Unter der Top-Level-Domain “.name” wurden bislang nur Third-Level-Domains vergeben, also bspw. hans.meier.name (zusammen mit der E-Mail-Adresse hans@meier.name). Das macht zwar recht viel Sinn, damit auch nach Hans Meier wenigstens jeder Meier, der nicht Hans heisst, noch eine Namensdomain abbekommt, aber es ist schwierig zu konfigurieren für die betroffenen Provider.
Daher kann man jetzt - wie sonst überall auch - direkt “meier.name” registrieren und dann selbst verwalten.
Immerhin, die Chance, doch noch einmal eine Domain mit dem eigenen Namen zu erhalten.
Wenigstens dort, wo noch keine 3rd-level-domains vergeben wurden …
… ist ebenso wie das “Snacken auf unseren Schnellfahrstrecken”, wie ein Zugchef gerne formuliert, alles andere als günstig. Umgerechnet rund 12,- DM für einen Kaffee und ein - zugegebenermaßen nicht übles - Käse-Sandwich ist schon happig. Ob die Bahn mit vernünftigen Preisen nicht am Ende sogar mehr verdienen würde?
Da weht ja ein ganz schön kräftiges Lüftchen ums Haus. Ist aber eigentlich gar nicht so schlecht, wenn man in einem stabilen Haus sitzt, Rollläden vor dem Fenster hat und dem Sturm lauschen kann, bei einem heissen Tee oder Grog.
Gut, neben mir dürfte so ziemlich das einzige Fenster ohne Rollladen in diesem Hause sein, aber nichtsdestotrotz.
Es gibt ja viele durchschnittliche und auch schlechte Fantasy, oder einfach solche, mit der ich mich nicht anfreunden mag.
Aber “Transformation” zählt sicherlich nicht dazu - im Gegenteil, zunächst war der Einstieg in die Story hinreichend ungewöhnlich, aber nichtsdestotrotz fesselnd, und hin und wieder auch überraschend, aber nicht gekünstelt, um “überraschende Wendungen” für die Rezensoren einzubauen.
Berg baut ihre Geschichten langsam und von hinten auf: wir treffen Seyonne als Sklaven auf dem Sklavenmarkt, als ihn der Prinz des Wüstenvolkes, das sein eigenes anderthalb Jahrzehnte zuvor unterworfen hat, kauft - und erst allmählich lernen wir Einzelheiten über die beiden Völker, über Seyonne und sein früheres Leben, und über den Kampf gegen die Dämonen.
Das Buch lag schon recht lange hier herum; einmal probehalber bei Amzon mitbestellt, und dann einer gewissen Lustlosigkeit (und natürlich dem Zeitmangel) anheimgefallen, denn zu viele dieser Testkäufe auf der Suche nach neuen, einigermaßen interessanten Autoren und Zyklen förderten enttäuschende Ergebnisse zutage. Aber als ich es dann vorgestern einmal in die Hand nahm, hat es mich (bis spät nachts gähn) nicht losgelassen.
Prädikat: empfehlenswert
Transformation von Carol Berg
New American Library
439 Seiten
1. August 2000
Ich bin einmal gespannt auf Teil 2 und 3 der Trilogie, die ich nun geordert habe.
Dieses Jahr hat sich der - ohnehin seltene und natürlich wie immer viel zu kurze - Urlaub als richtiger Bildungsurlaub entpuppt. Man lernt bekanntlich nie aus.

So habe ich gelernt:
- Schollen werden nicht schwanger.
- Wale sind Säugefisze (genau wie Delphine, aber im Gegensatz zu Sägefiszen, denen fehlt nämlisz ein "u" - vermutlisz, weil man ihnen sztattdessen ein "x" vorgemacht hat).
- Mittels der Seitentüren eines Spiegelschranks im Bad kann man die Frisur im Nacken kontrollieren.
- Wenn das Wasser bei einer altertümlichen Mischarmatur mit getrennten Hähnen einfach nicht heiss werden will, sollte man prüfen, ob nicht vielleicht doch der Kaltwasserhahn aufgedreht ist.
- Wenn man sich mit zu heißem Wasser rasieren möchte, verbrennt man sich leicht die süsze Sznauze.

- In Bananensplit ist auch Schokolade drin.
Ich glaube, ich bin jetzt ein noch schlaueres Szaf.
