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Personalisierte Serienbriefe

Überraschend, wie häufig man doch immer wieder auch bei eigentlich professionellen Anbietern solchen Texten begegnet:

Hi [first name],

When you’re sending an email, it’s a chance to tell people more about you.

Immerhin kann man sich aber jederzeit abmelden:

Don’t want these emails? <a href=”%UNSUBSCRIBE_URL%”>Unsubscribe here.</a>

"Liebster Blog Award" - heute einmal anders

Liebster Blog AwardAnfang dieser Woche hatte ich im Feedreader ein Déjà-vu, als ich feststellte, dass Dirk mich für den “Liebster Blog Award” nominiert hat - ich glaube jedenfalls, ich bin der “Thorsten”, der dort gemeint ist. :-)

Jedenfalls bin ich recht sicher, der englisch-sprachigen Variante “Best Blog Award” bereits zweimal begegnet zu sein. Aller guten Dinge sind aber bekanntlich drei, und weil mich die von Dirk gestellten Fragen angesprochen haben, weil ich mich bei den anderen beiden Gelegenheiten vor eigenen Fragen und Nominierungen gedrückt habe, und weil ich es selbst interessant finde, ab und an einmal auf neue Blogs gestoßen zu werden, aus diesen Gründen: auf ein neues! Diesmal aber anders …

Im Überblick:

Die Regeln

  1. Verfasse einen Beitrag mit dem Bild des Awards und verlinke dabei den Beitrag, in dem Du “nominiert” worden bist.
    So erfährt der Nominierende - hier also Dirk - via Trackback von der Antwort, und der Leser dort kann die Beiträge aller “Nominierten” in den Kommentaren sehen.

  2. Beantworte die 11 Fragen, die Dir gestellt worden sind.

  3. Denke Dir 11 neue Fragen aus und “nominiere” 11 neue Blogs, die weniger als 200 Leser haben.

  4. Informiere die 11 “Nominierten”, dass sie einen Award bekommen haben, damit sie dann gleichfalls die vorstehend genannten Aufgaben erledigen können.

Die beiden letzten Regeln stellen mich dabei aber vor ein Problem - und das liegt nicht nur darin, dass (wie schon mehrfach durch andere Nominierte vermerkt) sich kaum feststellen lässt, wie viele Leser ein Blog hat. Vielmehr passt ein solcher Award - letztlich eine Form eines Blog-Stöckchens - längst nicht in jedes Blog hinein. Überall dort, wo letztlich das fachliche im Vordergrund steht oder auch ausschließlichen Raum einnimmt, wäre ein solches “Stöckchen” eine Fremdkörper. Gut passt es letztlich vor allem in Kleinbloggersdorf, oder mit anderen Worten überall dort, wo ein Blog tatsächlich noch der ursprünglichen Form eines Weblogs, eines Logbuchs der Reise durchs Netz, nahekommt: ein buntes Potpourri von Linksammlung, Memes, privaten Ereignissen und Familiengeschichten, aber auch Tutorials, Reiseberichten und fachlichen Beiträgen. Wenn es solche Blogs noch gibt, dann nach meinem Eindruck immer weniger - diese Stilform erscheint mir in die sozialen Netzwerke, in allererster Linie Facebook, weitergezogen zu sein. Jedenfalls ist Kleinbloggersdorf heute klein genug, dass ich Zweifel habe, dort noch 11 aktive, mir bekannte Weblogs zu finden, die von diesem Stöckchen auch noch nicht getroffen wurden. Ob das dann auch noch Blogs sind, die einigermaßen unbekannt und von Interesse für andere Leser sind … ich weiß nicht.

Meine Regeln

Daher erlaube ich mir, kreativ mit den Regeln umzugehen und die 11 neuen Fragen von den 11 empfohlenen Blogs zu trennen.

Ich werde 11 Fragen stellen - nicht zwingend völlig neue Fragen, aber solche, auf die mich Antworten interessieren würden, und die auch einen Bezug zum einzigen haben, was uns Blogger letztlich sicher verbindet: das Bloggen nämlich. :-) Ich werde aber nicht 11 bestimmte Blogger damit beglücken, sondern lade jeden Leser und jede Leserin ein, ihre oder seine Antworten auf diese Fragen zu geben, am liebsten in einem eigenen Beitrag im eigenen Blog (mit einem Link = Trackback nach hier), sonst aber auch gerne in den Kommentaren.

