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Château de Kerjean

An unserem letzten Ausflugstag haben wir uns die Besichtigung des rund eine Autostunde entfernten Château de Kerjean vorgenommen.

Das aus dem 16. Jahrhundert stammende befestigte Herrenhaus ist von einer gesonderten Ringmauer umgeben, die wiederum in einer Parkanlage inmitten weiter Ländereien liegt. Die Barbier-Familie, später Marquis de Kerjean, hat diesen beeindruckenden Stammsitz als Zeichen ihrer Bedeutung errichtet.

Das Château de Kerjean erhebt sich über den äußeren Wall.

Noch weit vor den Mauern liegt der große Taubenschlag, der viele hundert Vögel fassen konnte.

Der Taubenschlag, weit außerhalb der Mauern.

Der äußere Verteidigungswall weist einen Durchgang für Reiter bzw. Fahrzeuge und ein kleineres Tor für Fußgänger auf.

Der Durchgang durch die Ringmauer von außen.

Hinter den Mauern liegt das Herrenhaus selbst, das den Innenhof umschließt. An der Zugangsseite finden sich wiederum Türflügel, überspannt von einem Gang, an dem auf der einen Seite die Kapelle, auf der anderen Seite die Räumlichkeiten des Kaplans liegen. Zu beiden Seiten verlaufen Wohn- und Wirtschaftsräume; gegenüber der Zugangsseite erheben sich mehrstöckige Gebäude, deren eine Seite - im Südwesten -, die früher die Repräsentationsräume enthielt, allerdings teilweise abgerissen wurde.

Blick vom Balkon über den Innenhof zur Zugangsseite.
Blick in den Innenhof auf das erhaltene Gebäude an der Ostseite.
Blick vom Gang über den Toren des Châteaus über den Wall in die Weite. In der Ferne ist der Taubenschlag zu erkennen.

Die Vorratsräume und die Küche für die Herrschaft finden sich unterirdisch im Keller, mit gestampften Lehmboden; die große Gesindeküche öffnet sich unmittelbar auf den Innenhof.

Oberlicht der unterirdisch gelegenen Küche.
Die Gesindeküche.
Der Brandschutz im Kamin muss ernstgenommen werden!

Die Annehmlichkeiten der damaligen Zeit wirken … überschaubar.

Schrankbetten sind keine Erfindung der Neuzeit.

Dessen ungeachtet beeindruckt das Gebäude selbst schon durch seine Wuchtigkeit.

Die - erhaltene - Ostecke des Gebäudes.
Das Château von der Südwestseite.

Nach einem Abstecher an die Nordküste in den Bereich des Aber Wrac’h haben wir den Tag mit einem Abendessen in einem netten kleinen Lokal in Le Conquet beschlossen.

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