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"Revelation" von Carol Berg

Der Nachfolgeband zu “Transformation”, das lange angelesen herumlag, bis ich heute dazu gekommen bin, es richtiggehend zu verschlingen, findet nahtlos Anschluss an den ersten Teil.

Allerdings scheint sich mir ein Muster herauszubilden: Seyonne, Held der Geschichte, der in “Transformation” sozusagen ganz unten anfängt und am Ende ganz oben ist, findet sich in Kürze wieder ganz unten wieder - um am Ende wieder machtvoller als je zuvor dazustehen.

Abgesehen davon glänzt die Geschichte wieder mit überraschenden Wendungen - nichts ist, wie es scheint, bis sich die Fäden der Geschichte (wenigstens teilweise) entwirren.

Prädikat: lesenswert

Revelation von Carol Berg New American Library 485 Seiten August 2001

Google-Groups geht in die nächste Runde

Offenbar befindet sich ein Nachfolger für das Newsgroup-Webinterface von Google im Beta-Test. Neue Features scheinen Statistiken wie früher bei deja-news zu sein, RSS-Feeds der Newsgroups, und vor allem scheint man neue "Groups" selbst anlegen zu können, bei denen es sich dann offensichtlich um Mailinglisten in der Form von Yahoogroups handelt. "Usenet" ist dann nur noch ein Unterpunkt innerhalb der "Google-Groups 2".

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Seht her, ich bin WICHTIG!

Der Mensch ist ein seltsames Tier. Er möchte nicht nur eine wichtige Arbeit tun oder eine bestimmte (gesellschaftliche) Stellung erreichen, er möchte das vor allem auch zeigen; insbesondere natürlich dann, wenn er diese Arbeit gar nicht tut oder diese in Wahrheit gar nicht so wichtig ist bzw. er diese Stellung gar nicht erreicht hat. Daher wohl der Wunsch nach bestimmten Statussymbolen oder auch "Wichtigkeitsverstärkern": das große Büro, der neue Computer, den man gar nicht bedienen kann, das Handy, das signalisiert "Ich muss immer erreichbar sein". Das Phänomen ist insbesondere wohl auch jedem, der im Bereich von Feuerwehr und Rettungsdienst arbeitet, leider nur zu gut - insbesondere (aber nicht ausschließlich) hinsichtlich der jüngeren Mitarbeiter - bekannt und äußert sich dort bspw. in möglichst vielen "Piepsern" und Handys und diversen Gerätschaften am Gürtel, dem nicht genehmigten Aufsetzblaulicht hinterm Fahrersitz usw.

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Unsinn vom Arbeitsamt

Großes Gelächter gab es vor einiger Zeit in der Fachgemeinde, als sich herausstellte, dass das Arbeitsamt - das ja jetzt auch nicht mehr so heisst, sondern ganz chic und modern umbenamst wurde und sich in Agenturform präsentiert - irgendwo in seinem Onlineangebot den Beruf des “Krankenträgers” anbot, den es schlicht nicht (mehr) gibt, wenn es ihn denn je gab. Die Berufsbeschreibung war dabei ein Gemenge aus Unsinn und falschen Vorstellungen, aber auch real existierenden Berufen wie Rettungssanitäter oder Rettungsassistent.

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Ob das wohl repräsentativ ist?

Ich finde es ja prinzipiell gut, wenn sich Mitarbeiter einer Firma oder Institution selbst um deren Homepage bemühen und/oder neben der offiziellen Präsentation auch etwas eigenes auf die Beine stellen. Noch besser, wenn man das von offizieller Seite nicht totschweigt, sondern integriert oder darauf verweist.

Allerdings darf man sich dann schon manchmal fragen, ob das in jedem Fall eine gute Idee ist. Bei der von der Webseite des BGH verlinkten Homepage der dortigen wissenschaftlichen Mitarbeiter mag man bspw. ins Zweifeln kommen.

Titel sind out

Aus der Rundmail eines Providers an seine Kunden:

($title) Hochstein,

Nun gut, das üben wir vielleicht nochmal. :-)

Glück gehabt

Im Dezember habe ich meinen MusicStick bei diekamera.com geordert und auch erhalten. Was mich wohl von etlichen Kunden unterscheidet.

Denn schon kurz danach hörte man Übles, danach noch üblere Dinge, und jetzt kann man auf der Website lesen:

Unser Geschäftsbetrieb ist gegenwärtig wegen einer umfassenden Betriebsprüfung eingestellt worden. Sämtliche Gläubiger und Forderungssteller werden gebeten ihre Forderung höchstvorsorglich nochmals schriftlich auf dem Postwege (nicht via Email/Fax) an unsere Geschäftsadresse geltend zu machen.

Jaja. “Betriebsprüfung”. Sicher.

Sasser-Programmierer geschnappt

Ein Schüler, dessen Frau Mama einen PC-Notdienst betreibt, ist der Sasser-Programmierer. Und hat vorher den Wurm "Netsky" entwickelt. Tja. Da lag man in de.admin.net-abuse.mail mit seinen Vermutungen im Hinblick auf den Zusammenfall neuer Versionen mit den Schulferien und auch mit dem vermuteten Wohnort im norddeutschen Raum ja durchaus richtig.

