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Fachtag Schulsanitätsdienst

Am vergangenen Wochenende hatte ich auf Einladung des Jugendrotkreuzes im DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.die Gelegenheit als Referent am Fachtag 2010 unter dem Titel "Rotes Kreuz gestaltet Schule!" teilzunehmen und die Grundlagen der im Schulsanitätsdienste für die Sanitäter, aber vor allem auch die betreuenden Lehrer und die Koordinatoren relevanten Rechtsfragen zu erläutern.

Sehr gefreut hat mich dabei nicht nur die recht große Teilnehmerzahl - trotz der Vielzahl an interessanten Workshops, die angeboten wurden -, sondern auch die rege Beteiligung mit (durchaus auch kritischen) Fragen und Rückfragen und die teilweise lebhafte Diskussion der Teilnehmer auch mit- und untereinander. Insgesamt hat mir die Veranstaltung nicht zuletzt wegen der guten (und sicherlich aufwendigen) Organisation gut gefallen, und bei einer eventuellen Wiederholung wäre ich gerne wieder mit dabei (dann vielleicht mit etwas weniger Schlafmangel :-)).

DRK, ich komme!

Schon länger habe ich mich mit dem Gedanken getragen, eine Zweitmitgliedschaft bei einer befreundeten Hilfsorganisation - so nennt man in diesem Bereich üblicherweise Konkurrenten am Markt - anzustreben. So recht hat eine Kooperation früher nie geklappt; aber eine solche würde schon Sinn machen, schließlich geht es "uns" zwar ausgesprochen schlecht, "denen" aber nicht so viel besser. Und die Gründe, die früher gegen einen solchen Schritt von meiner Seite sprachen - aufgrund meiner damaligen Position als Bereitschaftsführer, das unerwünschte Vorbild für andere Mitarbeiter und eine gewisse übersteigerte Loyalität zur eigenen Organisation, die die Realität kräftig zurechtgerückt hat -, bestehen nicht mehr.

Also ist das sozusagen meine Variante der organisationsübergreifenden Zusammenarbeit. g Jedenfalls habe ich den Gedanken heute abend in die Tat umgesetzt, dort mal vorbeigeschaut - viele Kollegen kennt man ja schon aus Rettungs- und Arztnotdienst bzw. dem Bekanntenkreis von Bekannten -, meine Beitragserklärung ausgefüllt und das erste Bekleidungsstück empfangen. Jetzt muß ich nur noch diverse Bescheinigungen und Belege kopieren, und dann wird alles gut.

Den ersten Sanitätsdienst habe ich mir im übrigen auch schon eingefangen. ;-) Aber was sollte man am 3. Oktober auch sonst tun?

"Kreuz und quer durchs DRK"

Auf dem Rückweg von Mannheim (ja, genau, mein Auto wieder einsammeln) habe ich noch schnell einen Abstecher zu den Kollegen vom DRK gemacht, die heute ihren alljährlichen Tag der offenen Tür veranstalten, ein paar alte und neue Bekannte getroffen, eine Bratwurst verspeist, verwundert festgestellt, daß dort offenbar jemand eine besondere Vorliebe für das Corpuls 300 hegt, über das man auf gut der Hälfte der Fahrzeuge, auch RTW und NEF, stolpert, und dann den Heimweg eingeschlagen.

Und ich glaube, jetzt werde ich erst einmal ausschlafen.

Kaffee und Fernsehen, Teil 2

Wie bereits letzte Woche habe ich auch heute wieder die Gelegenheit wahrgenommen, mit (denselben) zwei Kollegen eine Tagschicht im Rettungsdienst zu fahren, die diesmal nicht ganz so ereignislos wie am letzten Samstag verlief. Diesmal war etwas Ruhe allerdings nicht ganz schlecht, waren wir doch zu 2/3 von der am Vorabend stattgefundenen Grillparty noch etwas angeschlagen, so daß die Entscheidung zwischen Schlafraum und Kaffeemaschine dann doch recht schwer fiel.

Auf die "nette" junge Dame zwischendrin, die vermutlich irgendwo zwischen größeren Mengen genossener Alkoholika und (religösem) Wahn schwebte, hätte ich allerdings verzichten können. Klar, wem deren Betreuung zufiel. seufz

Aber jetzt werde ich mich mal auf den Weg gen Mannheim mit Abstecher über Frankenthal machen - das Sniet (und ein Steak) ruft!

Frühstück, Mittagessen & Fernsehen

Heute hatte ich nach Jahren "Zwangspause" dank eines Kollegen mal wieder die Gelegenheit, eine Schicht im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst mitzufahren. Allerdings wäre hier "mitzusitzen" wohl das passendere Wort gewesen, gab es doch genau null Einsätze für uns. *seufz*

Eigentlich ja durchaus positiv für die Betroffenen, aber irgendwo natürlich dann auch wieder nicht Sinn der Aktion - Kaffee trinken und Fernsehen kann ich schließlich auch zuhause. :-) Übrigens hat es nach dem Schichtwechsel genau 10 Minuten bis zum ersten Einsatz für den Nachtdienst gedauert, der sich vor Ort mit der Feuerwehr zu einer Türöffnung treffen durfte. Offenbar gab’s da ausnahmsweise auch mal wirklich einen Patienten (also weder Fehlalarm noch Leichenfund), denn auf dem Heimweg kam mir noch das NEF entgegengeschossen.

Nun ja, vielleicht habe ich nächste Woche ja mehr Glück. :-)

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