995a84e1ed4eb274495&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt; 
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    <pubDate>Wed, 03 Jul 2019 06:21:00 +0000</pubDate>
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    <category>DSL</category>
<category>heimnetz</category>
<category>Telekom</category>

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    <title>FRITZ!Box 7590</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2163-FRITZ!Box-7590.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Vor nicht ganz drei Jahren bin ich im Hinblick auf das lokale Netz und die Internetanbindung durch den Erwerb einer &lt;em&gt;FRITZ!Box 7490&lt;/em&gt; ins &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1921-Aufbruch-ins-21.-Jahrhundert.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;21. Jahrhundert aufgebrochen&lt;/a&gt; aufgebrochen und habe das seitdem niemals bereut. Das Gerät tut treu seinen Dienst und ist längst als DSL-Außenanbindung und VPN-Endpunkt, für das WLAN und die Telefonie unentbehrlich geworden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Allerdings musste ich nach Beauftragung einer Tarifänderung für den DSL-Anschluss feststellen, dass die so geschätzte Box nicht als kompatibel angezeigt wurde. Und so habe ich dann erfahren, dass es &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Supervectoring&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Supervectoring&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; gibt und was das ist und dass ich dafür eine &lt;em&gt;FRITZ!Box 7590&lt;/em&gt; brauchen werde. Das machte den Tarifwechsel dann etwas teurer als gedacht, aber eigentlich bin ich ja immer um eine Ausrede froh, ein neues elektronisches Spielzeug kaufen zu können.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1005px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:690 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1005&quot; height=&quot;695&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2019/2019-07-28-fritzbox-7591.png&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die neue FRITZ!Box 7590 ist angeschlossen und in Betrieb.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Und so zog dann gestern die neue FRITZBox! hier ein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anschluss und Einrichtungen erwiesen sich - im Prinzip - als sehr einfach. Eine der von mir sehr geschätzten Eigenschaften einer FRITZ!Box ist, dass sich gesicherte Konfigurationsdateien nicht nur auf derselben FRITZ!Box wieder einspielen lassen, sondern auch auf jeder anderen desselben oder eines neueren (!) Typs.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also flugs eine Datensicherung der Konfiguration erstellt, die alte FRITZ!Box abgeklemmt, gründlich gesaugt und Staub geputzt und dann die neue wieder angeklemmt - zunächst einmal nur an Netz und DSL. Danach sollte es genügen, die gesicherte Konfiguration wieder einzuspielen, und viola.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Allerdings hatte ich dabei die Rechnung ohne den Wirt gemacht - Voraussetzung eines erfolgreichen Imports ist, dass die FRITZ!OS-Version der neuen Box mindestens so aktuell ist wie die der alten, deren Konfiguration gesichert wurde. Vorliegend hatte die neue Box von Haus aus ein FRITZ!OS 7.01 (oder 7.10?), die alte Box war jedoch bereits auf die Version 7.11 geupdatet. Also stand zunächst ein Update der neuen FRITZ!Box an &amp;#8230; das sich aber einfach nicht installieren wollte. Erst mit etwas Verspätung fiel mir dann ein, dass die neue Box mangels Konfiguration natürlich auch nicht online kommt. Also musste ich erst einmal die Zugangsdaten zusammensuchen, und nach einigem hin und her stand dann die Internetverbindung. Danach gab es das Update, dann einen Reboot, und &lt;em&gt;dann&lt;/em&gt; ließ sich endlich auch die Sicherungsdatei importieren. Nach diesem Umweg lief aber alles zu meiner vollen Zufriedenheit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nur der Repeater war nicht recht ins Mesh eingebunden &amp;#8230; und danach gab es ihn doppelt, einmal unter seinem Namen und einmal unter einem aus der IP-Adresse bzw. MAC generierten Namen. Das ließ sich durch einen Reboot des Repeaters (und sicherheitshalber auch der Box) dann aber beheben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nunmehr ist alles wieder wie vorher - nur sieht die Box anders aus, hat einen gesonderten WAN-Anschluss, bietet Multi-User-MIMO und damit WLAN-Geschwindigkeiten bis 1.733 bzw. 800 MBit/s (brutto) und kann (damit fing es ja an) Supervectoring.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jetzt kann die Tarifumstellung kommen.&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/246cd0ed2caf4908bedd958836242985&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 Jun 2019 05:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>fritzbox</category>
<category>heimnetz</category>

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    <title>Scatha - ein neuer Drache tat not</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2134-Scatha-ein-neuer-Drache-tat-not.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Nach einer langen Zeit eher &amp;#8220;nomadischer&amp;#8221; Nutzung arbeite ich seit einigen Jahren zuhause in erster Linie am Desktoprechner; nicht nur, dass er auch für Spiele pp. die nötige Leistung liefert, ich schätze auch die Möglichkeit, den großen Bildschirm zu nutzen und eine vernünftigen Tastatur unter den Fingern zu haben. (Nach den Erfahrungen, die ich seit Anfang des Jahres dienstlich mache - alle Rechner wurden durch Laptops der zumindest oberen Mittelklasse mit externer Tastatur und Maus und zwei großen Bildschirmen ersetzt -, muss ich das Konzept aber irgendwann noch einmal überdenken: vielleicht ist auch ein leistungsfähiger Laptop mit geeigneter Dockingstation eine gute Lösung?)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schon lange allerdings hat sich bei meinem Rechner die damals sparsam gekaufte SSD (120&amp;#160;GB) selbst als bloße Systemplatte - das Benutzerverzeichnis hatte ich ausgelagert - als arg eng erwiesen: seit drei Jahren kämpfe ich um die letzten 5-10&amp;#160;GB Platz, muss immer wieder aufräumen und die Systemwiederherstellungspunkte wegräumen, damit der Platz nicht ausgeht. Außerdem würde ich gerne auch auf Windows 10 wechseln; das schien mir aber mit 5-10&amp;#160;GB Restplatz und einem auf eine andere Platte &amp;#8220;umgebogenen&amp;#8221; Benutzerverzeichnis keine optimale Idee. Und auch die Leistungsfähigkeit der nunmehr gut fünf Jahre alten Hardware kommt an &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2126-Bards-Tale-IV-released.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;ihre Grenzen&lt;/a&gt; &amp;#8230;
