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Mini Metro

Es müssen nicht immer hochkomplexe Rollenspiele sein - manchmal genügt ein einfaches Konzept mit einfacher Grafik, um viel Spielspaß und kniffelige Aufgaben zu liefern. Ein solcher Fall ist Mini Metro, über das ich dieser Tage gestolpert bin.

Die Aufgabe ist eigentlich ganz einfach: auf einer Karte, die durch Flüsse, Seen oder Meere durchschnitten wird, soll ein möglichst leistungsfähiges U-Bahn-Netz entstehen. Dazu verbindet man einfach die vorhandenen Stationen durch eine Strecke, und schon fährt die Bahn los; das entstehende Bild kennt man von den typischen Liniennetzplänen.

So beginnt das Spiel: drei Stationen, aber noch keine Verbindung.
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Divinity: Original Sin 2

Zum Jahreswechsel bzw. Mitte des Monats hatte ich berichtet, dass ich nach dem weihnachtlichen Bard’s-Tale-Marathon auf der Suche nach einem schönen, zeitgemäßen Computer-Rollenspiel (CRPG) von Bard’s Tale IV enttäuscht war und auch bei Nox Archaist der Funke nicht so richtig übersprang. Also habe ich zu Beginn meines Urlaubs zum Jahreswechsel nach einer Liste der besten aktuellen CRPGs gesucht und mich dabei auf diejenigen konzentriert, die nicht in Echtzeit ablaufen, sondern rundenbasierte Kämpfe haben - und dabei fiel Divinity: Original Sin 2 in der Definitive Edition heraus.

Und … wow! Das ist genau das, was ich mir erhofft und vorgestellt habe. Ich bin hin und weg und begeistert von der Grafik, dem Spielmechanismus, aber auch der Story. So können CRPG also heute sein!

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Nox Archaist

Der hochgeschätzte und immer gerne gelesene CRPG Addict hat zu Neujahr auf zwei neue Retro-RPGs hingewiesen: Nox Archaist (für den Apple II) und Realms of Antiquity: The Shattered Crown (für TI-99/4A). Dankenswerterweise werden PC-Emulatoren mitgeliefert …

Bei beiden habe ich direkt zugeschlagen - zumindest förderungswürdig ist so etwas ja - und nach meiner etwas enttäuschenden Erfahrung mit Bard’s Tale IV dachte ich mir, vielleicht ist “back to the roots” ja der richtige Weg. Immerhin spiele ich ja auch Empire - Wargame of the Century trotz der sehr, sehr sparsamen “Grafik” der DOS-Version immer wieder einmal gerne. Daher habe ich den Urlaub am Jahresanfang mit Nox Archaist eingeläutet.

Man sieht: die Grafik ist nicht ganz 21. Jahrhundert …
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Bard's Tale IV

Nach dem (weitgehenden) Durchspielen von Teil 2 und Teil 3 der Bard’s-Tale-Reihe stand mir der Sinn nach mehr - mehr Computer-Rollenspielen, vor allem aber einem zeitgemäßen Spiel, das nicht nur technisch auf der Höhe des 21. Jahrhunderts ist, sondern auch vom Spielspaß her. Was also lag näher, als sich direkt noch am Wochenende nach Weihnachten mit dem unlängst (naja, 2018 …) erschienenen Teil 4 der Reihe zu beschäftigen, der sogar mehr oder weniger Anlass war, mir einen neuen - meinen jetzt aktuellen - Desktop-Rechner zuzulegen?

Imposant geht es los - und der Barde samt Zuhörern ist animiert!
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The Thief of Fate

Nach zwei kommt drei - und so habe ich am, nachdem ich am Samstag den zweiten Teil der Bard’s-Tale-Trilogie durchgespielt hatte, direkt mit Teil 3 weitergemacht: The Thief of Fate.

Räumlich führt der dritte Teil zurück an den Anfang, nach Skara Brae - das aber in Ruinen liegt, zerstört durch den “verrückten Gott” Tarjan. Die Abenteurer kampieren vor den Toren in einem Zeltlager, in dem sich auch die Adventurers’ Guild findet, und natürlich ist auch ein Inn nicht weit; der Barde ist ja immer durstig. Der erste Weg von dort aus führt in die Ruinen von Skara Brae; das ist sehr gut gemacht - der Stadtplan ist noch derselbe, wobei weite Teile durch Schutt unpassierbar sind, durch die leeren Straßen pfeift der Wind, und das Review Board ist noch immer dort, wo es auch schon immer war, und einer der Ältesten hat überlebt und kann uns (wie immer) Stufenaufstiege, neue Zaubersprüche und den Wechsel in eine andere Klasse ermöglichen. Davon gibt es zwei neue: den Chronomancer, einen Spellcaster, der nach Konversion alle anderen Sprüche verliert, und den Geomancer, einen beliebigen Charakter, der aber alle Spezialfähigkeiten seiner vorherigen Klasse verliert.

Meine Party im dritten Teil der Trilogie.
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The Destiny of The Destiny Knight

Vor zwei Jahren hatte ich schon über die remasterte Bard’s-Tale-Trilogie und darüber geschrieben, dass ich nach mehr als 30 Jahren nun endlich Bard’s Tale 1 erfolgreich durchgespielt hatte. Auch den zweiten Teil, The Destiny Knight, hatte ich bereits 2018 angefangen und umfänglich besprochen.

Jetzt, über die Weihnachtstage, hatte ich noch einmal Lust auf das Spiel.

