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Umzug!

Am heutigen Sonntag habe ich meinen Dienst bei der Ärztlichen Notfalldienstzentrale, pardon, beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst, wie das Kind nunmehr heißt, deutlich gespannter angetreten als all die Jahre seit 1995: zum 30.06.2006 ist die Zentrale nämlich aus den eigenen Räumlichkeiten in das örtliche Krankenhaus umgezogen - und am zweiten Tag funktioniert natürlich noch nichts so, wie man es sich vorstellt. :-)

Der erste Eindruck war dennoch gut: die Sprechzimmer sind gut aufgeteilt und ausreichend groß, wenn auch nicht so unnötig großzügig wie früher, es gibt nunmehr einen für die Infusionstherapie geeigneten und eingerichteten Raum - in dem es nicht nur eine Liege gibt und die übrigen Patienten sich bis zu vier Stühle teilen müssen, sondern in dem ausreichend Liegen mit Klingel plaziert sind -, die EDV- und Telefonanlage ist modern und zweckmäßig, und die Ruheräume sind zwar ewig weit weg, aber gleichfalls nahezu luxuriös ausgestattet. Nur der Aufenthaltsraum liegt zum einen direkt an der Anmeldung und ist zum anderen für vier Leute hoffnungslos zu klein, so daß man sich gegenseitig auf die Füße tritt und das Deponieren von Gepäck geradezu aussichtlos ist. Das ist ein echtes Manko, da auch ein Ausweichen auf den Ruheraum - in einem angrenzenden Gebäude im 4. OG und daher mehrere Minuten Fußweg entfernt - nicht praktikabel ist. Andererseits hat es dafür einen wunderbaren neuen Kaffeevollautomaten mit Milchaufschäumer … :-)

Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Monaten entwickeln wird, auch was das Patientenaufkommen und die Kooperation mit dem Krankenhaus betrifft.

Asyl beim denkerszaf

Dieses Wochenende gab es für die weniger fußballbegeisterten unter uns die Möglichkeit, vor der allgegenwärtigen WM zum denkerszaf zu flüchten und dort die Möglichkeiten einer LAN-Party, des Pools, des Grillens und der Sonne zu nutzen. Unterm Strich zusammenfassend wurden primär die drei letzteren genutzt. *g*

Empörende Fesselspiele (geklaut bei Oszedo)

Nachdem ich aufmerksamerweise am Bahnhof eingesammelt und transferiert wurde (und sich das Garagentor auf lautes Blöken hin dann auch öffnete), stand danach der abschließende Großeinkauf auf dem Programm, den wir vermittels des Arnold-Nachfolgers wahrnahmen. Danach wurde dann gecomputert, gemunchkint (eine wirre Geschichte!), in der Sonne gesessen, geplanscht, getrunken, getrunken, gegessen, das arme Szaf empörenderweise angebunden (!), getrunken, die vorgeschriebene Nachtwanderung vorgenommen und dann versucht, wenigstens einige Stunden Schlaf zu finden, was zumindest für meinen Teil wenig erfolgreich verlief (nach meinem Befinden auch am Morgen zu urteilen, war entweder das Essen oder das Kölsch zuviel - oder beides).

Wie dem auch sei, nachdem ich mich - subjektiv Stunden und eine Dusche später - dann fit genug fühlte, am Frühstück teilzunehmen, begann sich der Tag schon besser zu präsentieren. Leider war aber schon bald die Zeit für Abbau und Abreise gekommen …

Normales Bild

Ich kann inzwischen berichten, daß sich das Projekt "Fernseherkauf" erfolgreich entwickelt hat - das Gerät fügt sich in die bestehende Wohnzimmereinrichtung gut ein, es ist wirklich leicht, das Bild ist gut, die Benutzerführung brauchbar (und elterntauglich), und die Fernbedienung ist komfortabel. Bemerkenswert, was die moderne Technik alles ermöglicht. g Und Hauptsache, es gibt keine Beschwerden bezüglich der Kaufberatung. :-)

"Wikipedia - Die wunderbare Welt der Kollaboration"