Normalerweise würde man dann vermutlich Komponenten tauschen (oder hätte schon längst einfach eine größere SSD eingebaut). Ich war allerdings noch nie ein großer Hardwareschrauber, versuche das mittlerweile wenn irgend möglich zu vermeiden und bin auch nicht allzu optimistisch, wie &amp;#8220;leicht&amp;#8221; man unter Windows den Inhalt der Boot- und Systemplatte auf ein anderes, größeres Medium umziehen kann. Also habe ich mich immer wieder geärgert, aber dennoch eine - für mich mehr oder weniger einzig in Betracht kommende - Neuanschaffung immer wieder aufgeschoben, denn dann muss man ja ganz furchtbar viel Software neu installieren, alle Daten kopieren, muss &amp;#8220;gewachsene&amp;#8221; Installationen wieder herstellen und sollte irgendwelche versteckten &amp;#8220;Depots&amp;#8221; in &lt;code&gt;~/AppData&lt;/code&gt; nicht übersehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach dem &amp;#8220;Bard&amp;#8217;s Tale IV&amp;#8221;-Test-&lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2126-Bards-Tale-IV-released.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Debakel&lt;/a&gt; hatte ich mich dann aber zeitnah und recht plötzlich aufgerafft und war mir nach einem Einstieg über den hervorragenden Konfigurator von &lt;a href=&quot;https://www.pc-kombo.com/&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;pc-kombo&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; und dem Wechsel zum Konfigurator von &lt;a href=&quot;http://www.arlt.com/&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Arlt&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;, dem Kistenschieber meines Vertrauens, dann auch bald schlüssig. Schnell bestellt, knapp zwei Wochen später fertig, gut zwei Wochen später abgeholt, dann noch etwas hier herumgestanden, bis sich zumindest ein wenig Zeit fand &amp;#8230; und damit ist &lt;a href=&quot;https://th-h.de/me/rechner/#scatha&quot; title=&quot;Meine Rechner | th-h.de&quot;&gt;&lt;strong&gt;Scatha&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt; jetzt in Betrieb genommen. (Wie seine Vorgänger trägt er den Namen eines Drachens aus Tolkiens Werk; allerdings sind mir die großen Feuerdrachen ausgegangen, so dass es nunmehr ein &lt;em&gt;Cold-drake&lt;/em&gt; sein muss. Meine Frau fand das sehr passend, immerhin hätte ich ja für eine gute Kühlung des neuen Rechners gesorgt, der sich flüsterleise zeigt.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jedenfalls hat &lt;em&gt;Scatha&lt;/em&gt; nunmehr &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1715-Smaug-ein-neuer-Rechner.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Smaug&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; abgelöst, der hier im Sommer 2013 eingezogen war. Der 24-Zoll-Bildschirm (&lt;em&gt;Samsung SyncMaster&lt;/em&gt;) und die Webcam sowie die Lautsprecher sind geblieben, der Rest ist neu: ein &lt;em&gt;Intel Core i7-8700&lt;/em&gt; mit 6 Kernen (und 12 Threads) sitzt auf einem &lt;em&gt;Asus&lt;/em&gt;-Mainboard (&lt;em&gt;Prime B360-Plus&lt;/em&gt;) mit 32&amp;#160;GB RAM, das wiederum in einem gut gedämmten und belüfteten &lt;em&gt;Silent Base 800&lt;/em&gt; von &lt;em&gt;be quiet!&lt;/em&gt; steckt, zusammen mit einer (vielleicht etwas überdimensionierten &amp;#8230;) &lt;em&gt;GeForce RTX2080&lt;/em&gt;, die mit 8&amp;#160;GB RAM alleine soviel Speicher hat wie der vorherige Rechner an sich. Mit drei DisplayPort- und je einem HDMI- und USB-C-Ausgang kann ich nun theoretisch viele Bilder in der Gegend verteilen; die restliche Peripherie lässt sich an 12 USB-Anschlüsse (6x 2.0, 4x 3.1 und 2x 3.1 Gen. 2) anschließen. Der SSD habe ich mit 1&amp;#160;TB nunmehr ausreichend Platz auch für die Benutzerverzeichnisse eingeräumt; zudem stecken noch zwei 2-TB-Platten als RAID darin, auf denen sich zum einen (selten genutzte) Archive - Postings, Mails, Bilder, Videos, Downloads, &amp;#8230; - finden und zum anderen die Spiele.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach &amp;#8230; ähm &amp;#8230; etwas Stress bei der Einrichtung scheint der Neuzugang - toi, toi, toi - mittlerweile seine zugedachten Aufgaben gut zu erfüllen. Und Windows 10 macht schon Spaß; vor allem laufen jetzt alle drei von mir genutzten Rechner (Desktop, Laptop, Dienstrechner) unter demselben Betriebssystem, so dass ich mich an eine Bedienphilosophie gewöhnen kann und nicht immer umdenken muss.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich freue mich jedenfalls!&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/875ad57044d543fa9817faed1b631cf1&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt; 
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    <pubDate>Tue, 18 Dec 2018 06:57:00 +0000</pubDate>
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    <category>heimnetz</category>

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    <title>FRITZ!OS 07.01 mit stabilerer DSL-Anbindung</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2117-FRITZ!OS-07.01-mit-stabilerer-DSL-Anbindung.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
