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Film at eleven

news.individual.de aka news.dfncis.de aka news.cis.dfn.de aka news.fu-berlin.de wird kostenpflichtig.

Das ist wenig überraschend - überraschend ist eher, daß ein Jahrzehnt lang eine Universität, noch dazu eine in einem hochverschuldeten Bundesland gelegene, in der Lage war, einen hochqualitativen Newsdienst anzubieten, auch Jahre nach dem Auslaufen der Fördermittel, ohne daß sich da mal jemand inner- oder außerhalb der Uni gefragt hat, was ein solcher nicht nur materiell, sondern auch personell kostspieliger Betrieb denn mit den Aufgaben einer Universität zu tun hat. Und überraschend ist gleichfalls, daß man nunmehr die Uni bzw. deren Zentraleinrichtung Datenverarbeitung dazu bekommen hat, als Anbieter am Markt aufzutreten, mit allen potentiellen Problemen und bürokratischen und rechtlichen Verwicklungen, die daran hängen können. Zumal der Betrag von 10 € im Jahr eher zur Belustigung Anlaß gibt als eine kostendeckende Finanzierung vermuten läßt.

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Server ächzen unter Spammerangriffen

Hmpf. Da hat’s mir doch heute morgen einen Server zerlegt; und so, wie es aussieht, ist die Kiste einfach an zu hoher Load verblichen, resultierend aus Spam-Versuchen gegen eines der dort gehosteten Blogs, die sich als unfreiwillige dDOS erwiesen haben. Das ist jedenfalls meine Vermutung, nachdem ich beim Aufräumen nach dem Reboot zufällig eine auf über 40 explodierende Load begucken durfte, hervorgerufen durch httpd-Prozesse, was nach dem Access-Log mit Referrer-/Comment-Spam korreliert.

Man darf sich in diesem Zusammenhang auch fragen, warum die "Auslieferungskonfiguration" des Apachen auf einer Kiste mit gerade mal 256 MB RAM ein Limit von 150 Clients vorsieht - das ist vielleicht ein bißchen viel, wenn ein einzelner Client immerhin bis zu 14 MB fressen kann. Nach kurzer mathematischer Abschätzung habe ich den Wert mal um eine Größenordnung runtergesetzt; das hat die Maschine jedenfalls die nächsten drei Attacken überstehen lassen, wenn auch mit Load-Spitzen.

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LKA beim CCCS

Nein, nicht was ihr jetzt denkt - vielmehr hat der CCCS es im Rahmen seiner allmonatlichen Vortragsreihe geschafft, einen Mitarbeiter des LKA, der u.a. mit dem Bereich der Auswertung von sichergestellten EDV-Anlagen beschäftigt ist, für einen Abend zu gewinnen.

Das Thema kam an, wie man nicht nur an den bis an den Rand gefüllten Räumlichkeiten in der Wagenhalle und auswärtigem Besuch aus Ulm und Karlsruhe ablesen konnte, sondern auch an der unermüdlichen Fragelust der Teilnehmer und der Dauer der Veranstaltung, die sich bis spät in den Abend zog. Herr Stimm, seit gut 15 Jahren in diesem Bereich tätig und der lebende Beweis dafür, daß es der Polizei nicht notwendig an EDV-Kompetenz mangeln muß, beantwortete unermüdlich und offen alle Fragen von Dialern über Kinderpornos, vom Umgang mit Großrechenanlage bis zur Vorgehensweise und der verwendeten Soft- und Hardware bei der Auswertung durch die Polizei, und berichtete Anekdotenhaftes aus seinem reichen Erfahrungsschatz, der sich nicht nur auf die Auswertung typischer PCs beschränkt.

Alles in allem ein sehr interessanter Vortrag zu einem spannenden Thema, noch deutlich besser, als ich es mir erwartet hatte.

Im Bunker

Ohne Hardy hätte ich vermutlich gar nichts bemerkt und mich allenfalls über die komischen Türen gewundert: aber das Parkhaus, in dem wir zwecks Besuch bei K&M in Karlsruhe parkten, hat ganz offensichtlich eine Zweitverwendung als Bunker, mit allem, was dazugehört: Schleusen, Vortüren wie an Bord eines Schiffes, Lüftungsanlagen und große Stahltore, um im Falle eines Falles die Zufahrten dicht zu machen. Wirr, so etwas.

Der Scheinheilige, Jacob's Ladder, Hulk, Terminator 3, Smoke

Wenn ich gerade dabei bin, kann ich ja auch mal wieder die Eindrücke der letzten Filme zusammenfassen.

Fangen wir mit denen an, die man nicht gesehen haben muß:

Über Terminator III kann man sich noch streiten: immerhin hat die Terminator-Reihe etwas Kultiges, es wird ab und an spannend, und dem Ende mag man etwas Tiefgang nicht abstreiten können. Ansonsten beschränkt sich der Film aber auf Bemerkungen des Terminators im Spock-Stil ("Ich bin ungerührt und völlig gefühllos, aber ich habe einen guten Kern und opfere mich auf, ja schaffe es sogar, einer Umprogrammierung zu widerstehen"), Schießereien und Verfolgungsjagden mit Fahrzeugen jeder Art und Größe.

