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Mobiler Datenhunger

Vor rund zwei Jahren berichtete ich über meine früheren und derzeitigen mobilen Datentarife und tat in diesem Zusammenhang kund, dass mir jedenfalls für das Smartphone 500 MB monatlich ausreichen würden. Tatsächlich lag mein Bedarf in den Anfangszeiten der Smartphone-Nutzung bei 300 MB im Monat oder weniger, und 500 MB erschienen reichlich.

In den vergangenen Monaten wurde mir aber jeweils schon etliche Zeit vor Ende des Abrechnungszeitraums signalisiert, dass ich die Volumengrenze erreicht hätte - jedenfalls durch das Smartphone. Nahm ich anfangs noch an, dass das Gerät vielleicht etwas zu großzügig zähle, wurde mir später dann bewusst, dass die von mir oft beklagten langsamen Verbindungen möglicherweise Ausdruck der dann greifenden Drosselung sein könnten … Und tatsächlich, mein Anbieter benachrichtigt mich offenbar bei Überschreitung des gebuchten Volumens nicht, sondern drosselt dann schlicht.

Jetzt habe ich 1.000 MB im Monat frei. Mal sehen, wie lange das dann ausreichen wird. (Bisher habe ich trotz recht intensiver Nutzung im letzten halben Jahr als Nutzer der ÖPNV nie mehr als 800 MB erreicht. Das lässt zumindest mittelfristig ja hoffen.)

Mobiles Internet - reloaded

Schon vor gut fünf Jahren hatte ich über meine guten Erfahrungen mit einer UMTS-Mobilfunkkarte von Novatel für meinen Laptop berichtet; und diese Karte tut auch noch in meinem aktuellen Laptop unter Windows 7 gute Dienste, denn dessen eingebautes UTMS-Modul hat mich sehr enttäuscht und ist für mich nicht brauchbar.

Inzwischen hat sich die Welt aber natürlich fortentwickelt; und wiederum wurde ich durch Berichte in Blogs auf UMTS-WLAN-Router (wie ich sie bezeichnen möchte - Geräte, die einerseits als WLAN-Accesspoint arbeiten und sich andererseits über eine UMTS-SIM-Karte mit dem Mobilfunknetz verbinden und so für alle Geräte im WLAN eine Internetverbindung bereitstellen) neugierig. Das ist natürlich noch besser, als nur den Laptop selbst online zu bringen, zumal, wenn die UMTS-Abdeckung am Standort des Laptops schlechter ist als anderswo in der (Ferien-)Wohnung.

Also habe ich mir im Juli vergangenen Jahres vor dem Urlaub einen Huawei E5331 zugelegt, der sich bewährt hat und mit dem ich seitdem sehr zufrieden bin.

Mobilfunk-Datentarife

Ein Mobiltelefon nutze ich - für Telefonie und SMS - seit gut 20 Jahren. Seitdem hat sich vieles geändert, nicht zuletzt an den Tarifen. Lange Zeit war ich Vertragskunde - seit 2000 bei Vodafone - und hatte mir irgendwelche Pakete aufschwatzen lassen, für die ich dann im Monat bis zu 30,- € bezahlt habe (ohne Datenoption, wohlgemerkt!), obwohl ich Wenigtelefonierer bin und das Mobiltelefon v.a. benötige, wenn (und weil) ich erreichbar sein muss und - wenn wirklich nötig - kurze (!) Telefonate zu führen. Vor rund 7 Jahren wurde mir das alles zuviel, und ich bin in einen Prepadi-Tarif gewechselt. Seitdem lade ich im Monat - für Telefonie und SMS - in der Regel weniger als 15,- € auf, und ich vermute, dass der Löwenanteil dieser Kosten auf dienstliche Gespräche entfällt (die ich meinem Arbeitgeber bislang großzügigerweise schenke).