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    &lt;p&gt;Im Januar hatte ich berichtet, dass hier daheim nun &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2054-VDSL-100-Der-Turbo-zum-Nachbrenner.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;VDSL-100 zur Verfügung steht&lt;/a&gt;, aber auch, dass sich schon seit einiger Zeit die Verbindungsabbrüche häuften: mehrmals pro Woche geht die DSL-Verbindung verloren und muss neu aufgebaut werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich befürchtete schon Leitungsprobleme, las aber dann - mittlerweile ist das leider selten geworden - &lt;a href=&quot;https://groups.google.com/d/msg/de.comm.technik.dsl/eIKkghieDDU/3M5xVBJwAgAJ&quot; title=&quot;&quot;&gt;im Usenet&lt;/a&gt; von dem Hintergrund: der DSL-Code in der FRITZ!OS-Firmware für die 6.x-Versionen hat Schwierigkeiten insbesondere dann, wenn die Gegenstelle ein Broadcom-DSLAM v177.140 ist. Und genau das ist bei uns der Fall. Abhilfe sollte eine Labor-Version (so nennt AVM seine Beta-Versionen) bringen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update&lt;/strong&gt;: Ich habe &lt;a href=&quot;https://twitter.com/dw4817/status/1054451348576632833&quot; title=&quot;&quot;&gt;mittlerweile gelernt&lt;/a&gt;, dass es keine Broadcom-DSLAMs gibt. Betroffen sind vielmehr DSLAMs (nicht von Broadcom!) mit einer Linecard (nicht von Broadcom!), deren Chipsatz (!) von Broadcom ist und deren Firmware (nicht von Broadcom!) die Version v177.410 hat.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe aber stattdessen lieber auf das Release von &lt;em&gt;FRIZ!OS 7.0&lt;/em&gt; für unsere FRITZ!Box 7490 gewartet. Und seitdem gibt es nicht nur einige neue Features, sondern es ist auch wieder alles gut und die DSL-Verbindung stabil wie eh und je: keine Abbrüche mehr.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1474px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:642 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1474&quot; height=&quot;284&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2018/fritzos70-dsl-stabil.png&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Mit &lt;i&gt;FRITZ!OS 7.0&lt;/i&gt; ist die DSL-Verbindung wieder stabil.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Oct 2018 06:30:00 +0000</pubDate>
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    <category>DSL</category>
<category>fritzbox</category>
<category>heimnetz</category>

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    <title>VDSL-100: Der Turbo zum Nachbrenner</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2054-VDSL-100-Der-Turbo-zum-Nachbrenner.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
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    &lt;p&gt;Vor etwas mehr als &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1940-VDSL-50-Netz-mit-Nachbrenner-und-Extras.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;einem Jahr&lt;/a&gt; berichtete ich über den Wechsel von DSL-16 zu VDSL-50 - nunmehr kann ich erneut über ein Upgrade unserer Netzanbindung und ein weiteres Kapitel des Lebens bei und mit der &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1936-VDSL-von-der-Telekom.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Telekom&lt;/a&gt; berichten.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 944px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:495 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;944&quot; height=&quot;705&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2018/Screenshot_2018-01-22_04.41.24.png&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Von 50/10 zu 100/40 - allerdings mit regelmäßigen Disconnects.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Im Dezember fielen mir häufigere Disconnects auf - das war ich seit dem Wechsel zu VDSL (und damit dem Wegfall der 24-Stunden-Trennung) nicht mehr gewohnt. Nach dem Erhalt des wöchentlichen Statusberichts der &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1921-Aufbruch-ins-21.-Jahrhundert.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;FRITZ!Box&lt;/a&gt; bemerkte ich, dass wir in der vergangenen Woche (zwischen zwei dieser Verbindungsabbrüche) zwei Tage lang VDSL-100 geschaltet hatten. Sicherlich ein Irrtum &amp;#8230; aber möglicherweise ein Zeichen für einen gerade laufenden Netzausbau?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Besuch im Kundencenter bestätigte, dass ein Tarif-Upgrade auf &lt;em&gt;Magenta Zuhause L&lt;/em&gt; mit 100 MBit Down- und 40 MBit-Upstream verfügbar sei. Nun bin ich mir nicht wirklich sicher, ob ich 100 MBit nötiger brauche als die 50, die ich schon derzeit nicht wirklich ausnutze, aber der vierfache Upstream klingt schon nicht schlecht - man lädt ja doch das eine oder andere Mail größere Dateien hoch. Also gebucht, und ein paar E-Mails später stand der 10.01.2018 als Schalttermin fest. Und tatsächlich: kurz nach Mitternacht ein Disconnect, und danach war der Turbo zugeschaltet. Der Störabstand war etwas geringer, und im Upstream wird der Geschwindigkeitskorridor nicht völlig erreicht, aber auch 37 MBit sind ja okay. Weiterhin gab es aber (wie auch in der Zeit zuvor) regelmäßige Neuaufbauten der Verbindung.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1003px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:494 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1003&quot; height=&quot;761&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2018/Screenshot_2018-01-15_00.14.41.png&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Freude am schnellen Internet war anfänglich eher kurz.