Kaum kommt die dunklere Jahreszeit, und dazu vielleicht wirklich einmal hier und dort etwas Bodennebel, so fühlen sich etliche Zeitgenossen offenbar bemüßigt, ihre Mitmenschen auf die alljährlich gleiche Weise zu belästigen und zu gefährden: indem sie nämlich auch dann, wenn kein Nebel mehr in Sicht ist, besonders des Nachts mit ihrer Nebelschlussleuchte die Hinterleute blenden. Das Problem scheint auch unausrottbar zu sein. seufz Und heute durfte ich hinreichend darunter leiden. Besonders toll, wenn die Fahrerei auch so schon anstrengend genug ist (viel Verkehr, Dunkelheit, Regen).
Dabei sollte doch eigentlich klar verständlich sein, dass Nebelschlussleuchten und “maximal 50 km/h” sich gegenseitig bedingen - denn die ersteren darf man nur bei nebelbedingter Sichtbehinderung und Sichtweiten von unter 50 m (Abstand der Begrenzungspfeiler an der Autobahn) einschalten, und dann gilt die besagte Höchstgeschwindigkeit. Wer mit Nebelschlussleuchte schneller als 50 km/h fährt, ist also entweder unverantwortlicher Raser oder unverantwortlicher Blender.
Insofern hatte ich durchaus in gewisser Weise eine Art schuldbewusster Sympathie für einen BMW-Fahrer, den ich vor einigen Jahren mal auf der Autobahn beobachten konnte, und der sich hinter jeden Schlussleuchten-Verkehrsrüpel kurz hintersetzte und ihn im Gegenzug mit dem Fernlicht blendete. Sicher, das kann keine Lösung sein - aber nachvollziehen konnte ich es.
Tja, nun bin ich wieder da. 
Und auf einer Rückfahrt lässt sich doch so einiges erleben. Diesmal war das Wetter sogar noch schlechter als auf der Hinfahrt: da war es ja mehr oder weniger ab Koblenz trocken und die Straße gut zu befahren. Auf dem Rückweg hatten wir gerade eine Eisregenfront, die über den Norden zog, um eine Stunde verpasst - trotzdem war natürlich der Straßenbelag auch auf den Autobahnen bestenfalls nass, und man rechnete jeden Moment mit einer Schlitterpartie. Dem zügigen Fortkommen nicht unbedingt zuträglich. Passiert ist aber nichts, und so bin ich nun wieder eingeflogen.
"Aus dem Urlaub zurück" vollständig lesen
Wenn man eine FAQ ins Web stellen möchte, die einigermaßen brauchbar aussieht, kein “presentational HTML” produziert, “vernünftige” sprechende URLs hat und funktionabel gegliedert ist, die ein Team (und nur ein Team) online pflegen kann, und die man ggf. auch als text/plain dumpen kann, um sie ins Usenet zu posten, dann hat man es echt schwer.
Ein Wiki mit WikiSpirit-widrigen
Zugriffsregelungen (Schreibzugriff nur für das FAQ-Team) kommt einem da in den Sinn, denn ein CMS dürfte mit Kanonen auf wehrlose Spatzen geballert sein - aber welches?
"FAQ-Wiki gesucht" vollständig lesen
Am vorletzten Arbeitstag vor Weihnachten soll man nicht mehr so lange im Büro sitzen, dachte ich mir, und stand folglich schon um 20.05 Uhr am hiesigen Hauptbahnhof und harrte des IC, der da kommen sollte, gestärkt von 30 Minuten Aufenthalt in der Lounge und anderthalb Tassen Kaffee, bitter nötig bei dem leichten Schneetreiben, das gerade herrscht. Aber es waren ja nur noch 63 Minuten bis zum heimischen Bahnhof. Dass der Zug pünktlich einfuhr, hätte mich schon misstrauisch machen sollen; doch arglos stieg ich ein, um mich häuslich mit meinem Laptop einzurichten und kurz darauf der Ansage lauschen zu müssen, wegen "einer polizeilichen Anordnung bei Zuffenhausen" sei "die Abfahrt unseres Zuges auf unbestimmte Zeit ver—-spätet". Wer die Bahn auch nur etwas kennt, weiss, dass das nicht gut ist, Ansagen dieser Art werden gerne nach einiger Zeit durch "Sehr geehrte Damen und Herren, dieser Zug fällt aus betrieblichen Gründen heute leider aus, wir danken für ihr Verständnis" ersetzt.
"Bahnfahren, wenn der Fahrdraht brennt" vollständig lesen
Ich glaube wirklich, die neue S-Bahn muss sich noch etwas einspielen. Alleine die Verwirrung auf Fahrplänen und Anzeigetafeln ist nicht so wirklich kundenfreundlich.
Auf den Fahrplänen finden sich die S-Bahnen nämlich nicht mit der Liniennummer (S1, S2, …), sondern mit der Zugnummer (!) angegeben, jedenfalls in Mannheim Hbf.
