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Tears of the sun

Bürgerkrieg in Afrika - mal wieder. Die dem Stamme der Ibo zugehörige, christliche Bevölkerungsminderheit wird (mit Ausländern, Priestern und Ordensleuten) das Opfer von Massakern - mal wieder. Und eine Kommandoeinheit der US Marines soll eine amerikanische Staatsbürgerin, ihres Zeichens Ärztin, fakultativ auch noch Priester und Nonnen anderer Staatsangehörigkeit, ausfliegen (aber bitte auch nur die). So weit, so unspektakulär.

Allerdings lässt sich - erwartungsgemäß - Frau Doktor nicht ohne ihre Patienten retten, und tatsächlich lässt sich der Kommandoführer überzeugen, befehlswidrig auch die ganze eingeborene Belegschaft der Mission - soweit gehfähig - in Sicherheit zu führen, und sei es statt per Hubschrauber zu Fuß, eine nicht unbeträchtliche reguläre Truppe der “Revolutionsarmee” aus zunächst unerfindlichen Gründen auf den Fersen. Und spätestens, als man an einem anderen Dorf vorbeikommt, in dem - wie ein Soldat formuliert - “ethnische Säuberung live” zur Ansicht geboten wird, ist es mit der Beachtung der “rules of engagement” (in denen es um “Feuer nur nach Angriff erwidern, Feindkontakt vermeiden” ging) nicht mehr weit her.

Bewertung: durchaus sehenswert

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