Skip to content

Lesetagebuch 2016

2016 war ein anstrengendes oder doch jedenfalls gut ausgefülltes Jahr; man merkt es an meinem Lesetagebuch, das ich erneut geführt habe und das dieses Jahr ein “all time low” ausweist:

  • im Jahre 2016 gelesene Bücher: 27 (2015: 41)
    (darunter 6 E-Books)
  • im Jahre 2016 gelesene Seiten: 11.728 (2015: 16.579)
    (davon 10.423 deutsche und 1.305 englische)

Andererseits bin ich von der Seitenzahl gar nicht so weit hinter dem bisherigen Schlusslicht 2013 zurückgeblieben; gerade einmal rund 1.000 Seiten weniger wurden es dieses Jahr.

"Lesetagebuch 2016" vollständig lesen

Lesetagebuch 2015

Auch 2015 habe ich ein Lesetagebuch geführt, und zu meiner eigenen Überraschung habe ich trotz allem immer wieder etwas Zeit für spannende Bücher gefunden - oder mir genommen, namentlich im ersten Quartal, dann im Sommerurlaub und schließlich zum Jahresende hin. Zwar wurden es nicht wieder so viele Bücher wie 2011 oder gar im vergangenen Jahr, doch immerhin mehr als dazwischen (2012-2013):

  • im Jahre 2015 gelesene Bücher: 41 (2014: 66)
    (darunter 6 E-Books)
  • im Jahre 2015 gelesene Seiten: 16.579 (2014: 25.169)
    (davon 5.780 deutsche und 10.799 englische)

Das Jahr begann mit Krimis (über das Jahr insgesamt drei von Inge Löhning) und etwas Fantasy, ging weiter mit vier Krimis von John T. Lescroart (die mir über Bookmooch zuliefen, mich aber nicht begeisterten) und führte über alle veröffentlichten Bücher aus dem Elite Dangerous-Universum zurück zu Mercedes Lackey (mit über einem Dutzend Werken die in diesem Jahr meistgelesene Autorin), von der ich nunmehr alle über die Jahre angesammelten Werke auf meinem “Lesestapel” verschlungen haben dürfte (teilweise aus der Valdemar-Reihe, teilweise Elves on the Road und teilweise Elemental Masters). Dazu kamen einzelne Bücher, bspw. von Karen Rose, Karin Slaughter und Ken Follett.

Dennoch habe ich noch zwei - doppelreihig gestellte - Regale mit ungelesenen Büchern: Ian Rankin (noch aus 2014), Ken Follett, John Scalzi und verschiedene andere Käufe und Geschenke aus diesem Jahr und mehreren Vorjahren. Auch im Jahr 2016 wird mir der Lesestoff also nicht ausgehen, namentlich weil darunter einige erste Bände von Trilogien oder längeren Reihen sind. Oh, und natürlich alle bereits erschienen Bände von A Song of Ice and Fire aus der Feder von George R. R. Martin: für einen besonders langen und regnerischen Urlaub, vielleicht. :-)

Frühere Lesetagebücher:

Lesetagebuch 2014

Die Tradition des Lesetagebuchs hat mich auch im vergangenen Jahr 2014 begleitet, in dem ich mir verschiedentlich, sozusagen blockweise, einmal wieder mehr Zeit zum Lesen genommen und den Stand von 2011 ein-, nein, sogar überholt habe:

  • im Jahre 2014 gelesene Bücher: 66 (2013: 35)
  • im Jahre 2014 gelesene Seiten: 25.169 (2013: 12.694)
    (davon 11.101 deutsche und 14.068 englische)

Insofern habe ich im Schnitt mehr als ein Buch pro Woche “geschafft”; nicht unerheblich mitgewirkt hat dabei freilich mein Erwerb eines Kindle Paperwhite im Juli diesen Jahres. So sind von den 66 Büchern immerhin 24 E-Books gewesen (also gut 35%, mit 6.806 von 25.169 Seiten, also nur gut 25% der gelesenen Seiten - zumindest die von mir gelesenen E-Books sind also kürzer als die konventionellen “Schmöker”).

