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Shadowrun - Dragonfall

Auf Shadowrun Returns folgt - bei mir - Shadowrun - Dragonfall.

Die Unterschiede sind nicht groß, aber merkbar.

Die Engine ist dieselbe, die Charaktergenerierung ist es auch.

Der größte Unterschied liegt in der Storyline und im Spielablauf, der nicht mehr ganz strikt linear ist - und, natürlich, in der Location, denn dieses Szenario spielt primär in Berlin.

Auch hier geht es mit einer kleinen Mission los, die in der Art eines Tutorials die Möglichkeit bietet, sich an das Bewegungs- und Kampfsystem zu gewöhnen; doch so klein ist die Mission gar nicht. Und: sie scheitert, und wir verlieren unsere Teamleaderin.

In der Folge geht es nach Berlin in ein “Safe House”, unseren Stützpunkt, von dem aus wir Streifzüge in den umgebenden Kiez machen, in dem es eine ganze Reihe Händler, aber auch andere NPCs gibt. Wir haben eine große Mission, für die wir Geld sammeln müssen; das ist die Storyline, die Hauptquest mit ihren Unterquests. Zugleich aber gibt es optionale Quests, und diesmal auch Quests für einzelne Mitglieder unseres Teams, also quasi persönliche Quests. Wir können im Prinzip jederzeit den Kiez durchstreifen und Händler aufsuchen; wollen wir eine Mission angehen, geht’s zur U-Bahn, und dort wählen wir aus, welche der verfügbaren Missionen es sein soll. Diese lassen sich, wie üblich, nur einmal spielen, danach werden die entsprechenden Orte nicht mehr als Ziele angeboten. Immerhin aber verläuft das Spiel nicht mehr komplett linear - wir bewegen uns nicht von Karte zu Karte, sondern es gibt eine Art Außenwelt, in der wir uns frei bewegen können. Auch die diversen persönlichen Missionen unser Teammitglieder bringen Atmosphäre ins Spiel, und die Aufgaben - Haupt- und Nebenquests - sind einigermaßen abwechslungsreich und bieten taktische Möglichkeiten. Nicht zuletzt ist das Spiel umfangreicher; nach fast 20 Stunden bin ich, so denke ich, noch ein gutes Stück vom Ende entfernt (aber gut in der zweiten Hälfte, würde ich schätzen).

In diesem Spiel haben wir ein festes Team, so dass wir vor jeder Mission auswählen können, wer uns begleiten soll. Wir können auch auf Söldner zurückgreifen, aber dafür gibt es eigentlich keinen Grund. Manche (persönliche) Missionen geben vor, wer uns zu begleiten hat.

Insgesamt ist das Spiel immer noch keine Sensation, aber eine deutliche Verbesserung ggü. Shadowrun Returns, und auch hier macht es Spaß, an der Story dranzubleiben. Ich würde sagen: eine vorsichtige Empfehlung.

[Nachträglich veröffentlicht im Oktober 2021.]

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