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Blitzschnell?

Gewitter sind eigentlich schön anzusehen, aber immer eine blöde Sache für Technik. Bislang sind wir - toi, toi, toi - von direkten und indirekten Blitzschäden verschont geblieben, aber im Sommer hat es mindestens zweimal außerhalb unseres Zugriffsbereichs liegende Komponenten der DSL-Anbindung erwischt, sei es durch Blitzschlag, sei es durch die Wassermassen, die bei einem Gewitterregen hernieder zu rauschen pflegen.

In der Nacht vom 28. auf den 29.06.2021 war die Verbindung kurz weg - und danach nicht mehr so gut wie zuvor: statt einer theoretisch möglichen Geschwindigkeit von gut 290 MBit/s down und rund 45 MBit/s up waren es dann “nur” noch 225/37.

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Die Qual der Wahl

Zur Wahl zu gehen - ganz gleich ob für den Stadtrat, den Landtag oder den Bundestag - halte ich für eine demokratische Pflicht, die wir denjenigen schulden, die unsere freiheitliche Demokratie - oft blutig - erkämpft haben. Daher war die Wahlteilnahme für mich immer selbstverständlich, und meist fiel mir die Wahl auch leicht. Dieses Jahr nicht …

Dennoch sind wir am vergangenen Sonntag natürlich zur Wahl gegangen, und anders als in manchem failed state war das auch weitgehend unproblematisch: keine Schlangen, kein stundenlanges Anstehen, und es gab sogar Stimmzettel! Spaß beiseite; ich habe mich sehr gefreut, diese Wahl wieder als sonntäglichen Ausflug begehen zu können und nicht (pandemiebedingt) Briefwählen zu müssen (bzw. vorsichtshalber zu wollen). Das ganze Drumherum im Wahllokal gehört für mich zu einer ordentlichen Wahl irgendwie dazu. (Und auch wenn man sich zuhause auf dem Wohnzimmertisch eine Wahlkabine nachbaut und den Briefwahlumschlag dann in eine Behelfsurne wirft … es ist einfach nicht dasselbe :-)).

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Hipster in your face

Seit anderthalb Jahren beziehen wir fast jede Woche ein Paket von Hello Fresh, und dort ist - wie heute üblich - gerne Werbung mit kostenlosen Lockangeboten für alles Mögliche beigelegt, so auch einmal für Rasierklingen: 4 Stück mit Rabatt für dann nur 8,- EUR. Das ist, wenn man die Preise für Marken-Rasierklingen kennt, wirklich günstig; nicht umsonst werden die so gerne geklaut, dass der hiesige Supermarkt sie nicht mehr im Regal hat, sondern nur an der Information ausgibt.

Ursprünglich habe ich mich nicht nass rasiert, sondern einen Rasierapparat benutzt, wie man es eben so in der Familie kennenlernt. Das hat eigentlich auch meist ganz gut funktioniert; auch während meiner Zeit bei der bewaffneten Post (Fernmeldetruppe OpInfo, heute “Truppe für Operative Kommunikation”), denn Übungen im Gelände - sei es in der Grundausbildung, sei es später mit den Fernmeldetrupps - gingen nie länger als zwei, vielleicht drei Tage, und so lange hielt der Akku immer durch. Vor allem funktionierte das auch ohne Spiegel unfallfrei; das hat mit der Nassrasur nicht bei jedem funktioniert, wie sich leicht sehen ließ. Außerdem hatte der Akkurasierer große Vorteile, wenn es morgens mal wieder etwas länger gedauert hat, aus dem Bett zu kommen: man kann sich dann nämlich - zum Entsetzen des Zugführers - beim morgendlichen Antreten noch Rasieren, jedenfalls, wenn man die Innentür des Windfangs im Blick hat und den Rasierer rechtzeitig verschwinden lässt, bevor der Spieß in Sicht kommt … aber ich schweife ab.

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DSL-Fallback auf LTE

Im Frühjahr diesen Jahres gab es eine der wenigen länger andauernden DSL-Störungen - die FRITZ!Box war offline. Mich störte das nicht so sehr, war ich doch ohnehin auf der Arbeit; natürlich ist es nicht schön, wenn ich auf meine heimischen E-Mails keinen Zugriff per Smartphone habe und wenn ich weiß, dass da was hakt und sich vielleicht der eine oder andere Prozess verschluckt, aber es ist kein echtes Problem. Jedenfalls nicht vergleichbar zu dem Problem, das meine Frau im Home-Office hatte …

Ich hatte daher beschlossen, eine ältere Idee endlich umzusetzen und eine LTE-Fallback-Lösung einzurichten. Grundsätzlich soll die FRITZ!Box 7590 das nämlich können: man stöpselt einen Stick ein, und los geht es.