Der heutige Vortrag beim CCCS stand unter dem Titel "Wikipedia - Die wunderbare Welt der Kollaboration" und wurde von Matthias Schindler gehalten. Informativ wie erwartet folgte eine durchaus kontroverse Diskussion, bei der dem Referenten - durchaus zurecht - vorgehalten wurde, daß er nicht immer klar unterscheidet, von dem er spricht, wenn er "wir" sagt: Vom Wikimedia Deutschland e.V.? Von allen Administratoren der Wikipedia? Von allen Benutzern der Wikipedia? Von deren Mehrzahl? Darin drückt sich nämlich eines der Probleme der Wikipedia aus, die zwar für alle(s) offen ist, aber über keine klar (nach außen?) erkennbaren Verantwortungs- und Meinungsbildungsstrukturen verfügt.

Das erinnert mich daran, daß ich schon seit vielen Monaten meine - gespaltene - Sicht zu diesem Projekt zu Papier (naja …) bringen möchte. *seufz* Vielleicht komme ich irgendwann demnächst mal wirklich dazu …

Generationswechsel beim Fernsehen

Dieser Tage hat sich unser altgedienter Familienfernseher in die ewigen Jagdgründe verabschiedet, und so stand ich dann vor der Aufgabe, mich um Vorschläge und Bezugsquellen für einen neuen solchen zu bemühen.

Elterliche Vorgabe war primär, das neue Gerät solle nicht mehr so furchtbar schwer sein, daß man es beim Umräumen, Putzen, usw. wenigstens einmal heben könne. Das zeigte dann meines Erachtens bei gleichbleibender Bildschirmdiagonale schon deutlich in Richtung moderner Technik statt Röhren, also zu einem LCD- oder Plasmagerät. In der Folgezeit habe ich mich, bis dahin insoweit unbeleckt, dann mal belesen und verglichen, schließlich die Auswahl im lokalen Mediamarkt besichtigt und dann zunächst mich und später auch meine Mutter davon überzeugen können, daß bei Plasma wie bei LCD die Technik weit genug ist, daß zumindest für unsere anspruchslosen Augen nicht mit Problemen zu rechnen ist.

Unter Berücksichtigung der Preisfrage fiel dann auch recht schnell die Entscheidung für ein günstiges LCD-Gerät, das ich inzwischen in Form eines Samsung LE 27 bei Amazon auch geordert habe. Ich bin gespannt, wie sich das in der Praxis bewähren wird. :-)

120. Jubelstiftungsfest 2006

Trotz aller guten, letztes Jahr in Bamberg gefaßten Vorsätze hat es dann doch wieder bis gestern gedauert, bis ich mich wieder einmal zu einem Besuch in Heidelberg bei der Ferdinandea aufgerafft habe. Aber welcher Anlaß kann dazu besser geeignet sein als ein Stiftungsfest, insbesondere dann, wenn es ein so rundes ist wie in diesem Jahr, in dem sich die Gründung unserer Verbindung zum 120. Male jährt?

Kommers zum 120. Stiftungsfest e.v. KDStV Ferdinandea Prag-Bamberg zu Heidelberg im CV am 03.06.2006

Gestern mittag fanden wir uns zu einem Festempfang im Spiegelsaal der Stadt Heidelberg ein, um - u.a. -einer wirklich genialen Festrede zu lauschen; am Abend folgte dann der Festkommers im großen Saal der Stadthalle (pardon, inzwischen nennt sich das Ding "Kongreßzentrum"), der nicht nur von Gästen, sondern auch von Chargenabordnungen gut besucht war, die den passenden feierlichen Rahmen für die Veranstaltung gaben, die sich am Ende allerdings etwas arg in die Länge zog, so daß ich mich entschloß, danach sofort den Heimweg anzutreten.

Heute mittag dann fand der Gottesdienst in der Heidelberger Jesuitenkirche statt, der an Pfingsten, dem Patronatsfest der dortigen katholischen Heilig-Geist-Gemeinde, natürlich entsprechend gut besucht war, so daß Sitzplätze knapp wurden. An der Gestaltung der Meßfeier wirkte ein Laienseelsorger aus unseren Reihen mit; nicht zu vergessen natürlich wiederum die Chargenabordnungen, die im Altarraum ein farbenprächtiges Bild abgaben.

