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Wie ich arbeite - 2021

Dirk hat mich daran erinnert, auch zu Beginn dieses Jahres die Veränderungen an meinem heimischen Arbeitsplatz noch einmal darzustellen.

Zuletzt hatte ich Anfang 2020 meine Hard- und Softwareausstattung dargestellt. Daran hat sich in der Pandemie natürlich einiges geändert.

Hardware

Der heimische Rechnerpark ist unverändert geblieben: Scatha, mein zwei Jahre alter Desktoprechner, der gut vier Jahre alte Laptop Meneldor und der mittlerweile gut zehn Jahre Homeserver Thangorodrim leisten weiter gute Dienste.

Geändert hat sich aber die Peripherie: Hinzugekommen ist ein zweiter Bildschirm, ich habe den uralten Laserjet 1015 und den auch sieben Jahre alten OfficeJet durch einen neuen Color LaserJet ersetzt, und last but not least habe ich mir einen Buch- und Zeitschriftenscanner gegönnt. Der Labeldrucker hängt nunmehr direkt am Desktoprechner, der Laserjet ist eh im Netzwerk verfügbar, und so konnte der bislang auf dem Homeserver laufende Printserver mit CUPS und Co. in den Ruhestand geschickt werden.

Diese Änderungen waren auch ein guter Anlass, meinen kompletten Schreibtisch aufzuräumen und umzubauen - und dann auch direkt die halbe Arbeitszimmereinrichtung (einschließlich der Schränke und Schubladen) neu zu strukturieren und vor allem die über die Jahre in alle Richtungen gewachsenen Stapel auf dem Fußboden zu konsolidieren und dann zu beseitigen. Das ist ein ganz neues arbeiten!

Die übrige Hardware - NAS, Router, Smartphone, Tablet - ist unverändert geblieben.

Software

An der Software hat sich ansonsten - außer regelmäßigen Updates - nicht viel getan. StarMoney 12 wurde durch StarMoney 13 ersetzt, und ich bastele immer noch an einem Blogbeitrag über eine zeitgemäße Lösung für den E-Mail-Verkehr - aber immerhin habe ich den Jahreswechsel genutzt, um meinen bisherigen News- und Mail-Client, den Forté Agent, mit seinem Datenbestand vom Laptop auf den Desktop zu übertragen. Damit habe ich zwar noch keine zeitgemäße Lösung für den E-Mail-Verkehr, aber muss wenigstens nicht jedes Mal den Laptop aufklappen, wenn ich darauf zugreifen will. Kleine Schritte, aber Schritte in die richtige Richtung …

Einen Boom gab es, pandemiebedingt, natürlich bei Clients für die Videotelefonie: WebEx, Zoom, Microsoft Teams … alle geben sich mittlerweile bei mir ein Stelldichein; dazu kommt noch Jitsi, das aber allein browserbasiert arbeitet.

Apps auf Smartphone und Tablet

Neu auf dem Smartphone ist Twilio Authy für 2-Factor-Authentification, bspw. bei Google; angetestet, aber verworfen habe ich den RSS-Reader GrazeTEN. Außerdem kam die Corona-Warn-App hinzu, und, natürlich, ein Jitsi-Client.

Webspace-Inventar 2021 und Web-Dienste

Auch hier gibt es nichts neues zu vermelden.

Was andere dazu sagen

Sonst hat, soweit ich sehe, bislang niemand etwas zu diesem Thema für 2021 veröffentlicht …

[Nachträglich veröffentlicht im Juli 2021.]

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Kommentare

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Dirk Deimeke am :

Dirk Deimeke

Vielen Dank für den Artikel und danke für den Link.

Hast Du E-Mails nur lokal oder hast Du sie lokal und auf einem Server (IMAP)?

Thomas Hochstein am :

Thomas Hochstein

Hast Du E-Mails nur lokal oder hast Du sie lokal und auf einem Server (IMAP)?

Ich schreibe dazu nochmal was, sobald ich die historisch gewachsene Struktur und meine Gedanken sortiert habe. Die ultrakurze Kurzfassung: am Ende habe ich die Mails nur lokal im Client.

In etwas längere Kurzfassung: Ich habe eine Vielzahl von Adressen, die teilweise unter meiner Kontrolle stehen, teilweise auch nicht. Eingehende E-Mails laufen primär in drei IMAP-Accounts auf (bei mir, bei einem Hoster, bei einem Verein); diese Accounts werden auf meinen lokalen Homeserver synchonisert. Mailinglisten, vor allem aber auch alte und wenig genutzte Accounts, und UUCP-Accounts laufen per fetchmail und UUCP in den lokalen Unix-Accounts meines Homeservers; Mailinglisten werden vorwiegend in lokale Newsgroups gegated, der ganze Rest ist per IMAP verfügbar.