Vor gut 10 Jahren war ich einmal einige Jahre täglicher Fernpendler und habe zudem erstmals einen Laptop genutzt; klar, dass ich irgendwann einmal mein Telefon damit via Kabel oder Bluetooth gekoppelt und dann (per GPRS) Mail und News von unterwegs gecheckt (und teilweise auch gechattet) habe. Auch klar, dass ich - bei zeit- oder volumenbezogener Abrechnung! - einige Zeit lang meine monatlichen Rechnungen dank Kostenexplosion quasi mit einem roten Schleifchen zugeschickt bekam; es fehlte eigentlich nur noch ein Dankesbrief des Vorstands für die Sanierung des Unternehmens. Später bin ich dann sinnvollerweise auf eine entsprechende Karte umgestiegen und habe vor allem einen günstig(er)en Anbieter genutzt. Insbesondere als ich dann vor vier Jahren als “late adopter” mein erstes Smartphone mein Eigen nennen durfte, stellte sich die aber auch die Frage nach einem brauchbaren “Flatrate”-Angebot (bzw. einem Volumentarif mit Freivolumen und nachfolgender Drosselung bei Überschreitung).

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Datentarife für Mobiltelefone

Ich muß meine Berichte über das neue Spielzeug noch um einen Nachtrag ergänzen, denn was wäre ein Smartphone ohne SIM-Karte und passenden Tarif?

Für mein bisheriges Mobilelefon habe ich seit Menschengedenken Vodafone - früher D2 Mannesmann - genutzt; vor einigen Jahren (Ende 2007) bin ich dann auf einen Prepaid-Tarif umgestiegen, was sich als ausgesprochen lohnenswert erwiesen hat (die bisherigen Fixkosten von rund 30,- € im Monat für irgendwelche meistens ohnehin nicht genutzten Inklusivleistungen, -minuten und -SMS sind auf im Schnitt 15,- € pro Monat und weniger gefallen, so daß ich die Kosten für das zugleich erworbene neue Mobiltelefon selbst lange reingeholt habe). Für die UMTS-Karte in meinem Laptop nutze ich eine Prepaid-Karte von simyo, was mir einen recht günstigen Datentarif von 24 Cent pro MB beschert und für die eher seltene Nutzung ausreichend ist.

Aber was nutzt man jetzt für ein Smartphone? Schön wäre ein Anbieter, der das D1- oder D2-Netz nutzt, um vom besseren Netzausbau im Vergleich zum E-Plus-Netz profitieren zu können; allerdings habe ich dort keine auch nur einigermaßen preislich interessanten Angebote gefunden, allenfalls vielleicht noch bei O2. Daher sprach wieder alles für einen E-Plus-Reseller; ich bin dann auf Anregung von Bekannten bei blau.de gelandet. Die Tarife sind vergleichbar zu simyo, es handelt sich gleichfalls um einen E-Plus-Reseller, aber es gibt einige zusätzliche Tarifoptionen wie die Tagesflatrate.

Bestellung, Auslieferung und Aktivierung waren unproblematisch, ich habe nach kurzem Test dann die sich monatlich erneuernde 1-GB-Option gebucht und kann nach der bisherigen Nutzung sagen, das der Netzausbau bei E-Plus zumindest befriedigend ist und der gebuchte Inklusivtraffic von 1 GB für eine übliche Nutzung - dauerhafter Sync, ab und an mobiles Internet, Kartendownloads etc. pp. - völlig ausreichend ist. Ich werde das nach einem Monat natürlich noch einmal evaluieren, aber bislang kann ich beruhigt festhalten, daß eine 1-GB-Option für meinen Bedarf völlig hinreichend ist (wie mir auch mein Fachberater zuvor versicherte ;-)).

Szlaues Szaf, smartes phone

Vergangenes Wochenende hatte ich von der diesjährigen Mitgliederversammlung von bawue.net berichtet und dabei auch meiner Hoffnung Ausdruck gegeben, vielleicht die eine oder andere dort aufgeschnappte - teils schon ältere - Idee doch bald einmal ausprobieren zu können. Heimlich gehofft hatte ich dabei auf einen Test eines VPN von meinem Laptop aus - soweit bin ich allerdings (noch) nicht. Jedoch hatte ich dort gefühlt bei jedem zweiten Teilnehmer ein Smartphone gesehen und die Gelegenheit genutzt, mich einmal zu erkundigen, was die Dinger denn so können und wofür man sie wirklich benutzen kann. Schließlich frage ich mich schon länger, ob es sich für mich wohl lohnen würde, doch vergleichsweise viel Geld in die Hand zu nehmen, um ein iPhone, Samsung, Nexus oder was auch immer zu erwerben. Die Antworten waren vielfältig (E-Mails lesen, Reise-/Routenplaner, SSH-Client, Tethering für den Laptop; auch ein tolles Spiel, bei dem man Flugzeuge koordiniert auf Landebahnen befördern muß, wurde als "Killerapplikation" genannt), so recht überzeugt war ich von dem wirklichen Nutzen aber noch nicht. Immerhin trage ich meist auch meinen Laptop mit mir herum, habe dafür inzwischen eine brauchbare UMTS-Karte gefunden, und wer weiß, was man auf einem so kleinen Bildschirm und ggf. ohne echte Tastatur sinnvoll tun kann?