Mit insgesamt 16 Büchern war Karen Rose die 2014 am meisten gelesene Autorin (ich dürfte damit alle von ihr verfügbaren Bücher gelesen haben), gefolgt von Mercedes Lackey mit 10 Büchern - von Lackey habe ich schon vor Jahren etliche Bücher gelesen und war dann irgendwie davon abgekommen; jetzt bin ich mit einigen ungelesenen Büchern von meinem großen Stapel wieder eingestiegen und habe dann die jeweiligen Serien entsprechend ergänzt. Einige Bücherbestellungen sind dabei auch erst einmal wieder auf dem Stapel gelandet. Dazu kam schließlich noch einige leichte (Kindle-)Kost von Katharina Peters (4 Bücher) und Elke Bergsma (7 Bücher), und natürlich diverse Einzelwerke, namentlich regionale Krimis und der “Gibraltar”-Zyklus von McCollum.

Zum Lesen der von mir bestellten zwei oder drei Werke von Ian Rankin bin ich 2014 nicht gekommen; die Bücher liegen noch auf dem Stapel, genau wie einige Bücher von Karin Slaughter, Inge Löhning, ein paar dicke Wälzer von Ken Follett sowie eine ganze Reihe Bücher von John Scalzi, die ich dieses und letztes Jahr gesammelt habe. Für 2015 bin ich also bereits gut mit Lesestoff versorgt. :-)

Frühere Lesetagebücher:

Bücher tauschen mit Bookmooch

Ich gehöre ja zu den Menschen, die - noch und weiterhin - gerne Bücher kaufen (und nicht nur E-Books lesen), und die diese Bücher dann auch gerne behalten, sammeln und ins heimische Regal stellen. Mancher sagt auch, ich würde sowieso fast alles sammeln und könnte mich nur schwer trennen. :-)

Manchmal - gar nicht so selten - gibt es aber auch Bücher, die man zwar ganz gerne einmal liest, aber nicht unbedingt behalten muss und aller Voraussicht nach auch kein zweites Mal in die Hand nimmt, von den Büchern, die man retrospektiv auch beim ersten Mal nicht zwingend hätte in die Hand nehmen müssen ganz abgesehen. Ungern würde ich auch solche Bücher in die Papiertonne entsorgen, also fragt sich dann, wohin damit. 2006 habe ich mit dem Büchertauschdienst Bookmooch für mich eine Antwort auf diese Frage gefunden.

Das Prinzip eines solchen Tauschdienstes ist einfach: man stellt die Bücher ein, die man gerne abgeben möchte, und schaut sich nach Büchern um, die man gerne haben wollen würde. Für das Abgeben von Büchern - und, bruchteilsweise, auch für das Einstellen derselben - gibt es Punkte, und diese Punkte kann man dann wiederum einsetzen, um Bücher von anderen Mitgliedern zu ordern. Bookmooch unterscheidet sich dabei insofern von anderen Anbietern, als die Teilnahme kostenlos ist; es sind keinerlei Gebühren o.ä. an den Plattformbetreiber abzuführen, dieser stellt Hardware und die selbst entwickelte Applikation sowie den Pflegeaufwand frei und ehrenamtlich zur Verfügung und nimmt allenfalls Spenden entgegen.

Das Prinzip gefällt mir sehr gut - und aufgrund des Non-Profit-Ansatzes sehr viel besser als die deutschen Alternativen wie z.B. Tauschticket oder Hitflip. Allenfalls Tauschgnom scheint gleichfalls kostenlos zu arbeiten. Außerdem sind sowohl die Technik für das Einstellen der Bücher - die primär auf die Eingabe der ISBN und nachfolgende Ergänzung der Daten über Schnittstellen zu Amazon pp. aufbaut und auch eine Massenverarbeitung erlaubt - als auch das Punktesystem m.E. funktional und ausgefeilt. Schade nur, dass der Anteil der deutschen Nutzer vergleichsweise gering und (jedenfalls mittlerweile) auch wenig aktiv ist. Im wesentlichen läuft der Austausch nach meinem Eindruck international mit englischsprachigen Büchern. Dazu kommt natürlich, dass die Portokosten gerade vielen angelsächsischen Nutzern den internationalen Versand vergällen und die zunehmende Verbreitung von E-Books das Tauschmaterial ausdünnt. Auch ich habe mir überlegt, dass es wohl sinnvoller ist, ein Buch, das man voraussichtlich ohnehin nur einmal lesen möchte und nicht in den Schrank stellen würde, direkt als E-Book zu ordnern (jedenfalls ein wenig preisgünstiger und sofort ausgeliefert) als später das physische Buch wegzutauschen.

Andererseits sind die anfallenden Portokosten beim Versand als Büchersendung bzw. Buch international in Deutschland sehr gering; der außerdeutsche Versand kostet auch weltweit nur 3,- € bzw. 5,- €, und ich habe ein gutes Gefühl dabei, meine Regale von nicht mehr benötigen Büchern befreien zu können und dabei noch jemand anderen ab und an eine Freude bereiten zu können.