Über Hulk hingegen gibt es nur eines zu sagen: albern. Action-Einheitskost, unlogisch von vorne bis hinten.

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Renate Günzel-Horatz: www.penthesilea-projekt.de

Dieses Buch will Kunst sein, und es ist ein Projekt. Ersteres sieht man daran, daß die Lesbarkeit durch die fehlende Kennzeichnung wörtlicher Rede stark erschwert wird - es gibt einfach keine Anführungszeichen: Erzählung und das, was die Charaktere äußern, geht nahtlos ineinander über. Das ist avantgardistisch, es ist modern, und es geht schon nach wenigen Seiten erheblich auf die Nerven. Das Projekt dabei sind die 13 Jugendlichen, die an dem Buch mitgeschrieben, "Figuren entworfen, die Handlung kritisch hinterfragt und Ideen eingebracht" haben. Auch das sehr hip, sehr modern.

Genauso auch das Thema der Handlung: es geht ums Internet, um Chat, um die - natürlich gefährliche - Vermischung realer und virtueller Welten, um den Online-Kontakt als Ersatzbefriedigung der realiter Kontaktlosen. So abgeschmackt und archetypisch wie dieses Motiv sind dann auch die von wenig Kenntnis der Materie getrübten Einzelheiten der Handlung, soweit es um den Onlinebereich geht; es sei genug damit gesagt, dass es offenbar nur ein Chatsystem gibt, das sämtliche Personen der Handlung benutzen und in dem sie sich quasi gezwungenermaßen über den Weg laufen, weil man dort und nur dort landet, wenn man sich ins Internet einwählt und dort kommunizieren will.

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Tess Gerritsen: Die Chirurgin

Ein ähnliches Thema wie "Das geheime ABC der Toten": auch hier eine Ärztin im Zentrum der Geschehnisse um einen Serienmörder - aber dennoch anders. Auf jeden Fall aber spannend!

Ein Serienmörder treibt in der Stadt sein Unwesen, und zu dem Team, das auf ihn angesetzt ist, gehören zwei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten: Thomas Moore, ein Mann und Gentleman wie aus dem Buche, immer noch am Verlust seiner geliebten Ehefrau leidend, die vor zwei Jahren nach schwerer Krankheit starb, und Jane Rizzoli, eine Frau in einer Männerwelt, klug, hart arbeitend, aber regelmäßig um die Lorbeeren ihres Erfolgs betrogen. Und Catherine Cordell, Chirurgin, mit einem traumatischen Erlebnis in ihrer Vergangenheit: ein Medizinstudent, ein Famulant aus ihrer damaligen Abteilung war ein Serientäter, der Frauen vergewaltigt und ihnen danach bei lebendigem Leibe die Gebärmutter entfernt - und sie war sein letztes Opfer, konnte sich aber vor dem brutalen Eingriff befreien und ihn töten. Und der neue Täter geht ganz ähnlich vor wie damals …

Auch Gerritsen hat eine ganze Reihe Bücher geschrieben, allerdings mit jeweils anderen handelnden Personen, und auch anderen - wenngleich ähnlichen - Themen. Dieses hier ist jedenfalls bis zuletzt spannend und mit furiosem Ende.

Prädikat: empfehlenswert

Die Chirurgin von Tess Gerritsen
Blanvalet
416 Seiten
2002 (dt. Ausgabe)

Patricia Cornwell: Das geheime ABC der Toten

Cornwall hat inzwischen, wie ich bei Amazon gelernt habe, bereits 11 Bücher mit ihrer Heldin Kay Scarpetta, ihres Zeichens forensische Pathologin mit abgeschlossenem Medizin- und Jurastudium und Chief Medical Examiner von Virginia, geschrieben. Dies ist eines der mittleren: aus sich selbst verständlich, aber auf ersichtlich bereits seit langem eingeführte Figuren um die Hauptperson herum zurückgreifend. Spannend geschrieben, ein Geflecht verschiedener Spuren und Möglichkeiten mit einem überraschenden Schluß, sympathische Personen und offenbar genügend Ahnung von der Materie bei der Autorin: das macht Lust auf mehr.

Ich habe die handlungsmäßig ersten Bücher mal für das Wochenende geordert.

Prädikat: empfehlenswert

Das geheime ABC der Toten von Patricia D. Cornwell
Droemer Knaur
1997

1&1 verbessert erneut das Angebot

Der Frei-Traffic in den (alten) Server-Angeboten explodiert von 75 GB auf 300 GB und in den neueren auf noch höhere Werte. Ohne Aufpreis. Das ist wirklich in Ordnung - nur: was fängt man damit an? Mehr als 5 GB habe ich bisher eigentlich nicht verbrauchen können …

WPA ist besser als WEP

Ich habe mich nochmal meines Laptops angenommen - zwar herrscht in meiner Wohnung und um sie herum eigentlich genügend freie Auswahl an Internetzugängen, aber dennoch wollte mir WEP zur Absicherung der Luftschnittstelle nicht genügen. Und es stellte sich heraus, daß es für den Treiber für die Intel-WLAN-Karte zwar auf den Downloadseiten des Herstellers keine aktuellere Version gab, aber sehr wohl auf den Webseiten von Intel und anderswo (die allerdings angeblich nur für Thinkpads geeignet bzw. bestimmt sind). Und die waren signifikant neuer, und können selbstverständlich dann auch WPA.

