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Sniet, Steak & Sports

Wie bereits angekündigt habe ich nach kurzzeitigen Orientierungsschwierigkeiten meine heutige bzw. gestrige Verabredung eingesammelt und mich mit ihr gemeinsam auf die Suche nach dem zu verspeisenden Steak gemacht, das sich praktischerweise genau gegenüber dem Parkhaus einfand. Die überall hängenden Hinweise auf die Beachtung der Öffnungszeiten habe ich zur Kenntnis genommen, aber für nicht besonders relevant befunden; bis Mitternacht sollten wir lange schon wieder auf dem Heimweg sein, und bis dahin schloß auch die besuchte Lokalität. Und schließlich hatte ich schon am Donnerstag meine dieswöchige Panne hinter mich gebracht, als das Waszszaf und ich im Anschluß an den CCCS-Vortrag die S-Bahn in die falsche Fahrtrichtung nahmen - natürlich zwischen den zwei einzigen Haltestellen im Stadtgebiet, die gut fünf Minuten auseinander liegen. seufz

Das Essen erwies sich als sehr gut und lecker, und bei interessanten Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge, bis auffällig-unauffälliges Geklapper uns darauf aufmerksam machte, daß das Personal offenbar mit dem Zusammenräumen begonnen hatte - schade, weil noch viel zu erzählen blieb, aber um viertel nach zwölf verständlich. Moment. Viertel nach zwölf?!

Der Parkhausbetreiber erwies sich als ein pünktlicher Mensch - tatsächlich waren bereits alle Rollgitter an Ort und Stelle gebracht, und der Gedanke, dann eben eine größere Summe Geldes zu investieren, um das eigene Auto noch aus der Geiselhaft zu befreien erwies sich als nicht umsetzbar, hat der Betreiber doch beträchtlichen Aufwand darauf verwandt, seine Erreichbarkeit zu verschweigen … Daß wir nicht die einzigen waren, die vor verschlossener Tür standen, und daß es sich nach Angaben eines Anwohners regelmäßig jeden Abend ähnliche Szenen abspielen, war da nur ein schwacher Trost.

Immerhin hat die Geschichte es uns erlaubt, das schmackhafte Essen direkt wieder abzutrainieren, um am Bahnhof die Vermutung "um diese Zeit fährt sicher kein Zug mehr, wie ich die Bahn so kenne" zu bestätigen und danach das örtliche Kraftdroschkengewerbe zu bereichern. Und für Sniet sprang noch eine kostenlose Pfalzrundfahrt heraus, nachdem sie sich dankenswerterweise bereiterklärt hatte, mich nach Hause zu fahren. (Ich hoffe nur, sie hat auch den Rückweg wieder gefunden …)

So, jetzt gehe ich erstmal ins Bett und morgen (respektive heute, später am Tag) dann mein Auto befreien …

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Aus dem Leben eines Szlauszafs am : Wenn einer eine Reise tut ...

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Die lange geplante Wiederholung des zuletzt im September stattgefundenen Treffens in Frankenthal (samt temporären "Verlust" des Kraftfahrzeugs und nächtlichen Taxifahrten) fand heute - bzw. gestern - in verstärkter Besetzung statt: Besuch aus Fr

Kommentare

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Florian Laws am :

Florian Laws

Ach ja, ich habe auch mal zielsicher dasjenige Parkhaus in der Stuttgarter Innenstadt ausgewählt, das um 12 schließt. Und Bahnen fuhren zu dem Zeitpunkt als wird das bemerkt haben, auch lange nicht mehr. Immerhin wohnte der Freund, mit dem ich unterwegs war, nicht so weit weg, so dass die Taxirechnung sich noch in Grenzen hielt…

Sniet am :

Sniet

Zu Deiner Beruhigung: Ich habe den Rückweg problemlos gefunden und bin auf selbigem auch wieder die gewohnten 160 gefahren, aber gib’s zu, daß mit dem Nachtblind war echt gut und Du hast Dich wirklich gefürchtet ;-)

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