Gruppenreisen mit der Bahn

… sind vielleicht gar nicht so schlecht. Furchtbar sind hingegen die meisten Reisegruppen für ihre unschuldigen Mitfahrer. Die Gruppe scheint bei jedermann, auch den gesetzten, gutsituierten Damen und Herren des gehobenen Bürgertums, die schlechtesten Eigenschaften zum Vorschein zu bringen. Man ist laut, man reißt schlechte Witze, reicht Koffer und Zeitschriften und Frauen und Essen und Fahrpläne und Kameras und alles andere, das nicht niet- und nagelfest ist, durch die Gänge, steht auf, setzt sich, räumt um, steht im Weg - und wenn die Fröhlichkeit dann noch feucht wird, dann lasst alle Hoffnung fahren. Gefürchtet die (Damen-)Kegel-Clubs.

Aber potenziert wird das dann, wenn die Gespräche, die man mitzuhören verdammt ist, nicht nur oberflächlich sind, sondern “Begriffsstutzigkeit” geradezu neu definieren. "Hilfe! Wir sitzen im falschen Zug!" (beim Anblick der Platzreservierungen "Stuttgart-München" an der gegenüberliegenden Sitzreihe - man selbst will ja von Mannheim nach Ulm), "Das verstehe ich nicht. Das ist mir echt zu hoch." (nach minutenlangem Studium des ausgelegten Fahrplanes "Ihr Zugbegleiter"), und solcher Dinge mehr.

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Ey, Alder, was guckst Du?

Manchmal erlebt man Dinge, die man sonst nur aus Filmen kennt. Da sitze ich, meinem verpassten Zug nachtrauernd, trübsinnig vor einem Doppel-Cheeseburger im Stuttgarter Hauptbahnhof und lasse geistesabwesend die Blicke schweifen, schauend, wer hier noch so alles sitzt zu dieser späten Stunde. Mir fällt schon auf, dass ein junger ausländischer Mitbürger, der wohl mit seiner Freundin hier ist, öfters mit dieser tuschelt und zu mir herüber schaut - dennoch fühle ich mich von seinem Pfiff und dem darauf folgenden "Ey!" nicht wirklich angesprochen. Nachdem er selbiges aber wiederholt und durch einen in meine Richtung geworfenen Strohhalm unterstützt, muss ich wohl davon ausgehen, dass er mich meint.

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Jungschartag 2004

Mehrere hundert Kinder, (nicht nur sportlicher) Wettkampf, gemeinsam Feiern, engagierte Verkündigung von Gottes Wort (wenn auch in einer Weise, mit der sich nicht jeder wird identifizieren können), fast immer gutes Wetter, und für uns Sanitäter nicht viel zu tun. Wie jedes Jahr am 1. Mai beim Diakonissen-Mutterhaus Lachen im Südwestdeutschen Gemeinschaftsverband im Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband. Bilder? Bilder!

Kleine Leute

Ich frage mich manchmal, wieso man scheinbar nicht in der Lage ist, Kinder und Jugendliche einigermaßen ernstzunehmen.

Es ist ja schön, wenn eine Zeitung eine Seite “Zeitung in der Schule” (kurz: “ZiSch”) anbietet, an der sich Nachwuchsjournalisten versuchen können und dürfen. Aber muss man das Thema “8. Klasse besichtigt Heizkraftwerk” wirklich mit dem - allen Anschein nach aus der Feder der “großen” Redaktion stammenden - Nonsens

Morgens macht er Kaffee gurgeln, mittags lässt er Essen schmurgeln - heißa, unser lieber Freund, der Strom.

einleiten?!

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Missgeschicke

Tja, schon etwas älter, aber ich hab’s gerade heute wiedergefunden:

Inzwischen habe ich eine neue Karte, die auch nicht mehr als “ec-Karte” gelabelt ist. Und die Mitarbeiterin in der Zweigstelle hat es tatsächlich geschafft, mit viel Fingerspitzengefühl die zwei Teile der alten Karte in ein Lesegerät zu befördern, um den Geldkartenchip auszulesen. (Hat sich auch gelohnt: es waren noch fast 70 ct drauf.)

Komplett vernetzt

Neubauten sind etwas schönes. Komplett sanierte und renovierte historische Gebäude sind noch schöner. In beiden Fällen kann man sich auch über moderne Technik freuen.

Warum auf dem Gang alle paar Meter und in jedem Büro Rauchmelder hängen, zusätzlich noch Sirenen, ist mir zwar ebenso unklar wie der Grund dafür, dass ich in meinem Büro den Rauchmelder an der Decke habe, die zugehörige Sirene sich aber unter der Fensterbank (!) montiert befindet, über der Heizung und vor allem direkt neben mir, wenn ich am Schreibtisch sitze, aber wenigstens kann man über die Vernetzung nicht klagen: Rechner und IP-Telefonie in jedem Raum.

Warum man aber auch in der Küche Netz braucht, muss ich vermutlich wirklich nicht verstehen. :-)