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Backup und Backupkonzepte

Die vergangene Woche war für manchen Online-Anbieter eine ganz schwarze. Nicht nur, daß in den Webserver der DLRG eingebrochen wurde und die dort vorhandenen Daten samt des Backups mutwillig gelöscht wurden, einen kleinen Anbieter von Internetzugängen und -diensten auf im wesentlichen ehrenamtlicher Vereinsbasis hat es noch härter gebeutelt: in das von bawue.net mitgenutzte Rechenzentrum wurde eingebrochen und in erheblichem Umfang Technik entwendet oder mutwillig zerstört. Ein kompletter Ausfall der Dienste, teilweise über Tage, und erheblicher Datenverlust war die Folge, von immenser, nächtelanger Arbeit für das Admin-Team ganz zu schweigen. :-(

Leider wieder ein sehr trauriger Anlaß zur Mahnung und zum Überdenken des eigenen Backupkonzeptes. Der "worst case" ist oft "worse", als man denken würde.

*abhak*

Heute war ein Tag der Erledigungen.

Nach (etwas zu) langem Schlaf ging es zunächst auf in die Stadt, Optiker auskundschaften, und danach zum Reifendienst, um dem transferierten Fahrzeug seine Winterbereifung zu spendieren. Dort herrschte Land unter - eigentlich hätte ich um 11.30 Uhr den letzten Termin des Tages haben sollen; faktisch waren da noch vier Leute vor mir, so daß ich erst ca. 20 Minuten später an die Reihe kam, während das Telefon (wie man mir berichtete, seit kurz nach 8 Uhr morgens) ununterbrochen durchklingelte, ohne daß jemand Zeit gehabt hätte, abzunehmen, und auch in der Folgewoche von wenigen Ausnahmen alle Termine bereits dicht waren. Faszinierend.

Danach habe ich dann eine Runde bei den Banken gedreht und Kontoauszugdrucker rattern lassen, bevor die Dinger wieder auf meine Kosten per Post verschickt werden (man erntet leicht böse Blicke, wenn das Gerät mit dem Drucken gar nicht mehr aufhören will und der erlösende Moment des Auswurfes der gedruckten Kontoauszüge nicht etwa das Ende der Wartezeit signalisiert, sondern die Tatsache, daß jeweils alle 10 Ausdrucke der bisherige Stapel ausgeworfen werden muß), und mir schließlich eine vermutlich zu teure Zweitbrille aufschwatzen lassen, um anschließend beim Ärztlichen Notfalldienst meine Termine für die nächsten Monate loszuwerden, nachdem ich - endlich - auch ein neues Paar Schuhe erstanden hatte.

Zuhause eingetroffen warteten dann die Hotelbuchung für das Wochenende in 14 Tagen samt Zugreservierung, das Erledigen einiger Bestellungen, namentlich von Kalendern und Bürobedarf, dei Verlängerung meiner Nebentätigkeitsgenehmigung und noch ein paar Dinge auf mich, um den Tag recht erfolgreich abzuschließen.

Immerhin weiß man dann, was man getan hat. :-)

Parkierungsseltsamkeiten

Das Parkleitsystem meiner Heimatstadt ist seltsam, wird aber von dem Parkhaus des dort ansässigen Kaufhauses mühelos übertreffen.

Um vorne anzufangen: Am Samstag in der Innenstadt einen Parkplatz zu erhaschen, ist nicht leicht. Insofern überraschte mich nicht, daß zwei Parkplätze nur noch 4 bzw. 9 freie Plätze auswiesen. Etwas überrascht war ich allerdings schon, daß abweichend von dieser Anzeige beide de fakto gar keinen freien Platz mehr hatten, aber etliche kreisende Fahrzeuge (soweit es sich baulich überhaupt kreisen läßt). Und nein, es handelt sich dabei nicht um Großparkplätze mit mehreren hundert Stellplätzen, sondern eigentlich rechtz überschaubare Gegebenheiten mit jeweils einer zweistelligen Zahl von Plätzen.

Also entschloß ich mich im dritten Anlauf, dann eben das Parkhaus anzufahren, warb doch das Parkleitsystem dafür mit 90 freien Plätzen (wobei wohl auch hier reichlich übertrieben wurde). Die Idee hatten leider eine ganze Reihe Leute, die alle den Vorteil hatten, mir entgegenzukommen und daher rechts in die Einfahrt abbiegen zu können, wohingegen ich als Linksabbieger auf eine Lücke hoffen mußte. Als sich eine ebensolche auftat, huschte ich dann auch schnell in die dritte Warteposition. Und wartete. Und wartete. Und wartete.

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