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Wellenreiten 08/2021

Wer als “Websurfer” metaphorisch auf den Wellen des Netzes reitet, findet dabei zwar keine paradiesischen Inseln, manchmal aber immerhin ganz interessante Lektüre.

Aus dem August 2021 kann ich u.a. folgende Fundstücke empfehlen und der werten Leserschaft ans Herz legen:

Tips, Tricks & Tech

Gedanken über IT

Oder, wie jemand anderes es in seinem Statement of Identity beschreibt:

I’m a systems administrator. […] I’m a software developer. […] I’m a hacker. […] And finally, and most fundamentally, I’m a builder.

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Netz und Technik an der See

Nochmal ein maritimes Motiv.

Eigentlich gibt es über das Thema “Netz und Technik” in diesem Urlaub nur eines zu berichten: dass es eigentlich nichts zu berichten gibt. Die neue FRITZ!Box hat sich bewährt: die Netzanbindung ist im Prinzip wie zuhause, die Daten “flutschen”, auch das Anschauen von Videoclips auf Youtube o.ä. ist kein Problem, und das Netz ist stabil - was an der Küste nicht immer der Fall war und auch jetzt nicht immer so ist. Der neue Bildschirm war vor allem günstig und gewinnt keine Preise, lässst aber ein entspanntes “Arbeiten” wie zuhause zu: ob Fotos bearbeitet oder Blogbeiträge verfasst werden sollen, alles kein Problem, nichts wirkt improvisiert. Und auch das VPN arbeitet weiterhin zuverlässig.

Vielleicht es gerade das, was mich fasziniert: dass alles “einfach funktioniert”, Web, Streaming, Blog, Mail, News, SSH, auch im Urlaub - das ist so selbstverständlich wie unerwartet wie erfreulich.

Die LTE-Verbindung ist nicht optimal und durch den Tarif auch gedrosselt, aber völlig ausreichend.
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Ade - Abschied von der See

Nach einer diesmal nur sehr knappen Woche und gefühlt viel zu früh ist unsere Zeit hier im Norden auch schon wieder zu Ende. Ein paar Tage mehr hätten es sein dürfen: Zeit für noch ein, zwei Ausflüge, noch ein, zwei Bücher, noch ein, zwei Frühstücke mit Blick aufs Meer.

Es war aber wieder eine sehr schöne Zeit: gemütlich, erholsam, lecker. Zeit, die Beine und die Seele ein wenig baumeln zu lassen. Zeit abzuschalten, bevor die Hektik des Alltags, des Wahlkampfs, der Pandemie wieder in das Leben einbricht.

Und glücklicherweise ist der nächste (kurze) Urlaub - wenn auch nicht hoch im Norden - gar nicht mehr so weit.

Auf dem Fußweg nach Westen

Zum Abschluss habe ich mich - trotz aller Geruhsamkeit - doch noch einmal zu einer kurzen Wanderung (oder einem langen Spaziergang) aufgerafft, die oder der uns vom westlichsten Punkt unserer bisherigen Ausflüge in den vergangenen Jahren weiter nach Westen führte, am Nationalpark Wattenmeer entlang. Statt Grün- oder Sandstrand, begehbar bis zum Meer, auf der einen und Wohnhäuser, Unterkünfte und Gastronomie auf der anderen Seite sieht die Landschaft hier ganz anders aus: Heide ringsherum, dahinter der Wernerwald, und seeseitig eingezäunte unbewirtschaftete Flächen - vergleichsweise wildromantisch statt touristisch und eine sehr schöne Gegend, um einfach einmal zwei Stunden zu laufen und ein paar Fotos zu machen.

Eigentlich war sonniges Wetter angesagt, aber es war trüber als die vorangegangenen Tage - was für eine Wanderung (oder einen ausgedehnten Spaziergang) nicht das schlechteste Wetter ist.

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Eine ruhige Zeit

Die Urlaubstage bis jetzt sind entspannt und geruhsam verlaufen: ausschlafen, gemütlich Frühstücken, auf die See gucken, lesen, den ein oder anderen Spaziergang am Meer entlang, nach Ost und West, abends irgendwo nett essen … und eine lange und eine kürzere Radtour, diese ohne mich. ;-)

Normalerweise stehen auch ein paar Exkursionen, Besichtigungen oder Tagesausflüge auf dem Programm, aber nachdem unser Urlaub diesmal deutlich kürzer ist als eigentlich geplant, bin ich nicht böse, wenn - für mich - vor allem der gemütliche Teil übrigbleibt.

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