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Manchmal braucht Mail etwas länger

Klar, Mail ist kein synchrones Medium, und es darf mal einen Moment dauern. Wobei "ein Moment" offensichtlich für de.inter.net/snafu.de, die zunehmend Schwierigkeiten bei der Mailzustellung produzieren, ein sehr relativer Begriff ist.

Es ging los mit Wartungsarbeiten, während derer Mail angeblich nicht zustellbar sein, aber dann nachgeliefert werden sollte; stattdessen ist die Mail dann gebounced, für sich eigentlich schon nicht akzeptabel für einen nicht direkt billigen Bezahl-Account. Im Anschluss hat die interne Weiterleitung dann immer wieder mal 14-24 Stunden gebraucht, bis die Mail abrufbar war.

Gut, das Problem hatte sich irgendwann behoben, aber demletzt gab es wieder einen Knüller:

Received: from exim by app1.nasc.inter.net with local-bsmtp (Exim 3.36 #2)
    id 1AJ7Cb-0003TJ-00 for thh@inter.net;
    Mon, 10 Nov 2003 03:15:13 -0500  
Original-Envelope-To: thh@inter.net  
Received: from uucp.gnuu.de ([151.189.0.84]) by app1.nasc.inter.net with esmtp (Exim 3.36 #2)
    id 1AEszQ-0001XW-00 for thh@inter.net;
    Wed, 29 Oct 2003 11:16:08 -0500

Fast 14 Tage (!) sind schon etwas herb für eine interne Maillaufzeit, finde ich. Mal sehen, was der Support dazu sagt.

Once upon a time

Auf yet another useless homepage bringt Stephan eine bildliche Rückblende zum Ende der 80er Jahre hin, wo ein PC, auf dem man heute vermutlich schon mit einem Linux-Basis-System Performance-Probleme hätte, für günstige 8.000,- DM zu erwerben ist. Tja … das waren noch Zeiten.

Mitte/Ende der 80er Jahre erinnere ich mich, den ersten IBM PC kennengelernt zu haben (nach dem C-64, der seit Grundschulzeiten im Hause stand, an dem aber tatsächlich ernsthaft gearbeitet wurde): 64 kB RAM, erweitert auf 256 kB (oder so), zwei Diskettenlaufwerke, Preis irgendwo um 10 TDM. Das war quasi die Nobelausführung, denn man konnte aufgrund des zweiten Laufwerks in einem Laufwerk die Diskette vom Textprogramm (WordStar, z.B.) belassen und in das andere eine Datendiskette einschieben! Kein Diskettenwechsel erforderlich - wow.

"Once upon a time" vollständig lesen

Spammer - mal ehrlich

Heute in der Post:

Subject: Personal
From: "N.Benson" <notarbenson>
Date: Wed, 5 Nov 2003 10:40:49 +0100
X-Mailer: Microsoft Outlook Express 6.00.2600.0000

Sehr geehrte Damen und Herren,

preiswertes Personal ist die Grundlage zur Auftragsgewinnung.
Wir bieten Ihnen sehr preiswert fachlich versiertes Personal aus Polen in England versichert und versteuert zum durchaus vernünftigen Mittellohn an.
Unsere Firma ist in England registriert und versteuert. Die Genehmigung zum E.U. - weiten Personalservice liegt vor.
Mit freundlichen Grüßen
AWS Investments Ltd.
Fax: 030 484 984166

Nun gut, so weit ein ganz normaler Feld-, Wald- und Wiesenspammer.

Diese Mail ist kein Spam. Lediglich ein unverbindliches Angebot.

Auch das noch nicht ungewöhnlich, aber jetzt wird man schon dreister:

Sollten sie diese Mail mehrfach erhalten haben, so sind Sie sicherlich auf mehreren Webseiten gelistet.

Tja, wer auch noch auf mehr als einer Webseite "gelistet" ist, der ist bestimmt auch selbst schuld.

