Zwar gab es keinen Rückruf, aber als ich heute abend am Orte des Geschehens eintraf, begrüßte mich ein grünes Lichtlein am NTBA. Ich habe Telefon! Und kann auch telefonieren. Dank Laptop - für den ich diesmal das Ladegerät eingesteckt habe; dummerweise hatte ich das am Dienstag vergessen
- habe ich auch Zugriff auf das PDF mit der Bedienungsanleitung. Sehr schön. (Und natürlich ist tatsächlich CLIR3, also ständige Rufnummernunterdrückung, geschaltet. Das heißt dann wohl, daß ein Änderungsauftrag fällig wird.)
Die Antwort auf meine gestrige Frage lautet: sie bauen sie ab. Leider, leider. Dabei gehören die riesigen, klackernden Monster doch irgendwie zum Stuttgarter Bahnhof dazu.
Und ich bin mir noch nicht sicher, ob die modernen LCD-Displays wirklich in jeder Hinsicht eine Verbesserung sind. Die alten Anzeigen hatten mindestens 14 Zeilen für Züge, die neuen nur 12. Auf den alten Anzeigen waren zusärtzlich noch 10 S-Bahnen angegeben; die gibt es auf den neuen Tafeln gar nicht, sondern nur gesondert auf einer eigenen Anzeigetafel am Abgang zur S-Bahn. Unschön, denn so sieht man nicht mehr alle Fahrtmöglichkeiten auf einen Blick. Aber das ist wohl der Lauf der Dinge. *schnüff*
Die Bahn scheint in Stuttgart jetzt nicht nur die S-Bahn-Gleise mit neuen Zugzielanzeigern zu versehen, sondern auch die großen Anzeigetafeln im oberirdischen Bahnhofsbereich auszutauschen. Denn dort fanden sich heute schon drei, größtenteils allerdings noch abgeschaltete LCD-Displays.
Was sie dann wohl mit den alten, ratternden und klackernden Tafeln machen? Die hatten ja schon etwas … hm … nostalgisches an sich.
Offenbar sind Männer unausweichlich Toilettenkritzler (oder sieht es auf öffentlichen Damentoiletten genauso aus? - Mir fehlt dazu die Kenntnis aus erster Hand). Wenn sie sich nicht mit Kugelschreiber an der Wand austoben und mehr oder weniger spritzige Bonmots hinterlassen dürfen, dann muß wohl ersatzweise ein vorhandenes Schild herhalten, auf dem vermeintliche oder tatsächliche Schreib- oder Ausdrucksfehler ver(schlimm)bessert werden.
Ob sich das entwicklungspsychologisch irgendwie erklären läßt?
(Und die Überschrift heißt “Ur-Instikte”, nichts anderes. Vielleicht eine dumme Idee, in diesem Zusammenhang.)
Wie ich bereits schrieb fehlt es meiner - seit gestern - neuen Wohnung noch an Einrichtung. Diesem Mangel abzuhelfen habe ich heute dann stundenlang Kataloge gewälzt und ausgemessen, nachdem die notwendigen Vorarbeiten schon gestern bzw. vergangenen Donnerstag bei der Übergabe stattgefunden haben: nämlich das Ausmessen und dann das Anfertigen eines Grundrisses. Nach langer Suche nach passender Software, die einem diese Arbeit erleichtern könnte, hatte ich dann gestern zunächst resigniert - es war ja Feiertag und damit genug Zeit - und habe mir mit Bleistift, Lineal und kariertem Papier zwecks Erstellung einer Skizze beholfen, die ich sodann im Verlaufe des Nachmittages mithilfe eines einfachen 2D-CAD-Programmes (qcad) auch computerisiert habe.
"Tisch, Stuhl, Bett und Co." vollständig lesen
Okay, es ist offenbar eine nicht so kluge Idee, Cronjobs um kurz nach 2 Uhr nachts laufen zu lassen. Es sei denn, man will zwei Backups haben. (Immerhin, besser als keines ist es ja …)
Irgendwie tut es ja schon weh, wenn das elegante Design einer Rauchwarenverpackung so schnöde zerstört wird durch dick schwarz umrandete weiße Felder mit ebenso knalligen schwarzen Buchstaben, die sich zu einem meist weniger intelligenten Spruch formen. Ob es da nicht sinnvoller und ehrlicher ist, das Rauchen zu verbieten, statt horrende Steuern darauf zu kassieren, die Werbung einzuschränken und abschreckende Texte auf die Verpackung zu zwingen, ggf. auch noch scheußliche Bilder, wie es einige EU-Länder jetzt vorschreiben wollen?
