Tag 3 im Bild


Ich hatte bereits vor einiger Zeit geschildert, dass ich für den drahtlosen Netzzugang im Urlaub und auf Reisen auf einen Huawei E5331 setze, in dem eine Prepaid-Karte von Congstar mit einer aktivierten Tagesflat werkelt. Ganz richtig war mein Bericht jedenfalls zur Tagesflat aber nicht; deren Limit von 200 MB monatlich gilt nämlich nur für Vertragskarten. Bei Prepaid-Karten gibt es stattdessen für die Tagesflat ein tägliches (!) Limit von 25 MB, das ziemlich schnell aufgebraucht ist, worauf dann die Geschwindigkeit auf die üblichen 64 kb/s gedrosselt wird. Dafür ist es - zumindest neuerdings - möglich, jederzeit für weitere 99 Cent ein neues Paket mit 25 MB ungedrosseltem Datenverkehr (gültig für 24 Zeitstunden ab Abruf) zu buchen und sich auch das bereits verbrauchte Volumen anzeigen zu lassen, indem man nämlich einfach - über die entsprechende Datenverbindung - die Webseite datapass.de aufruft. Die zeigt das noch vorhandene und das verbrauchte Volumen an und bietet die Möglichkeit, mit einem Klick Volumen beliebig oft nachzubuchen. Sehr praktisch, wenn man unterwegs “nur mal eben” etwas erledigen will, kein Monatspaket für fünf, zehn oder mehr Euro buchen möchte und das knappe Inklusiv-Volumen von 25 MB nicht ganz ausreicht.
Hat man allerdings - vorhersehbar - etwas größeres vor, bspw. in einem längeren Urlaub, bei dem man bei schlechtem Wetter auch mal arbeiten und surfen möchte (und mit automatisierten Downloads bspw. von Android-Geräten im WLAN leben muss, wenn man vergisst, eben diesen zu deaktivieren), sollte man rechtzeitig (!) vorher statt der Tagesflat eines der größeren Pakete buchen. Die Kündigung der Tagesflat erfolgt nämlich zum Ablauf des Folgetages - und so lange die Tagesflat noch aktiv ist, kann kein anderes Surf-Paket mit Datenvolumen gebucht werden. Auch die Buchung erfolgt dann nicht instantan, sondern braucht etwas Zeit, bis die Bestätigung vorliegt.
Ist die Buchung allerdings gelungen, stehen - je nach Paket - 200 MB, 500 MB, 1 GB oder 3 GB für den mit Buchung beginnenden 30tägigen Abrechnungszeitraum zur Verfügung, und auch hier können beliebig oft für jeweils 5,- € Datenpakete von 200 MB (in den beiden kleineren Paketen) bzw. 500 MB (in den beiden größeren Paketen) auf dem bereits genannten Weg - oder auch per SMS - nachgebucht werden.
Der heutige Tag begann ähnlich wie gestern, nämlich mit meinem Ausflug zum Bäcker und danach dem Einkauf, um sodann zu einem gemütlichen Frühstück mit Meerblick überzugehen - den Blick auf die See, der sich dabei bot, hatte ich ja bereits heute morgen veröffentlicht. Allerdings blieb das Wetter nicht so trocken - deshalb haben wir beschlossen, noch ein zweites Mal zum Einkauf zu starten und neben Haushaltsausstattung - von Glühbirnen bis hin zu Öl für quietschende Scharniere - sowohl Erkältungsmittel als auch stabileres Schuhwerk (und einen Regenschirm …) zu besorgen. Auf dem Rückweg gab es dann auch schon den ersten richtig heftigen Regenschauer - danach allerdings wurde es kurze Zeit so richtig sonnig, so dass wir (nach dem Trocknen der Klamotten) die Gelegenheit zu einem Ausflug an die frische Luft genutzt haben.
Als wir dann einige Stunden später gerade zum Abendessen aufgebrochen waren, öffnete der Himmel seine Schleusen - so nass wie auf den wenigen Metern zum Auto bin ich in letzter Zeit selten geworden. Schon vor dem Ende der Fahrt aber war alles wieder täuschend friedlich und vor allem - glücklicherweise - weitgehend trocken. Den nächsten Guss haben wir dann gemütlich unter Dach und Fach bei einem schmackhaften Essen abgewartet, im Anschluss aber nach einem kurzen Abstecher an den Strand beschlossen, es für heute auch gut sein zu lassen und nicht mehr auf das Wohlwollen des launischen Wettergottes zu setzen. Immerhin steht jetzt für die nächsten Tage eine Verabredung zum gemeinsamen Essen anlässlich eines Tagesausflugs nach Hamburg, und für morgen ist der Plan, vielleicht besser einmal Indoor-Aktivitäten in den Blick zu nehmen. ![]()

Der Sonntag begann mit einem Frühstück mit frischen Croissants und Franzbrötchen, und ansonsten eher gemütlich - mit Lesen, etwas Auf- und Umräumen und einigen Blogbeiträgen. Das Wetter sah, ehrlich gesagt, auch nicht allzu freundlich aus, wenn es auch trocken blieb. Am frühen Nachmittag haben wir uns dann doch zu einem Rundgang aufgerafft, einen Blick auf den Hafen geworfen, Fischbrötchen verspeist und kamen noch rechtzeitig vor einem ziemlich heftigen Regenschauer wieder zurück.
