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Mindstorm

Ein Film, den man in einem Wort zusammenfassen kann: Albern.

Wirklich albern. In jeder Hinsicht. Kein Stück Plot oder Dialog, keine einzige Szene, die man ernstnehmen könnte. Aber dafür massig schlechte Effekte und alberner Sound. Und Stadtpläne. Viiiieeele Stadtpläne.

Bewertung: Wirklich nicht.

Fünf auf einen Streich

So, mal zusammenfassend die letzten Filme beurteilt:

A beautiful mind ist sehenswert, insbesondere, weil man - selbst wenn man die Story im Prinzip kennt - eine echte Überraschung erlebt. Und weil der spätere Teil und das Ende richtiggehend ergreifend sind.

Künstliche Intelligenz ist nichts, was man sehen müßte: die Idee ist gut, die Umsetzung ziemlich hanebüchen und der Plot im weiteren Verlauf schlicht lachhaft.

"Fünf auf einen Streich" vollständig lesen

Demolition Man

Eine nette Idee: Irrer Superkrimineller wird von Einzelkämpfer-Cop gefasst, um den dabei üblicherweise alles in die Luft geht - in Haft landen aber beide, denn auch die Geiseln hat man nur noch tot gefunden …. Und zwar in einer besonderen Art Haft: sie werden im Kryogefängnis tiefgefroren.

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Star Wars: Episode II

Nun ja. Die ursprüngliche Star-Wars-Trilogie hatte ja noch ihren Charme, aber die nachgedrehten Teile finde ich nicht so besonders faszinierend. Episode II hat mich noch weniger angesprochen als Episode I …

Bewertung: ganz nett, aber nichts besonderes

Minority Report

Wie wäre es, wenn man Morde vorhersehen und verhindern könnte? Und die Mörder trotzdem verurteilen und einsperren, aufgrund der zuverlässigen Vorhersage? Toll, nicht? Schlimm nur, wenn man in einer solchen Einrichtung arbeitet und man dann einen Mord von eigener Hand vorhergesagt bekommt …

Eine recht spannende Geschichte in einer Welt voller “big brother”.

Bewertung: sehenswert

Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen

Man nehme die Hauptpersonen einiger bekannter Geschichten, die Ende des 19. Jahrhunderts spielen, und werfe sie zusammen: Captain Nemo, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Van Helsing, Dorian Gray, und natürlich Allan Quatermain - sie alle treffen aufeinander und dürfen im Team mit ihren jeweiligen Fähigkeiten, die amüsant auf die Schippe genommen werden, zusammenwirken und den Super-Bösewicht jagen.

Der Film gewinnt seinen Pfiff weniger aus der Story oder dem Verlauf als aus den Zitaten gut bekannter (oder vielleicht auch weniger gut bekannter, aber wenigstens dem Namen nach vertrauter) Bestseller aus alten Zeiten.

Amüsant.

Bewertung: sehenswert

Ocean's Eleven

Ein nett gemachter Film um einen Millionenraub mit einem Gentleman-Gangster (George Clooney), spritzig, lustig, spannend. Schön anzusehen, mit kleinen Überraschungen.

Bewertung: sehenswert

Godbye, Lenin!

Ostalgie, ohne alles nostalgisch zu verklären, Einfallsreichtum, der die Welt in den vier Wänden umkehrt und die Wessis in den Osten flüchten lässt - eine gute Idee, nett umgesetzt.

Bewertung: durchaus sehenswert

Matrix Revolutions

Matrix fand ich damals - 1999 muss es gewesen sein? - ganz interessant und eine gute, frische Idee, wenn auch nicht in allen Einzelheiten überzeugend umgesetzt, sondern in der inneren Logik etwas flach. Den Hype habe ich daher auch nie so recht verstanden.

Zu Matrix Revolutions ist wenig mehr zu sagen als “die Idee ist nicht mehr neu, aber die ‘Story’ eher schlechter geworden”. Seltsame Gestalten, seltsames Verhalten, vielsagend nichtssagende Bemerkungen und Prophezeiungen, bei denen man nie so recht weiss, ob es um die Erhaltung des Spannungsbogens geht oder der Autor selbst nicht weiss, wie er das Geschehen erklären soll, und die üblichen, inzwischen auch nicht mehr spektakulären Matrix-Kampfszenen in slow motion, garniert mit pseudo-philosophisch-religiöser Salbaderei und halbgaren Allegorien sowie dazu passender Namensgebung. Man denkt immer, da müsse doch noch etwas kommen - aber: es kommt nichts. Auch der schnelle Vorlauf hilft da nur begrenzt, kann aber immerhin unterm Strich eine gute halbe Stunde einsparen.

Bewertung: lohnt nicht

Tears of the sun

Bürgerkrieg in Afrika - mal wieder. Die dem Stamme der Ibo zugehörige, christliche Bevölkerungsminderheit wird (mit Ausländern, Priestern und Ordensleuten) das Opfer von Massakern - mal wieder. Und eine Kommandoeinheit der US Marines soll eine amerikanische Staatsbürgerin, ihres Zeichens Ärztin, fakultativ auch noch Priester und Nonnen anderer Staatsangehörigkeit, ausfliegen (aber bitte auch nur die). So weit, so unspektakulär.

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Avenging Angelo

Nun ja. Der Trailer sah ganz nett aus, aber der Film entpuppte sich als üblicher Hollywood-Kram.

Die Story: Mafiaboss hat Tochter, die nichts von ihm weiss, und Bodyguard, der ihm ein halber Sohn ist. Letzterer ist abgelenkt, ersterer wird erschossen, letzterer muss sich um Tochter kümmern, die ihren Vater erst jetzt kennenlernen darf, und sie zugleich vor den Killern schützen.

Gar keine schlechte Idee - allerdings entpuppt sich die Tochter als ebenso dämliche wie beschränkte Zicke (nein, das ist wohl nicht der Eindruck, den der Film vermitteln wollte), der Bodyguard/Killer legt ab und an mal jemand um, was aber nicht weiter stört, und am Ende, nach einigen albernen Szenen, dann das gebührende Happy-End, nach wenigstens noch einer kleinen Überraschung, die allerdings auch nicht reicht, Spannung aufzubauen.

Nun ja.

Fazit: lohnt nicht

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