Vielleicht ist Bookmooch - oder ein Pendant - auch für den einen oder anderen Leser unter meinen Lesern eine Überlegung wert. Das Projekt verdient jedenfalls Anerkennung (und Förderung).

Lesetagebuch 2013

Die Tradition des Lesetagebuchs möchte ich auch in diesem Jahr fortführen, das mir allerdings noch weniger Zeit als das letzte für solche Hobbys ließ:

  • im Jahre 2013 gelesene Bücher: 35 (2012: 39)
  • im Jahre 2013 gelesene Seiten: 12.694 (2012: 13.718)
    (davon 7.996 deutsch und immerhin wieder 4.698 auch englisch)

Mit “im Schnitt jede Woche ein Buch” wird es auf absehbare Zeit wohl eher nichts werden.

2013 habe ich u.a. die “Elenium“-Reihe von David Eddings gelesen, einen ganzen Stapel Regional-Krimis (von Jürgen Seibold), die letzten Bände der Wächter-Reihe von Lukianenko, die ich vor Jahren auf Empfehlung meiner Schwägerin von ihr geliehen hatte, und die Bücher von Pharmama, Kinderdoc und Josephine Chaos, womit direkt auch ein Einblick in meine Blogroll verbunden ist. :-)

Im Urlaub bin ich außerdem zu Büchern von Beverly Barton und Karen Rose sowie Karin Slaughter gekommen; von den beiden letzteren Autorinnen werde ich in nächster Zeit sicherlich noch das eine oder andere Buch lesen. Und von Ian Rankin, natürlich, den ich auch in meinen riesigen Bücherstapeln entdeckt und nachbestellt habe.

Frühere Lesetagebücher:

[Dieser Eintrag wurde nachträglich im August 2014 veröffentlicht.]

Lesetagebuch 2012

Seit dem vorigen Jahr führe ich ein Lesetagebuch, und ich habe es auch dieses Jahr fortgeführt. Dass 2012 ein sehr anstrengendes Jahr war, zeigt sich allerdings in den Zahlen:

  • im Jahre 2012 gelesene Bücher: 39 (2011: 52)
  • im Jahre 2012 gelesene Seiten: 13.718 (2011: 18.102)
    (davon 12.988 deutsch und nur 730 englisch)

Von meinem Ziel, im Schnitt jede Woche zu einem neuen Buch zu kommen, bin ich demnach weit entfernt. Genau genommen war ich oft froh, überhaupt Zeit für Hobbys zu finden, und gerade derzeit erscheint es mir doch sehr fraglich, wann ich wieder dazu kommen werde …

Dieses Jahr waren mit Abstand die meisten Bücher aus der “Bruder Cadfael”-Reihe von Ellis Peters, daneben wieder einige von Nele Neuhaus und diesmal auch von Inge Löhnig. Außerdem habe ich mich über die Mumien und Vampire in Bibliotheken belesen, Eric W. Steinhauer sei Dank. :-)

[Dieser Eintrag wurde nachträglich im August 2014 veröffentlicht.]

Lesetagebuch 2011

Ich bewundere ja manchmal die Menschen, die nicht nur die Zeit finden, Bücher zu lesen und Filme anzuschauen, sondern auch noch zu manchen - oder gar allen - Rezensionen zu verfassen. Ich habe damit vor Jahren einmal begonnen, was aber recht bald in Kurzberichten von zwei bis drei Sätzen endete und daher als “nicht sinnvoll” wieder abgebrochen wurde. Ganz anders bspw. Russ Allbery, der neben seinen ganzen anderen bemerkenswerten Projekten auch regelmäßig die von ihm gelesenen Bücher umfänglich rezensiert und bewertet.

Immerhin habe ich mich aber letztes Jahr entschlossen, zumindest Autor, Titel, Sprache, Genre und Seitenzahl der Bücher zu notieren, die ich gelesen habe, und sei es nur, um meinen Vorsatz zu fördern, wieder mehr Bücher zu lesen - neben Twitter, Blogs, Newsgroups, Fachzeitschriften und was sonst so anfällt.