Mag es an der Klimaumstellung oder an etwas anderem liegen, so richtig aktiv fühlte zumindest ich mich nicht, weshalb der Rest des Tages - nach einem Mittagsschläfchen hüstel - auch ähnlich geruhsam wie der Vormittag verlief.
Morgen werden erst einmal die nötigen Einkäufe auf dem Programm stehen, und die weitere Tagesgestaltung hängt dann sehr vom Wetter ab. Die Vorhersage nötigt bislang jedenfalls eher nicht zu Freudentänzen in der Augustsonne. ![]()

Wo ich gerade beim Thema Late Adopter bin: lange hat sich mir auch nicht erschlossen, wie manche Menschen an ihre geradezu riesigen DVD-Sammlungen kommen, oder wo die Faszination an TV-Serien liegt. Für mich war das mal mehr, mal weniger spannende Abendunterhaltung, die an einem festen werktäglichen oder wöchentlichen Programmplatz gesendet wird, mal eine Folge, mal bis zu drei nacheinander, wenn man Glück hat, dann aber zumeist aus verschiedenen Staffeln. Zwar hatte ich durchaus wahrgenommen, dass sich in solchen Serien Entwicklungen abspielen, insbesondere das Personal sich ab und an verändert, aber einen richtigen durchgängigen Plot hatte ich dort noch nicht bemerkt. Inzwischen muss ich sagen: wie auch, wenn die Staffeln gerne einmal zerstückelt werden und man natürlich nicht jede Folge mitbekommt?
Vor einigen Jahren hat es dann begonnen, dass ich zum einen manchmal unter Star Trek - von DVD - leiden musste und zum anderen die eine oder andere DVD von mir geschätzter Serien über die Jahre als Geschenk aufgetaucht war, und ich habe mittlerweile daran nicht nur Geschmack gefunden, sondern auch erkannt, dass das “systematische” Anschauen solcher Serien in der richtigen Reihenfolge der einzelnen Folgen und Staffeln doch ein ganz anderes Verständnis des Plots nach sich zieht und ein anderes TV-Erlebnis ist, als mal hier, mal da eine Einzelfolge zu schauen. Außerdem hat sich die “Handvoll” DVDs, vor allem von Filmen, die ich bis dahin mein eigen nannte, mittlerweile auf diese Weise doch nicht unerheblich vervielfältigt …
"Serienjunkie?" vollständig lesen
In den diesjährigen Urlaub sind wir diesmal bereits am Freitag gestartet, weil wir die Gelegenheit genutzt haben, auf dem Weg nach Norden einen Zwischenstopp in Düsseldorf einzulegen, um dort Freunde zu besuchen und auf diese Weise einen langgehegten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Das ergab sich auch deshalb ganz günstig, weil ich am Samstagvormittag noch einen Termin in der Gegend wahrzunehmen hatte.
So sind wir dann am Freitagnachmittag - deutlich später als geplant - gestartet, haben die gesamte Strecke mehr oder weniger in dichtem oder zähflüssigem Verkehr, alternativ auch im Stau zugebracht und kamen daher - sehr viel später als geplant - erst am Abend an unserem Etappenziel an, wo - nach einer Hausführung - ein gar köstliches Abendessen auf uns wartete. Spät ins Bett ging es am Morgen einigermaßen früh wieder aus demselben hinaus, und während ich mich nach einem reichlichen Frühstück zur Mitgliederversammlung eines Vereins nach Frechen auf den Weg machte, nutzte der Rest die Zeit zu einem Spaziergang durch Benrath. Nach einem Nachmittagskaffee haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht und kamen diesmal - als Ausgleich für den Freitag - prima durch, so dass wir nur rund drei Stunden später dann an der Küste eintrudelten.