Aber dem ganzen setzt die übliche "Wenn Sie keine Mail mehr von uns bekommen wollen"-Klausel die Krone auf. In diesem Fall soll man nämlich nicht irgendwelche Remove-Links klicken, nein:

Falls sie keine weiteren Mails w?nschen, blockieren sie einfach durch Ihr Mail-System unseren Absender.

Da bleibt einem doch die Spucke weg. :-O

Das erste Mal auf der S-Bahn-Strecke

Die Rhein-Neckar-S-Bahn und die damit verbundenen Baumaßnahmen habe ich ja schon einmal erwähnt. Dazu gehört auch eine Abzweigung von der Hauptstrecke, vor Schifferstadt, die dann wieder nach dort zurückführt, und natürlich die zweite Eisenbahnbrücke über den Rhein, die Mitte/Ende der 90er Jahre gebaut wurde (ja, seitdem ist da in Ludwigshafen mehr oder weniger ununterbrochen immer Baustelle gewesen, auch an der Hochstraße, aber auch auf Mannheimer Seite - obwohl das Projekt ursprünglich mal "Anschluß 2000" hieß, und 2000 hatten wir inzwischen ja wohl schon).

Diese Strecke bin ich letzte Woche zum ersten Mal - bewußt - gefahren; ich war (dank Montage der Winterreifen auf dem Auto) morgens mal etwas später dran, und demnach war es schon hell, so dass ich das mitbekommen konnte. War ganz interessant, führte aber auch zu etlichen Verzögerungen und einer Verspätung, die beinahe den Anschluss gefährdete (nicht, dass das auf der Strecke etwas neues wäre, leider).

Spam-Abwehr revisited

Ich kann mein vorheriges Urteil nur aufrechterhalten: mit K9 bin ich sehr zufrieden.

Der jetzige Stand:

Column 1: Since Mo Aug 11 2003 02:35:33 (83 days)
Column 2: Since Mo Sep 22 2003 12:19:34 (41 days)

Total number of emails processed 23,668 12,385
Number of Good emails processed 14,342 7,834
Number of Spam emails processed 9,326 4,551
Percentage of emails that matched whitelist rules 0.6% 0.7%
Percentage of emails that matched blacklist rules 0.0% 0.0%
Number of emails re-classified to Good 2 0
Number of emails re-classified to Spam 128 40
Percentage emails misidentified as Spam (false positives) 0.0% 0.0%
Percentage emails misidentified as Good (false negatives) 0.5% 0.3%
Overall accuracy 99.5% 99.7%

Ich krieg' die Tür nicht zu!

Bzw. umgekehrt. Es gibt doch tatsächlich Leute, die so verwirrt sind, dass sie beim Laufen durch den Zug die Schiebetüren am Wagenabschluss bzw. an den Einstiegen, die offen stehen, vor sich schließen, und dann vor geschlossener Tür stehen und sehr verdutzt aussehen.

Das durfte ich jetzt in dieser Woche schon zweimal bemerken.

Die Laptop-Allergie

Auf der Suche nach einem unreservierten, freien Platz - möglichst an einem Tisch - im IC mit alter IR-Garnitur. Fündig geworden neben einem etwas müffelig riechenden, unrasierten Herrn, der auf einem (vermutlich nicht von ihm) reservierten Platz sitzt - nun ja, die Mitreisenden kann man sich nunmal nicht aussuchen. Und auf den Tisch ist Platz für den Laptop, man will ja wenigstens die E-Mail erledigt haben, bis man zuhause ist und wieder Netzanbindung hat.

Kurz darauf erscheint ein Ehepaar, dass offenbar die Platzreservierungen hat, die der Herr neben mir besetzt; sie nimmt neben mir Platz, in der Hoffnung, dass der dortige Platzinhaber nicht erscheint, er mir gegenüber, und packt auch seinen Laptop aus.

"Die Laptop-Allergie" vollständig lesen

Park & Rail - the Neustadt way

Dem Rhein-Neckar-Raum droht die Rhein-Neckar-S-Bahn; das ist prinzipiell gut, auch wenn deshalb überall Baustellen für dauernde Verspätungen und Anschlussversäumnisse sorgen, Bahnhöfe neu- und Bahnsteige allenthalben umgebaut werden. Aber allmählich übertreibt man es doch etwas.