Außerdem werde ich 11 Blogs empfehlen - und zwar solche,

  • die ich gerne lese,
  • die vermutlich auch für ein weiteres Publikum interessant sind, also nicht ausschließlich fachspezifisch,
  • die aber möglichst nicht zu den “Großen” gehören, die ohnehin jeder kennt (vom BILDblog über das law blog und den Shop- und Hostblogger bis zum Bestatterweblog), und
  • die immer noch aktiv sind, wenn auch vielleicht manchmal niederfrequent.

Diesen aber ist es ebenso freigestellt wie jedem anderen Leser, zu antworten; ich werde sie daher nicht gesondert informieren. (Bei den meisten würde ein solcher “Award” auch kaum zum Stil passen.)

Ich hoffe auf diese Weise sowohl vielleicht einige interessante Einblicke zu gewinnen und zum anderen den Lesern einen Mehrwert zu bieten (und einigen interessanten Blogs neue Leser zuzuführen).

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Bücher tauschen mit Bookmooch

Ich gehöre ja zu den Menschen, die - noch und weiterhin - gerne Bücher kaufen (und nicht nur E-Books lesen), und die diese Bücher dann auch gerne behalten, sammeln und ins heimische Regal stellen. Mancher sagt auch, ich würde sowieso fast alles sammeln und könnte mich nur schwer trennen. :-)

Manchmal - gar nicht so selten - gibt es aber auch Bücher, die man zwar ganz gerne einmal liest, aber nicht unbedingt behalten muss und aller Voraussicht nach auch kein zweites Mal in die Hand nimmt, von den Büchern, die man retrospektiv auch beim ersten Mal nicht zwingend hätte in die Hand nehmen müssen ganz abgesehen. Ungern würde ich auch solche Bücher in die Papiertonne entsorgen, also fragt sich dann, wohin damit. 2006 habe ich mit dem Büchertauschdienst Bookmooch für mich eine Antwort auf diese Frage gefunden.

Das Prinzip eines solchen Tauschdienstes ist einfach: man stellt die Bücher ein, die man gerne abgeben möchte, und schaut sich nach Büchern um, die man gerne haben wollen würde. Für das Abgeben von Büchern - und, bruchteilsweise, auch für das Einstellen derselben - gibt es Punkte, und diese Punkte kann man dann wiederum einsetzen, um Bücher von anderen Mitgliedern zu ordern. Bookmooch unterscheidet sich dabei insofern von anderen Anbietern, als die Teilnahme kostenlos ist; es sind keinerlei Gebühren o.ä. an den Plattformbetreiber abzuführen, dieser stellt Hardware und die selbst entwickelte Applikation sowie den Pflegeaufwand frei und ehrenamtlich zur Verfügung und nimmt allenfalls Spenden entgegen.

Das Prinzip gefällt mir sehr gut - und aufgrund des Non-Profit-Ansatzes sehr viel besser als die deutschen Alternativen wie z.B. Tauschticket oder Hitflip. Allenfalls Tauschgnom scheint gleichfalls kostenlos zu arbeiten. Außerdem sind sowohl die Technik für das Einstellen der Bücher - die primär auf die Eingabe der ISBN und nachfolgende Ergänzung der Daten über Schnittstellen zu Amazon pp. aufbaut und auch eine Massenverarbeitung erlaubt - als auch das Punktesystem m.E. funktional und ausgefeilt. Schade nur, dass der Anteil der deutschen Nutzer vergleichsweise gering und (jedenfalls mittlerweile) auch wenig aktiv ist. Im wesentlichen läuft der Austausch nach meinem Eindruck international mit englischsprachigen Büchern. Dazu kommt natürlich, dass die Portokosten gerade vielen angelsächsischen Nutzern den internationalen Versand vergällen und die zunehmende Verbreitung von E-Books das Tauschmaterial ausdünnt. Auch ich habe mir überlegt, dass es wohl sinnvoller ist, ein Buch, das man voraussichtlich ohnehin nur einmal lesen möchte und nicht in den Schrank stellen würde, direkt als E-Book zu ordnern (jedenfalls ein wenig preisgünstiger und sofort ausgeliefert) als später das physische Buch wegzutauschen.

