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Prozesse, Prozesse ...

Definierte Abläufe (Prozesse, Workflows) sind ein wichtiges Hilfsmittel. Sie erleichtern nicht nur die Einarbeitung, sondern sorgen auch für Vereinheitlichung und Kontinuität und dafür, dass nichts vergessen wird. Schließlich ist damit auch ein Sicherheitsaspekt verbunden, weil insbesondere bei komplexen und verteilten Tätigkeiten nicht jeder Mitarbeiter vor jeder Handlung Sicherheitserwägungen anstellen kann und muss, sondern sich - im Idealfall - darauf verlassen kann, dass der vorgegebene Workflow durchdacht ist und ein sicheres Arbeiten ermöglicht. Daher sollte von Prozessvorgaben auch nur im Ausnahmefall, ggf. nach Einholung einer Zustimmung, abgewichen werden (dürfen).

Manchmal verwundert es aber schon, mit welcher Geistlosigkeit Workflows stur befolgt werden.

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Von Cuxhaven nach Bremerhaven

Seefahrt ist not! Und von Seefahrtmuseen kann ich kaum genug bekommen.

Nach dem Fischerei- und Wrackmuseum Cuxhaven am Freitag und dem Hafenmuseum Hamburg am Samstag stand heute dann ein Abstecher nach Bremerhaven an: dort gibt es schließlich - neben dem Klimahaus und dem Auswandererhaus, die wir uns für den nächsten Urlaub vorgemerkt haben - das Deutsche Schiffahrtsmuseum (das sich weiterhin nur mit zwei “f” schreibt).

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Hamburg bei Tag und Nacht

Wenn man (höchstens) einmal im Jahr hier in den Norden kommt, sollte man natürlich die Gelegenheit zum einen oder anderen Treffen mit hier ansässigen Bekannten (und Netizen) nutzen. So zog es uns (wie vor zwei Jahren) am Samstag wieder nach Hamburg, wo wir uns dann zunächst zu dritt - mit einigen Schwierigkeiten auf dem Weg - und schließlich zu viert ins Hafenmuseum aufgemacht haben.

Am Anfang stand dort das - von Exponaten geradezu überquellende - Schaudepot im Schuppen 50 A, in dem es allerlei Maschinen, Geräte, Bekleidungsstücke und vielerlei mehr zu besichtigen gab. Sogar eine große Waage fand sich ein, deren Zeiger erfreulich wenig ausschlug, was allerdings weniger einer erfolgreichen Diät als vielmehr dem Messbereich geschuldet war. Gestärkt an der Kaffeeklappe führte uns der Weg dann zu den Museumsschiffen: dem Schutendampfsauger Sauger IV, dem Schwimmkran Saatsee und der MS Bleichen, die staunenswerte Eindrücke in eine längst vergangene, doch teilweise noch gar nicht so weit zurückliehgende Zeit boten.

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Auf der Fähre - Windstärke 10

Nach den gestrigen Betrachtungen des Wattenmeers aus dem theoretischen Blickwinkel haben wir uns dann für den Freitag dem Meer zunächst in praktischer Weise genähert bzw. sind über dasselbe - genauer wohl: die Elbmündung - geschippert.

Die Elb-Link-Fähre hat angelegt.
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Wattenmeer-Besucherzentrum Cuxhaven

Am heutigen Donnerstag führte uns der Weg ins neue, im Oktober 2015 eröffnete Wattenmeer-Besucherzentrum, das dem Besucher einen Überblick über den Nationalpark “Wattenmeer” (ein UNESCO-Weltnaturerbe), seine Ökologie und seine Bewohner zu vermitteln sucht. Bewaffnet mit einem Audioguide - bei dem v.a. das Kinderprogramm empfehlenswert ist, das witzig gemacht ist und vor allem nicht so neunmalklug und mit nahezu unerträglichem Pathos daherkommt wie das Programm für Erwachsene - haben wir uns dann die Ausstellung zu Gemüte geführt.