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Und bei einem dieser Disconnects muss sich bei der Telekom etwas verschluckt haben - wie ich nämlich dem wöchentlichen Statusbericht entnehmen konnte, war die Freude der schnellen Netzanbindung nur kurz: schon nach zwei Tagen waren wir wieder bei der alten Geschwindigkeit gelandet! (Die Tatsache, dass ich im praktischen Betrieb keinen Unterschied bemerkt habe, spricht dann vermutlich für sich &amp;#8230;) Es wurde also Zeit, einmal die Qualität des Kundenservice zu testen: noch in der Nacht online ein Ticket aufgemacht, am Morgen dann der Rückruf der Störungsstelle, ein Re-Connect - und schon lag wieder Highspeed an. Danach durfte ich noch etwas in der Leitung warten, während die Technik die Leitung durchmaß und mir dann bestätigte, sie sei einwandfrei.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und so haben wir - seit vergangenem Montag - nun wieder stabil VDSL-100, wie die einleitend dargestellte Graphik zeigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;(Nur die Verbindungsabbrüche bleiben - mit der &amp;#8220;Geschwindigkeitsberichtigung&amp;#8221; waren es fünf Disconnects in sieben Tagen. Warum auch immer.)&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/51446d203fa24715b4038f0067b9556f&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt; 
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    <pubDate>Mon, 22 Jan 2018 06:00:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://netz-rettung-recht.de/archives/2054-guid.html</guid>
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<category>heimnetz</category>
<category>Telekom</category>

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    <title>Streaming mit Chromecast</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2051-Streaming-mit-Chromecast.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
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    &lt;p&gt;Alle Jahre wieder, kommt das Weihnachtsfest &amp;#8230; und damit auch die Frage, was man sich denn - als Geschenk - wünschen würde. Fiel die Antwort früher leicht, fällt sie heute zunehmend schwerer, denn die meisten materiellen Wünsche sind erfüllt (oder erfüllbar). Natürlich muss man sich nichts schenken, und es gibt genügend immaterielle Wünsche und Geschenke, aber es ist doch immer schön, im Kreise der Familie etwas auszupacken und sich gemeinsam daran zu freuen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachdem der Stapel meiner ungelesenen Bücher in den vergangenen Jahren ungeahnte Höhen erreicht hat, habe ich mich dieses Jahr einmal systemisch mit der Frage beschäftigt, was mich denn an elektronischem Spielzeug noch faszinieren könnte, und bin nach meinem Erfolg mit den &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/2050-WLAN-Lautsprecher-von-Sonos.html/&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Sonos&lt;/em&gt;-Lautsprechern&lt;/a&gt; auf &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://store.google.com/product/chromecast_2015&quot; title=&quot;&quot;&gt;Chromecast&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; gekommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Chromecast&lt;/em&gt; stöpselt man in einen &lt;em&gt;HDMI&lt;/em&gt;-Eingang des Fernsehers; was dort ausgegeben werden soll, wird per WLAN übermittelt. Der Fernseher &amp;#8220;sieht&amp;#8221; ein &lt;em&gt;HDMI&lt;/em&gt;-Gerät, und was ihm darüber eingespielt wird, ist technisch weitgehend unbegrenzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zwar hat unser Smart-TV Apps für die üblichen Streaminganbieter - &lt;em&gt;Netflix&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Amazon Video&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Maxdome&lt;/em&gt; und Co. - bereits integriert, aber beispielswiese die &lt;em&gt;Youtube&lt;/em&gt;-App ist aufgrund von Kompatibilitätsproblemen verschwunden, und wer weiß, wie das zukünftig werden wird. Außerdem bin ich im vergangenen Jahr auf den Geschmack gekommen und habe mir doch etliche Videos (nicht nur, aber vor allem auf &lt;em&gt;Youtube&lt;/em&gt;) angeschaut (obwohl ich das eigentlich gar nicht mag und Texte vorziehe). Dazu gehören die ganz hervorragende Feuerwehr-Doku &lt;em&gt;&amp;#8220;&lt;a href=&quot;http://www.ardmediathek.de/tv/Feuer-Flamme/Sendung?documentId=42108660&amp;amp;bcastId=42108660&quot; title=&quot;Access Denied&quot;&gt;Feuer und Flamme&lt;/a&gt;&amp;#8221;&lt;/em&gt; des WDR, Videos von Bloggern und auch sonst gibt es da so allerlei historische und aktuelle Spots, die man sich gerne einmal ansieht. Wäre es nicht nett, das auch auf dem großen Bildschirm tun zu können (und auch jede andere App dort streamen zu können)?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gesagt, gewünscht, geschenkt erhalten und eingerichtet (auch das ging absolut schmerzlos mit der entsprechenden App), und ich bin (erneut) begeistert: es ist doch etwas ganz anderes, ob man Youtube auf dem Smartphone oder Tablet, dem 24-Zoll-Bildschirm des Rechners oder (glasklar und in für mich völlig ausreichender Qualität) dem 50-Zoll-Fernseher. Das ist dann wirklich wie Fernsehen! Und das werde ich künftig auch nutzen, wenn ich mir mal einen längeren Clip auf &lt;em&gt;Youtube&lt;/em&gt; ansehen möchte. Für 40,- € (80,- € für die &lt;em&gt;Ultra&lt;/em&gt;-Variante mit 4K und LAN-Anschluss) ist das wirklich eine lohnende Investition.&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/607064b058444b17bfe01f11993d517d&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt; 
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    <pubDate>Wed, 10 Jan 2018 10:00:00 +0000</pubDate>
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    <category>heimnetz</category>
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    <title>WLAN-Lautsprecher von Sonos</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2050-WLAN-Lautsprecher-von-Sonos.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
