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Ade - Abschied von der See

Nach einer diesmal nur sehr knappen Woche und gefühlt viel zu früh ist unsere Zeit hier im Norden auch schon wieder zu Ende. Ein paar Tage mehr hätten es sein dürfen: Zeit für noch ein, zwei Ausflüge, noch ein, zwei Bücher, noch ein, zwei Frühstücke mit Blick aufs Meer.

Es war aber wieder eine sehr schöne Zeit: gemütlich, erholsam, lecker. Zeit, die Beine und die Seele ein wenig baumeln zu lassen. Zeit abzuschalten, bevor die Hektik des Alltags, des Wahlkampfs, der Pandemie wieder in das Leben einbricht.

Und glücklicherweise ist der nächste (kurze) Urlaub - wenn auch nicht hoch im Norden - gar nicht mehr so weit.

Auf dem Fußweg nach Westen

Zum Abschluss habe ich mich - trotz aller Geruhsamkeit - doch noch einmal zu einer kurzen Wanderung (oder einem langen Spaziergang) aufgerafft, die oder der uns vom westlichsten Punkt unserer bisherigen Ausflüge in den vergangenen Jahren weiter nach Westen führte, am Nationalpark Wattenmeer entlang. Statt Grün- oder Sandstrand, begehbar bis zum Meer, auf der einen und Wohnhäuser, Unterkünfte und Gastronomie auf der anderen Seite sieht die Landschaft hier ganz anders aus: Heide ringsherum, dahinter der Wernerwald, und seeseitig eingezäunte unbewirtschaftete Flächen - vergleichsweise wildromantisch statt touristisch und eine sehr schöne Gegend, um einfach einmal zwei Stunden zu laufen und ein paar Fotos zu machen.

Eigentlich war sonniges Wetter angesagt, aber es war trüber als die vorangegangenen Tage - was für eine Wanderung (oder einen ausgedehnten Spaziergang) nicht das schlechteste Wetter ist.

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Eine ruhige Zeit

Die Urlaubstage bis jetzt sind entspannt und geruhsam verlaufen: ausschlafen, gemütlich Frühstücken, auf die See gucken, lesen, den ein oder anderen Spaziergang am Meer entlang, nach Ost und West, abends irgendwo nett essen … und eine lange und eine kürzere Radtour, diese ohne mich. ;-)

Normalerweise stehen auch ein paar Exkursionen, Besichtigungen oder Tagesausflüge auf dem Programm, aber nachdem unser Urlaub diesmal deutlich kürzer ist als eigentlich geplant, bin ich nicht böse, wenn - für mich - vor allem der gemütliche Teil übrigbleibt.

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Der erste Tag an der See

Waren wir im letzten Jahr (nicht zuletzt pandemie-bedingt) in der Eifel und vor drei Jahren (wie schon lange geplant) in der Bretagne, sind wir dieses Jahr wieder dort, wo wir eigentlich fast immer sind: an der Nordsee.

Sieht etwas düster aus, aber war wohl einfach noch zu früh am Tag.

Dort beginnt der Tag dann regelmäßig mit einem Frühstück mit Blick auf die Elbmündung und den Weltschifffahrtsweg, ganz im Gegensatz zur heimischen Morgenroutine, wo es für mich normalerweise nur ein Kaffee ist (oder zwei, oder drei, aber Appetit auf Frühstück habe ich da meistens noch nicht).

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Spät, aber da

Mal wieder am Wasser.

Später als geplant, aber glücklich sind wir nach rund 760 km und knapp sieben Stunden Fahrt (einschließlich Pause) angekommen und werden die Urlaubstage - wenn es auch weniger sein werden als ursprünglich geplant - genießen.

Blick von der Spree

Gerade schrieb ich noch, man könne die Sehenswürdigkeiten Berlins sicherlich auch sehr schön vom Wasser aus beschauen, da ergab sich tatsächlich die Gelegenheit dazu, zumindest Schloss Bellevue und das Regierungsviertel auf diese Weise in Augenschein zu nehmen.