Wenn ich die lokalen IMAP-Accounts auf meinem Homeserver durchgehe (den lokalen und die drei synchronisierten), sei es vom Smartphone aus, sei es per Webmal, endet die Bearbeitung regelmäßig damit, dass die Mails in den lokalen Benutzeraccount des Homeservers verschoben werden (wenn sie da nicht eh schon sind); dadurch werden sie in den synchronisierten Accounts gelöscht.

Den lokalen Benutzeraccount auf meinem Homeserver rufe ich dann reeglmäßig (oft täglich, mindestens einmal pro Woche) per POP3 ab (denn mein Client kann nichts anderes). Dort werden sie dann durch ausgefeilte Filter in eine ausgefeilte Ordnugerstruktur verschoben und endbearbeitet. Der Client beherrscht eine schnelle RegExp-Suche über einzelne oder alle Ordner.

Damit der Client nicht aus allen Nähten platzt (insbesondere, weil er neben Mail auch für News zuständig ist), kopiere ich in der Regel am 1. Januar die gesamten Daten in eine Archivinstanz und lösche in der "Live"-Instanz sukzeissve alles, was älter als ein Jahr ist (aber auch nicht konsequent, denn gerade bei Mail habe ich gerne auch ältere Nachrichten verfügbar).

Meine Überlegungen für ein zeitgemäßes Konzept betreffend vier Punkte, die voneinander abhängen:

  • Will ich Mail per IMAP auf einem Server vorhalten (gleich ob zuhause oder im Netz)? Das bedeutet zugleich, dass ich sie auch dort bearbeite, also dort die Filter laufen müssen, dort Volltextsuchen möglich sein müssen; ich bin mir da über die Fähigkeiten und die Geschwindigkeit nicht sicher. Vorteil ist, dass Mail immer von überall verfügbar ist, ich also auch im Urlaub auf alte Mails zugreifen kann.

  • Wenn ich Mails dauerhaft auf dem Server vorhalten will, muss ich das bzgl. Platz und eines Backupkonzepts einkalkulieren. (Wobei die Server eh täglich gesichert werden, Desktop und Laptop aber eher wöchentlich.)

  • Wie will ich alte Mail archivieren? Auch auf dem IMAP-Server? Dann brauche ich gut Platz (mein Mailarchiv geht bis ~ 1995 zurück) und muss ggf. die alten Mails da reinschieben. Ich bin mir nicht sicher, wie das skaliert, auch bzgl. Suche. Oder nutze ich dedizierte Mailarchiv-Software, oder ganz was anderes?

  • Welchen Mailclient will ich künftig nutzen? Wenn ich in irgendeiner Weise IMAP mache, muss er das können; das schließt meine derzeitige Lösung aus. Die generische Antwort "Thunderbird" gefällt mir aus verschiedenen Gründen nicht; mir scheint da eheblich Funktionalität, gerade für eine fortgeschrittene Nutzung, zu fehlen. Ich möchte aber auch keinen Konsolen-Client.

Hm, ist jetzt doch was länger geworden. Anyway, ich werde demnächst (vermutlich irgendwann im Herbst) den Status Quo und meine Vorstellungen nochmal etwas ausführlicher und mit allen Rahmenbedingungen in einem Blogpost zusammenfassen.

Dirk Deimeke am :

Dirk Deimeke

IMAP bedeutet nicht, dass Du alles auf dem Server machen musst.

IMAP kann bedeuten, dass Du - so wie ich - alles in einen lokalen Client synchronisierst. Und mit Synchronisation meine ich wirklich zwei Wege, Client(s) <-> Server.

So habe ich beispielsweise Regeln, die nur auf dem Client laufen und die Mailsortierung läuft nur auf dem Server.

Vorteil des ganzen ist, dass Du mit einem lokalen Client zugreifen kannst, mit einem Webclient, aber auch mit einem mobilen Client.

Ich habe zwei lokale Clients, mein Hauptrechner und ein Notebook. Gerade auf dem Notebook finde ich es super, auf die Mails auch offline zugreifen zu können. Bei der nächsten Netzverbindung wird wieder synchronisiert. Mit diesen beiden Clients synchronisiere ich den kompletten Mailbestand, habe als neben dem Serverbackup auch noch zwei Clients, die den Bestand haben (und auch ein eigenes Backup).

Backup auf dem Server läuft alle 30 Minuten, auf den Clients ein Mal am Tag.

Auf dem Mobiltelefon synchronisiere ich nur den Ordner mit den Monitoring-Meldungen, den Rest nur "On-Demand".

IMAP ist für mich das beste aus allen Welten, ich kann sowohl online und offline und mobil arbeiten und greife überall auf den gleichen Mailbestand zurück.

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