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    &lt;p&gt;Ich fürchte, ich neige dazu, Geld auszugeben - nicht nur, aber auch für den impulsiven Erwerb von teurem Spielzeug. Mittlerweile hat sich das etwas gebessert, weil ich vor größeren Investitionen meine bessere Hälfte frage, die dann auf vorangegangene &amp;#8230; wenig glückliche Investitionen verweist und mich zu der Erkenntnis bringt, dass ich genau genommen auch nicht so recht weiß, was ich damit anfangen will.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So ähnlich war der Ablauf auch, als ich über WLAN-Lautsprecher stolperte und mich dann für &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.sonos.com/de-de/home&quot; title=&quot;Sonos: Wir präsentieren den Sonos Play und den Era 100 SL&quot;&gt;Sonos&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; zu interessieren begann. Billig sind die Angebote ja nicht - und eigentlich brauchen wir das auch nicht, stehen hier doch genügend Computer herum, die Musik abspielen können, dazu noch eine alte Stereoanlage und irgendwo auch ein &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.pc-magazin.de/testbericht/internetradio-dnt-ipdio-mini-132084.html&quot; title=&quot;301 Moved Permanently&quot;&gt;IPdio mini&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;, ein &amp;#8220;Internetradio&amp;#8221;. Von Smartphones und Tablets wollen wir gar nicht reden &amp;#8230; Günstigere Lautsprecher-Alternativen wiederum überzeugten mich nicht so wirklich, und so war es das dann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Gedanke ließ mich aber nicht mehr los - denn eigentlich höre ich ganz gerne Musik, tue das aber faktisch nur im Auto. Zuhause am Rechner stört es mich oft, wenn der Musikplayer parallel zu dem läuft, was ich gerade tue, im Wohnzimmer wirft man die Stereoanlage selten an, ist die Musik doch zumeist in digitaler Form als MP3 gelagert, und einen Laptop, ein Tablet oder ein Telefon als Abspielgerät zu verwenden &amp;#8230; das mache ich einfach nicht. Es gibt dafür manche Gründe - wie die Signaltöne, die in Smartphone und Tablet Vorrang vor der Musik haben, aber vor allem ist das einfach so. Und im Schlafzimmer, wo ich es besonders abends oft ganz nett fände, vor dem oder beim Einschlafen noch etwas Musik zu hören, ist es ähnlich: Laptop oder Tablet gibt es dort (meist) nicht, und mit dem Telefon möchte ich keine Musik hören. (Es klingt auch etwas blechern, finde ich.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:493 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;300&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2018/sonos.png&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also habe ich beschlossen, an meinem Geburtstag einen Testballon mit einem &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.sonos.com/de-de/shop/play1.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;PLAY:1&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; zu starten, der nach seinem Eintreffen im Schlafzimmer landete und schnell konfiguriert und ins Netzwerk eingebunden war. Die Bedienung ist kinderleicht und selbsterklärend - sei es über eine Software für den Rechner oder über Apps für Smartphone oder Tablet, die man einfach nur installieren muss (zur &amp;#8220;Authentifizierung&amp;#8221; scheint es zu reichen, Zugang zum selben WLAN zu haben), und schon streamt man MP3s, hört Internetradio oder kann diverse Musikdienste wie &lt;em&gt;Spotify&lt;/em&gt; und Co. ankoppeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und was soll ich sagen? - Es war ein voller Erfolg; die Investition hat sich für uns gelohnt. Der Sound reicht völlig aus, um den kleinen Raum zu füllen, und klingt sehr angenehm (ich bin nicht wirklich audiophil), die niedrigschwellige Steuerung über Apps mit vollem Zugriff auf alle vorhandenen Musikangebote führt dazu, dass man auch wirklich regelmäßig Musik hört, und es gibt einen Einschlaftimer. Schon nach wenigen Tagen wollte ich das Gerät nicht mehr missen - und erhielt sogar Zustimmung für den Erwerb eines zusätzlichen &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.sonos.com/de-de/shop/play3.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;PLAY:3&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; fürs Wohnzimmer. Im Gegensatz zur Stereoanlage, die im Schnitt vielleicht einmal im Vierteljahr in Betrieb war, hören wir jetzt regelmäßig Musik.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Insofern: teures Spielzeug, aber ausnahmsweise einmal keine Fehlinvestition!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weitere Geräte werden wir hingegen, so glaube ich, nicht mehr benötigen. Ich hatte überlegt, ob nicht auch in Flur, Bad, Küche und/oder Arbeitszimmer ein Lautsprecher am Platze wäre, aber einen Bedarf verspüre ich momentan nicht. Ein weiterer Ausbau wäre freilich problemlos möglich; wem die Soundqualität der Geräte nicht genügt, der kann mit zwei &lt;em&gt;PLAY:1&lt;/em&gt;-Lautsprechern Stereosound erzeugen, oder gar zwei &lt;em&gt;PLAY:3&lt;/em&gt; hochkant stellen mit demselben Ziel. Man kann auch den großen &lt;em&gt;PLAY:5&lt;/em&gt; erwerben, einen Subwoofer hinzunehmen oder mit &lt;em&gt;Playbase&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;Playbar&lt;/em&gt; den Ton des Fernsehers &amp;#8220;pimpen&amp;#8221; - oder alles kombinieren und mit einem zusätzlichen Subwoofer und zwei &lt;em&gt;PLAY:1&lt;/em&gt; ein 5.1-Sounderlebnis erzeugen (und im Zweifel den Fernseherton durch die ganze Wohnung streamen, falls man sich gerade in der Küche ein Bier holt oder so). Aber das ist wohl mehr etwas für den großen Lottogewinn.&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/fe15a91ba732490583ebb6403d7f3f9a&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt; 
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    <pubDate>Mon, 08 Jan 2018 11:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>heimnetz</category>