Andererseits sind die anfallenden Portokosten beim Versand als Büchersendung bzw. Buch international in Deutschland sehr gering; der außerdeutsche Versand kostet auch weltweit nur 3,- € bzw. 5,- €, und ich habe ein gutes Gefühl dabei, meine Regale von nicht mehr benötigen Büchern befreien zu können und dabei noch jemand anderen ab und an eine Freude bereiten zu können.

Vielleicht ist Bookmooch - oder ein Pendant - auch für den einen oder anderen Leser unter meinen Lesern eine Überlegung wert. Das Projekt verdient jedenfalls Anerkennung (und Förderung).

Deutschland schaltet ab, 1&1-Edition

Nach T-Online und Arcor folgt jetzt 1&1:

From: […]
Newsgroups: 1und1.marktplatz,1und1.misc,1und1.newusers,1und1.technik,1und1.test,1und1.users
Date: Monday, August 04, 2014 3:07 PM

Ankündigung: Abschaltung Newsserver “news.online.de”

1&1 wird zum 01.10.2014 seinen Newsserver “news.online.de” abschalten.

Das sogenannte “Usenet”, das lange vor unserem heutigen “World Wide Web” entstand, wird heute nicht mehr in der Form und Häufigkeit genutzt, wie zu seinen Anfangszeiten. Dies liegt vor allem daran, dass das Usenet von anderen Kommunikations- und Diskussionsplattformen, wie Foren und Social Media Netzwerke, abgelöst wurde.

Die 1&1 Newsgroups werden nicht weiterbetrieben.

Für Fragen zu 1&1 Produkten und anderen 1&1-Themen stehen die 1&1 Facebook- Accounts, der 1&1 Twitter-Account sowie das 1&1 Kundenforum zur Verfügung. […]

Weiterhin bleiben individual.de, albasani.net oder eternal-september.org gute Alternativen.

CCCS: Die heutige Jugend und das böse Internet

Diesen Monat habe ich es einmal wieder zu einem Vortrag des CCCS geschafft - leider ist mir das in den letzten Jahren nur sehr selten gelungen, obschon ich zu früheren Zeiten fast jedes Mal da war. Insofern hat mich das umso mehr gefreut, nicht zuletzt, weil ich in diesem Jahr neben anderen interessanten Themen bereits im März den Vortrag zum Urheberrecht verpasst hatte.

Jedenfalls befasste sich der Juli-Vortrag mit dem Themen “Jugend(kriminalität) und Internet” und deren Zusammenklang. Sierk Hamann plauderte sozusagen aus dem beruflichen Nähkästchen und stellte sowohl Inhalt, Zweck und Praxis des Jugendstrafrechts als auch die Risiken und Chancen der Onlinewelt ebenso engagiert wie kompetent und auch für juristische Laien verständlich dar - aber in einer Weise, dass auch der fachkundigere Zuhörer von dem Vortrag etwas mit nach Hause nehmen konnte. Und nicht nur der - auch Spiegel-Online nahm offensichtlich den Vortrag zum Anlass, noch einmal auf den (damals durch die Presse gegangenen) Versuch im Jahre 2012, in einem Jugendstrafverfahren Zugriff auf die bei Facebook gespeicherten Daten zu nehmen, zurückzuschauen, und veröffentliche einen entsprechenden längeren Beitrag in der Rubrik Netzwelt.

Die Vortragsreihe des CCCS findet an jedem zweiten Donnerstag im Monat in der Hauptstelle der Stuttgarter Stadtbiliothek am Mailänder Platz statt und bietet seit nunmehr 10 Jahren jeden Monat einen Vortrag zu den verschiedensten Themen rund um Netz, Technik, Recht und Bürgerrechte. Seit der Kooperation mit der Stadtbibliothek werden die Vorträge meistens auch live gestreamt und lassen sich auch später noch nachhören. Ein Besuch lohnt sich.

[Dieser Eintrag wurde nachträglich im August 2014 veröffentlicht.]

Auch Arcor verabschiedet sich vom Usenet

Vor gut drei Jahren - zum 31.03.2011 - hat T-Online seine Newsserver abgestellt. Nunmehr folgt mit Arcor einer der letzten verbliebenen großen (semi-)kommerziellen Anbieter und teilt am 01.07.2014 mit:

zum 15.07.2014 stellen wir den Dienst “Arcor-Newsgroups” ein.

