Immer dann, wenn man einen bestimmten Anruf erwartet, klingelt natürlich das Telefon mehrfach - aber immer aus anderem Grunde. seufz Der versprochene Rückruf von 1&1 blieb schließlich auch aus, aber die Bahn ließ sich nicht lange bitten, meine E-Mail-Anfrage vom Freitag direkt telefonisch (!) zu beantworten, sich zu entschuldigen und mir die Rückerstattung der zu Unrecht verauslagten 7,50 EUR anzubieten.
Allerdings würde man mir doch gerne stattdessen einen Reisegutschein anbieten. Mein Hinweis darauf, dass dessen Wert für mich als Besitzer einer Bahncard 100 wohl einigermaßen zweifelhaft wäre, führte dann zu der Nachfrage, ob ich nicht Frau, Freundin oder sonstige potentielle Begünstigte dann damit beglücken könne, was ich dann leider ebenfalls verneinen musste, ermangels solchiger (und meine frühere Freundin kann damit vermutlich inzwischen auch einen schwunghaften Handel aufmachen
), so dass man sich dann schweren Herzens entschloss, mir die Überweisung zuzusagen. - Tut mir ja auch leid, dieser Buchungsaufwand für 7,50 EUR, aber dann muss man eben nächstens am Telefon mal auf den Kunden hören …
Anyway: nett und sehr bemüht ist man dort. Ganz bahnuntypisch.
Kaum berichtet man gestern davon, was es alles schönes neues zu bestaunen und zu begehren gibt, da lässt die bekannte und eigentlich bewährte Technik nach und versenkt den Szafsserver in einem sehr unschönen Crash, der bis auf Pingantworten alle Dienste stilllegt. Dankenswerterweise ist der Support diesmal wirklich kundenfreundlich und verspricht, man werde sich das einmal ansehen; der versprochene Rückruf kommt zwar nicht, aber nach einigen Stunden klappt dann der Reboot, ohne direkt einen erneuten Absturz zu produzieren. Hoffentlich bleibt’s jetzt nicht so wackelig … Vielleicht wäre das mal der Zeitpunkt, sich über Redundanz Gedanken zu machen.
Bei 1&1 gibt’s jetzt neue Features, insbesondere bei den Servern (und ich meine, dass sei diesmal ganz ungeahnt leise eingeführt worden: ich hab nämlich bewusst nichts davon mitbekommen …). So zieht man jetzt nach und führt wie der Mitbewerber Strato eine serielle Konsole ein, in die man sich einloggen und so auch noch - neben dem Rescue-System - bei kompletten Netzwerkausfall Zugriff behält. Außerdem gibt es Suse 9.0 als Betrübssystem, mit Confixx 3.0 (auf Wunsch im Rahmen eines Reinstalls wohl auch für ältere Server), Backupspace (vorher 49,- EUR für 10 GB und damit noch einmal so teuer wie der kleinste Server) ist in derselben Göße wie die Festplatte inklusiv dabei und - nettes Goodie - man kann jetzt endlich den rDNS selbst konfigurieren. Bisher war es ja offenbar so, dass man da die erste gebuchte Domain konfiguriert bekam, wenn der Server zunächst ohne Domain bestellt wurde, den sehr unschönen “generischen” Namen “p1234567890.pureserver.tld”. Daneben gibt’s dann wohl auch noch was mehr Festplattenspeicher, RAM und Prozessorleistung, das habe ich mir jetzt nicht so genau angeschaut.
Soviel neues hat natürlich auch seinen Preis: der Eintritt für die Einstiegsliga ist jetzt von 49,- auf 69,- EUR gestiegen (plus die bekannten 99,- EUR Setupgebühr). Dennoch, insgesamt hat das Paket Mehrwert, finde ich. Schade, dass man nicht einfach updaten kann; aber hardwaremäßige Veränderungen sind ja leider nie ohne Neubuchung möglich.
Heute sollte es einmal ungeahnt früh gen Heimat gehen, nämlich nicht erst 3-4 Stunden nach Dienstschluss, sondern ausnahmsweise einmal zwei Stunden früher, also mitten in der freitäglich Rush-Hour, mit Zügen, in denen nicht etwa um Sitz-, sondern typischerweise schon um Stehplätze gekämpft wird. Sitzplätze reservieren muss man da dann logischerweise in der Vorwoche, und besser nicht erst an deren Ende. Heute also schon "etwas" spät.