Der Reichstag von der Spree aus.
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Modeaccessoire statt Infektionsschutz

Die COVID-19-Pandemie kann einen ab und an schon zur Verzweiflung bringen: die Pandemie und die erkrankten, dauerhaft beeinträchtigten und verstorbenen Menschen selbst, die mit den Bekämpfungsmaßnahmen verbundenen Einschränkungen, die ganze Gewerbezweige in den Ruin zu treiben drohen, die Einschränkungen und Folgen für einen ganz selbst und persönlich - aber auch die oft wenig konsequenten und nachvollziehbaren und dazu ständig wechselnden Maßnahmen und nicht zuletzt die Reaktionen darauf und die Spaltung in der Bevölkerung, die sich in Gruppierungen wie den “Querdenkern” zeigt, aber auch durch Familien und Freundeskreise geht.

Auch die staatlichen Maßnahmen haben in den vergangenen Monaten nicht immer durch große Überzeugungskraft geglänzt. Warum betreibt man den öffentlichen Personennah- und -fernverkehr, wenn dort oft nicht gelüftet werden kann und Abstände kaum einzuhalten sind? Warum bleiben Schulen, Horte und Kindertagesstätten geöffnet, teilweise ohne die Einhaltung von Mindestabständen und durchgehende Maskenpflicht, wenn die Infektiosität von Kindern und Jugendlichen nicht relevant geringer ist als bei Erwachsenen und insbesondere längerer Aufenthalt in geschlossenen Räumen mit geringen Abständen und ohne Masken gefährlich ist? Warum schließt man monatelang die Gastronomie und viele Geschäfte, schränkt aber die Ein- und Ausreise (und auch innerstaatliche Reisen) kaum ein? Natürlich gibt es für fast jede Maßnahme einen Grund, aber nicht immer ist dieser Grund überzeugend - und vor allem passen Prioritätensetzungen oftmals nicht richtig zueinander.

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Hallo frisch!

Nun dauern die COVID-19-Pandemie und die seit März 2020 begleitenden Maßnahmen schon mehr als ein Jahr an; mehr als ein Jahr, in dem sogar ich - obschon die weitgehend noch “beleghaften” Abläufe das bei mir nicht besonders leicht machen - einen guten Teil der Zeit (meist 1-3 Tage pro Woche) zuhause im “Home Office” verbracht habe, und meine bessere Hälfte 80% ihrer wöchentlichen Arbeitszeit. Das brachte einige Änderungen mit sich.

Üblicherweise haben wir morgens nur Kaffee oder Tee getrunken, mittags dann in der Kantine (oder ab und an in einem Restaurant) gegessen oder bei einem Bäcker, Metzger oder Imbiss etwas mitgenommen und abends je nach Appetit noch eine Kleinigkeit verspeist; vielleicht belegte Brote oder etwas in der Art. Gekocht wurde dann vor allem am Wochenende.

Das funktionierte in der Pandemie natürlich nicht so; Kantinen waren die meiste Zeit geschlossen, die Gastronomie ähnlich eingeschränkt, und zumindest einer von uns war fast jeden Tag zuhause. Daher haben wir im vergangenen März/April einmal angefangen, Kochboxen von Hello Fresh auszuprobieren.

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Aeterni Regis splendore illustrata

Gaudeat et tellus tantis irradiata fulgoribus
et, aeterni Regis splendore illustrata
totius orbis se sentiat amisisse caliginem.

Ostern 2021
© Countrypixel - Fotolia

Ein frohes und gesegnetes Osterfest bei guter Gesundheit!

Ein Frühlingsausflug zu Schafen und Hühnern

Bei einem Spaziergang, zu dem das frühsommerliche Wetter in den letzten Tagen einlud, stießen wir auf einen eingezäunten Bereich, auf dem ein örtlicher Hof seine Hühner picken und ein paar Schafe grasen lässt. Da muss man natürlich stehenbleiben und schauen - interessanter als lebende Tier sind, wie jedes Kind weiß, allenfalls noch Baumaschinen.

Die Hühner picken hin und her, die Schafe sind die Ruhe selbst.
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Serien 2020/II

Auch das zweite Halbjahr 2020 war ein Corona-Halbjahr, mit zunehmend weniger kreativer Energie und zunehmendem Bücher- und Serienkonsum.

Der Rückblick über die letzten sechs Monate, das zweite Halbjahr 2020, sieht so aus:

Criminal Minds und Elementary haben geendet, Navy CIS ging jedenfalls bei Amazon nicht weiter. Aber es gibt ja (englische) Krimis, an erster Stelle

  • Der junge Inspektor Morse, Staffel 6
    (wieder ein Muss!)
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