Noch eine gute Woche also.

Immerhin: Die alternativen Newsserver, die ich den früheren Nutzern von T-Online empfehlen konnte, gibt es alle noch. Wer also bisher über Arcor den Zugang zum Usenet erlangt hat, kann nun zu individual.de, albasani.net oder eternal-september.org wechseln.

Mailstörung

Ich weiß, dass man sich keine Illusionen über die Zuverlässigkeit auch - gering - bezahlter Dienste machen soll, und ich weiß auch, dass Service oft ein Zuschussgeschäft ist. Ich bin auch nie davon ausgegangen, dass man bei bekannten Anbietern kostenloser E-Mail-Adressen einen verlässlichen Dienst erwarten kann; auch dann nicht, wenn man dort einen bezahlten Account hat, denn das ist ja im Zweifel dieselbe Technik mit denselbem Personal.

Dennoch hat es mich etwas überrascht, welche Schwierigkeiten ein Anbieter - übrigens ein solcher, der keine kostenlosen Accounts anbietet, sondern schon ein paar Euro pro Monat für ein E-Mail-Postfach verlangt - bei der Beseitigung einer Störung hat. Aufgefallen ist diese Stärung, die sich darin äußerte, dass ein Versuch des Mailabrufs über IMAP/POP3 wie über Webmail in Timeouts lief, mir am 21. Juni; gut, das war ein Wochenende. Da tat sich offenbar auch nicht viel mehr, als dass eine Mitteilung auf der Webseite geschaltet wurde. Danach hat man sich dann um die Fehlerbehebung bemüht; viel getan hat sich aber nicht. Ab und an konnte man mal einige E-Mails erhalten, aber ein richtiger Abruf war nicht möglich. Bis Donnerstag (immerhin der 6. Tag der Störung!); da hat man dann damit begonnen, die Mailboxen umzukopieren. Nachdem ich meinem Client (am Samstag …) beigebracht hatte, dass sich die UIDVALIDITY geändert hatte, funktionierte der Abruf dann immerhin. Tröpfelnd. Pro E-Mail vergingen mehrere Sekunden. Das dauerte. Und dauerte. Und dauerte auch weiter. Auch heute, am Sonntag, dem 29.06.2014 (9. Tag der Störung) war man immer noch an der Arbeit und mit dem Umkopieren von Daten beschäftigt.

Zwar läuft es bei mir, aber ich bin gespannt, wann man die endgültige Störungsbehebung vermelden kann.

Und ich bin nicht beeindruckt.

Nachtrag vom 05.07.2015: Auch am 02.07.2014 - so der letzte Stand - war man weiter mit dem Umkopieren verbleibender Mailboxen beschäftigt …

Geldsenke Amazon

Amazon habe ich als Buchladen kennengelernt, und früher habe ich dort auch (nur) Bücher gekauft. Dann ab und an auch mal Software, v.a. Spiele. Und DVDs. Und später dann Elektronikzeugs, und mittlerweile fast alles.

Das hat natürlich Folgen.

Wer das ungute Gefühl, dass Amazon für einen wesentlichen Teil des Ausgabenbudgets verantwortlich ist, einmal näher quantifizieren möchte, dem kann mit damazon.py geholfen werden.

(Wem - wie mir - pip install requests beautifulsoup4 nichts sagt, außer der Vermutung, dass es sich um entsprechende Bibliotheken handelt, die zunächst installiert werden müssen, dem hilft - wenn er nicht noch einen weiteren Paketmanager zusätzlich zu apt bzw. aptitude (Debian), cpan (Perl), gem (Ruby) und Co. auf dem System begrüßen möchte - unter Debian Wheezy auch die Eingabe von aptitude install python-requests python-bs4 weiter.)

Via @towo.

Stöckchenkanonade: noch 11 Fragen, noch 11 Antworten

Und wenn ich schon zu spät dran bin mit dem Fangen der Stöckchen, fange ich sie dafür doppelt. :-) Nach ToJes Stöckchen nun also das Stöckchen vom Tomatenblog (ohne Mozzarella!).

1. Ist heute Vollmond?

Nein, der war letzten Mittwoch. Sagt Google. :-)

2. Berichtet dein Blog von deinen Hobbies?

Ja! - In erster Linie jedenfalls.