Nun kam aber inzwischen dazu, daß ich mir auch Twitter mal angesehen habe, und der channelansässige Hardwareproll ;-) mir bedeutete, Twittern ohne "mobile device" sei auf Dauer nicht so richtig zielführend. Überdies war ich letztes Wochenende - und den Großteil der Woche - krank und dementsprechend als empfindliches männliches Wesen Szaf natürlich sehr trostbedürftig. Also habe ich - nach Einholung einiger Informationen zu Modellen und Tarifen - einfach mal eine größere Menge Geld in die Hand genommen und mir ein HTC Desire zugelegt. Zurückschicken kann man es ja immer noch, nicht wahr?

Und mittlerweile muß ich sagen, ich weiß gar nicht, wie ich bisher ohne ausgekommen bin. :-)

Ich telefoniere zwar immer noch mit meinem bisherigen, nunmehr schon etliche Jahre alten Modell, aber es ist einfach toll, auch unterwegs mal eben nach neuen E-Mails schauen zu können, Kalender und Kontakte dabei zu haben und synchronisieren zu können, zu twittern oder schnell mal was im Web nachzusehen, sich dank GPS und GoogleMaps jederzeit orientieren zu können, und was der Dinge mehr sind. Natürlich habe ich auch ein paar Spiele getestet - und die Geschichte mit den Flugzeuglandungen hat definitiv Suchtcharakter. ;-) Auch die Akku-Laufzeit ist - wenn man mit der Nutzung ein bißchen sparsam ist und GPS und WiFi ausschaltet, solange man es nicht braucht bzw. unterwegs ist - mit "problemlos ein Arbeitstag" durchaus im brauchbaren Bereich.

Insofern lautet mein vorläufiges Fazit nach weniger als einer Woche: Das hätte ich mir schon früher gönnen sollen!

Mobiles Internet - funktionierend

Bereits vor zwei Jahren hatte ich mich von ToJe dazu animieren lassen, mich mit dem mobilen Internet nicht nur in der Form von WLAN-Hotspots zu beschäftigen, sondern auch in der (fast) völlig unabhängigen Form der GPRS- oder von mir aus auch UMTS-, jedenfalls Mobilfunkkarte mit passender SIM. simyo war damals der empfohlene Anbieter, eine Cardbus-GPRS-Karte war in Form einer auf Vodafone gebrandeten Nokia D211 recht schnell bei Ebay angekauft, und dann konnte es losgehen. Ich freute mich schon darauf, endlich - wie von Bekannten gesehen - auch bei meinen häufigen Zugfahrten oder auf Dienstreisen oder auch im Urlaub mobil sein zu können. Leider wurde daraus so recht nichts.

Anfänglich funktionierte die Sache bei mir nämlich gar nicht. Nach längerem Versuchen kam ich dann darauf, die SIM-Karte einfach einmal im Handy zu testen - und erfuhr so, daß man sie erst durch einen kostenpflichtigen Anruf überhaupt aktivieren muß. Gnah. Gut, hätte man wissen können. Auch danach funktionierte die ganze Chose aber nur sehr bedingt: die Verbindung kam oft nicht zustande, gerne brach sie nach einigen Sekunden wieder ab, und mit dem ganzen Verhau der proprietären Steuersoftware und der automatisch angelegten Modems unter Windows kam ich nicht wirklich zurecht. Daher ließ ich die Sache schleifen, und als ich im vergangenen August mal (potentiell) darauf angewiesen gewesen wäre (glücklicherweise fand sich dann am Aufenthaltsort doch noch ein Raum mit WLAN), war die simyo-Karte wegen Nichtnutzung (sprich: Nichtaufladung) schon unwiderruflich deaktiviert. Man bedeutete mir an der Hotline, da müsse ich dann leider eine neue Karte ordern. Not.

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