Lagoth Zanta, der Erzbösewicht des Spiels, enttarnt sich.
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Dungeons 3

Die Dungeons-Spielereihe sagte mir nichts, bis mir Dungeons 3 begegnete - und mich ziemlich begeistert hat. Für mich war es genau die richtige Kombination von Aufbau- und Echtzeit-Strategie mit passendem Schwierigkeitsgrad, einer herrlich skurrilen Storyline und einer Erzählstimme, die - ähnlich wie bei den Zwergen - das Spiel zum Leben bringt.

Dungeons 3 stellt - wie die anderen Spiele der Reihe - das übliche Konzept von Dungeons, Dragons und Co. auf den Kopf: wir stehen nicht auf der Seite der Helden, die sich wagemutg durch den Dungeon kämpfen, sondern ganz im Gegenteil auf der Seite des Bösen, des Dungeonlords, hier vertreten durch eine Dunkelelfe namens Thalya, die vom Bösen besessen wurde und nun Krieg u.a. gegen ihren Adoptivvater und dessen Freunde - die oft gar nicht so heldenhaften Helden - führt.

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Bei den sieben Zwergen

Ein paar Monate ist es schon her, dass ich Die Zwerge aus einem Humble Bundle angespielt habe - ein Computer Role-Playing Game mit einer interessanten Story, die in Text und Bild, vor allem aber auch Ton (in Form einer Erzählstimme) ausgerollt wird. Die Story scheint mir aber auch der Kern des Spiels zu sein (nicht ganz fernliegend, wenn es sich um die Umsetzung eines Buches handelt); die Spielmechanik hat mir nicht so gut gefallen.

Nach einem kurzen Intro, bei dem man sich mit der Kampfsteuerung vertraut machen soll, springt die Geschichte ein paar Jahrhunderte in die Jetzt-Zeit. Unser Held, ein verwaister Zwerg, hat Aufnahme bei einem Magier gefunden und ist dort in der Schmiede (wo sonst?) tätig. Nun erhält er zum ersten Mal einen Auftrag zu einer Reise über das Land, um einem früheren Lehrling des Meisters etwas zu überbringen - und dabei gerät er mitten in einen Ansturm wüster Orkhorden gegen das Geborgene Land.

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Niffelheim

Niflheim ist ein Ort aus der nordischen Mythologie, Niffelheim ist eine Art CRPG und in jeder Hinsicht das Gegenteil zu Bad North, von dem ich zuvor berichtete: die Grafik wirkt auf den ersten Blick opulent, die Spielmöglichkeiten reichhaltig und divers - am Ende ist das alles aber recht repetitiv.

Die Hintergrundstory ist einfach: man findet sich als nordische(r) Krieger(in) nach dem Tod nicht in Asgard, sondern in Niffelheim wieder und muss von dort entkommen. Dazu muss man aus verschiedenen Dungeons die Einzelteile eines Portals zusammensammeln.

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Böser, böser Norden

In Anbetracht einiger Blogbeiträge aus den letzten Wochen wird es niemanden wundern, dass ich in den vergangenen Monaten immer wieder einmal den Inhalt des einen oder anderen Humble Bundle angespielt habe. Heute möchte ich über Bad North berichten, ein Echtzeit-Strategiespiel (so die Wikipedia) bzw. ein “minimalistic, real-time tactics roguelite”, also ein minimalistisches Echtzeit-Taktikspiel mit Rogue-ähnlichen Elementen; letzteres hat sich mir noch nicht erschlossen.

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Power to the tower!

Bei Warstone TD steht TD für Tower Defense - und das ist auch der Kern des Spiels, aber eben nicht - wie man das sonst kennt - alles. Warstone TD kombiniert das nämlich mit einer Story und der Notwendigkeit, das eigene Dorf aufzubauen. Die Tower Defense-Missionen, die auf einer Karte ausgewählt werden können, spielen dabei quasi die Rolle von Quests.

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Strategischer Aufbau, tiefgekühlt

In einem Humble Bundle der letzten Monate steckte auch Frostpunk, laut Wikipedia ein “city-building survival game”, das ich gerne ausprobiert habe, das mich aber letztlich nicht fesseln konnte - was sicherlich weniger am Spiel an sich als am Spielprinzip lag.

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Two Point Hospital

Kennt jemand noch den über 20 Jahre alten Spieleklassiker Theme Hospital, die humorisisch geprägte Krankenhaus-Wirtschaftssimulationen? Jetzt gibt es einen Nachfolger - Two Point Hospital, noch alberner, aber durchaus sehr nett.

Screenshot aus einer laufenden Partie Two Point Hospital.
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Project Highrise

Ich mag Wirtschaftssimulationen bzw. Aufbauspiele à la Sim City oft ganz gerne, so lange sie nicht zu komplex werden; ich schätze zwar eigentlich die Vielfalt der Möglichkeiten, die komplexe Spiele bieten, aber derzeit fehlt es regelmäßig an Zeit und Geduld für die Einarbeitung. Cities: Skylines, bspw., war mir viel zu aufwendig.

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Battletech: Abschluss der Kampagne

Ich bin mit meinen Blogbeiträgen - nicht nur zu Battletech - ein bißchen hintendran, fürchte ich. Zum Zeitpunkt, an dem ich diesen Beitrag begonnen habe (und an dem Datum, unter dem er erscheinen wird), liegen die hier geschilderten Ereignisse schon einen guten Monat zurück; zum Zeitpunkt der Veröffentlichung werden es sicherlich dreieinhalb Monate sein. Denn ich bin schon Anfang Dezember 2019 mit der Battletech-Kampagne fertiggeworden; deshalb wird dieser Eintrag vielleicht auch etwas kürzer gefasst sein als die vorherigen.

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