Dieses Jahr führt die JUH Ludwigshafen in den Osterferien eine Sanitätshelferausbildung durch, und ich hatte mich bereiterklärt, heute einen Tag dieses Kurses zu halten und am kommenden Wochenende an der Prüfung mitzuwirken.
So hatte ich dann das Vergnügen mit einer rein weiblichen Teilnehmerschar im Alter, wie der Kollege Ausbildungsleiter so nett sagte, "zwischen 14 und 25" - er vergaß dabei vermutlich zu erwähnen, daß letzteres ein Ausnahmefall war und ansonsten 17 die Altersobergrenze darstellte. 
Dennoch waren alle Teilnehmerinnen (zumindest anfangs) durchaus interessiert, was angesichts der im großen und ganzen doch eher trockenen Themen ("Aufbau und Geschichte der JUH, Geschichte des Johanniter-Ordnes, CD und CI", "Recht und Versicherungen" und "Funk"), die zudem eigentlich jeweils für eine mehrstündige bis ganztägige Ausbildung vorgesehen sind, eigentlich schon mehr war, als man erwarten konnte. Erst nach der Mittagspause begann das Interesse spürbar nachzulassen, so daß sich die Besichtigung des im Spätdienst als KTW eingesetzten Rettungswagens der dortigen Wache als Auflockerung anbot (eigentlich zu der Frage "Wie sieht ein solches Fahrzeugfunkgerät in Realität aus?", aber warum darauf beschränken, wenn man schon einmal im Hof steht und ein Kollege von der JUH Neustadt als RA i.P. das Fahrzeug besetzt?
). Bei der nachfolgenden Funkübung waren dann wieder alle mit Begeisterung dabei.
Insgesamt eine nette Gruppe - ich bin auf die Prüfung am Wochenende gespannt. 
Surrexit Dominus vere, alleluja!
Christ ist wahrhaft auferstanden, halleluja, halleluja.
Schade, daß nur noch in einer der hiesigen Kirchen die Feier der Osternacht nicht am Vorabend, sondern wirklich in der Nacht beginnt, so daß die Gemeinde gemeinsam in den Ostermorgen hineinfeiert. Das bedeutet, früh aufzustehen, beginnt die Lichtfeier doch bereits um sechs Uhr - aber dafür lohnt es sich immer wieder, auch in diesem Jahr.
(Und wenn man, wie ich, direkt anschließend Dienst hat, kann man über die Einsatzkleidung einfach einen Mantel ziehen. Auch wenn man dann mit der Feuerwehr verwechselt wird - als ob das Osterfeuer nicht auch ohne die brennt. *seufz*)
… scheinen ihre Schatten voraus zu werfen. Ansonsten kann ich mir jedenfalls die Menschenmassen, die den ortsansässigen Groß-Supermarkt umschwärmen, nicht erklären. Daß sich die Fahrzeuge vom Parkplatz bis zum Kreisel zurückstauen, kann ja mal vorkommen - aber die ganze Straße entlang bis zum mehrere hundert Meter entfernten nächsten Kreisel und auch auf den Zufahrtsstraßen nach dort, das ist dann schon eher ungewöhnlich.
Dennoch, ich habe mal wieder 8 Kisten Mineralwasser eingesammelt, ich war vorher bei der Post, dort lagernde Pakete abholen, ich habe nach drei Monaten mal wieder Kontoauszüge am Drucker abgeholt (das war eine längere Aktion …), und ich habe festgestellt, daß mein impulsiv gefaßter Entschluß, beim Mediakmarkt mal schnell noch einen Monitor zu kaufen, gar nicht so einfach umzusetzen ist. Ich bin nämlich ein Fossil und suchte noch einen Röhrenmonitor, am besten 19 Zoll - denn für die Umstellung auf TFT will ich mir Zeit lassen und mich erst entsprechend informieren. Die Auswahl bei den Monitoren war dann eher einfach. Es gibt nämlich genau ein Modell eines Herstellers in einer Größe und einer Ausführung. "Das wird nicht mehr so verlangt". Nun denn, vielleicht fahre ich dann heute doch noch einmal los und kaufe dann halt einen 17-Zöller …
Gestern abend war wieder Vortragsabend beim CCCS, und diesmal sprach Zugschlus über die technischen und kaufmännischen Hintergründe von DSL.
Nachdem es einige kleine Anlaufprobleme mit dem Beamer gab (die natürlich gerne für milden Spott und gute Vorschläge genutzt wurden
und mit die Gelegenheit gaben, mehrfach laut darauf hinzuweisen, daß mein Windows-Laptop problemlos funktioniert hat), ging der Vortrag dennoch überpüntklich los und nahm die Zuhörer auf eine Reise durch die Technik und die verschiedenen Abrechungsmodelle mit, um die Verwirrung zwischen Leitung und Internetzugang, DSL, ADSL und SDSL, Providern und Resellern, T-DSL und anderen Anbietern, OC, ZISP usw. usf. ein für allemal aufzudröseln.