2011 war nunmehr das erste Jahr, in dem ich dieses Lesetagebuch geführt habe, und ich habe den Eindruck, dass meine Idee zumindest quantitativ von Erfolg gekrönt war:

  • im Jahre 2011 gelesene Bücher: 52
  • im Jahre 2011 gelesene Seiten: 18.102
    (davon 9.041 deutsch, 9.061 englisch - also fast ausgeglichen)

Den zahlenmäßig größten Anteil bildeten dabei regionale Krimis und die Belgariad-Reihe von David Eddings, daneben einige Bücher von Nele Neuhaus, Elizabeth George und Mercedes Lackey.

[Dieser Eintrag wurde nachträglich im August 2014 veröffentlicht.]

Renate Günzel-Horatz: www.penthesilea-projekt.de

Dieses Buch will Kunst sein, und es ist ein Projekt. Ersteres sieht man daran, daß die Lesbarkeit durch die fehlende Kennzeichnung wörtlicher Rede stark erschwert wird - es gibt einfach keine Anführungszeichen, Erzählung und das, was die Charaktere äußern, geht nahtlos ineinander über. Das ist avantgardistisch, es ist modern, und es geht schon nach wenigen Seiten erheblich auf die Nerven. Das Projekt dabei sind die 13 Jugendlichen, die an dem Buch mitgeschrieben, "Figuren entworfen, die Handlung kritisch hinterfragt und Ideen eingebracht" haben. Auch das sehr hip, sehr modern.

Genauso auch das Thema der Handlung: es geht ums Internet, um Chat, um die - natürlich gefährliche - Vermischung realer und virtueller Welten, um dern Online-Kontakt als Ersatzbefriedigung der realiter Kontaktlosen. So abgeschmackt und archetypisch wie dieses Motiv sind dann auch die von wenig Kenntnis der Materie getrübten Einzelheiten der Handlung, soweit es um den Onlinebereich geht; es sei genug damit gesagt, daß es offenbar nur ein Chatsystem gibt, daß sämtliche Personen der Handlung benutzen und in dem sie sich quasi gezwungenermaßen über den Weg laufen, weil man dort und nur dort landet, wenn man sich ins Internet einwählt und dort kommunizieren will.

"Renate Günzel-Horatz: www.penthesilea-projekt.de" vollständig lesen

Tess Gerritsen: Die Chirurgin

Ein ähnliches Thema wie "Das geheime ABC der Toten": auch hier eine Ärztin im Zentrum der Geschehnisse um einen Serienmörder - aber dennoch anders. Auf jeden Fall aber spannend!

Ein Serienmörder treibt in der Stadt sein Unwesen, und zu dem Team, das auf ihn angesetzt ist, gehören zwei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten: Thomas Moore, ein Mann und Gentleman wie aus dem Buche, immer noch am Verlust seiner geliebten Ehefrau leidend, die vor zwei Jahren nach schwerer Krankheit starb, und Jane Rizzoli, eine Frau in einer Männerwelt, klug, hart arbeitend, aber regelmäßig um die Lorbeeren ihres Erfolgs betrogen. Und Catherine Cordell, Chirurgin, mit einem traumatischen Erlebnis in ihrer Vergangenheit: ein Medizinstudent, ein Famulant aus ihrer damaligen Abteilung war ein Serientäter, der Frauen vergewaltigt und ihnen danach bei lebendigem Leibe die Gebärmutter entfernt - und sie war sein letztes Opfer, konnte sich aber vor dem brutalen Eingriff befreien und ihn töten. Und der neue Täter geht ganz ähnlich vor wie damals …

Auch Gerritsen hat eine ganze Reihe Bücher geschrieben, allerdings mit jeweils anderen handelnden Personen, und auch anderen - wenngleich ähnlichen - Themen. Dieses hier ist jedenfalls bis zuletzt spannend und mit furiosem Ende.

Prädikat: empfehlenswert

Die Chirurgin von Tess Gerritsen
Blanvalet
416 Seiten
2002 (dt. Ausgabe)

Patricia Cornwell: Das geheime ABC der Toten

Cornwall hat inzwischen, wie ich bei Amazon gelernt habe, bereits 11 Bücher mit ihrer Heldin Kay Scarpetta, ihres Zeichens forensische Pathologin mit abgeschlossenem Medizin- und Jurastudium und Chief Medical Examiner von Virginia, geschrieben. Dies ist eines der mittleren: aus sich selbst verständlich, aber auf ersichtlich bereits seit langem eingeführte Figuren um die Hauptperson herum zurückgreifend. Spannend geschrieben, ein Geflecht verschiedener Spuren und Möglichkeiten mit einem überraschenden Schluß, sympathische Personen und offenbar genügend Ahnung von der Materie bei der Autorin: das macht Lust auf mehr.

