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Home away from home

Eigentlich ist “Urlaub” ja davon gekennzeichnet, dass man mal abschaltet und ganz andere Sachen macht als sonst - und Neues erlebt. Andererseits nutze ich meinen Urlaub (insbesondere, wenn wir nicht wegfahren) auch ganz gerne mal dafür, das eine oder andere zu erledigen oder ein neues Projekt anzugehen.

Wichtig ist aber - die Erfahrung habe ich in den vergangenen Jahren gemacht -, dass man mindestens einmal im Jahr für mehr als nur ein Wochenende (mindestens eine Woche, besser mehr) mal aus dem Alltagstrott herauskommt. Das bedeutet zum einen, wegzufahren (oder zumindest regelmäßige Tagesausflüge zu machen); nicht zwingend weit, in andere Länder oder auf andere Kontinente, aber jedenfalls weg aus der eigenen Wohnung und der normalen Umgebung, umso mehr, als das traute Heim in den letzten anderthalb Jahren (in mehr oder weniger großem Umfang) zugleich zum “Home Office” geworden ist. Auch wenn man frei hat, kommt man da mental m.E. nicht aus dem Alltagstrott heraus. Andererseits braucht es für mich (außer dem “Tapetenwechsel”) keine großen Aktionen, keine Besichtigungen, Wanderungen, Radtouren usw. - ich bin sehr zufrieden, wenn ich in einer schönen Umgebung bin, vielleicht ab und an mal einen Spaziergang machen kann, es gutes Esssen gibt und ich ansonsten weitgehend das mache, was ich auch sonst gerne mache: morgens ausschlafen, lesen, den einen oder anderen Beitrag im Netz lesen oder im Blog schreiben, lange liegengebliebene E-Mails aufholen o.ä. Meistens machen wir das daher alternierend: einen Tag gibt es irgendein Programm (Radtour, Besichtigung, …), einen Tag darf zumindest ich in der Bude hocken bleiben und es mir dort nett machen. :-)

Regelmäßig sitze ich im Urlaub auch am Laptop; mal mehr, mal weniger, aber ein bißchen Zeit für liegengebliebene E-Mails zu finden und ein paar Blogbeiträge zu produzieren, das gehört für mich auch zum Urlaub dazu (und es ist eine schöne Möglichkeit, Fotos unterzubringen und den Urlaub damit auch für den Rest der Familie erlebbar zu machen, über eine Ansichtskarte und ein paar Telefonate hinaus). Daher lagert in unserem Domizil im Norden schon seit längerem eine externe Tastatur und eine einfache Maus; das macht längere Texte angenehmer. Was jetzt noch für ein bequemes “Arbeiten” fehlte, war ein zusätzlicher Bildschirm; meine Augen werden nicht besser, und ich habe mich an die Möglichkeit gewöhnt, den Laptop zuhause an den Zweitbildschirm andocken zu können. Diesbezüglich habe ich dann dieses Jahr Abhilfe geschaffen und mir einen preisgünstigen 24-Zoll-Bildschirm (Acer R240Y) zugelegt, der dann im “Home away from home” eingelagert bleibt.

Das macht es dann noch ein ganzes Stück angenehmer, das eine oder andere im Urlaub auch mal am Rechner zu machen.

Der “Arbeitsplatz” im hohen Norden.

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Netz - Rettung - Recht am : Netz und Technik an der See

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Nochmal ein maritimes Motiv. Eigentlich gibt es über das Thema “Netz und Technik” in diesem Urlaub nur eines zu berichten: dass es eigentlich nichts zu berichten gibt. Die neue FRITZ!Box hat sich bewährt: die Netzanbindung ist im Prinzip wie

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