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Endless Sky

Endless Sky ist ein fesselndes Spiel, das ich schon im September-Linkdump erwähnt (und damals auch einige Zeit gespielt) hatte. Am ehesten ähnelt es wohl Escape Velocity, einer Spielereihe, die mir nichts sagt - was daran liegen mag, dass ich nie einen Mac mein Eigen genannt habe. So erinnert mich das Spielprinzip mehr an Elite in 2D.

Story und Spielprinzipien sind jedenfalls ähnlich: lange hat man gespart, um jetzt mit einem kleinen Raumschiff in das große Abenteuer zu starten - als Händler bzw. Fahrgasttransporteur, als Pirat oder “Kopfgeldjäer”. Der Weltraum besteht aus verschiedenen Sternensystemen, die über feste “Sprungrouten” verbunden sind. Innerhalb der Systeme kann man auf verschiedenen Planeten oder Raumstationen landen und dort Passagiere oder Fracht aufnehmen, um sie anderswo wieder abzuladen bzw. mit Gewinn zu verkaufen. Lukrativer ist die Übernahme von Missionen bzw. “Jobs”, die in der Regel ebenfalls Waren- oder Passagiertransporte betreffen, teilweise mit festen Fristen, teilweise auch von Konterbande. Und natürlich ist der Weltraum nicht friedlich; je näher man den Grenzen des erforschten Raumes kommt, desto mehr wimmelt es von Piraten. Grund genug, sich ein größeres Schiff zu kaufen oder sein Schiff aufzurüsten; es gibt eine Vielzahl von Antriebs- und Waffensystemen, Schilden und Extras, die alle mehr oder weniger Platz brauchen, mehr oder weniger Energie liefern oder verbrauchen und mehr oder weniger Hitze produzieren oder abführen.

Nicht alle Planeten bieten natürlich alle Möglichkeiten; jeder hat einen Raumhafen, aber nicht jeder verkauft Ausrüstung oder Schiffe, und längst nicht jeder jede Ausrüstung oder jedes Schiff. Dafür trifft man manchmal bei einem Spaziergang über den Raumhafen besondere Menschen oder Wesen, die einem lukrative Angebote machen. Auch der Weltraum selbst hält noch so manche Überraschung bereit. Außerdem gibt es wohl mindestens eine große Storyline …

Das Fliegen ist glücklicherweise im Grundsatz ebenso einfach wie das Landen; zwar steuert man das Schiff recht realistisch mit Haupttriebwerk und Manövrierdüsen, muss also zum Abbremsen in die Gegenrichtung drehen und Schub geben, aber da man per Knopfdruck jeden Planeten ansteuern und dort landen kann, ist das mit dem Fliegen gar nicht so wichtig. Bis man sich mit Raumkämpfen beschäftigt … schließlich will man nicht dauerhaft als “harmless” eingestuft bleiben. Dann merkt man, dass es doch nicht so einfach ist, mit der Tastatursteuerung und zugleich den primären und sekundären Waffensystemen zu hantieren und dabei auch noch die Oberhand zu behalten. Gut, dass man später mit größeren Flotten operieren kann, die einen unterstützen. Wenn man sie sich leisten kann …

Raumflug in 2D.

Insgesamt ist das Spielprinzip gut gemacht und das Spiel erstaunlich fesselnd.

Suchtgefahr!

Nachtrag: Erst mit einiger Zeit Abstand ist mir aufgefallen, dass ich Endless Sky schon einmal mehr als drei Jahre früher, im Wellenreiten 07+08/2015, genannt hatte … aber damals wohl nicht sehr gut damit zurecht kam. (Und es kam mir gleich so bekannt vor!)

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