Jedenfalls ist es frappierend, was für einen Unterschied es schon rein optisch macht. (Und interessant finde ich auch, daß ich die beiden Probepackungen am selben Tag in den Huf gedrückt bekam. Einmal, als ich die Rolltreppe herunterfuhr, das andere Mal wenig später in Gegenrichtung.
)
Bei der Bahn wird zwar mal wieder alles teurer, so auch die BahnCard 100, aber wenigstens hat man eine sehr gute Idee gehabt.
Schon längere Zeit schaue ich nämlich ganz neidisch auf die Besitzer von BC 25 und BC50, die mit ihren Fernverkehrstickets auch den Nahverkehr am Zielort (und nur da, nicht etwa auch am Startbahnhof!) mitbenutzen dürfen: die Fernverkehrskarte mit BC-Rabatt gilt zugleich als Ticket für eine oder mehrere Zonen im Verkehrsverbund am Zielort, meistens für so viele, daß der Stadtbereich abgedeckt ist.
Und genau diese Regelung soll ab Mitte Dezember auch für die BC100 gelten, und zwar für den Start- wie auch für den Ziel-Verkehrsverbund! Sehr praktisch.
Spannend jetzt noch die Frage, ob das nur gilt, wenn man von einer Fernverkehrsreise kommt oder zu einer solchen fährt (und wie kontrolliert man so etwas eigentlich?), oder ob man auf diese Weise noch eine Jahreskarte für den Verkehrsverbund bekommt. Ich bin gespannt.
… dann ist vermutlich eine Behörde beteiligt.
In diesem konkreten Fall möchte die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, kurz RegTP, Geld von mir. Für eine persönliche Rufnummer, eine sog. Vanity-Nummer, also eine solche in der 0700-Gasse.
Es ist auch richtig, daß ich eine solche beantragt habe und nutze. Seit dem 05.11.2001 genaugenommen (!). Das sind immerhin jetzt ziemlich genau drei Jahre. Nicht schlecht. - Vermutlich deswegen liegt auch extra eine FAQ dabei, die sich in nicht unerheblichem Umfang mit der Frage der Verjährung beschäftigt. g
Offenbar ist jemand übers Wochenende (oder am heutigen Morgen?) diesem Feuerlöschgerät sehr energisch zu Leibe gerückt. Oder die Befestigung taugt nichts, das wäre auch möglich; es handelt sich dabei nämlich um eine Schraube, die in einem - quasi - “Gummischlauch” sitzt, der wiederum im sehr weichen Mauerwerk eingebracht war. Vielleicht hat jemand einfach mal kräftig gezogen?
Jedenfalls dürfte der Aufwand beim Neuanbringen und -verputzen außer Verhältnis zu der ganzen Sache stehen. (Aber vermutlich war es um den Putz nicht schade. Als ich demletzt einen Architekten über Baumängel befragt habe und dieser eine ganze Zeit im Gang warten mußte, hat er sich hinterher sehr deutlich und ganz und gar nicht schmeichelhaft über die Qualität des Anstriches geäußert …).
Vodafon bietet in allen (vielen) Hotels der Accor-Marken Hotspots an, über die man - wenn auch nicht direkt kostenlos hüstel - vom Zimmer aus online gehen kann. Das hätte ich mal früher wissen müssen! Rund 4 EUR für eine halbe Stunde - die kleinste zu erwerbende Einheit - sind zwar recht happig, aber dafür funktioniert die Buchung und Abrechnung pfiffig: einfach Handynummer angeben, es kommt eine SMS mit einem Paßwort zur Freischaltung des Zugangs, und der Rechnungsbetrag wird über die nächste Telefonrechnung eingezogen.