Ich habe die handlungsmäßig ersten Bücher mal für das Wochenende geordert.

Prädikat: empfehlenswert

Das geheime ABC der Toten von Patricia D. Cornwell
Droemer Knaur
1997

Juliet E. McKenna: The Warrior's Bond

Der vierte Teil von McKennas Geschichte von Einarinn ist, wenn auch mal mit ganz anderem Schwerpunkt, genauso fesselnd wie die ersten drei Teile. Wir treffen bekannte Gestalten wieder: vor allem Ryshad, der den Schritt vom “sworn man” zum “Chosen man” gemacht hat, aber auch Temar D’Alsennin und andere Bekannte.

Dieses Mal geht es weniger um blutige Schlachten und grausame Magie als vielmehr um das nicht weniger gefährliche Schlachtfeld des Hofes und des Imperialen Gerichtes. Aber was soll ich sagen? Auf seine Weise fesselnd wie immer.

Prädikat: deutlich empfehlenswert

The Warrior’s Bond von Juliet E. McKenna
The fourth tale of Einarinn
Orbit
520 Seiten
2001

Peer Heinlein: Das Postfix-Buch

Nachdem ich mich nunmehr - nicht ganz freiwillig - nicht nur mit Exim, meinem bevorzugtem Mailserver, sondern auch mit Postfix auseinandersetzen muss, habe ich beschlossen, mir zu diesem Zweck auch direkt ein gutes Buch zuzulegen: eben das Postfix-Buch.

"Peer Heinlein: Das Postfix-Buch" vollständig lesen

"Song of the Beast" von Carol Berg

Da Hin- und Rückweg zum MUT hinreichend lange Bahnfahrten von jeweils gut drei Stunden umfassten, habe ich noch ein weiteres Buch von Carol Berg schmökern können, das ebenfalls aus dem Fantasy-Bereich kommt.

Der Einstieg erschien mir erst etwas schwierig, aber auf die Dauer hat es dann doch gefesselt: die Geschichte der Drachen, Ihrer Versklavung, Grausamkeit und Hinterhältigkeit der Menschen (aber nicht nur dieser) und das “Nicht-Loslassen-Können”, der Versuch, durch Planung das Schicksal selbst zu gestalten, mit den besten Absichten für die Welt, aber einer gleichgültigen Grausamkeit gegenüber allen, die dabei im Wege stehen oder “benutzt” werden müssen.

Prädikat: lesenswert

Song Of The Beast von Carol Berg New American Library 467 Seiten Mai 2003

"Restoration" von Carol Berg

Der Nachfolgeband zu “Transformation” und “Revelation” folgte schnell seinem Vorgänger, nun, da die Spannung mich nicht loslassen wollte.

Gelesen habe ich ihn mit etwas gemischten Gefühlen: zum einen ganz spannend, insbesondere, weil sich die ganzen Andeutungen und Vermutungen der beiden ersten Teile nun auflösen, zum anderen aber auch wieder in das Muster “erst nach ganz unten, dann wieder nach oben” zurückfallend, wobei man diesmal nicht ganz so überrascht wird, sondern etliches zu sehen glaubt, das Seyonne, die Hauptfigur, noch nicht sieht. Auch inhaltlich hat es mich nicht so gefesselt wie der zweite und insbesondere der erste Teil.

Dennoch: den Abschluss der Geschichte sollte man sich nicht entgehen lassen.

Prädikat: noch lesenswert

Restoration von Carol Berg New American Library 471 Seiten August 2002

"Revelation" von Carol Berg

Der Nachfolgeband zu “Transformation”, das lange angelesen herumlag, bis ich heute dazu gekommen bin, es richtiggehend zu verschlingen, findet nahtlos Anschluss an den ersten Teil.

Allerdings scheint sich mir ein Muster herauszubilden: Seyonne, Held der Geschichte, der in “Transformation” sozusagen ganz unten anfängt und am Ende ganz oben ist, findet sich in Kürze wieder ganz unten wieder - um am Ende wieder machtvoller als je zuvor dazustehen.

Abgesehen davon glänzt die Geschichte wieder mit überraschenden Wendungen - nichts ist, wie es scheint, bis sich die Fäden der Geschichte (wenigstens teilweise) entwirren.

Prädikat: lesenswert

Revelation von Carol Berg New American Library 485 Seiten August 2001

tweetbackcheck