Obwohl als dezidiert "nicht-technisch" apostrophiert, wurde mit Fachbegriffen und Abkürzungen nicht gespart - vielleicht das einzige, was man dem Referenten ankreiden könnte, weil es den Laien vermutlich zu überfordern geeignet war, für mich aber genau richtig, weil umständliche Erklärungen für Dinge, die ich schon weiß, entfallen sind, aber auch nicht zu tief in die Technik abgetaucht wurde.
Fazit: Sehr interessant und gut vorgetragen - die Folien finden sich für Interessenten auch zum Download.
Im Anschluß haben wir dann noch in zweistelliger Besetzung das Maredo unsicher gemacht, und ich habe Zugschlus (ganz ohne Zug und mit defektem Schlusslicht am Auto …) dann bei Rince abgesetzt.
Der Shopblogger gehört seit langem schon zu meiner (nahezu) täglichen Lektüre, und so verfolgte ich neidisch die Geschehnisse dort droben im Norden, wo es offensichtlich alle die leckeren Dinge gibt, die man sonst so schwer findet. Und zu allem Überfluß wird dann auch noch Zotter-Schokolade ins Sortiment aufgenommen, die ich immer schonmal probieren wollte, seitdem ich die TV-Berichterstattung dazu gesehen habe, die ich aber lokal noch nie gefunden habe und nicht notwendig für teures Geld dort bestellen wollte.
Nun aber sollte endlich zu dem Ladengeschäft ein Onlineshop dazukommen! Und als ich heute morgen von der ersten Zahlung noch vor offizieller Eröffnung las, habe ich mich natürlich sofort auf die Suche nach dem Shop gemacht. Auf den Webseiten war er nicht verlinkt. shop.shopblogger.de führte ebensowenig zum Ziel wie shopblogger.de/shop - erst beim dritten oder vierten Anlauf landete ich dann bei http://www.shopbloggershop.de/ und schwelgte im dortigen Angebot. Schnell eine kleine Auswahl aus dem dort vorhandenen Zotter-Sortiment zusammengestellt, zum Probieren, und los geht’s, mit dem Gefühl der Exklusivität, in einem noch nicht eröffneten Shop eingekauft zu haben. 
Es kommt natürlich so, wie es kommen muß: kurz danach erfolgt der offizielle Start des Shops, und der Verzögerungsgrund war, daß noch das restliche Zotter-Sortiment eingepflegt werden sollte. *seufz* War ich mal wieder zu schnell. Aber egal, wenn die Testbestellung schmackhaft ist, werde ich einfach wieder zuschlagen. Und wieder. Und … 
ENUM ist seit Januar im Wirkbetrieb - und schon heute, anläßlich des ENUM-Tages, bemerkt das auch Spiegel online.
Man fragt sich aber wirklich, ob und was sich der Autor bei der Abfassung des Artikels gedacht hat. So kann man erfahren:
Dabei werden die Telefonnummern in klassische Internet-Adressen übersetzt: So wird aus der Telefonnummer (040) 30xxxxxx die reichlich kryptische ENUM-Adresse 7.8.6.2.7.0.0.3.0.4.9.4.e164.arpa.
Das läßt mindestens drei Fragen offen: Warum wird die Rufnummer anonymisiert, wenn sie doch ersichtlich (040) 30072687 lautet? Und wäre die ENUM-Adresse dem Berichterstatter weniger "kryptisch" erschienen, wenn er sie sich einmal näher angeschaut und dabei erkannt hätte, daß sie wie jede Domain von hinten zu lesen ist und dort nach "e164.arpa" ersichtlich die internationale Vorwahl (+49), die Ortsvorwahl (ohne führende Null wie bei internationalen Gesprächen üblich, also 40) und dann die Rufnummer (30072687) folgen? Und gesetzt den Fall, dazu reiche die Zeit - oder die Kompetenz - nicht aus, wäre es dann so schwer gewesen, genau diese Bildungsregel auf der verlinkten Webseite der DENIC nachzulesen und dann kurz darzustellen, statt von "reichlich kryptischen" Adressen zu fabulieren?
So, mein Erstkontakt mit Debian, der mich heute durch den Tag begleitet hat, ist vorüber, und ich bin sehr positiv gestimmt: durch das noch nicht lange zurückliegende Release von Sarge ist die Software jedenfalls noch nicht überlagert, und die Installation neuer Pakete ist ausgesprochen einfach und in ganz erheblichem Umfang durchdacht - das habe ich zuvor noch nicht erlebt, wie ich ehrlich gestehen muß.
