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Im drahtlosen Geschwindigkeitsrausch

Wie ich in meinem - überschäumend begeisterten - Bericht über die FRITZ!Box 7490 bereits angedeutet hatte, befindet sich der Telefonanschluss - und damit auch DSL - zwar durchaus zentral, aber leider nicht in dem Raum, in dem die Technik und ich residieren. Den Laptop stört das ebenso wenig wie Tablets und Smartphones, aber ich habe mich in den letzten Jahren wieder sehr an die Nutzung eines Desktoprechners gewöhnt, habe meinen “Homeserver”, der sich um DHCP und DNS, um die Bereitstellung der Drucker und Mail und News kümmert, und all das muss ja auch irgendwie ins Netz.

Viele Jahre lang habe ich das mit einem Netgear WNCE2001 gelöst, einem WLAN-Adapter, dafür vorgesehen, ein Gerät mit (kabelgebundenem) LAN-Anschluss ins WLAN zu bringen. Dieses “Gerät”, so hat sich herausgestellt, kann aber auch ein Switch sein - und so bindet der WNCE2001 nicht nur ein einzelnes Gerät, sondern ein ganzes Subnetz an.

Das tat er allerdings - insbesondere in letzter Zeit - nicht mehr besonders zuverlässig. Gerne “hakte” es ab und an, Webseiten müssen mehrfach aufgerufen werden, DNS-Abfragen laufen erst einmal ins Leere - es läuft einfach nicht rund. Woran auch immer es lag - einem Wechsel des WLAN-Kanals, schlechterer Verbindung durch zunehmende Auslastung des WLANs, Sonnenflecken -, es wurde auch mit der FRITZ!Box nicht wesentlich besser, und vor allem: die Verbindung wurde nicht schneller. 2-3 Mbps ist das Ende der Fahnenstange. Das ist schon okay, bis 2008 war ich an DSL 1.000 oder DSL 2.000 gewöhnt, aber wenn mehr geht …

Also habe ich beschlossen, mich nach Alternativen umzusehen: für die Anbindung an eine FRITZ!Box bietet sich natürlich ein Gerät aus dem Hause AVM an, und so habe ich mir (zusammen mit dem bereits anderweitig erwähnten FRITZ!Fon) auch einen FRITZ!WLAN Repeater 1750E zugelegt. Der repeatet nicht nur, nun ja, das WLAN, wie der Name es andeutet, er hat auch einen LAN-Anschluss. Und auch dieser lässt sich mit einem Switch verbinden.

Und heute war nun der große Tag. Nach einer theoretisch sehr einfachen Plug’n’Play-Konfiguration - die in der Praxis leider oft recht kompliziert wird, wenn man auf ungewöhnliche lokale IPs und einen eigenen DHCP-Server besteht - befinde ich mich nicht nur im 21. Jahrhundert, sondern auch im Geschwindigkeitsrausch. :-)

14 Mbps über WLAN - um den Faktor 7 schneller als zuvor.

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