Gottesdienst am Pfingstsonntag 2006

Anschließend ging’s dann aufs Ferdinandenhaus zum Spanferkelessen, das mir besonders wichtig war - habe ich doch jahrelang bedauert, im Sommersemester 1996, beim 110. Stiftungsfest, dank Abstellung zur Betreuung auswärtiger Gäste ein ebensolches Spanferkelessen verpaßt zu haben. Genaugenommen traf ich damals, nachdem ich alle meine Schäfchen versorgt und in die richtigen gecharterten Kleinbusse und notfalls Taxis verfrachtet hatte, hungrig auf dem Haus ein, um gerade noch den Abtransport der leeren Platten zu erleben. :-( Diesmal war ich aber rechtzeitig und habe alles wieder aufgeholt. :-) Sehr schön auch, daß das Wetter mitspielte und uns erlaubte, bei Sonnenschein im Garten zu sitzen und die frische Luft zu genießen, am Ende begleitet von der Musik eines Schifferklaviers.

Danach haben wir uns dann noch in kleiner Runde auf den Weg zu einem Verdauungsspaziergang rund um das Schloß und von dort nach unten in die Altstadt gemacht, um dort dann auf dem Platz vor dem Rathaus gemütlich bei Kaffee und Kuchen die Zeit bis zum abendlichen Festball zu überbrücken, an dem ich allerdings nicht teilzunehmen vorgezogen habe: einerseits, weil Bälle mir ohnehin nicht besonders zusagen, zum anderen, weil ich aufgrund kollidierender Termine sozusagen familiär gebunden war.

Abschließend kann ich nur festhalten: ein rauschendes Fest mit vielen schönen Begegnungen, einer 120-Jahr-Feier würdig.

Lange Gespräche

Gestern habe ich mich einmal wieder mit einer guten Freundin - sozusagen aus früheren Zeiten - getroffen, die es nun schon seit einiger Zeit beruflich nach Mannheim (oder besser Heidelberg) verschlagen hat; in Stuttgart haben wir uns sozusagen knapp verpaßt. Wir hatten uns vor einiger Zeit schon einmal zu einer Pizza getroffen und uns daher diesmal entschlossen, ein asiatisches Restaurant auszuprobieren, bei dem sich das Essen gleichfalls als gut (und reichlich) erwies.

Allerdings stand selbiges gar nicht im Vordergrund; es gab vor allem soviel zu erzählen, daß wir mehr oder weniger zu den letzten Gästen gehörten und dann später sozusagen im kleinen Kreis noch weiter palavert haben, bis es dann wirklich spät und Zeit für den Heimweg war - glücklicherweise konnte ich heute dann ja ausschlafen. Ein schöner Abend, den wir unbedingt demnächst einmal wiederholen müssen.

Nichts zu tun beim Rheinland-Pfalz-Tag

Wie letztes Jahr um diese Zeit habe ich Urlaub, und wiederum zwacke ich einen Tag (naja, diesmal Abend ;-)) ab, um einen benachbarten JUH-Verband bei einem größeren Sanitätseinsatz - diesmal in Speyer auf dem Rheinland-Pfalz-Tag - zu unterstützen.

Allerdings verläuft der Abend im wesentlichen ereignislos: die Organisation ist für ein Ereignis dieser Größe gut gelungen, es gibt keine echten Pannen, ausreichend Personal ist vorhanden - nur keine (kaum) Besucher. :-) Also sitzen wir die Stunden ab, nutzen die Zeit zur Unterhaltung und zum Verzehr der überzähligen Essensportionen, die wir dank Verzichts der vor uns in der Liefertour liegenden Stationen erhalten (statt 12 Portionen 36, von denen wir dann 24 angenommen haben - wenn man die Nudeln (oder den Nudelsalat?) links liegen ließ und das (kalte) Steak stattdessen zwischen ein Brötchen von der letzten Lieferung klemmte, waren sie auch ganz lecker.