Jetzt dürfte nur das Wetter noch etwas weniger dräuend wirken und vielleicht ein kleines wenig sonnig erscheinen, dann wäre alles gut - aber immerhin ist es bislang trocken. ![]()

Rund drei Monate nach dem Release der Beta-Version von Serendipity 2.0 haben sich etliche kleinere und größere Verbesserungen und Fehlerbehebungen angesammelt, so dass die Zeit reif war für eine dritte Beta-Version, die ich mittlerweile - nach einem Probelauf im Testblog und der obligatorischen Sicherheitskopie - auch hier auf Netz - Rettung - Recht einsetze.
Ich bin sehr zufrieden: alles ist noch runder, funktionaler, praktischer geworden, und die in meinem letzten Beitrag aufgezählten kleineren Haken und Ösen sind wohl auch allesamt verschwunden.
Leider war ich in den letzten zwei Monaten nicht mehr in der Lage, täglich die Diskussionen im Forum und den Issue Tracker weiterzuverfolgen oder mich gar selbst einzubringen - man hat es wohl auch an der erneuten relativen Stille hier im Blog bemerkt -, aber ich habe den Eindruck, dass Serendipity 2.0 auf einem sehr guten Weg ist.
Offenkundig gehöre ich nicht (mehr?) zu den Menschen, die allzeit das neueste technische Gadget als allererster haben müssen - im Gegenteil.
Dauerte es schon bei dem Thema Smartphone ungewöhnlich lange, nämlich bis ins Frühjahr 2010, bis ich mich für ein solches erwärmen könnte (obwohl ich schon anderthalb Jahre vorher neidisch beobachtete, wie praktisch so eine Bedienoberfläche mit Touchscreen ist, während ich neben einem Skelett im Wald hockte … - aber das ist eine andere Geschichte), ist der Funke auch bei dem Thema “E-Book-Reader” bisher nicht so recht übergesprungen. Meine Frau nennt schon lange einen Kindle ihr eigen, von Kollegen habe ich mir bereits vor zwei Jahren die Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle erläutern lassen - dennoch konnte ich mich bislang nicht dafür erwärmen, ein gedrucktes Buch gegen ein elektronisches Gerät einzutauschen, obwohl ich schon mehrfach darüber nachgedacht hatte.
Den Anlass zum erneuten Überdenken bot jetzt die Tatsache, dass die beiden letzten Bücher von Karen Rose, die ich noch nicht gelesen hatte, nur als E-Books erschienen sind. Kurzentschlossen habe ich daher Mitte Juli einen Kindle Paperwhite geordert … und bin, mal wieder, durchaus zufrieden. Gerade die Art Bücher, die ich nach dem Lesen ohnehin wieder über BookMooch oder ähnliche Dienste vertauschen würde, kann ich sehr gut auch nur in elektronischer Form lesen. Außerdem hat so ein Gerät echte Vorteile, wenn man im ÖPNV unterwegs ist oder Pausen von 15-45 Minuten außerhalb des Büros zu füllen hat, so dass die Rückfahrt nicht lohnt.
Offenbar macht das Gerät auch durchaus süchtig, oder es geht einfach nur so schnell, “mal eben” in ein Buch hineinzuschauen; jedenfalls habe ich in dem knappen Monat seither immerhin 19 (gut, zumeist kürzere) Bücher rein elektronisch gelesen. Bemerkenswert.
Nach T-Online und Arcor folgt jetzt 1&1:
From: […]
Newsgroups: 1und1.marktplatz,1und1.misc,1und1.newusers,1und1.technik,1und1.test,1und1.users
Date: Monday, August 04, 2014 3:07 PMAnkündigung: Abschaltung Newsserver “news.online.de”
1&1 wird zum 01.10.2014 seinen Newsserver “news.online.de” abschalten.
Das sogenannte “Usenet”, das lange vor unserem heutigen “World Wide Web” entstand, wird heute nicht mehr in der Form und Häufigkeit genutzt, wie zu seinen Anfangszeiten. Dies liegt vor allem daran, dass das Usenet von anderen Kommunikations- und Diskussionsplattformen, wie Foren und Social Media Netzwerke, abgelöst wurde.
Die 1&1 Newsgroups werden nicht weiterbetrieben.
Für Fragen zu 1&1 Produkten und anderen 1&1-Themen stehen die 1&1 Facebook- Accounts, der 1&1 Twitter-Account sowie das 1&1 Kundenforum zur Verfügung. […]
Weiterhin bleiben individual.de, albasani.net oder eternal-september.org gute Alternativen.
Diesen Monat habe ich es einmal wieder zu einem Vortrag des CCCS geschafft - leider ist mir das in den letzten Jahren nur sehr selten gelungen, obschon ich zu früheren Zeiten fast jedes Mal da war. Insofern hat mich das umso mehr gefreut, nicht zuletzt, weil ich in diesem Jahr neben anderen interessanten Themen bereits im März den Vortrag zum Urheberrecht verpasst hatte.