Da dann die Erleuchtung: man ist doch bahn.comfort-Kunde! Und da soll es doch die kurzfristige Reservierung bis eine Stunde vor Abfahrt und mit eigenem Kontingent aus dem Komfort-Sitzplatzbereich geben. Also, frisch ins Internet, und mit schon etwas gedämpfter Erwartung festgestellt, dass das nur telefonisch gehen soll. Auch dann, wenn man sich nach einer längeren Prozedur in den bahn.comfort-internen Bereich einloggen konnte. Nun gut, mal anrufen. 01805- … Okay, das Diensttelefon verweigert bei dieser Nummerngasse den Dienst, auch mit der Kennziffer für Privatgespräche vornedran; da hat offensichtlich wieder mal jemand "mitgedacht". Also der Griff zum Handy - und zur Ernüchterung: im Moment geht da gar nichts, das Reservierungssystem ist abgestürzt. Aha. Tolle Performance.
Aber es klingt sehr beruhigend nach Bahn, da war ich wohl an der richtigen Adressse. (Und tatsächlich, auch die Internet-Schnittstelle zum Buchungscomputer mag nicht.) Man solle doch in einer halben Stunde nochmal … vielleicht werde es dann etwas.
"Von einem, der auszog, einen Sitzplatz zu reservieren" vollständig lesen
Heute und die letzten beiden Tage gab es in Mannheim eine ganze Reihe “Sonderzüge” zu bestaunen (und ich ärgere mich einmal mehr, dass ich keine kleine Digicam mit mir herumtrage): zunächst ein als “Prüfzug” bezeichnetes Gerät mit IC-Wagen neueren Bautyps in schickem Gelb, gefolgt - gestern - von einem “Kraftpaket” aus einer Lok, gefolgt von einem IC-Wagen älterer Bauart, gefolgt von einer weiteren Lok, gehörend zum Forschungs- und Versuchsinstitut der Deutschen Bahn (oder etwas in der Preislage), offensichtlich für Schnellfahrtest, denn auf den Seitenteilen konnte man etwas über “Ab 160 km/h Betriebsbremse außer Funktion setzen” und einer Höchstgeschwindigkeit von rund 200 km/h lesen.
Und heute wurde das ganze abgerundet durch ein eher altertümlich wirkendes Arbeitsfahrzeug der “DB Netz - Instandsetzung - Gerätepool”, der ebenfalls wieder durch das Durchfahrtsgleis 6 tuckerte.
Übrigens: home.pages.de ist wieder da. Funktionieren tut’s ja schon länger wieder, aber jetzt kann man die Daten auch wieder ändern. Und schwupps: thomash.home.pages.de zeigt jetzt endlich auch wieder dahin, wo es hingehört.
Schön, dass es neben dem nunmehr sehr mainstreamigen GMX noch ein anderer Oldtimer aus den Anfangsjahren des WWW bis heute geschafft hat. Umso schöner, dass man dort dem eigenen Stil treugeblieben ist.
Hat GMX damit nicht mal geworben? Und hey, damals hatte das auch noch Sinn. Das waren noch Zeiten … Wenn ich bedenke, dass ich meine GMX-Adresse zwar schon ewig nicht mehr benutze, aber seit Mitte 1997 habe und sie immer noch erreichbar ist, dann bin ich wohl ein ziemlicher Exot. Heute scheint ja die Kurzlebigkeit zu regieren: Mailadressen, die alle paar Monate gewechselt werden, Mobiltelefonnummern, die spätestens im Zweijahrestakt ungültig werden - die Erreichbarkeit hat sich im Vergleich zu dem Zustand vor 10 Jahren, wo ich im weiten und breiten Bekannten- und Freundeskreis der einzige mit “Handy” war und E-Mail auch für mich eine nur aus Büchern bekannte Sache war, zwar theoretisch immens verbessert.
