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Battletech: Abschluss der Kampagne

Ich bin mit meinen Blogbeiträgen - nicht nur zu Battletech - ein bißchen hintendran, fürchte ich. Zum Zeitpunkt, an dem ich diesen Beitrag begonnen habe (und an dem Datum, unter dem er erscheinen wird), liegen die hier geschilderten Ereignisse schon einen guten Monat zurück; zum Zeitpunkt der Veröffentlichung werden es sicherlich dreieinhalb Monate sein. Denn ich bin schon Anfang Dezember 2019 mit der Battletech-Kampagne fertiggeworden; deshalb wird dieser Eintrag vielleicht auch etwas kürzer gefasst sein als die vorherigen.

Entsprechend der Darstellung in meinem letzten Beitrag zu dem Thema bin ich zügig die nächsten Storymissionen angegangen, die sich dann zumeist auch recht machbar erwiesen, ggf. nach einem Blick in den Walkthrough und/oder einem zweiten Durchgang. Die Befreiung von Itrom lief problemlos; ebenso die Verteidigung von Panzyr und die meisten anderen Missionen. Nur im Showdown war ich dann etwas zu flüchtig und benötigte einen zweiten Durchgang.

Das Ende einer Story-Mission mit leicht beschädigten Mechs und unverletzten Mechwarriors (wobei die ersten drei Elite-Status haben).

Auf dem Weg habe ich tatsächlich einen Atlas II erbeutet und aus den Story-Missionen einen weiteren solchen erhalten. Standardmäßig ziehe ich jetzt mit einem Atlass II, zwei Highlandern und - als Ersatz für den Shadow Hawk - mit einem schwer bewaffneten Catapult als Rakenträger in die Missionen. Weil und wenn ich vor allem auf Piloten mit dem Master Tactician-Skill setze, sieht es mit der Initiative aber trotz der schweren und überschweren Mechs nicht ganz katastrophal aus.

Vorbereitung einer Mission mit meiner Standardtruppe.

Dankenswerterweise ist das Spiel nach dem Ende der Kampagne nicht zuende - vielmehr kann man das Spiel quasi im “Career”-Modus, also im freien Spiel, fortsetzen. Nichtr zuletzt dank der installierten Erweiterungen Flashpoint und Urban Warfare ergeben sich dabei neue, spannende Szenarien: Mit dem Ende der Kampagne ist die ganze Galaxis zugänglich, und es steht eine Vielzahl neuer und verbesserter Waffensysteme zur Verfügung. Hinzu kommen etliche “spezielle” Geräte zur Ortung, zum Ortungsschutz oder zur Anforderung von Artilleriebeschuss oder Luftschlägen, die aber jeweils nur alternativ (und in der Regel alternativ zur Cockpitpanzerung) verbaut werden können und neue taktische Möglichkeiten bieten. Missionen im urbanen Raum, also in Städten, bieten ganz neue Möglichkeiten und Herausforderungen. Quer durch die Galaxis gibt es Flashpoint-Missionen, die mit besonderen Belohnungen winken. Und da die Kampfkraft der Gegner auf die Entwicklung des Spieles abgestimmt ist, treten auf der Gegenseite inzwischen fast nur noch schwere und vor allem auch viele überschwere Mechs an, was die Missionen fordernd bleiben lässt. Zudem fällt manchmal die Auswahl schwer, will man es sich doch mit manchen befreundeten Fraktionen nicht verderben.

Es fehlt momentan weder an Geld noch an guten Beziehungen.

Meine Mechwarrior haben größtenteils “Elite”-Status (alle Fähigkeiten auf 10) erreicht, und ich verfüge - nach dem Verkauf der meisten kleineren Mechs - über einen Zoo an schweren und überschweeren Mechs, die ich zudem deutlich aufgerüstet habe, nicht zuletzt mit den sehr hilfreichen Gauss-Kanonen.

Meine Mech-Bay, Stand 15.12.2019 - seitdem habe ich nicht mehr gespielt.

Das Spiel bleibt insgesamt spannend, und ich habe doch einige Möglichkeiten und Taktiken noch nicht ausreichend ausprobiert, so die Anpassung meines Teams durch Auswahl von Mech und Besatzung je nach Missionsanforderungen oder das Spielen mit Ausrüstung und Bewaffnung; ich setze in der Regel auf immer dasselbe Team überschwerer, wenn auch langsamer Mechs, das die Oberhand zu behalten trachtet.

Außerdem böte ein neuer Start im “Career”-Modus ganz neue Anforderungen. Standardmäßig gibt es zum Beispiel eine Art von Permadeath - es bleibt nur ein Spielstand gespeichert, man kann also Missionen nicht einfach abbrechen und ohne weiteres neu beginnen oder sich gar entscheiden, sie nicht zu spielen. Es ist natürlich sehr viel leichter, ggf. einen älteren Spielstand zu laden - ich habe daher bislang bspw. noch nie eine Mission abgebrochen (oder einen Piloten aus einem schwer beschädigten Mech evakuiert): das bringt negative Folgen mit sich, und ein Reload ist meistens einfacher. Ein wichtiger Faktor für die Schwierigkeit ist auch, dass per Default ein aus Einzelteilen zusammengesammelter Mech nur ein Mech ist, ohne Ausrüstung und Waffen, die man sich dann erst ebenfalls zusammensuchen oder kaufen muss. Das ändert die Spielmechanik völlig, sowohl was das “Zusammensammeln” von Mechs als Schrott als auch den Kauf in Einzelteilen (drei Einzelteile sind oft in der Summe günstiger als ein vollständiger Mech) betrifft: die mit dem Mech in meinem Spielmodus bisher “mitgelieferten” Waffen haben oft nochmal einem dem Mech vergleichbaren Wert, sie sind sofort verfügbar und müssen nicht erst mühsam zusammengesucht werden, zudem können sie als Ersatzteile verwendet oder verkauft werden - und nicht zuletzt müssen sie nicht unter Einsatz von “Slots” gesammelt werden. Je spezialisierter meine Mechs werden, desto eher bedeutet schon ein verlorener Arm oder seitlicher Torso einen Reload, weil ich Gauss-Kanonen, deren Munition oder bestimmte Waffensysteme - die in den meisten Fällen mitgeliefert oder (selten) auch einmal gekauft wurden - kaum je ersetzen kann. Spielte man Battletech so, stiege der Schwierigkeitsgrad steil an. Ich denke aber, für mich als Gelegenheitsspieler sind die derzeitigen Anforderungen gerade richtig; ich bin ganz froh, wenn Missionen meistens ohne Risiko und Schwierigkeiten “durchlaufen” und hätte weder den Elan noch die Zeit für noch mehr “Grinding”.

Ich bin gespannt, ob und wann ich mal wieder dazu komme, ein paar Missionen zu spielen …

[Dieser Eintrag wurde nachträglich im März 2020 veröffentlicht.]

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