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Im Schwarzwald bei Sonnenschein - nach Hirsau

Strahlender Sonnenschein

Heute hat das Wetter beschlossen, uns nachmittags mit herrlichem Sonnenschein zu verwöhnen - da sieht derselbe Blick gleich ganz anders aus.

Das sonnige Wetter haben wir für einen Ausflug nach Calw genutzt, um uns das Kloster Hirsau anzusehen, einst eine bedeutende, ursprünglich im 11. Jahrhundert errichtete Benekdiktinerabtei. Die heute noch sichtbaren Ruinen namentlich des Kreuzgangs wurden Ende des 15., Anfang des 16. Jahrhunderts (um 1500 herum) errichtet. 1692 wurde das Kloster - wie so viele Städte, Kloster und Festungen - im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch die Truppen von General Mèlac niedergebrannt und nicht wiederaufgebaut.

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Im Schwarzwald

Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir hier im Schwarzwald einen goldenen Oktober mit herrlicher Herbstsonne. Dieses Jahr ist es mehr ein typischer Herbst: neblig und regnerisch. Aber solange man mit einem heißen Tee vom Balkon nach draußen sieht, ist das durchaus anheimelnd - der Herbst ist an und für sich sowieso meine liebste Jahreszeit (solange er mich nicht nass macht).

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Die Qual der Wahl

Zur Wahl zu gehen - ganz gleich ob für den Stadtrat, den Landtag oder den Bundestag - halte ich für eine demokratische Pflicht, die wir denjenigen schulden, die unsere freiheitliche Demokratie - oft blutig - erkämpft haben. Daher war die Wahlteilnahme für mich immer selbstverständlich, und meist fiel mir die Wahl auch leicht. Dieses Jahr nicht …

Dennoch sind wir am vergangenen Sonntag natürlich zur Wahl gegangen, und anders als in manchem failed state war das auch weitgehend unproblematisch: keine Schlangen, kein stundenlanges Anstehen, und es gab sogar Stimmzettel! Spaß beiseite; ich habe mich sehr gefreut, diese Wahl wieder als sonntäglichen Ausflug begehen zu können und nicht (pandemiebedingt) Briefwählen zu müssen (bzw. vorsichtshalber zu wollen). Das ganze Drumherum im Wahllokal gehört für mich zu einer ordentlichen Wahl irgendwie dazu. (Und auch wenn man sich zuhause auf dem Wohnzimmertisch eine Wahlkabine nachbaut und den Briefwahlumschlag dann in eine Behelfsurne wirft … es ist einfach nicht dasselbe :-)).

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Hipster in your face

Seit anderthalb Jahren beziehen wir fast jede Woche ein Paket von Hello Fresh, und dort ist - wie heute üblich - gerne Werbung mit kostenlosen Lockangeboten für alles Mögliche beigelegt, so auch einmal für Rasierklingen: 4 Stück mit Rabatt für dann nur 8,- EUR. Das ist, wenn man die Preise für Marken-Rasierklingen kennt, wirklich günstig; nicht umsonst werden die so gerne geklaut, dass der hiesige Supermarkt sie nicht mehr im Regal hat, sondern nur an der Information ausgibt.

Ursprünglich habe ich mich nicht nass rasiert, sondern einen Rasierapparat benutzt, wie man es eben so in der Familie kennenlernt. Das hat eigentlich auch meist ganz gut funktioniert; auch während meiner Zeit bei der bewaffneten Post (Fernmeldetruppe OpInfo, heute “Truppe für Operative Kommunikation”), denn Übungen im Gelände - sei es in der Grundausbildung, sei es später mit den Fernmeldetrupps - gingen nie länger als zwei, vielleicht drei Tage, und so lange hielt der Akku immer durch. Vor allem funktionierte das auch ohne Spiegel unfallfrei; das hat mit der Nassrasur nicht bei jedem funktioniert, wie sich leicht sehen ließ. Außerdem hatte der Akkurasierer große Vorteile, wenn es morgens mal wieder etwas länger gedauert hat, aus dem Bett zu kommen: man kann sich dann nämlich - zum Entsetzen des Zugführers - beim morgendlichen Antreten noch Rasieren, jedenfalls, wenn man die Innentür des Windfangs im Blick hat und den Rasierer rechtzeitig verschwinden lässt, bevor der Spieß in Sicht kommt … aber ich schweife ab.

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Ade - Abschied von der See

Nach einer diesmal nur sehr knappen Woche und gefühlt viel zu früh ist unsere Zeit hier im Norden auch schon wieder zu Ende. Ein paar Tage mehr hätten es sein dürfen: Zeit für noch ein, zwei Ausflüge, noch ein, zwei Bücher, noch ein, zwei Frühstücke mit Blick aufs Meer.

Es war aber wieder eine sehr schöne Zeit: gemütlich, erholsam, lecker. Zeit, die Beine und die Seele ein wenig baumeln zu lassen. Zeit abzuschalten, bevor die Hektik des Alltags, des Wahlkampfs, der Pandemie wieder in das Leben einbricht.