Fax, Handy, E-Mail, ICQ, you name it - nahezu jedermann ist über diverse Medien erreichbar; aber zugleich ist’s den meisten Leuten wohl ziemlich egal geworden, ob man sie denn nun auch wirklich noch erreichen kann, oder ob diese ganzen Kommunikationskanäle nur in Sackgassen führen, weil sich das seit dem letzten Kontakt alles schon dreißigmal geändert hat und selbst die Auskunft nicht weiterhelfen kann (denn wer gibt da schon Mailadressen und Handynummern an? Und welche Auskunft wird so schnell aktualisiert wie manchereine seine Adressen wechselt?)
"Lebenslange Mailadressen und so" vollständig lesen
Da benutzt man immer nur Onlinebanking-Software und stellt dabei gar nicht fest, dass sich auch das Internet-Angebot fast aller Sparkassen und Banken gar vorbildlich gemausert hat! 
Das hat mich doch wirklich sehr angenehm überrascht: es gibt kaum mehr etwas, für das man wirklich einen halben Tag freinehmen und zu den Öffnungszeiten in der Filiale erscheinen muss. Und vor allem informieren kann man sich gut, wenn man sich erstmal durch den scheinbar verpflichtenden Wirrwarr der CMS und Börsenkurse und … und … und … gewühlt hat.
"Onlinebanking" vollständig lesen
Jetzt habe ich mir doch mal den neuen Agent 2.0 angesehen - einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul, und da Forté so nett ist, allen Mitgliedern des Agent-DE-Translation-Teams Updates zu schenken … 
Und ich muss sagen, nett sieht er aus, und flotter scheint er mir auch geworden zu sein. Gewöhnungsbedürftig und nicht frei von Nachteilen ist die neue Anordnung der Konfigurationsoptionen in einem “Baumdialog”, wenn ich das mal so nennen darf. Früher konnte man nämlich bestimmte Optionen direkt über Shortcuts anspringen und so quasi “blind” die Zeilenlänge oder auch den verwendeten News-/Mailserver ändern. Dazu ist jetzt AFAIS eine Klickorgie nötig. :-/ Übersichtlicher ist es natürlich schon geworden …
.. gibt es nicht, aber manchmal sucht man doch einen Ort, sie zu stellen. Wie ich schon in den Kommentaren hier irgendwo ausführte, ist es manchmal doch nicht so wichtig, dass man dafür extra eine Newsgroup abonnieren will, es passt nicht immer und alles in "Talk"-Gruppen hinein, und im Chat hat man nicht immer alle potentiellen Antwortgeber versammelt (oder sie haben keine Lust).
Ob es wohl Interessenten an einer Mailingliste oder ähnlichem gäbe, in dem man themenübergreifend Fragen stellen kann, die einem so gerade einfallen? Von eher philosophischen oder allgemeinbildenden Themen über "Was ist der/die/das beste Herd/Rasenmäher/Laptop?" bis hin zu ganz konkreten Einzelfragen, wie man bspw. eine gecrashte Festplatte am besten wieder in Ordnung bringt? So, dass man dann bitte keine großen "religiösen" Diskussionen vi gg. Emacs
führt, aber einfach Fragen aus einem breiten Bereich beantworten kann - weil eben einer Hardwareschrauber und Linuxguru ist und daneben noch kochen kann, der andere auch Linux kennt, aber daneben noch fotografiert, wieder jemand anderes vielleicht neben seinen Kochkünsten noch ein Medizinstudium in die Waagschale werfen kann usw. usf.
Hm. Mal sehen. Wenn jemand außer mir das für interessant oder sinnvoll hält, dann mag er sich vielleicht in den Kommentaren zu Wort melden, dann können wir ja mal schauen.
Seit gestern ist Agent 2.0, die lange erwartete neue Version des News-/Mailreaders “Agent”, erschienen. Und leider ist es zunächst erstmal eine Enttäuschung.
Neue Features gibt es nämlich wenn, dann nur marginal, und nichts, was man wirklich braucht. Die großen Veränderungen haben sich wohl “unter der Haube” abgespielt, so die komplette Code-Umstellung auf “wxWindows”.
