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Kommunikations-Apps

Vergangene Woche hatte ich über die Apps auf meinem Smartphone berichtet und einige Leser dazu motiviert, desgleichen zu tun. Dabei spielten natürlich immer auch verschiedene Chat- und sonstige Kommunikations-Apps eine Rolle. Diesbezüglich schrieb Dirk schon im Juli, E-Mail sei tot ... und stellte die Vielzahl von Kommunikationslösungen vor, die er nutzt und kennt.

Das hat dann wiederum mich motiviert, einmal genauer auf die Wege zu schauen, über die ich kommunziere. Und ich möchte dabei bereits Dirks Prämisse widersprechen: E-Mail ist - in meinem Umfeld - alles andere als tot. Beruflich ist E-Mail bei mir das einzige (zur Verfügung stehende) elektronische Kommunikationsmedium; aber auch sonst kommuniziere ich, wo immer möglich, primär E-Mail-basiert, und das scheint auch bei den meisten Projekten im FLOSS-Umfeld (noch) der Fall zu sein.

Dennoch kann man natürlich nicht bestreiten, dass die Kommunikationsmöglichkeiten sich (seit den Zeiten, wo die Wahl nur zwischen E-Mail, IRC & ICQ bestand) vervielfacht haben und damit Kommunikation auch notwendig zersplittert ist. Daher ist es vielleicht wirklich einmal ganz sinnvoll, die Dienste, die ich selbst (kenne und) nutze, zusammenzustellen, wobei ich mich auf solche Kommunikationsdienste beschränken möchte, die (auch) eine nicht-öffentliche Kontaktaufnahme ermöglichen. Ich muss sagen, das ist im Ergebnis noch überschaubar.

Kommunikationsdienste, die ich aktiv nutze

Das sind die Dienste, die ich selbst aktiv benutze.

  • E-Mail
  • Threema
  • Signal
  • SMS

Außerdem nutze ich namentlich für s9y auch

  • Slack

und bin ab und an (nur noch sehr selten) online im

  • IRC

Kommunikationsdienste, die ich verfügbar habe

Hinzu kommen eine ganze Reihe Dienste, bei denen ich präsent und über die ich erreichbar bin, die ich im Regelfall aber nicht von mir aus zur Kommunikation verwende (sondern nur dann, wenn andere Wege nicht zur Verfügung stehen oder die Kommunikation bspw. in einem sozialen Netzwerk öffentlich beginnt und dann in dessen Messenger fortgesetzt wird).

Dazu gehören zunächst die sozialen Netzwerke, die mittlerweile alle über eine Nachrichtenfunktion verfügen:

  • Twitter Direct Messages
  • Facebook Messenger
  • XING Nachrichten

Über diese Dienste bin ich tatsächlich erreichbar, und ab und an nutze ich sie auch selbst zur Kommunikation. Das gilt natürlich auch für die Webforen, an denen ich teilnehme und die ebenfalls regelmäßig Kommunikationsdienste enthalten.

Außerdem weitere Dienste, über die ich theoretisch erreichbar bin:

  • Keybase (nie versucht)
  • Skype (nie versucht)
  • ICQ (über Bitlbee im IRC)
  • Jabber (über Bitlbee im IRC)

In allen diesen Fällen ist es aber nicht garantiert, dass ich Nachrichten zeitnah erhalte, weil ich die entsprechenden Dienste nur alle paar Tage, teilweise auch alle paar Monate oder nur ein- oder zweimal im Jahr starte.

Kommunikationsdienste, die ich nicht nutze

Und dann gibt es da noch die Dienste, die ich zwar kenne, aber nicht benutze, d.h. auch nirgendwo installiert habe:

  • WhatsApp (aus Prinzip nicht)
  • Telegram
  • Hangouts
  • Facetime

... und die Kommunikationsdienste, von denen ich bisher (vor Dirks Liste) nicht einmal gehört hatte:

  • appear.in
  • Duo
  • Matrix via Riot
  • Mattermost
  • Nextcloud Talk
  • Rocket Chat
  • WebEx
  • Zoom

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Kommentare

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Dirk Deimeke am :

Dirk Deimeke

Schade, dass die Ironie bei meinem Artikel nicht angekommen ist.

Wenn die Alternative zu E-Mail eine Zerfaserung in 20 (oder mehr) unterschiedliche Kommunikationskanäle ist, dann gibt es keine Alternative.

Thomas Hochstein am :

Thomas Hochstein

Ich war mir nicht ganz sicher, wie man Deine Bemerkung auffassen sollte. :-)

Dirk Deimeke am :

Dirk Deimeke

Das habe ich nach Deinem Artikel vermutet.

Interessant finde ich übrigens, dass meiner Beobachtung nach viele Leute, die WhatsApp verdammen "Google Kontakte" benutzen.

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