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Tassenauslieferung

Wie bereits geschildert bekam ich letzte Woche ja die bestellten Tassen und stand nunmehr vor der Aufgabe, die überzählige Tasse zu Oszedo zu befördern. Also warf ich mich dann heute in den (nicht vor!) den Zug und hoppelte nach Koblenz.

Dort wurde ich ordnungsgemäß von Oszedo in Empfang genommen, worauf wir bei herrlichem Wetter und strahlender Sonne dann an Rhein und Mosel entlangmarschierten und das Deutsche Eck beguckten. Man hat von dort aus wirklich einen schönen Ausblick - und irgendwann muß mal jemand so ein nettes Standbild mit einem Szaf obendrauf aufstellen statt einem öden Reiter. Reiterstandbilder hat's ja schließlich überall.

Burg SchwalbennestNeben diversen Ausflugsschiffchen - vorgemerkt für einen späteren erneuten Besuch in Koblenz - fiel mir dann auch ein etwas aus dem Rahmen fallendes Gebilde, stolz betitelt als "Burg Schwalbennest", ins Auge. Ob man mit einem solchen Sammelsurium von Schrott wirklich Geld verdienen kann? - Mindestens genauso seltsam wirkte übrigens der Bewohner, der ständig dieses und jenes festzurrend über das Deck marschierte und dann begann, mit einer ins Handy eingebauten Kamera Fotos zu machen, vielleicht durch mich inspiriert? ;-) Aber immerhin ist man auch als Flußschiffer wohl auf der Höhe der Zeit, wie sich am Computer im Deckshaus, dem schicken Bike und nicht zuletzt dem auf Deck verzurrten Kombi mit Mannheimer Kennzeichen ablesen ließ. Die noch verpackten Campingtoiletten wirkten dann auf mich allerdings weniger anheimelnd ...



Rita LochIm weiteren Verlauf ging's noch in ein nettes Cafe zwecks Genuß eines Milch-ebensolchen, teilweise begleitet von Straßenmusik durch Geige und Ziehharmonika, und abschließend dann Richtung Kaufhof, auf der vergeblichen Suche nach einem Ersatz für mein immer deutlicher aus dem Leim gehendes Schlüsseltäschchen. Aber immerhin fiel dabei ein Raab-würdiger Dessousladen ab. ;-)

Auf dem Heimweg stellte sich dann heraus, daß ich peinlicherweise beim Aussteigen aus Koko, dem Arnold-Nachfolger, voller Gewöhnung an die Bequemlichkeiten der Neuzeit wie Zentralverriegelungen verabsäumte, die Beifahrertür zu schließen. Aber glücklicherweise war Koko nicht ausgeflogen ...

Trackbacks

Aus dem Leben eines Szlauszafs am : Bahnauskunft

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Leider hatte ich für den Rückweg von Koblenz versäumt, mir passende Züge herauszusuchen; also bedurfte es eines schnellen Blicks auf das - völig verschwommene (ich fürchtete schon, meine Brille verloren zu haben ) - Display eines Automaten, der auch tat

Oszedos Blog am : Ein Szlauszaf in Koblenz

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Heute wollte mir nun also das Szlauszaf meine Emacs-Tasse liefern. Also hoppelte ich pünktlich zum Bahnhof um ihn abzuholen. Zu meiner freudigen Überraschung stellte ich dabei fest, dass der Bahnhof nun nach jahrelangen Bauarbeiten endlich mal fertig zu werden scheint und traf dann auf dem Bahnsteig auch noch eine Kollegin, die auf den gleichen Zug wartete um ihre Mutter abzuholen. Zufälle gibt's... :-@ Und schon machte ich mich mit Thomas auf ihm ein wenig Koblenz zu zeigen und nachdem wir uns dann bei schönsten Wetter den Rhein, die Mosel und das Deutsche Eck anschauten, suchten wir uns in der Fussgängerzone der Altstadt noch ein hübsches Cafe um uns mit einem Milchkaffee etwas zu stärken, schliesslich sind wir ja auch nicht mehr die jüngsten. Schön war's und Danke für die Blum^WTasse!

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