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    <title>Wechselnde WLAN-MAC-Adressen beim Nexux 5x?</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2036-Wechselnde-WLAN-MAC-Adressen-beim-Nexux-5x.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
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    &lt;p&gt;Demletzt stolperte ich über eine unbekannte MAC-Adresse im lokalen Netz - wie sich dann herausstellte, hatte ein &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Nexus_5X&quot; title=&quot;&quot;&gt;&lt;em&gt;Nexus 5x&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; plötzlich eine neue MAC-Adresse für seine WLAN-Schnittstelle.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die vorige Adresse begann mit &lt;code&gt;dc:0b:&lt;/code&gt;, dem Smartphone-Hersteller &lt;em&gt;LG Electronics&lt;/em&gt; zugeordnet; die neue Adresse lautete &lt;code&gt;00:A0:C6:EB:5C:6F&lt;/code&gt;, zugeordnet dem Chiphersteller &lt;em&gt;Qualcomm&lt;/em&gt;. Und es scheint sich dabei um eine ganz spezifische MAC-Adresse zu handeln, quasi einen Default, der unter bestimmten, nicht ganz klaren Umständen gesetzt wird, wie man nach einer Google-Recherce - neben viel Spekulationen und Unsinn, wie üblich - einem &lt;a href=&quot;https://productforums.google.com/forum/#!msg/nexus/3WMLGkz4IFo/OwQj6J3GAQAJ&quot; title=&quot;Google Product Forums&quot;&gt;Bericht im Nexus-Help-Forum&lt;/a&gt; entnehmen kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Reboot hat das Phänomen beseitigt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hat ein Mitleser ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann das Auftreten des Phänomens eingrenzen? Potentiell kann das mit mehr als einem &lt;em&gt;Nexus 5x&lt;/em&gt; im WLAN etwas unschön werden, wenn es zu dieser Änderung kommt, weil sich dann MAC-Kollisionen ergeben &amp;#8230;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 04 Oct 2017 07:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>android</category>
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<category>heimnetz</category>

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    <title>Backupkonzepte</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/2002-Backupkonzepte.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Je mehr wir uns auf Computer verlassen und wesentliche Teile unseres Lebens, unser Erinnerung nur noch digital existieren, desto wichtiger wird der Schutz dieser Daten sowohl gegen unbefugten Zugriff als auch gegen Verlust oder mutwillige Zerstörung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hatte in der Vergangenheit bereits das eine oder andere Mal berichtet, wie ich meine Daten sichere - nicht immer sehr fleißig und mit größter Konsequenz, weil die Bequemlichkeit oft vorgeht, aber über die Jahre dann doch überall irgendwie.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;grunds-tzliche-berlegungen&quot;&gt;Grundsätzliche Überlegungen&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Backups nutzen nur, wenn sie möglichst aktuell sind und sich auch möglichst leicht wieder einspielen lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Backups werden nur genutzt, wenn sie möglichst wenig manuellen und zeitlichen Aufwand erfordern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer möglichst weitgehenden Automatisierung. Hinzu kommen Überlegungen zur Datensicherheit (Unbefugte sollen auf die Backups nicht zugreifen können), auch bei der Übertragung, und auch zur Redundanz (was nützt ein Backup, wenn Einbrecher oder Feuersbrunst zusammen mit Rechner und Daten auch das Backup zerstören?).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jedenfalls für mich bedarf es auch unterschiedlicher Konzepte für (Miet-)Server in einem Rechenzentrum gegenüber Rechnern in der heimischen Wohnung, für im Dauerbetrieb befindliche Maschinen (Server) gegenüber Laptops oder Desktoprechnern und für Linuxrechner gegenüber Windowsmaschinen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für das alles gibt es eine Vielzahl von Lösungen. Ich möchte meine hier vorstellen.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;backups-von-mietservern&quot;&gt;Backups von Mietservern&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Oft ist - oder war jedenfalls früher - bei Mietangeboten für Server ein (meist nur über FTP erreichbarer) &amp;#8220;Backupspace&amp;#8221; inkludiert. Teilweise kann man solchen kostenpflichtig hinzubuchen. Nicht immer überzeugte das Konzept; bei 1&amp;amp;1, einem nicht gerade kleinen Anbieter, waren Backupserver nicht nur ab und an nicht erreichbar (was man dem Support jeweils mitteilen musste - das blieb sonst mehrere Tage lang so), es ist mir dort auch direkt zweimal passiert, dass die Daten auf dem Backupspace plötzlich &amp;#8220;weg&amp;#8221; waren (ebenfalls ohne dass es darüber eine Benachrichtigung gegeben hätte). Ich nutze daher dort, wo es keinen kostenlosen Backupspace gibt, Amazons &lt;em&gt;Simple Cloud Storage Service‎&lt;/em&gt; &lt;strong&gt;S3&lt;/strong&gt;, und dort, wo es Backups gibt, lege ich regelmäßig ein Zweitbackup via &lt;em&gt;S3&lt;/em&gt; an. Damit habe ich auch zugleich ein &amp;#8220;Offsite-Backup&amp;#8221;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Früher habe ich die Backups teilweise nach Hause geholt - das Problem daran ist (und war insbesondere zu Zeiten von DSL-2000 &amp;amp; Co.), dass der Download über Nacht schnell geht, aber der Upload für ein mögliches Restore keinen Spaß macht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für das Backup verwende ich &lt;em&gt;duply&lt;/em&gt; (bzw. &lt;em&gt;duplicity&lt;/em&gt;). Damit sichere ich im Prinzip die komplette Platte, täglich inkrementell und einmal monatlich vollständig. Vorher dumpe ich die mySQL-Datenbanken in gepackte Textdateien, um sie in einem definierten Zustand vorliegen zu haben. &lt;em&gt;duply&lt;/em&gt; verschlüsselt die Backups mit einem GPG-Schlüssel, so dass das Übertragungsprotokoll letztlich egal ist; auch FTP geht. Einmal eingerichtet, ist der Aufwand gering; es läuft eben alles automatisch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Vorgehen habe ich bereits 2011 bzw. 2016 hier im Blog beschrieben:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1651-Backup-mit-duply-und-duplicity.