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Spam & low cost clustering

Gestern abend (quasi gerade) war die SAGE Karlsruhe einmal mehr bei web.de zu Gast, vielleicht zum letzten Mal in Durlach. Zu hören gab es zwei Vorträge, einmal zum Thema "Spam(filterung)" im weitesten Sinne und zum anderen über "low cost clustering" - oder "wie man mit 6 sog. Rootservern und ein paar Scripten 99,9% Zuverlässigkeit erreicht".

Beides erwies sich als interessant, wobei es im "Spam"-Vortrag für mich erwartungsgemäß wenig neues gab. Leider habe ich versäumt, nach dem zweiten Vortrag mein/unser vom Support immer noch nicht gelöstes Serverproblem bei dieser Gelegeneit an kundiger Stelle einmal anzusprechen (wann hat man schonmal die Insider aus Technik und Administration quasi live vor Augen?).

Interessant war auch die danach für Interessenten wieder anschließende Führung durch das Rechenzentrum von web.de in fachkundiger Begleitung, das seit meinem letzten Besuch dort neben anderen Veränderungen über ein neues, mehrfach redundantes Kühlsystem verfügt (das inzwischen sogar funktioniert g).

Neben Getränken war auch für das leibliche Wohl wie üblich reichlich und schmackhaft gesorgt; sehr nett fand ich die Idee der Gastgeber, zerteilte Wassermelonen anzubieten, wenn dieses Angebot im Gegensatz zu den belegten Brötchen auch nicht so angenommen wurde (vielleicht wegen des hohen Kleckerrisikos?). Die anschließende Einkehr in der Festhalle Durlach erwies sich hingegen als Erlebnis der anderen Art; eine Bedienung, die nicht nur forsch auftritt, sondern auch Bestellungen zu ignorieren sucht, die bestellten Getränke mehr oder weniger auf den Tisch knallt und dann längerfristig schlicht nirgendwo auffindbar ist, ist mir bislang nicht begegnet. Aber solange man nicht dringend etwas essen, trinken oder gar zahlen möchte respektive muß ist der Amüsement-Faktor beträchtlich. ;-)

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Kommentare

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Felix Pfefferkorn am :

Felix Pfefferkorn

Freut mich, daß es gemundet hat. Das Problem der Festhalle ist die Unübersichtlichkeit der Räumlichkeiten, wenn sich da eine Handvoll Gäste zwischen Kegelbahn, Chorprobe, Tanzprobe, Biergarten und Nebenzimmern verteilen, haben die wenigen Bedienungen kaum eine Chance. Andererseits hätten die im Vogelbräu mir wohl was gehustet, wenn ich mit meinen vagen Angaben "20-30 Leute, die zwischen 21 und 22h kommen und von denen vielleicht jemand noch was essen will" keine 24h vorher (wegen später Anmeldungen) zu reservieren versucht hätte. Die Festhallenwirtin wollte zwar auch erst abwimmeln, resignierte dann aber ("der Biergarten ist nur bis 23h auf" - "und dann kann man rein?" - "bei gutem Wetter mach ich drin nicht auf" - "ja aber vielleicht noch ein Stündchen, wenn der Biergarten geschlossen werden muß?" - "alla gut, aber ob die Küche dann noch auf ist, kann ich nicht versprechen" - "dann probieren wir’s halt einfach aus."

Wolf am :

Wolf

Vielleicht hätte man bei Blizz den Vortrag hören sollen… so 99,9% Verfügbarkeit…

Scahde, dass ich nicht mehr da unten bin, das Programm klingt inetressant.

Stefan Funke am :

Stefan Funke

Von der Gastfreundlich- und Großzügigkeit der Firma web.de AG könnte sich manch andere Firma noch einiges abgucken. Mein Besuch dort ist mir jedenfalls sehr positiv in Erinnerung geblieben. Danke für die Links!

Florian Laws am :

Florian Laws

Für die, die leider nicht dabei waren, wie funktioniert das mit dem Rootserver-Clustering denn? Ich nehme an, das ist ein Shared-Nothing-Cluster, und Daten muss man irgendwie replizieren, aber wie funktioniert das Failover im Fehlerfall? Dynamische DNS-Einträge?

Marc 'Zugschlus' Haber am :

Marc 'Zugschlus' Haber

Wenn ich mich richtig erinnere: MySQL-Replikation mit Log Shipping (zurückfailen ist dann ein größerer Akt mit Downtime), DNS-Failover mit kurzen TTLs. Alles in allem also kein Hexenwerk.

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