Jedenfalls hat sich mein Beitrag zum ganzen dann in der Koordination der vollen, leeren und halbleeren Essensbehälter erschöpft. *g*

Schraubereien

Heute habe ich mich aufgerafft, meiner Neuerwerbung die noch fehlende Festplatte und den DVD-Writer aus dem Vorgänger einzubauen. Und mußte feststellen, daß so ein fertig georderter Rechner zwar drinnen sehr schön aufgeräumt aussieht, Erweiterungen dann aber (für wenig zu Hardwarebastelei begabte Szafe wie dieses hier) nicht ganz so einfach sind.

Die Festplatte an ihren Platz zu befördern war dank ausklinkbarer Plattenkäfige gar nicht so sehr das Problem, nachdem die ordentlich mit Kabelbinder verzurrten Stromkabel befreit und dann wieder sauber verlegt wurden (und entsprechend Platz geschaffen war, denn eine Steckkarte und das Gekabels waren gerne im Weg).

Schwieriger war schon der Einbau des Brenners: erst einmal die Plastikabdeckung auf der Frontseite entfernen (wie üblich), dann jedoch eine dahinter befindliche Metallabdeckung herausbrechen - und wundern, warum es denn gar keine Schienen zum Verschrauben gibt? Deutlich später feststellen, daß man offenbar (mitgelieferte) Metall-Plastik-Schienen am Gerät zu verschrauben und das dann, so vorbereitet, einzuschieben hat. Dann waren im "Freiraum" hinter den Einbauslots verlegte Kabel abzutrennen - also die Kabelbinder zu lösen - und die Kabel neu - woanders - zu befestigen. Und etliche Versuche später hatte ich dann auch verstanden, daß ich die komplette Frontplatte abnehmen muß, um das Gerät dann von vorne einzuschieben. Danach war das Befreien eines passenden Stromanschlusses aus der Kabelbinderumklammerung und der Anschluß an den IDE-Controller (ist das Kabel lang genug, und paßt es überhaupt durch?) mehr oder weniger Formsache, und die Geräte wurden auch sofort vom BIOS ordentlich erkannt.

Nur habe ich festgestellt, daß Power- und Harddisk-LEDs an der Front jetzt dunkel bleiben. Und denke die ganze Zeit darüber nach, ob sie das vorher auch schon waren oder ich doch bei meiner Bastelei irgendwo ein Kabel losgerappelt habe. Die Stecker auf dem Motherboard sitzen jedenfalls fest, und alles wieder auseinandernehmen, um den ganzen Laufweg zu verfolgen, mag ich eigentlich auch nicht. :-/ Nehmen wir das also erstmal als Schönheitsfehler …

DSL-Anschluß mit Migrationshintergrund

Gestern abend kam ich (zu) spät nach Hause, und fand dort dann noch Post von der T-Com und von T-Online vor; ersteres vermutlich eine Rechnung (ich bekomme öfters Rechnungen, denn ich bezahle Telefon und DSL einer- und die DSL-Flatrate bei T-Online andererseits auf zwei getrennten Rechnungen unter getrennten Buchungskontonummern, obwohl zusammen geordert; das muß man nicht verstehen, das ist einfach so), letzteres war recht dick und enthielt offenbar einen Datenträger - vielleicht ein nettes Werbegeschenk oder ein günstiges Sonderangebot?

Interessiert entscheide ich mich, noch vor dem eigentlich unverzüglich geplanten Zubettgehen einen kurzen Blick hineinzuwerfen. Erst einmal die Telefonrechnung abheften - doch halt, das ist gar keine Rechnung, sondern eine Auftragsbestätigung bezüglich meines "Auftrags vom 16.05.2006". Über den Wegfall meines DSL-Anschlusses. Oh?

Doch beruhigend steht einige Zeilen weiter unten fettgedruckt, er werde nicht abgeschaltet, sondern nur von meinem neuen Internetzugangsanbieter übernommen. Oh?