"Ein interessanter Abend - Impressionen" vollständig lesen
Nachdem ich am Dienstag in Karlsruhe war, um mir etwas zum Thema "Creative Commons" anzuhören, gab’s heute hier was auf die Ohren zum Thema "Softwarepatente". Zwar weniger eine objektive Darstellung der Sachlage als ein klares Plädoyer dagegen und ein Aufruf, in diesem Sinne aktiv zu werden, nichtsdestotrotz aber ganz interessant (wenn auch am Anfang, da wohl auch auf "normales" Publikum zugeschnitten, etwas langwierig). An der Präsentation könnte man allerdings noch arbeiten; Overheadfolien brauchen eine gewisse Mindestschriftgröße. Ein Listing in - geschätzt - 10-Punkt-Schrift an die Wand zu werfen ist schlicht sinnlos. Die Location hat einen … hm … gewissen alternativen Charme und sogar eine Heizung, die allerdings zu laut war, um sie während des Vortrages zu betreiben.
Dafür gab es leckeren Mozarellafladen (der allerdings in der Anfertigung etwas dauerte - vielleicht nimmt man doch lieber etwas fertiges?). Insgesamt bin ich gespannt, wie sich die Reihe entwickelt - und natürlich besonders auf den Vortrag im November, wo Framstag etwas zum Thema Spam erzählt.
Heute war mal wieder - und vielleicht vorerst zum letzten Mal? - Gelegenheit, an einem SAGE-Treffen in Karlsruhe, diesmal unter der Überschrift "Creative Commons" teilzunehmen und interessante Dinge über dieses Lizenzsystem, aber auch die Schwierigkeiten bei dessen Umsetzung in nationale Rechtsordnungen zu erfahren. Interessant auch die SageTips, insbesondere Marc Habers Kurzvortrag über die Möglichkeiten, den SSH-Zugriff via Key auf bestimmte IPs oder gar bestimmte auszuführende Kommandos zu beschränken.
… seit dem 1. Tag der “Hacker’s Diet”. Und genau vier Kilo weniger.
Heute in dem gut gefüllten Sitzungssaal 305 im Amtsgericht Stuttgart: Alvar Freude, Betreiber von odem.org, wird wg. der Verlinkung von rechtsextremistischen Webseiten und rotten.com zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen verurteilt. Davor liegen knapp zwei recht enttäuschende Stunden.
Der Staatsanwalt, der die Sitzungsvertretung wahrnahm, ließ zwar vermuten, was ihn zur Strafverfolgung bewegt hat (nämlich die Annahme, daß auf diese Weise weitere Jugendliche mit den Inhalten der NSDAP-Nachfolgeorganisationen konfrontiert werden und einige sich davon einlullen lassen), blieb in seinem frei gehaltenen Plädoyer in den rechtlichen Ausführungen dann aber doch recht dünn, ohne für die Zuhörer verständlich herauszuarbeiten, wo, bei welchem der juristischen Knackpunkte des Falles, er die Strafbarkeit letztendlich bejaht.
Die Vorsitzende, die ein wenig den Eindruck machte, von einer Erkältung angeschlagen zu sein, wurde in der mündlichen Urteilsbegründung noch weniger konkret und zog sich aufs Apodiktische zurück.
Der Angeklagte bestritt den zeitlich wesentlichen Teil der Verhandlung, nach meinem Eindruck aber mit einer eher fatalen Selbstdarstellung, die auf die "Knackpunkte" ebenfalls keinen Bezug nahm und eher Anlaß dazu bot, sich in Mutmaßungen bestärkt zu fühlen, es sei bei der streitgegenständlichen Verlinkung doch vielleicht eher um Provokation und eine andere Ansicht von Meinungsfreiheit gegangen als um eine bloße Dokumentation, bei der die URLs sachnotwendig gefallen sind.
Einzig und allein das - schriftlich vorbereitete - Plädoyer des Verteidigers (Rechtsanwalt Stadler) machte einen - vor allem auch juristisch, das ist ja gerade vor dem Amtsgericht leider keine Selbstverständlichkeit - glänzenden Eindruck. Es bleibt zunächst die Enttäuschung über ein Urteil, das nicht nur - nach meiner Ansicht - rechtlich nicht richtig ist, sondern für das vor allem bislang die eigentlich relevanten und - nicht nur juristisch - interessanten Fragen keine große Rolle gespielt zu haben schienen. Und es bleibt somit auch das Warten auf die schriftliche Urteilsbegründung.
""Was ist ein Link?"" vollständig lesen