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Blitzschnell?

Gewitter sind eigentlich schön anzusehen, aber immer eine blöde Sache für Technik. Bislang sind wir - toi, toi, toi - von direkten und indirekten Blitzschäden verschont geblieben, aber im Sommer hat es mindestens zweimal außerhalb unseres Zugriffsbereichs liegende Komponenten der DSL-Anbindung erwischt, sei es durch Blitzschlag, sei es durch die Wassermassen, die bei einem Gewitterregen hernieder zu rauschen pflegen.

In der Nacht vom 28. auf den 29.06.2021 war die Verbindung kurz weg - und danach nicht mehr so gut wie zuvor: statt einer theoretisch möglichen Geschwindigkeit von gut 290 MBit/s down und rund 45 MBit/s up waren es dann “nur” noch 225/37.

Und eine Woche drauf, am Sonntagabend (04.05.2021), wurde es dann nach einem erneuten Gewitter richtig blöd: die DSL-Verbindung wurde (bei weitgehend unveränderten Leistungsparametern der Leitung) mit 20/1.5 synchronisiert. Das ist … nicht schön, und ich habe viel zu viel Zeit darauf verwendet, in der Nacht zu gucken, was sich tun lässt und ob sich nicht vielleicht alles von selbst wieder behebt.

DSL-20 statt VDSL-250 wäre sicherlich keine Katastrophe, aber doch ziemlich unschön, zumal ich aus den Zeiten von DSL-16 weiß, dass das fürs Streaming nicht unbedingte reicht. Ich hatte schon die Befürchtung, mich nicht nur durch die Hotline kämpfen zu müssen, sondern auch einige Zeit mit diesen Datenraten leben zu müssen. Aber immerhin wusste das Kundencenter der Telekom, als ich dort eine Störung melden wollte, bereits Bescheid, dass eine Massenstörung in meinem Anschlussbereich vorliege. Also habe ich das Beste gehofft.

Und was soll ich sagen: am nächsten Tag war alles wieder gut!

Die Geschwindigkeit nach einem Gewitter ist mithin möglicherweise das Gegenteil von “blitzschnell”, aber über das Tempo der Telekom kann man nicht meckern.

[Nachträglich veröffentlicht im November 2021.]

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