"DSL-Anschluß mit Migrationshintergrund" vollständig lesen

Jungschartag 2006

Nach 2005 und 2004 und … naja, vielen Jahren (sind es schon 10?) gehörte ich dieses Jahr bei der sanitätsdienstlichen Absicherung des Jungschartages wieder mehr oder weniger zum Inventar. Das Motto dieses Jahr war - natürlich - die Weltmeisterschaft, das Wetter trocken, aber ungewohnt kühl und nach einigen Sonnenstrahlen am Morgen auch eher bedeckt, und der Ablauf durch das Entfallen des Geländespieles in diesem Jahr einmal deutlich anders; dafür brachten neue Stationen frischen Wind ins Spiel, aber (praktisch) keine Verletzungen hervor, und so waren am Ende wohl alle damit zufrieden.

(Nein, Bilder gibt es auch dieses Jahr nicht. Nicht von mir, jedenfalls.)

Wyvern ist betriebsbereit

Nachdem gestern die Hardware dran war, habe ich heute die Software - oder zumindest die wesentlichen Teile - auf wyvern draufgeklopft. Sogar der Mailversand mit integrierter Verschlüsselung und Signierung funktioniert jetzt so, wie ich mir das vorstelle, und insgesamt ist die Kiste vor allem deutlich schneller als der Vorgänger. :-)

Nach einer De- und Reinstallation der Treiber und des Softwarepakets trat dann auch die TV-Karte ordentlich ihren Dienst an - die Sender sind da, inzwischen tönt sie auch Töne, und den Empfänger für die Fernbedienung habe ich ebenfalls an seinen Platz gestöpselt. So macht das Spaß.

Testen, einkaufen, umräumen ...

Gestern abend habe ich meine Neuerwerbung, die am Montag - in meiner Abwesenheit - eintrudelte, wenigstens schon einmal ausgepackt; heute war dann das Testen und der Aufbau angesagt. Nach dem Entfernen der Transportsicherung - bei der Gelegenheit habe ich mich an dem schönen Motherboard und der ordentlichen, sauberen Verkabelung erfreut - ergab ein kurzer Test, das sowohl der Rechner als auch der neu erworbene Monitor funktionieren und sehr elegant aussehen. Auch die Rechnertestecke-to-be wird sich bewähren, da bin ich sicher.

Als nächstes galt es, das neue beste Stück ins Arbeitszimmer an seinen Platz zu befördern. Vorher habe ich noch schnell die letzten Arbeiten an der alten Maschine erledigt, bin dann zum Mediamarkt aufgebrochen, um dort eine Steckdose mit Überspannungsschutz zu besorgen, und dann ging es ans Umräumen, schließlich wollte ich die Gelegenheit nutzen, auch im Arbeitszimmer mal zu putzen, die Verkabelung zu überdenken und die EDV auch etwas geschickter aufzustellen.

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Bekanntschaften in der Bahn

Heute fand ich auf der Heimfahrt im IC nur noch einen Platz an einem der Tische - sehr unschön, weil es sich um alte IR-Garnituren handelt und die an den Tischen Laptopkiller-Magneten angebracht haben. So saß ich dann etwas verkrümmt an meinem Gerät und tippselte vor mich hin, als die Fahrkartenkontrolle einflog.

Der sympathisch wirkende Geschäftsmann gegenüber zückte Bahn- und ec-Karte zwecks Erwerb eines Fahrscheines, mußte sich zu seinem Erschrecken aber mitteilen lassen, daß schon seit Jahren nur Bargeld oder Kreditkarten akzeptiert würden; leider verfügte er zwar über beides, hatte allerdings ebenso beides nicht dabei. Nachdem der Zugbegleiter dann nach dem Kontrollieren des restlichen Wagens wieder aufgetaucht war, um eine Rechnung zu schreiben (20,- EUR für die Fahrkarte, 40,- EUR Aufpreis), bot ich mich dann an, das Geld vorzustrecken. Ich meine, was soll schon sein? Die meisten Leute sind schließlich ehrlich, dieser wirkte so, und selbst wenn nicht, 20,- EUR lassen sich verschmerzen.