Jedenfalls befasste sich der Juli-Vortrag mit dem Themen “Jugend(kriminalität) und Internet” und deren Zusammenklang. Sierk Hamann plauderte sozusagen aus dem beruflichen Nähkästchen und stellte sowohl Inhalt, Zweck und Praxis des Jugendstrafrechts als auch die Risiken und Chancen der Onlinewelt ebenso engagiert wie kompetent und auch für juristische Laien verständlich dar - aber in einer Weise, dass auch der fachkundigere Zuhörer von dem Vortrag etwas mit nach Hause nehmen konnte. Und nicht nur der - auch Spiegel-Online nahm offensichtlich den Vortrag zum Anlass, noch einmal auf den (damals durch die Presse gegangenen) Versuch im Jahre 2012, in einem Jugendstrafverfahren Zugriff auf die bei Facebook gespeicherten Daten zu nehmen, zurückzuschauen, und veröffentliche einen entsprechenden längeren Beitrag in der Rubrik Netzwelt.
Die Vortragsreihe des CCCS findet an jedem zweiten Donnerstag im Monat in der Hauptstelle der Stuttgarter Stadtbiliothek am Mailänder Platz statt und bietet seit nunmehr 10 Jahren jeden Monat einen Vortrag zu den verschiedensten Themen rund um Netz, Technik, Recht und Bürgerrechte. Seit der Kooperation mit der Stadtbibliothek werden die Vorträge meistens auch live gestreamt und lassen sich auch später noch nachhören. Ein Besuch lohnt sich.
[Dieser Eintrag wurde nachträglich im August 2014 veröffentlicht.]
Vor gut drei Jahren - zum 31.03.2011 - hat T-Online seine Newsserver abgestellt. Nunmehr folgt mit Arcor einer der letzten verbliebenen großen (semi-)kommerziellen Anbieter und teilt am 01.07.2014 mit:
zum 15.07.2014 stellen wir den Dienst “Arcor-Newsgroups” ein.
Noch eine gute Woche also.
Immerhin: Die alternativen Newsserver, die ich den früheren Nutzern von T-Online empfehlen konnte, gibt es alle noch. Wer also bisher über Arcor den Zugang zum Usenet erlangt hat, kann nun zu individual.de, albasani.net oder eternal-september.org wechseln.
Ich weiß, dass man sich keine Illusionen über die Zuverlässigkeit auch - gering - bezahlter Dienste machen soll, und ich weiß auch, dass Service oft ein Zuschussgeschäft ist. Ich bin auch nie davon ausgegangen, dass man bei bekannten Anbietern kostenloser E-Mail-Adressen einen verlässlichen Dienst erwarten kann; auch dann nicht, wenn man dort einen bezahlten Account hat, denn das ist ja im Zweifel dieselbe Technik mit denselbem Personal.
Dennoch hat es mich etwas überrascht, welche Schwierigkeiten ein Anbieter - übrigens ein solcher, der keine kostenlosen Accounts anbietet, sondern schon ein paar Euro pro Monat für ein E-Mail-Postfach verlangt - bei der Beseitigung einer Störung hat. Aufgefallen ist diese Stärung, die sich darin äußerte, dass ein Versuch des Mailabrufs über IMAP/POP3 wie über Webmail in Timeouts lief, mir am 21. Juni; gut, das war ein Wochenende. Da tat sich offenbar auch nicht viel mehr, als dass eine Mitteilung auf der Webseite geschaltet wurde. Danach hat man sich dann um die Fehlerbehebung bemüht; viel getan hat sich aber nicht. Ab und an konnte man mal einige E-Mails erhalten, aber ein richtiger Abruf war nicht möglich. Bis Donnerstag (immerhin der 6. Tag der Störung!); da hat man dann damit begonnen, die Mailboxen umzukopieren. Nachdem ich meinem Client (am Samstag …) beigebracht hatte, dass sich die UIDVALIDITY geändert hatte, funktionierte der Abruf dann immerhin. Tröpfelnd. Pro E-Mail vergingen mehrere Sekunden. Das dauerte. Und dauerte. Und dauerte auch weiter. Auch heute, am Sonntag, dem 29.06.2014 (9. Tag der Störung) war man immer noch an der Arbeit und mit dem Umkopieren von Daten beschäftigt.
Zwar läuft es bei mir, aber ich bin gespannt, wann man die endgültige Störungsbehebung vermelden kann.
Und ich bin nicht beeindruckt.
Nachtrag vom 05.07.2015: Auch am 02.07.2014 - so der letzte Stand - war man weiter mit dem Umkopieren verbleibender Mailboxen beschäftigt …