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Wer zügig fahren will, fährt mit dem Zug.

Die Aufgabe: freitags nach der Arbeit nach Bremen, am Sonntag nach dem Frühstück zurück nach Stuttgart.

Der Plan: die Bahn. - Befragt, warum ich denn nicht stattdessen fliegen wolle, verwies ich auf den Vorteil einer Bahnfahrt, jedenfalls in der 1. Klasse: bequeme Sitze und einige Stunden Gelegenheit zum Arbeiten, statt ständig warten zu müssen für vergleichsweise kurze Zeitabschnitte und dann auf dem Flug eingeklemmt in engen Sitzen zu hocken. Und was soll auf einer solchen Bahnreise schon groß schiefgehen?

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SSB: "Netz 2016"

Logo Netz 2016Im Rahmen des bundesweit nicht völlig unbekannten Projekts “Stuttgart 21” ergeben sich auch im Betrieb der - teilweise unterirdisch verkehrenden - Stuttgarter Stadtbahn Veränderungen: eine unterirdische Haltestelle liegt nämlich den künftigen Gleisen des künftigen Tiefbahnhofs im Weg und muss daher verlegt werden. Diese Haltestelle “Staatsgalerie” ist eine nicht ganz unwichtige Haltestelle: direkt vor (bzw. hinter) ihr liegen nämlich die beiden großen Knotenpunkte des Stadtbahnnetzes, die Haltestellen “Hauptbahnhof” und “Charlottenplatz”; mindestens eine der beiden wird von jeder Stadtbahnlinie berührt. An der Haltestelle “Staatsgalerie” verzweigt sich das Netz also, bzw. es läuft zusammen, je nachdem, aus welchem Blickwinkel man das betrachtet.

Im Rahmen der erwähnten Baumaßnahmen und der Verlegung der Haltestelle wird ab Mai 2016 zunächst einmal die Verbindung von der Staatsgalerie in Richtung Charlottenplatz für - geplant - 15 Monate unterbrochen, und danach dann die Verbindung in Richtung Hauptbahnhof für einen vermutlich längeren Zeitraum. Während der 15monatigen ersten Bauphase wird also die Ost-West-Verbindung durch Stuttgart (Linien U1, U2, U4) an einem zentralen Punkt unterbrochen (bzw. umgeleitet).

Diese nicht unerhebliche Beeinträchtigung kann man natürlich auch positiv zu verkaufen versuchen: als “Netz 2016” - immerhin wird zugleich auch die Verlängerung der U12 nach Dürrlewang eingeweiht, es ergeben sich also nicht nur negative Veränderungen. Lustig aber in jedem Fall das Logo des “neuen Netzes 2016”: die durchgezogene hellblaue Linie ist nämlich die Kennfarbe der verlängerten Linie U12 im Liniennetzplan, und die drei unterbrochenen Linien sind in den Kennfarben der U1, U2 und U4 gehalten. Humor hat man also. :-)

Einzelheiten zu den Änderungen und den neuen Liniennetzplan gibt es auf der Website “netz2016.de” - wo auch sonst?

Modern mobil in der Großstadt

Ich bin ein - unverbesserlicher - Autofahrer: ich fahre gern, ich sitze lieber alleine, mit meiner Musikuntermalung und der von mir gewünschten Temperatur im Auto als mit Dutzenden fremder Menschen in einem öffentlichen Verkehrsmittel (soweit es noch einen Sitzplatz gibt), und ich schätze die Flexibilität, zu der Zeit und an den Ort fahren zu können, der mir beliebt, ohne auf Fahrtzeiten und -routen von Verkehrsmitteln Rücksicht nehmen zu müssen.