So haben wir’s gemacht, ich bekam - noch bevor ich meine Bankverbindung auf eine Visitenkarte notieren konnte - bereits eine solche meines Gegenübers überreicht, und mußte dann doch grinsen: wir haben mehr oder weniger denselben Arbeitgeber, auch wenn es sich in seinem Fall um eine oberste Landesbehörde handelt. Nach Austausch der Karten stellten wir dann eine gemeinsame Bekannte fest und hatten angenehmen Gesprächsstoff für den Rest der gemeinsamen Fahrtstrecke (während der auch der Zugbegleiter noch einmal auftauchte und unter vielen Entschuldigungen erklärte, es wären im Falle eines Falles nicht 40,- EUR Aufpreis, sondern nur 15,- EUR gewesen). ;-)

Ach, das ist der Grund ...

Einer meiner Mietserver - mit 4 Jahren Betrieb der älteste solche, frisch gekündigt, um auf ein günstigeres und besseres Angebot beim selben Anbieter zu wechseln - machte immer schon gerne Probleme; in den letzten Tagen allerdings massiv, was die Migration dann auch beschleunigt hat. Insbesondere blieb er öfters ohne nachvollziehbaren Grund in den Logs einfach stehen; schon von früher her stand ein Plattenschaden im Raum.

Inzwischen dürfte derselbe sich manifestiert haben; gesund sieht das jedenfalls nicht aus:

Apr 25 03:06:31 pasture kernel: hda: dma_timer_expiry: dma status == 0x21
Apr 25 03:06:41 pasture kernel: hda: DMA timeout error
Apr 25 03:06:41 pasture kernel: hda: dma timeout error: status=0xd0 { Busy }
Apr 25 03:06:41 pasture kernel: 
[...]
Apr 25 03:16:43 pasture kernel: end_request: I/O error, dev hda, sector 21867214
Apr 25 03:16:43 pasture kernel: hda: status timeout: status=0xd0 { Busy }
Apr 25 03:16:43 pasture kernel: 
Apr 25 03:16:43 pasture kernel: hda: DMA disabled
Apr 25 03:16:43 pasture kernel: hda: drive not ready for command
Apr 25 03:16:43 pasture kernel: ide0: reset: success
Apr 25 03:16:43 pasture kernel: hda: irq timeout: status=0xd0 { Busy }
Apr 25 03:16:43 pasture kernel: 
Apr 25 03:16:43 pasture kernel: ide0: reset: success
[...]
Apr 25 03:16:43 pasture kernel: XFS: device hda6- XFS write error in file system meta-data block 0x8 in hda6
[...]
Apr 25 03:16:43 pasture kernel: end_request: I/O error, dev hda, sector 15406414
[...]
Apr 25 03:16:43 pasture kernel: XFS: device hda6- XFS write error in file system meta-data block 0x10 in hda6
[...]
Apr 25 03:16:44 pasture kernel: XFS: device hda6- XFS write error in file system meta-data block 0x18 in hda6
[...]
Apr
25 03:16:44 pasture kernel: EXT3-fs error (device hda1):
ext3_get_inode_loc: unable to read inode block - inode=4761, block=152
Apr 25 03:16:44 pasture kernel: Aborting journal on device hda1.
[...]
Apr 25 03:16:44 pasture kernel: EXT3-fs abort (device hda1): ext3_journal_start: Detected aborted journal
Apr 25 03:16:46 pasture kernel: Remounting filesystem read-only
[...]
Apr
25 03:16:47 pasture kernel: I/O error in filesystem ("hda5") meta-data
dev hda5 block 0x7a1780 ("xfs_trans_read_buf") error 5 buf count 4096
Apr 25 03:16:47 pasture kernel: ide0: reset: success
Apr 25 03:16:47 pasture kernel: EXT3-fs error (device hda1) in ext3_reserve_inode_write: IO failure
Apr 25 03:16:47 pasture kernel: EXT3-fs error (device hda1) in ext3_dirty_inode: IO failure
[...]