Der Neustadter Hauptbahnhof hat schon vor Jahren für den mittleren Bahnsteig eine Erhöhung spendiert bekommen, weil da ja witzigerweise IC, EC und ICE halten (bei einer Stadt mit gerade 50.000 Einwohnern, einschließlich eingemeindeten Vororten - das viermal größere Ludwigshafen kann davon nur träumen). Nun wurde auch der dritte Bahnsteig aufgestockt, und logischerweise folgte dann der erste. Dazu wurde schonmal ein Drittel des Park&Rail-Parkplatzes gesperrt, und schon ziemlich komplizierte Provisorien für die Bahnsteige und deren Zugänge gezimmert. Darauf folgte die Sperrung eines Teils des etwas die Straße entlang liegenden zweiten P&R-Platzes; jetzt drohte tatsächlich ab 9 oder 10 Uhr die Parkplatznot (und in der erreichbaren Nähe gibt es natürlich keine anderen Parkplätze, erst recht keine, bei denen man es finanziell auf Dauer ertragen kann, den Tag über sein Auto abzustellen - und nein, eine auch nur einigermaßen sinnreiche Busanbindung gibt es auch nicht).

Aber das alles hält sich ja noch im Rahmen.

"Park & Rail - the Neustadt way" vollständig lesen

Mit dem Schulbus unterwegs ...

Nun gut, nicht wirklich eine Bahnfahrt, aber doch ein öffentliches Verkehrsmittel und damit hier noch einigermaßen richtig einsortiert. :-)

Eine Woche Tagung im tiefsten Schwarzwald bringt so allerlei mit sich, unter anderem auch eine knappe Stunde Busfahrt vom Ende der Bahnstrecke (naja, jedemfalls dem letzten Bahnhof), über Berge und durch Täler, bis an den Zielort. Natürlich ohne Ansage der Haltestellen, natürlich auf Hin- und Rückfahrt mit völlig unterschiedlichen Fahrkarten zu total unterschiedlichen Preisen :), und mit Halten an irgendwelchen Abzweigungen, einsam auf der Bergkuppe gelegenen "Hotel-Gasthöfen".

Und vor allem, auf dem kurz nach 12 Uhr angetretenen Rückweg, mit Schulkindern. Vielen Schulkindern. Eine knappe Stunde lang … (Ich hatte gehofft, das nach dem Abschluss meiner Schullaufbahn nicht mehr erleben zu müssen. War wohl eine vergebliche Hoffnung. ;-))

Empire - das waren noch Zeiten!

Da fällt im Chat der Name eines Spiels, nämlich “Mother of all battles”, und das Infoszaf spuckt dazu direkt die passende URL aus, nämlich Sean O’Connor’s "Windows Games".

Ein kurzer Besuch dort zeigt dann, dass MoaB ein Empire-Clone ist, wenn auch auf einem Umweg: der Autor hat es "Strategic Conquest", einem Mac-Spiel, nachempfunden, das mir nichts sagt, der Recherche nach aber seinerseits "Empire" nachempfunden ist. Dem "Empire", das ich damals auf dem Amiga so gerne gespielt habe, das recht einfach gehalten, aber von - zumindest für mich :-) - recht großem strategischen Reiz war. Dem "Empire", das ich gerne auch heute noch mal wieder spielen würde, dessen PC-Version mich aber nie so wirklich überzeugt hat. Und dessen Mehrspielermodus ("Hot seat" oder PBM (!)) auch nicht mehr ganz auf dem Höhepunkt der Zeit ist, leider, leider.

Natürlich zog es mich direkt dorthin, und ich habe MoaB ausprobiert, war aber sehr enttäuscht. Die neuen Einheiten, mit denen das Spiel aufgepeppt wurde, namentlich Luftlandetruppen und völlig verbilligte Transportschiffe, machen das Spiel viel schneller, aber nehmen ihm einen Großteil des Reizes. Dazu ist die Implementation der Bewegung der Einheiten aus meiner Sicht völlig mißlungen (wenn auch absichtlich so gehalten).

