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Aus dem Urlaub zurück

Tja, nun bin ich wieder da. :-)

Und auf einer Rückfahrt lässt sich doch so einiges erleben. Diesmal war das Wetter sogar noch schlechter als auf der Hinfahrt: da war es ja mehr oder weniger ab Koblenz trocken und die Straße gut zu befahren. Auf dem Rückweg hatten wir gerade eine Eisregenfront, die über den Norden zog, um eine Stunde verpasst - trotzdem war natürlich der Straßenbelag auch auf den Autobahnen bestenfalls nass, und man rechnete jeden Moment mit einer Schlitterpartie. Dem zügigen Fortkommen nicht unbedingt zuträglich. Passiert ist aber nichts, und so bin ich nun wieder eingeflogen.

Unseren überschlagenen Pkw hatten wir ja eigentlich auch schon auf der Hinfahrt: Irgendwo an einer niedersächsischen Autobahnauffahrt mogelte sich ein Streifenwagen mit Blaulicht vor uns, der allerdings irgendwie auch nicht wesentlich schneller als wir vorankam. Nach einiger - recht langer - Zeit war dann auch voraus ein weiterer, schon auf dem Randstreifen haltender solcher zu erkennen, hinter den sich “unser” Streifenwagen dann einreihte. Beim Vorbeifahren entpuppte sich das stehende Fahrzeug dann allerdings als NEF, und nach einem, zweiten Blick sah man dann auch einen ziemlich ramponierten Pkw neben der Fahrbahn auf dem Dach liegen und mindestens eine Person - schon mit Halskrause, pardon HWS-Immobilisationsgerät, ausgestattet -danebensitzen. Von einem RTW allerdings nichts in Sicht.

Den gab es dann kurz darauf auf der Gegenfahrbahnm zu bewundern, gefolgt von einem ELW-1/2 der Feuerwehr und den einzeln immer im ungefähr Kilometerabstand fahrenden restlichen Fahrzeugen eines Lösch-/Hilfeleistungszuges, gefolgt am Ende nochmal von einem NEF. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass die noch die ganze Strecke bis zu der besagten Ausfahrt, auf der uns der Streifenwagen begegnete, fahren müssen, und danach dann wieder auf unserer Seite zurück bis zur Unfallstelle, dann habe ich auch schonmal rettungsdienstlich besser abgedeckte Gebiete gesehen.

Aber in Niedersachsen liegt in dieser Hinsicht ja ohnehin recht viel im Argen.

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Kommentare

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gabsi am :

gabsi

Vorsicht! So schlimm ist es in Niedersachsen gar nicht.

Thomas Hochstein am :

Thomas Hochstein

Nun ja, es ist das einzige Bundesland, das für die Besetzung von Rettungsmitteln keine Qualifikationsvorgaben macht. Regelfall ist im Bundesgebiet für einen Rettungswagen ein Rettungssanitäter (RS) und ein Rettungsassistent (RA); Abweichungen gibt es, nach denen statt des RS als Fahrer auch eine "geeignete Person" eingesetzt werden darf.

In Niedersachsen müssen aber beide (!) Besatzungsmitglieder nur "geeignete Personen" sein; das führt dann gerade auf dem Land zu einer Regelbesetzung mit Rettungshelfer als Fahrer und Rettungssanitäter als Beifahrer. Im Bundesgebiet genügt das gerade mal für einen Krankentransportwagen …

Auch bei der Feuerwehr sieht es nach dem, was man hört, mit Alleingängen und Sonderregelungen vergleichbar aus.

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