Also dachte ich mir nach Google-Konsultation, Karte ist Karte ist Karte, und hatte Recht. Nach dem Treiberupdate funktioniert sowohl WPA als auch WPA-PSK, was will man mehr? :-) Das ermöglicht es mir dann endlich auch, das inzwischen etliche Jahre alte drahtlose Netz daheim mal auf modernere Technik umzustellen (also den AP auszutauschen und auch für den stationären Rechner, für dessen Anbindung es offiziell ;-) eingerichtet wurde, eine neue PCI-Karte zu besorgen, damit da mal Ordnung einkehrt. Das paßt dann dazu, daß für besagten Rechner, der auch in die Jahre gekommen ist, jetzt sowieso gerade Ersatz beschafft wird, dann kann man das in einem Aufwasch machen. Bleibt nur noch die Frage: D-Link oder Linksys?

Magentafarbene Erlebnisse

Ich muß gestehen, langsam gebe ich den Versuch auf, zu begreifen, was bei T-Com (und T-Online) in den Köpfen der Mitarbeiter vorgeht. Da kann man bei der T-Com einige Einstellungen des Telefonanschlusses online ändern, andere wieder nicht. Der Änderungswunsch hinsichtlich der Rufnummernübertragung, den ich auf dem Postwege vortragen mußte, fand gefällige Beachtung; die online vorgenommene Änderung der Bankverbindung hingegen scheint die T-Com nicht beeindruckt zu haben, jedenfalls will man die letzte Telefonrechnung gemäß Aufdruck noch von dem bisherigen Konto einziehen.

Ähnlich wirr sieht es mit dem Internetzugang (DSL-Flatrate bei T-Online) aus: zwar erstattet man ordnungsgemäß die Grundgebühr für einen Monat, und zwar nicht ab Zusendung der Zugangsdaten, sondern ab tatsächlicher Nutzung und Nutzbarkeit, also seit der Schaltung des DSL-Zugangs durch die T-Com. Warum ich dafür aber - jetzt und dann wohl vermutlich auch in Zukunft - eine gesonderte Rechnung mit gesonderter Buchungs- und Fernmeldekontonummer erhalten, die ich überweisen soll, weil dafür noch keine Einzugsermächtigung vorliegt: das ist mir dann wieder zu hoch … kopfschüttel

Masseverlust: Zwischenstand

Ende September habe ich angefangen, mal etwas Masse und Gewicht zu verlieren; September und Oktober liefen gut, das Etappenziel, das zunächst für das Jahresende geplant und dann auf den 31.10. vorverlegt wurde, habe ich erreicht. Im November verlangsamte sich das etwas, und im Dezember konnte ich die zuvor erstrittenen 10 Kilo weniger gerade so halten - dank Weihnachtsfeiern und Co, so daß das von Ostern auf 31.12. vorverlegte Endziel nicht erreichbar war. Schauen wir mal, wie sich das ganze jetzt im Januar und Februar weiterenwickelt. Bis dahin will ich dann eigentlich am Ziel meiner Wünsche sein (das ich noch einen Tick tiefer gelegt habe).

Spammer gesichtet

Leider geht es mir schon kurz nach der Installation von s9y genauso wie Oszedo (und ungezählten anderen): die ersten Kommentarspammer tauchen auf, bisher glücklicherweise nur zu alten Beiträgen, die bereits in den Zeitraum fallen, in dem Kommentare automagisch moderiert werden.

Ich fürchte allerdings, dabei wird es nicht bleiben; wenn es so kommen sollte wie befürchtet, dann werden doch die von Meep et al. so gehaßten Captchas ranmüssen. Ich mag mir mein Blog nämlich nicht verdrecken lassen. :-/

Schade eigentlich; es lag wohl doch an Sunlog, der unterirdischen Blogsoftware, daß ich davon bislang verschont geblieben war …

Ob Brillen wohl implizit vergoldet sind?

Heute habe mich gezwungenermaßen einmal der Verwirklichung meines künftigen intellektuellen Aussehens gewidmet und den örtlichen Optiker ausgesucht, mir empfohlen für seinen guten Service und die Beratung. War sie auch - aber die Preise lassen ein Szaf dann doch mit den Ohren szlackern. seufz Und leider liegt der Erstattungsbetrag noch nicht mal bei einem Bruchteil dessen …

Immerhin konnte ich mich anschließend mit einem Frühstück im Cafe nebenan trösten. Das war angesichts der Tatsache, daß ich zu allem Überfluß auch noch morgens nüchtern zur Blutantnahme anhoppeln mußte, auch wirklich bitter nötig.