So waren die Anfangsprobleme (aus irgendwelchen Gründen ist auf den neuen Images von 1&1 - nicht nur auf diesem, sondern auch auf dem Default-Suse-Image - der Login per Paßwort gesperrt; das ist eigentlich eine gute Sache, aber natürlich nicht so toll, solange man direkt nach der Einrichtung für den Login nur das Rootpaßwort hat) dann schnell behoben, und nachdem ich dem System dann noch das (aus mir unklaren Gründen bis dahin fehlende) .shadow verpaßt und die bislang einzige Schrecksekunde (die Installation von clamav scheiterte mit Fehlermeldungen wegen nicht / nicht in der richtigen Reihenfolge durchgeführter Konfiguration der Pakete, obwohl ich dem Dialog gefolgt bin; das war aber nichts, was dpkg-reconfigure nicht lösen konnte) glücklich überstanden hatte, war alles gut.
Debian gefällt mir. Ich glaube, dabei möchte ich bleiben - in der Hoffnung, daß die Release-Zeiträume wieder etwas brauchbarer werden.
Heute ist zwar der dritte Donnerstag im März und nicht der zweite, aber dennoch ist diese Woche - ausnahmsweise - CCCS-Vortragsabend, dieses Mal mit der Vorstellung befreundeter Organisationen. Die LUGS machte den Anfang, die JUGS beeindruckte mit dem umfangreichen Veranstaltungsprogramm, das Events teilweise beeindruckender Größe aufweist, der Novell-Stammtisch brachte mir die Erkenntnis nahe, daß man für den Zugriff auf de.comp.sys.novell zwar seit einiger Zeit 10,- EUR jährlich bezahlen muß, man aber mit Trick 17 über Google noch kostenlos darauf zugreifen kann, und der unbestrittene Höhepunkt waren natürlich die Lockpicker vom SSdeV in Bonlanden, die nicht nur die umfangreichste und auch optisch ansprechendste Präsentation hatten, sondern auch Werkzeug und Übungsobjekte mitgebracht hatten, an denen sie ihr Können vorführten und auch dem interessierten Zuhörer das Händchen führten.
Wenn jetzt noch das teilweise arg störende Getuschel während der Vorträge und Präsentationen vielleicht auf den Gang verlegt würden könnte, wäre die Sache perfekt. 
Im Anschluß ging’s dann ins Maredo, und danach war ich ebenso müde wie pappsatt. Schön.
Wie ich zum Jahreswechsel schon berichtete, hat 1&1 für die neuen 64bit-Rootserver zwar immer noch nicht die bei Vertragsaschluß im Angebot erwähnten Images bereitgestellt, aber ich habe mich am vergangenen Wochenende - nach einem Blick auf das verpleskte Elend - aufgerafft, es einmal mit Debian zu probieren. Das entsprechende (im Webinterface nicht auswählbare) sarge-Image war dann nach ungewohnter Wartezeit gestern auch glücklich installiert, und ich habe natürlich die Gelegenheit direkt genutzt, meine gesamte - mit einer Ausnahme selbst übrigens auch im wesentlichen Debian verwendete - virtuelle Umgebung mit Fragen zu löchern.
Den heutigen Samstag habe ich genutzt, nach der Umstellung der FAQ von de.etc.notfallrettung nun auch die letzten noch zu verwertenden Texte aus dem Wiki-Backup zu kratzen und zumindest in einer notdürftigen Fassung - mit sauberem HTML, aber ohne viel Blick für die grafische Gestaltung - wieder online zu stellen. Es handelt sich dabei primär um Bernhard Nowotnys Texte, die er irgendwann[tm] dann auch auf seine Homepage eingliedern wird.
Und nachdem die "pure" HTML-Fassung mir dann doch etwas zu minimalistisch war, habe ich wenigstens noch ein vorhandenes CSS drübergelegt. 
Ich habe recht viele (Mail-)Accounts. Zu viele, eigentlich. Daher rufe ich nur die wichtigeren stündlich ab, und den Rest - das, was da und dort dabei ist oder früher mal intensiver genutzt wurde, bei Arcor, T-Online, GMX, web.de, Google, CVMX und wo auch immer - nur einmal pro Tag. Der entsprechende Cronjob meckerte seit Wochen, daß das Paßwort für den Googlemail-Account nicht passe, bzw. keines gespeichert sei (was daran liegt, daß ich mit den Servernamen experimentiert habe, und der Servername, unter dem das Paßwort in der .fetchmailrc liegt, nicht der Servername ist, mit dem fetchmail durch den Cronjob aufgerufen wird), was mir aber recht egal war, weil ich von dort eh nicht wirklich Mail erwarte.