Das war ein kurzer Besuch, aber nicht völlig vergeblich, denn was sonst dort geboten wird, ist auch ganz interessant. So gibt es eine Computer-Variante des Spieles Risiko, und "Slay", ein vom Prinzip her ganz fesselndes Strategiespiel, das ich nur empfehlen kann. Beide sind in der kostenlosen Variante allerdings arg verkrüppelt; bspw. kann man keine anderen Karten auswählen, die Optionen nicht ändern und vor allem nicht online spielen, ohne die Spiele zu lizensieren. Das war mir dann doch etwas teuer …

Aber ich kann nur sagen: "Slay" und "Conquest" sind einen Test wert.

Kathy Reichs: Lasst Knochen sprechen

Ab und an teste ich einmal mal die Empfehlungen aus, mit denen Amazon mich versieht, entweder in Newslettern oder auch in den "personalisierten" Empfehlungen, die auf den bisher gekauften Büchern und deren Bewertung basieren. Vielleicht ist’s auch nur der Kaufrausch, aber manchmal ist doch was nettes dabei. So bin ich u.a. zu Mercedey Lackey gekommen, und das habe ich nie bereut.

Nun gut, das vorliegende Buch ist nicht annähernd so faszinierend, aber es liest sich ganz nett. Die Story ist auf gewisse Weise faszinierend, die Personen haben Charakter, das Ende ist überraschend - nur etwas übertreiben actionlastig. Ganz interessant zu lesen, aber vermutlich kein Buch, das man ein zweites Mal in die Hand nimmt. Aber die Autorin verdient wohl noch einen zweiten Blick - mal sehen, was man aus ihrer Feder noch studieren kann.

Da hack' ich doch ein Loch in unser Raumschiff

Also, vielmehr in den ICE. Das geht, wie man seit Eschede weiss, ja nicht so wirklich einfach. Nicht nur mit der Axt nicht, auch mit Trennschleifern und was man sonst noch so an schweren Gerät anschleppen kann. Eigentlich gut, aber im Falle eines Falles doch etwas hinderlich. Und raus kommt man dann sowieso nicht mehr.

Die Bahn scheint sich jetzt etwas neues ausgedacht zu haben: denn an einigen Fenster gibt’s jetzt große rote Punkte, und daneben hängt ein Hämmerchen, mit dem man im Falle des besagten Falles auf den roten Punkt einhämmern soll. Dann soll sich die sonst sehr stabile Scheibe, die auch Trennschleifern und schwerem Gerät trotz, wohl in Einzelteile zerlegen.

Nein, ausprobieren darf man das wohl nicht. :-)

Neulich, im ICE

Ich verstehe ja nie so ganz, warum die Leute manchmal schon lange vor dem Zielbahnhof aufspringen und ihre Siebensachen packen müssen. Heute sah sich die neben mir sitzende Dame auch wieder dazu genötigt. Mit der Abwandlung von der Norm, das sie mir dabei einen Teil des Inhalts ihrer Reisetasche über den Kopf kippte.

Nach geistesgegenwärtigem Zugreifen hatte ich dann in der Hand:

  • einen gefütterten großen Briefumschlag,
  • die Festplatte, die aus diesem Umschlag herausgerutsch kam, und
  • eine Slipeinlage.

Selten habe ich gesehen, wie jemand sein Zeugs so schnell wieder gepackt hat und dann weit weg verschwunden ist …

Die Tücken moderner Technik

Ein Anwaltsschriftsatz, ganz ungewohnt mit der Schreibmaschine getippt, sinngemäß folgenden Inhalts:

Es wird dringend um Verlängerung der morgen ablaufenden Frist zur Klageerwiderung nachgesucht. Die komplette Büro-EDV ist abgestürzt, so dass es weder möglich ist, den entsprechenden Schriftsatz aufzurufen, noch ihn auszudrucken. Sobald der Computer-Notdienst das EDV-System wieder instand gesetzt hat, wird der entsprechende Schriftsatz unverzüglich nachgereicht.

Auch mal was neues.