Andererseits spricht - neben Umweltgründen - für den ÖPNV, nicht selbst fahren zu müssen, also Gelegenheit zum Lesen oder Arbeiten zu haben, die manchmal verkürzte Fahrtzeit, in deren Genuß man allerdings (nur) bei (sehr) günstiger Streckenführung - oder im Fernverkehr - kommt, und die fehlende Notwendigkeit zur Parkplatzsuche am Zielort. Letzteres ist auch der Grund dafür, dass ich derzeit werktags in der Regel nicht motorisiert unterwegs bin.

Das bot mir dann demletzt die Gelegenheit, zum ersten Mal meine noch im letzten Jahr erfolge Registrierung bei car2go zu nutzen. Und ich muss sagen, ich bin einigermaßen beeindruckt: die Suche und die Wegführung zum nächstgelegenen - leider fast einen Kilometer entfernt stehenden - Fahrzeug, das ich per Klick reserviert hatte, die Buchung und Fahrzeugöffnung, Inbetriebnahme und Abstellen, auch der Fahrkomfort selbst … das hätte ich nicht so erwartet. Schwierig nur, wenn die Netzabdeckung am Stellplatz des Fahrzeuges grenzwertig ist, denn so lange die App die aktuelle Kartendarstellung nicht laden kann, kann man das Fahrzeug in der App weder sehen noch buchen.

Aber unterm Strich eine feine Lösung, wenn man (gerade bei schlechtem Wetter, gerade mit leichtem Gepäck, gerade zu einem Ort, der nicht günstig zur nächsten ÖPNV-Haltestelle liegt) ohne Warten und Umsteigen zügig ans Ziel gelangen will. Parken darf man nämlich praktisch überall, auch in Anwohnerparkzonen, und ohne Parkschein. Praktisch!

Lesetagebuch 2015

Auch 2015 habe ich ein Lesetagebuch geführt, und zu meiner eigenen Überraschung habe ich trotz allem immer wieder etwas Zeit für spannende Bücher gefunden - oder mir genommen, namentlich im ersten Quartal, dann im Sommerurlaub und schließlich zum Jahresende hin. Zwar wurden es nicht wieder so viele Bücher wie 2011 oder gar im vergangenen Jahr, doch immerhin mehr als dazwischen (2012-2013):

  • im Jahre 2015 gelesene Bücher: 41 (2014: 66)
    (darunter 6 E-Books)
  • im Jahre 2015 gelesene Seiten: 16.579 (2014: 25.169)
    (davon 5.780 deutsche und 10.799 englische)

Das Jahr begann mit Krimis (über das Jahr insgesamt drei von Inge Löhning) und etwas Fantasy, ging weiter mit vier Krimis von John T. Lescroart (die mir über Bookmooch zuliefen, mich aber nicht begeisterten) und führte über alle veröffentlichten Bücher aus dem Elite Dangerous-Universum zurück zu Mercedes Lackey (mit über einem Dutzend Werken die in diesem Jahr meistgelesene Autorin), von der ich nunmehr alle über die Jahre angesammelten Werke auf meinem “Lesestapel” verschlungen haben dürfte (teilweise aus der Valdemar-Reihe, teilweise Elves on the Road und teilweise Elemental Masters). Dazu kamen einzelne Bücher, bspw. von Karen Rose, Karin Slaughter und Ken Follett.

Dennoch habe ich noch zwei - doppelreihig gestellte - Regale mit ungelesenen Büchern: Ian Rankin (noch aus 2014), Ken Follett, John Scalzi und verschiedene andere Käufe und Geschenke aus diesem Jahr und mehreren Vorjahren. Auch im Jahr 2016 wird mir der Lesestoff also nicht ausgehen, namentlich weil darunter einige erste Bände von Trilogien oder längeren Reihen sind. Oh, und natürlich alle bereits erschienen Bände von A Song of Ice and Fire aus der Feder von George R. R. Martin: für einen besonders langen und regnerischen Urlaub, vielleicht. :-)

Frühere Lesetagebücher:

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