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Backup mit duply und duplicity&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1699-Backups-in-die-Cloud-duply-und-S3.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Backups in die Cloud (duply und S3)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Die Beschreibungen sind - gerade bei dem Text aus 2011 - vielleicht nicht auf dem allerneuesten Stand, lassen sich aber mit leichten Anpassungen immer noch so umsetzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alternativen zu &lt;em&gt;duply&lt;/em&gt; wären bspw.&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://borgbackup.readthedocs.io/&quot; title=&quot;&quot;&gt;BorgBackup&lt;/a&gt;, ein Fork von &lt;a href=&quot;https://attic-backup.org/&quot; title=&quot;Home - Software&quot;&gt;Attic&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://obnam.org/&quot; title=&quot;Obnam - backup software&quot;&gt;Obnam&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;https://liw.fi/&quot; title=&quot;Lars Wirzenius&quot;&gt;Lars Wirzenius&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Ein Nachteil verbindet alle diese Lösungen: die Backups werden vom jeweiligen Server auf den Backupspace übertragen, was bedeutet, dass die Zugangsdaten auf dem zu sichernden Server gespeichert sind. Wenn ein Eindringling dort Root-Rechte erlangt, kann er auf die Zugangsdaten zugreifen und so auch das Backup zerstören.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;backups-im-heimischen-netz&quot;&gt;Backups im heimischen Netz&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Zuhause ist die IT-Landschaft vielfältiger: es gibt einen Linux-Server, der ständig durchläuft, und mehrere Windows-Rechner, die nur bei Bedarf betrieben werden, und es gibt auch keine dicke Anbindung ins Netz, mit der man mal eben ein paar (zig) GB wegsichern kann, sondern nur VDSL-50 (und vorher DSL-16000). Außerdem muss ich auch meinen Backupspeicher selbst zur Verfügung stellen und für funktionsfähige Hard- und Software sorgen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hier läuft daher als Backupspace eine &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1696-Synology-DiskStation-DS213.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Synology DiskStation DS213&lt;/a&gt; (ein NAS) mit (&lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1978-Plattentausch-im-NAS.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;mittlerweile&lt;/a&gt;) zwei 4-TB-Platten als Raid. Der Server greift über FTP darauf zu; hier verwende ich wie &amp;#8220;draußen im Netz&amp;#8221; &lt;em&gt;duply&lt;/em&gt; (bzw. &lt;em&gt;duplicity&lt;/em&gt;) und sichere täglich. Auf den Windowsrechnern ist jeweils &lt;em&gt;Truecrypt&lt;/em&gt; von Acronis installiert, das ebenfalls verschlüsselte inkrementelle und volle Backups unterstützt. Sicherungen nehme ich einmal wöchentlich manuell vor; dafür habe ich einen Task in meinem &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1784-Aufgabenverwaltung-To-Do-Listen.html&quot; title=&quot;&quot;&gt;Taskplaner&lt;/a&gt; angelegt. Der Zugriff auf das NAS erfolgt einfach über SMB, d.h. als Sicherungsziel wird ein Windows-Netzlaufwerk angegeben. Hier stellt sich dann natürlich das Problem des unbefugten Zugriffs in verschärfter Weise, zumal einerseits kein Rootzugriff erforderlich ist, sondern nur Benutzerrechte, und die Windows-Passwörter schon aus Gründen der Bequemlichkeit im lokalen Netz nicht besonders stark sind: ein Cryptotrojaner würde tatsächlich nicht nur den Rechner, sondern auch das Backup zerstören.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Da außerdem auch Einbrüche oder ein Brand - so ungern man das hört - in der eigenen Wohnung deutlich wahrscheinlicher sind als in einem Rechenzentrum, ist ein &amp;#8220;Offsite-Backup&amp;#8221; besonders wichtig, aber leider auch schwerer umzusetzen. Regelmäßige Uploads von am Ende mehreren TB erscheinen mir über eine typische asymetrische Heimanbindung wenig sinnvoll. Nach langem Nachdenken bin ich dann auf eine - wie ich finde - so einfache wie geniale Idee verfallen: ich sichere schlicht (automatisch) jede Woche (und zwar nach meinen wöchentlichen Backups) den Inhalt des NAS auf eine von zwei USB-Festplatten, die ich dann ins Büro mitnehme und dort im Schreibtisch einschließe (und dafür die dort eingeschlossene Platte der vergangenen Woche mit nach Hause nehme). Ich habe also immer ein externes Backup, das nicht viel älter als eine Woche ist - ohne ein Bankschließfach dafür zu benötigen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das heimische Backupkonzept hat sicherlich noch Optimierungspotential. Ich könnte bspw. die Frequenz der Backups erhöhen und sie dergestalt automatisieren, dass sie jedesmal beim Herunterfahren erfolgen. Allerdings dauern Backup und dessen Verifizierung doch länger (im Bereich von Viertelstunden oder mehreren Stunden); außerdem möchte ich vorher alle Programme schließen und vor allem meine verschlüsselten Partitionen unmounten, um sie weder doppelt noch in einem inkonsistenten Zustand zu sichern. Außerdem könnte ich mir mehr Gedanken über den Zugriff auf die Backups machen oder gar einen zentralen Backupserver einrichten, der sich die Backups von den einzelnen Maschinen zieht, ohne dass man auf diesen etwas tun muss. Bisher bin ich aber ganz zufrieden mit meiner Lösung.&lt;/p&gt;

&lt;h3 id=&quot;kommentare-vorschl-ge-erfahrungsberichte-und-diskussion-&quot;&gt;Kommentare, Vorschläge, Erfahrungsberichte und Diskussion.&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Das ist meine Lösung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und wie geht ihr mit dem Problem um, sowohl was ggf. gehostete Server oder auch nur die Datenbank eures Blogs betrifft als auch zuhause?&lt;/p&gt;