Jetzt wird man wohl abwarten müssen, ob die neuen Features nun nach der Code-Umstellung einigermaßen zügig (also im Laufe des Jahres 2004) dazukommen, und ob die Stabilität und das, was an Agent zurecht geschätzt wird, erhalten bleibt, oder ob das Ding wirklich nur zum Binarysauger umgebaut wird - das wäre sehr, sehr schade.
Eines ist jedenfalls klar: 15 USD im Update ist der Agent 2.0 noch nicht wert.
“… is an online community that connects people through a network of trusted friends.” - So heisst es bei orkut. Und dahinter scheint ein ganz nettes Konzept zu stehen, auch wenn ich langsam den Eindruck habe, dass sei wohl mehr oder weniger schon wieder ein alter Hut, und ich habe den Hype einfach mal wieder nicht mitbekommen. 
Jedenfalls geht es darum, soziale Strukturen abzubilden, den Kontakt zu alten Freunden zu pflegen, neue zu gewinnen und gemeinsame Interessen kennenzulernen. Ob das so funktioniert … naja, ich zweifele. Aber die Idee scheint mir ganz nett, und wer will nicht mal gerne sich und seine Freunde und die Verbindungen und Querverbindungen online sehen?
Leider scheint der Dienst gerade abends unter wirklich schweren Lastproblemen zu leiden. Zuviel Zuspruch? Bin ja mal gespannt, wie sich das entwickeln wird.
Da bedaure ich doch, nicht meine Digicam eingesteckt zu haben: fuhr da heute^Wgestern da auf dem Nebengleis doch ein sehr seltsames, eigen- und altertümliches Exemplar einer Lok ein, mit der Kennnummer “234 292-1”. Was mag das denn für eine Bauserie sein?
Da gibt es einen Mailclient - nennen wir ihn mal "Agent" -, bei dem kann der geneigte Nutzer mit Hilfe der Taste "d" (wie "down") eine Nachricht tiefer blättern; auch wenn er sich gerade nicht im "message pane" befindet. Das geht mir der Zeit in Fleisch und Blut über. Nun gibt es da einen anderen Mailclient - nennen wir ihn vielleicht einfach mal "pa^Hine" -, bei dem hat "d" auch eine Bedeutung, und sogar eine derartige, dass man danach auch eine Nachricht weiter springt. Allerdings steht das "d" hier für "delete" …
Man sollte das nicht verwechseln. Insbesondere nicht, ohne es rechtzeitig zu bemerken. Sonst bleibt nur die Anfrage "Kannst Du mir die Mail mit der Message-ID … bitte nochmal schicken? Ich habe sie leider gelöscht …" 
Nachdem einem so eine Dummheit passiert ist, denkt man natürlich über Abhilfemöglichkeiten für die nächste geistige Umnachtung nach, bspw. eingehende Mail zunächst mal in eine Backup-MBOX zu kopieren, bevor sie im eigentlichen Postfach landet und da in Gefahr gerät. Letztlich hält man das aber für Overkill - schließlich passiert einem so etwas nicht jeden Tag. Sollte man denken.
Trifft wohl auch zu - allerdings bin ich durchaus in der Lage, denselben Fehler am selben Tag kurz darauf nochmal zu machen.
Und wieder "Ich bin doof. Könntest Du vielleicht die Mail …". seufz Inzwischen habe ich den angesprochenen Backup-Spool.
Das liest man ungern:
1:56am up 46 days, 7:55, 5 users, load average: 206.77, 206.22, 190.16
Noch schlimmer, wenn es 10 Stunden später nur noch schlimmer aussieht - so schlimm, dass ein Login auf der Maschine nicht mehr möglich ist. Und die Mailauslieferung läuft bei der Spamfilterung in Timeouts und produziert einige hundert Bounces.
Offenbar ist es keine gute Idee
- Mail(inglisten) per UUCP und damit auf einen Schlag zu beziehen,
- den UUCP-Account nur alle 24 Stunden abzurufen,
- SpamAssassin einzusetzen,
- SpamAssassin so umzukonfigurieren, dass er einige RBLs abruft und
- zeitgleich ein Backup zu ziehen.
Also, wenn jemand mir seit gestern Mail geschickt hat und sie zurückbekam … bitte nochmal versuchen, danke.