Auf den Abfahrttafeln ist man sich auch noch nicht so ganz einig, wie das gehen soll. In Neustadt erkennt man S-Bahnen daran, dass überhaupt keine Zugart, sondern nur Ziel und ggf. Laufweg angegeben sind. In Mannheim findet sich immerhin das S-Bahn-Logo als Zugart und die Angabe der Wagenzahl, aber die Nummer der Linie ist in die Zielangabe mit aufgenommen: “Ludwigshafen - Neustadt - S 1 Kaiserslauter”. Das ist zum einen leicht verwirrend, zum anderen ist so “Kaiserslautern” um das ihm eigentlich gebührende “n” am Ende zu kurz gekommen. Und in Ludwigshafen kann man als Zugart sogar “RSB - Regionalschnellbahn” beschauen - ob das allerdings wirklich so gemeint war oder nur einer der derzeit üblichen Anzeigefehler (um 0.21 Uhr zeigte er nämlich noch 23.16 Uhr als Abfahrtszeit an), möchte ich einmal dahingestellt lassen.
"Rhein-Neckar-S-Bahn" vollständig lesen
11.15 Uhr, Stuttgart Hauptbahnhof: alles wartet auf den Zug um 11.22 Uhr Richtung Tübingen. Der kommt aber nicht. Auch bis kurz vor halb nicht. Und man kann aus Zurufen von Mitarbeitern der Bahn schließen, dass das noch etwas länger dauert, so 15 bis 20 Minuten, und danach auch eher unsicher wird, denn man habe "Probleme mit der Lok". Nun gut, also frischauf zum Service-Point, um nachzufragen, ob der Zug wirklich verspätet sei, und wie lange, und ob sich dann der Zug um 11.32 Uhr in die vergleichbare Richtung lohnt.
"Geisterzüge ziehen vorbei" vollständig lesen
Praktischerweise liegt der Weihnachtsmarkt mehr oder weniger direkt vor dem Büro: mit Bratwurst, und wie ich heute feststellte, auch mit leckerem Glühwein (0,2 l für 2,30 EUR, einschließlich Tasse) und Crepes. (Was heisst, ich würde immer nur ans Essen denken?!) - Und, nicht zu vergessen: mit Szafen! Jawohl, zwei Mamaszafe, zwei Lämmszen und - nein, kein Szweineszaf, sondern ein Esel. *g* Der hat sogar ge-ih-aht, zur Begeisterung der herumstehenden Kinder. Schade nur, dass man so wenig Zeit hat, darüber zu bummeln.
"Weihnachtsmarkt - mit Mäh" vollständig lesen
Heute ist mal wieder einer dieser Tage … Da ist man ohnehin schon erkältet und gehört von rechts wegen krank ins heimische Bett, und bekommt dann noch solche Mitteilungen:
Aufgrund eines Austauschs der Stromzähler über das Wochenende ist die EDV sowie das Rolltor der Tiefgarage ausser Betrieb. Ausserdem ist der Hausmeister über das Wochenende im Urlaub; vor der Benutzung der Tiefgarage wird daher gewarnt. Die Benutzung der EDV am Samstag und Sonntag ist auch für den Bereitschaftsdienst nicht möglich.
Desweiteren wird mitgeteilt, dass ein Heizkessel ausgefallen ist. Die Reparatur ist veranlasst.
"*brrrrr*" vollständig lesen
Amtsgericht Musterstadt
Abt. Räumungsklage
Musterstraße. 80
12345 Musterstadt
Räumungsklage
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit beantragen wir sofortige Räumungsklage gegen die Familie Muster, Musterstraße 1/2, 12345 Musterstadt wegen Mietrückständen vom Februar bis Dezember 2002 und von Januar bis Mai 2003 die Mietrückstände wurden mehrmals erfolglos angemahnt. Mietvertrag vom 15.10.1997.
Mit freundlichen Grüßen [Unterschrift]
Das nenne ich mal kurz und bündig. Schade nur, dass dem Schreiben so ziemlich alles fehlt, was eine Klageschrift ausmacht, begonnen bei der Bezeichnung der Parteien über den bestimmten Klageanspruch bis hin zur Begründung und eventuellen Anlagen. Noch nicht einmal den Streitwert könnte das Amtsgericht Musterstadt festsetzen … und ob man dort eine "Abteilung Räumungsklage" hat?
Gesehen im Protokoll einer mündlichen Verhandlung vor dem Einzelrichter beim Amtsgericht:
Beschossen und verkündet: Termin zur Verkündung einer Entscheidung wird bestimmt auf […]