&lt;img src=&quot;https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/8aafbc2e3fdf477799c60bc73faa2faa&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; alt=&quot;&quot;&gt; 
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    <pubDate>Mon, 17 Jul 2017 05:45:00 +0000</pubDate>
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    <category>backup</category>
<category>heimnetz</category>

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<item>
    <title>Plattentausch im NAS</title>
    <link>https://netz-rettung-recht.de/archives/1978-Plattentausch-im-NAS.html</link>
            <category>Bits'n'Bytes</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Hochstein)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Das von mir genutzte &lt;em&gt;Synology&lt;/em&gt;-NAS &lt;em&gt;DS 213&lt;/em&gt; ist mittlerweile rund viereinhalb Jahre alt und hat mir seit seiner &lt;a href=&quot;https://netz-rettung-recht.de/archives/1696-Synology-DiskStation-DS213.html&quot; title=&quot;Synology DiskStation DS213 | Netz - Rettung - Recht&quot;&gt;Einrichtung&lt;/a&gt; Ende 2012 gute Dienste geleistet - wobei ich die vielfältigen Möglichkeiten bisher in keiner Weise ausgenutzt habe und das Gerät derzeit nur für Backups des heimischen Servers und aller anderen Rechner nutze.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 849px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:458 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;849&quot; height=&quot;566&quot;  src=&quot;https://netz-rettung-recht.de/uploads/articles/2017/NAS-Symbolbild.jpg&quot;  alt=&quot;NAS - Network Storage Drive&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Symbolbild - das ist kein DS213 &amp;#8230;  © blickpixel - Fotolia &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Bislang verlief das in jeder Hinsicht ereignislos &amp;#8230; bis vergangene Woche plötzlich die erste Platte ohne Vorwarnung aus dem RAID herausfiel, was mich - als ich die Mail erhielt - einigermaßen auf- und das NAS so sehr erschreckte, dass es sogar vergaß, zu piepsen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach Hause zurückgekehrt nahm ich mich der Sache an und dokterte etwas daran herum, nachdem es den Eindruck machte, dass die Platte nicht defekt, sondern &amp;#8220;nur&amp;#8221; aus dem RAID-Verbund gefallen war. Eine Reinitialisierung des RAIDs ging aber offenbar über die Möglichkeiten der Oberfläche und meine geringen Fähigkeiten auf der via SSH zugänglichen Shell hinaus. Jedenfalls endete die Angelegenheit - nach Entfernung der Platte aus dem RAID via Shell und dem Versuch eines Rebuilds - mit der Meldung, dass die Systeminstallation auf Platte 1 fehlgeschlagen sei.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun gut; Zeit, vielleicht einmal SMART-Tests laufen zu lassen (was aus irgendwelchen Gründen bisher nicht regelmäßig geschah). Zur Platte 1 ergaben sich keine neuen Erkenntnisse - aber dafür war die Platte 2 nach den Tests im &lt;em&gt;Pre-Fail&lt;/em&gt;-Status. Auch gut - bzw. eher nicht. Auch ein Reboot (die letzte Rettung jedes Windows-Nutzers) machte die Sache nicht besser, aber immerhin interessanter, war danach bei manchen Partitionen das RAID in Ordnung, bei anderen die Platte 1 herausgefallen - und bei anderen die Platte 2.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei diesem Stand der Dinge habe ich dann beschlossen, weitere Experimente aufzugeben und die Gelegenheit zu nutzen, den ohnehin oft knappen Speicherplatz von 3&amp;#160;TB auf 4&amp;#160;TB zu erhöhen und statt einer neuen 3-TB-Platte zwei neue 4-TB-Platten bei &lt;a href=&quot;http://arlt.com/&quot; title=&quot;&quot;&gt;ARLT&lt;/a&gt; geordert. Dabei hatte ich dann doch einiger Bedenken, wie aufwendig der Einbau und die Neueinrichtung werden würden. Grundlos, wie sich dann herausstellte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Einbau erwies sich nämlich letztlich als ebenso trivial wie die Einrichtung des Geräts: die Schlitten mit den beiden Platten ließen sich einfach herausziehen, die Schrauben zur Fixierung der Platten an den Schlitten lösen, die Platten tauschen, die Schlitten wieder einschieben, vorher das doch in den vergangenen Jahren etwas angestaubte Gehäuseinnere durchpusten - fertig. Und die Einschübe sind sogar unverwechselbar gekennzeichnet, so dass ein Plattenwechsel bei einem erneuten Ausfall einer RAID-Platte auch keine Probleme bereiten dürfte. Danach wurde dann die Neuinstallation angestoßen, diesmal direkt alles richtig konfiguriert, einschließlich eines passenden SSL-Zertifikats meiner hauseigenen CA, und danach mussten dann nur noch die Backups angestoßen werden, die dann die nächsten Stunden vor sich hin liefen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Überdies habe ich testhalber einmal angefangen, ein Sicherungsverzeichnis in die Amazon-Cloud (Amazon S3) zu syncen, Stichwort Offsite-Backup - ich fürchte aber, das macht bei Backups um die 80-100&amp;#160;GB für jeden Rechner und einem 10-MBit/s-Upstream keinen großen Spaß. Plan B ist daher der ergänzende Erwerb zweier 4-GB-USB-Platten, die ich dann im wöchentlichen Wechsel zur Sicherung des kompletten NAS einzusetzen plane. Die jeweils nicht &amp;#8220;aktive&amp;#8221; Platte muss ich dann nur noch extern verwahren - vielleicht ein Bankschließfach? Oder schlicht die Schreibtischschublade im Büro? Man wird sehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;PS: Klar, Festplatten altern - aber sind viereinhalb Jahre für WD-Red-Platten nicht etwas kurz?&lt;/p&gt;
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    <pubDate>Wed, 12 Apr 2017 09:50:00 +0000</pubDate>
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