Ich schreibe über das, was ich privat so erlebe, vor allem über die Themen, die mich interessieren.

3. Private Fotos im Internet - wie sieht deine Lösung aus?

Früher war ich damit sehr freigiebig; heute veröffentliche ich nur, was ich auch dauerhaft öffentlich sichtbar haben möchte, und überlege mir ggf., welche Rückschlüsse daraus zu ziehen sind: auf mich, auf das, was ich tue, den Ort, an dem ich war, die Menschen, mit denen ich zu tun habe. Und ich bemühe mich, dabei neben dem Geotagging durch das Posten in sozialen Netzwerken auch daran zu denken, dass ggf. Informationen nicht nur über Zeit und Datum, sondern auch den genauen Ort des Bildes in diesem eingebettet sein können, jedenfalls dann, wenn das Bild mit einem mobilen Gerät, bspw. einem typischen Smartphone, gemacht wurde.

Was nicht für die unbegrenzte Öffentlichkeit vorgesehen ist, sondern nur für einen kleineren Personenkreis - mag dieser auch groß sein - schütze ich entsprechend: sei es mit den (oft lückenhaften) Funktionen sozialer Netzwerke, sei es durch ein Passwort, wenn selbstgehostet.

4. Wie würdest du dein Fahrrad beschreiben?

Als silbern, tragfähig, flott und toll. :-)

5. Ein freier Nachmittag, schönes Wetter: Würdest du einen Ausflug machen, und wenn ja, wohin?

VIelleicht sollte ich das, und dann am besten gemeinsam mit dem Rad - meistens faulenze ich aber stattdessen, lese ein Buch, sitze am Rechner, arbeite (trotz des freien Nachmittags), und schlimmstenfalls ärgere ich mich hinterher furchtbar darüber, dass ich den Ausflug nicht gemacht hab. :-)

6. Wann warst du das letzte Mal (privat) in einer Bibliothek?

In einer Fachbibliothek: ziemlich sicher diesen, spätestens letzten Monat.

In einer öffentlichen Bibliothek, also bspw. auf der Suche nach Belletristik, Reiseführern usw.: seit Menschengedenken nicht mehr. (Es sei denn zu anderen Zwecken als der Suche nach einem Buch oder Medium.)

7. Welches Hörbuch hörst / Buch liest du gerade? Taugt es was?

Hörbücher höre ich gar nicht, ebenso wenig wie ich gerne Podcasts höre oder Videos schaue; das hat bei mir bisher nicht “gezündet”.

Ansonsten lese ich aktuell gerade kein Buch … habe aber einen sehr großen Stapel (ach was, einen Stapel - etliche davon, über die Jahre aufgehäuft!) und hoffe, wieder regelmäßiger zum Lesen auch von Büchern (und nicht nur von Fachzeitschriften) zu kommen.

8. Wofür nutzt du unterwegs das Internet?

  • Zum Twittern (und Lesen meiner Timeline)
  • Zum Lesen meiner (privaten) E-Mails (selten: zu einer kurzen Antwort)
  • Zur Recherche, bspw. bei Google oder in Nachschlagewerken, auch über Apps
  • Zum Blick in Webforen (selten: zu einer Antwort)
  • Zum Blick in soziale Netzwerke (selten)

9. Hast du einen Facebook-Account?

Ja. Ich bin auf Facebook aber kaum präsent, mein “Netzleben” spielt sich anderswo ab.

10. Welches Computerspiel (o.ä.) kann dich stundenlang fesseln?

Zum Spielen “richtiger”, großer Spiele bin ich seit Jahren nicht mehr gekommen; die letzten, irgendwann 2010/2011 (?) gekauften Spiele liegen noch verpackt irgendwo im Schrank.

Ansonsten: Triple Town im Modus “Wachsende Stadt” oder (sonntags) im neuen Turnier-Modus. Kann man endlos Zeit mit totschlagen …

11. Wann wirst du heute abend ins Bett gehen, und wann solltest du eigentlich schlafen?

Schlafen sollte ich spätestens um 22 Uhr - ich brauche meinen Schönheitsschlaf. :-) Wann ich ins Bett gehen will: dito.

Wann ich ins Bett gehen werde


Auch hier und hiermit sei dann ein Schlussstrich gezogen unter das Stöckchen, das nicht mehr weitergeworfen wird.