Schade nur, daß fetchmail bei diesem Fehler dann abbricht. Was ich immerhin heute schon - zufällig - bemerkt habe. Das erklärt jetzt übrigens auch, warum ich im Zusammenhang mit dem GNUU-Ausfall keine Mailbenachrichtigungen bekommen habe … Nun, nachdem 200 Mails von diesem Account, 570 von jenem, 60 dort, 12 hier usw. eingesammelt waren, ist alles wieder gut.
Witzigerweise waren auch tatsächlich eine Handvoll "echte" und private Mails darunter. Aber keine älter als 8. Januar. 
(Warum passiert mir sowas eigentlich dauernd? Und immer mit Mail? *grübel*)
Die lange erwartete Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Frage der Erstreckung des Fernmeldegeheimnis auch auf im Endgerät gespeicherte Nachrichten und Verbindungsdaten sowie sonstige Manifestationen dieser (bis hin zu ausgedrucdkten Einzelgesprächsnachweisen!) ist heute gefallen - und dankenswerterweise hat sich das höchste deutsche Gericht korrigiert und an den eher seltsamen Auffassungen in seinem früheren Kammerbeschluss, der Gegenstand umfangreicher - ablehnender und verständnisloser, in der Regel auch die Bindungswirkung bestreitender - Besprechungen wurde, nicht festgehalten.
In der Sache hat die betroffene Heidelberger Amtsrichterin natürlich dennoch Recht erhalten; daran bestand allerdings von vornherein wenig Zweifel.
Mehr dazu, auch mit den notwendigen Vergleichen zum Postgeheimnis, die ich mir daher hier ersparen kann, beim Sartorienfelder.
Ich hätte doch sofort nach den schlechten Erfahrungen nach meinen eigenen Kontaktformularen schauen sollen.
Dann wäre mir eine Peinlichkeit - und dem Netz eine weitere Belastung - erspart geblieben:
Ihre Kundennummer: *******
Ihre Vertragsnummer: *******
Guten Tag Herr Hochstein,
Sie verwenden auf Ihrer Präsenz das Skript
/kunden/homepages/***/***/***/juh-nw/kontakt.php4
mit dem User
p*******
welches gestern und heute für den Versand von Spammails massiv missbraucht
wurde. Da hierdurch ein erhebliches Mailaufkommen entstanden ist, sehen wir
uns gezwungen, das Skript unverzüglich zu sperren, um einen weiteren Miss-
brauch zu verhindern.
Einen entsprechenden Hinweistext README_SPAM.TXT haben wir Ihnen parallel
hierzu in das Skriptverzeichnis gelegt.
Bei Skripten, welche für den Spamversand missbraucht werden, handelt es
sich meist um sogenannte Formmail Skripte, welche Daten, die über eine
Webseite eingegeben werden, an bestimmte E-Mail-Adressen versendet.
Durch Lücken im Code dieser Skripte ist es oft möglich, diese E-Mails auch
an weitere Adressen als nur die beabsichtigten Empfänger zu verschicken.
Einige sichere Formen dieser Skripte finden Sie zum Beispiel unter:
http://nms-cgi.sourceforge.net/scripts.shtml
Sollte es sich um ein Skript handeln, welches aus einem größeren Frame-
work wie z.B. CMS oder Forum stammt, sollten Sie sich an den Hersteller
wenden, um eine neue sichere Version zu erhalten.
Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter. Ihre persönliche Rufnummer
finden Sie in Ihrem 1&1 Control-Center unter Hilfe & Kontakt > Support.
Mit freundlichen Grüßen
1&1 Internet AG
Und das muß ausgerechnet mir passieren … Aber die alten Präsenzen dort hatte ich tatsächlich vergessen. Nun ja, jetzt sollte auch da alles wieder gut sein. Hoffe ich.
Ich bin zwar in Köln geboren, habe aber dazugelernt und mit Karneval oder Fasching nicht allzuviel am Hut, jedenfalls nicht mit der auf den Straßen dargebotenen Variante. Und damit ich auch als Faschingsmuffel über die Tage etwas zu tun habe, ist es seit 1992 Tradition geworden, daß ich mich am Rosenmontag nach Mainz begebe - allerdings als Sanitäter (mit Ausnahmen nur 2002 und 2004-2005).
Diese schöne (?) Tradition will ich dieses Jahr wieder aufnehmen und werde also wieder dabei sein, allerdings - back to the roots - nicht als Abschnittsleiter, Medical-Center-Leiter oder Besatzung eines KTW/RTW, sondern als Streifenführer. Ich hoffe nur, es wird nicht zu kalt, und wehe, es schneit!
Einen Wetterbericht gab es heute abend bei der Einsatzbesprechung jedenfalls leider noch nicht.