Und glücklicherweise ist der nächste (kurze) Urlaub - wenn auch nicht hoch im Norden - gar nicht mehr so weit.

Auf dem Fußweg nach Westen

Zum Abschluss habe ich mich - trotz aller Geruhsamkeit - doch noch einmal zu einer kurzen Wanderung (oder einem langen Spaziergang) aufgerafft, die oder der uns vom westlichsten Punkt unserer bisherigen Ausflüge in den vergangenen Jahren weiter nach Westen führte, am Nationalpark Wattenmeer entlang. Statt Grün- oder Sandstrand, begehbar bis zum Meer, auf der einen und Wohnhäuser, Unterkünfte und Gastronomie auf der anderen Seite sieht die Landschaft hier ganz anders aus: Heide ringsherum, dahinter der Wernerwald, und seeseitig eingezäunte unbewirtschaftete Flächen - vergleichsweise wildromantisch statt touristisch und eine sehr schöne Gegend, um einfach einmal zwei Stunden zu laufen und ein paar Fotos zu machen.

Eigentlich war sonniges Wetter angesagt, aber es war trüber als die vorangegangenen Tage - was für eine Wanderung (oder einen ausgedehnten Spaziergang) nicht das schlechteste Wetter ist.

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Eine ruhige Zeit

Die Urlaubstage bis jetzt sind entspannt und geruhsam verlaufen: ausschlafen, gemütlich Frühstücken, auf die See gucken, lesen, den ein oder anderen Spaziergang am Meer entlang, nach Ost und West, abends irgendwo nett essen … und eine lange und eine kürzere Radtour, diese ohne mich. ;-)

Normalerweise stehen auch ein paar Exkursionen, Besichtigungen oder Tagesausflüge auf dem Programm, aber nachdem unser Urlaub diesmal deutlich kürzer ist als eigentlich geplant, bin ich nicht böse, wenn - für mich - vor allem der gemütliche Teil übrigbleibt.

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Der erste Tag an der See

Waren wir im letzten Jahr (nicht zuletzt pandemie-bedingt) in der Eifel und vor drei Jahren (wie schon lange geplant) in der Bretagne, sind wir dieses Jahr wieder dort, wo wir eigentlich fast immer sind: an der Nordsee.

Sieht etwas düster aus, aber war wohl einfach noch zu früh am Tag.

Dort beginnt der Tag dann regelmäßig mit einem Frühstück mit Blick auf die Elbmündung und den Weltschifffahrtsweg, ganz im Gegensatz zur heimischen Morgenroutine, wo es für mich normalerweise nur ein Kaffee ist (oder zwei, oder drei, aber Appetit auf Frühstück habe ich da meistens noch nicht).

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Spät, aber da

Mal wieder am Wasser.

Später als geplant, aber glücklich sind wir nach rund 760 km und knapp sieben Stunden Fahrt (einschließlich Pause) angekommen und werden die Urlaubstage - wenn es auch weniger sein werden als ursprünglich geplant - genießen.

Empfehlenswerte Dokumentationen

Ich schaue mir gerne Dokumentationen an - und damit meine ich weniger Filme über die beeindruckenden Landschaften Südamerikas oder die Tigerbeutelmaus in ihrem natürlichen ostafrikanischen Reservat als vielmehr technische geprägte Dokus oder Einblicke in bestimmte (mich interessierende) Berufsbilder. (Solche Einblicke schätze ich im Übrigen auch an Blogs, ganz gleich, ob sie aus dem Alltag eines Supermarktbetreibers, eines Hosters, eines Bestatters, eines Taxifahrers, eines Glasers oder Dachdeckers, einer Polizistin oder eines Feuerwehrmanns berichten - ja, das sind alles konkrete Beispiele. Leider sind nicht nur Blogs allgemein, sondern auch solche Blogs rar geworden.)

Gerne schaue ich mir an, was Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei so treiben, begleite aber gerne auch Abschlepper, Rohrreiniger, Tierärzte, Handwerker aller Art, Köche oder die verschiedenen Berufe, die sich auf einem Flughafen so tummeln. Im Prinzip (!) bieten dafür nicht nur Youtube, sondern auch die privaten Fernsehsender eine Fundgrube an Dokutainment-Serien; gerade die aber sind unerträglich: auf Action getrimmte Szenen, Laienschauspieler mit wenig realistischen Abläufen, hektische Schnitte, wenig hilfreiches Gelaber. Ab und an bin ich früher bspw. über “Achtung Kontrolle!” auf Kabel.1 gestolpert; das interessiert mich grundsätzlich schon, aber ist nur grenzwertig zu ertragen und zudem auf ständige Schnitte zwischen mehreren fortlaufenden Geschichten angelegt. Alles andere (“Ärger im Revier”, “Die Kochprofis”, “Rach der Restauranttester”, “Zuhause im Glück” und wie sie alle heißen) betrifft zwar durchaus interessante Themen, aber das kann man sich nicht wirklich antun.

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