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FRITZ!Box 7590

Vor nicht ganz drei Jahren bin ich im Hinblick auf das lokale Netz und die Internetanbindung durch den Erwerb einer FRITZ!Box 7490 ins 21. Jahrhundert aufgebrochen aufgebrochen und habe das seitdem niemals bereut. Das Gerät tut treu seinen Dienst und ist längst als DSL-Außenanbindung und VPN-Endpunkt, für das WLAN und die Telefonie unentbehrlich geworden.

Allerdings musste ich nach Beauftragung einer Tarifänderung für den DSL-Anschluss feststellen, dass die so geschätzte Box nicht als kompatibel angezeigt wurde. Und so habe ich dann erfahren, dass es Supervectoring gibt und was das ist und dass ich dafür eine FRITZ!Box 7590 brauchen werde. Das machte den Tarifwechsel dann etwas teurer als gedacht, aber eigentlich bin ich ja immer um eine Ausrede froh, ein neues elektronisches Spielzeug kaufen zu können.

Die neue FRITZ!Box 7590 ist angeschlossen und in Betrieb.

Und so zog dann gestern die neue FRITZBox! hier ein.

Anschluss und Einrichtungen erwiesen sich - im Prinzip - als sehr einfach. Eine der von mir sehr geschätzten Eigenschaften einer FRITZ!Box ist, dass sich gesicherte Konfigurationsdateien nicht nur auf derselben FRITZ!Box wieder einspielen lassen, sondern auch auf jeder anderen desselben oder eines neueren (!) Typs.

Also flugs eine Datensicherung der Konfiguration erstellt, die alte FRITZ!Box abgeklemmt, gründlich gesaugt und Staub geputzt und dann die neue wieder angeklemmt - zunächst einmal nur an Netz und DSL. Danach sollte es genügen, die gesicherte Konfiguration wieder einzuspielen, und viola.

Allerdings hatte ich dabei die Rechnung ohne den Wirt gemacht - Voraussetzung eines erfolgreichen Imports ist, dass die FRITZ!OS-Version der neuen Box mindestens so aktuell ist wie die der alten, deren Konfiguration gesichert wurde. Vorliegend hatte die neue Box von Haus aus ein FRITZ!OS 7.01 (oder 7.10?), die alte Box war jedoch bereits auf die Version 7.11 geupdatet. Also stand zunächst ein Update der neuen FRITZ!Box an … das sich aber einfach nicht installieren wollte. Erst mit etwas Verspätung fiel mir dann ein, dass die neue Box mangels Konfiguration natürlich auch nicht online kommt. Also musste ich erst einmal die Zugangsdaten zusammensuchen, und nach einigem hin und her stand dann die Internetverbindung. Danach gab es das Update, dann einen Reboot, und dann ließ sich endlich auch die Sicherungsdatei importieren. Nach diesem Umweg lief aber alles zu meiner vollen Zufriedenheit.

Nur der Repeater war nicht recht ins Mesh eingebunden … und danach gab es ihn doppelt, einmal unter seinem Namen und einmal unter einem aus der IP-Adresse bzw. MAC generierten Namen. Das ließ sich durch einen Reboot des Repeaters (und sicherheitshalber auch der Box) dann aber beheben.

Nunmehr ist alles wieder wie vorher - nur sieht die Box anders aus, hat einen gesonderten WAN-Anschluss, bietet Multi-User-MIMO und damit WLAN-Geschwindigkeiten bis 1.733 bzw. 800 MBit/s (brutto) und kann (damit fing es ja an) Supervectoring.

Jetzt kann die Tarifumstellung kommen.

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Lange habe ich mich gefragt, welchen Mehrwert wohl eine schnelle Netzanbindung hat - bis ich bei dem Wechsel von DSL-16 auf VDSL-50 gemerkt habe, dass die bis dahin ständig auftretenden Probleme mit dem Streaming von Amazon Video wie weggeblasen waren. Ei

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