(Man darf die Regeln ja frei auslegen, hieß es …)

Spät apportiert: 11 Fragen, 11 Antworten

Ein Blogstöckchen (kurz: Stöckchen) ist eine Aktion mit dem Ziel, Blogs und Blogger besser miteinander zu vernetzen, und dabei ein bestimmtes Thema gemeinsam zu bearbeiten.
Stefan Waidele jun.

Ich hätte gedacht, dass “Stöckchen”, die man sich unter Bloggern zuwirft und die dann vermutlich apportiert werden müssen, schon lange aus der Mode gekommen wären - aber offensichtlich irrte ich insoweit, und daher freue ich mich, dass ich hiermit ein Stückchen von ToJe vom Datentrampelpfad (verspätet) auffangen darf.

Nun also, frischauf ans Werk, die Staubschicht ist vom Blog gepustet, es ist geputzt und poliert - jetzt die 11 Fragen und (mindestens) 11 Antworten dazu!

1. Ist das Blog selbst gehostet oder bei einem Blogprovider?

Ich hoste alle Dienste, wenn irgendwie sinnvoll möglich, selbst - einmal, weil das spannend ist und Spaß macht, zum anderen, weil ich damit meine Dienste und meine Daten selbst unter Kontrolle habe und nicht von Drittanbietern abhängig bin, die vielleicht sonst etwas mit meinen Informationen anfangen oder (noch schlimmer) ihren Dienst irgendwann einstellen. Wenn und so lange ich das kann und ohnehin genügend Platz auf Webspace und Servern habe, ziehe ich das einem Provider vor; nicht zuletzt kann ich dann auch alles genau so konfigurieren, wie ich es haben will (und verstehen, was im Hintergrund geschieht).

Daher: ja, auch mein Blog ist selbstgehostet, und ich betreibe es dank Serendipity und seiner Entwicklerschar. :-)

2. Sind der Inhalt eher spontane Artikel oder lange vorbereitete Texte?

Das hat sich über die Jahre geändert … Früher waren es primär spontane, meist auch eher kurze Artikel. Später waren es dann vor allem länger vorbereitete Texte - sowohl solche, die ich dann (ggf. nach längerem Zuwarten auf ausreichende zeitliche Ressourcen) “in einem Rutsch” heruntergeschrieben habe als auch solche, die über einige Zeit (und Recherchen) gereift sind. Noch später waren es dann vor allem … gar keine Texte mehr, weil es an Zeit und Elan fehlte. :-)

Nach dem Relaunch meines Blogs werden sich voraussichtlich längere (vorbereite) Texte und kurze Hinweise, bspw. auf neue Releases, die Waage halten.

3. Benutzt du zur Kommunikation verschlüsselte oder unverschlüsselte Email?

Ich kommuniziere zumeist unverschlüsselt. Der zusätzliche Aufwand für eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist es mir meist nicht wert.

Die Kommunikation von meinem Rechner zu (meinem) Mailserver und, wenn unterstützt, bis zum Empfänger ist ohnehin transportverschlüsselt; das genügt m.E., um das Mitlesen durch zufällige Dritter und Angreifer ohne erhebliche kriminelle Energie zu verhindern. Meine E-Mails gegen einen Zugriff durch staatliche Akteure oder beim Empfänger zu schützen habe ich wenig Bedarf. Zudem müsste ich für eine wirklich sichere Kommunikation einen nicht unerheblichen Aufwand zur Validierung der Schlüssel (und, natürlich, zur Sicherung meines Rechners!) betreiben. Ich mag es auch nicht, wenn empfangene E-Mails nur verschlüsselt vorliegen, weil ich sie dann nicht ohne weiteres durchsuchen oder nur einmal schnell überfliegen kann und das ganze Handling unnötig komplex wird.

Was mir persönlich allerdings - in Kenntnis der Implikationen für die Sicherheit - sehr gut gefällt, ist ein Proxy, der sich transparent zwischen meinen Mailclient und den (lokalen) Server klemmt, verschlüsselte Mail (nach Eingabe der Passphrase für den privaten Schlüssel) entschlüsselt und dann dem Client auch entschlüsselt - ggf. mit Prüfung der Signatur und Dokumentation des Ergebnisses - übergibt und ausgehende Mail nach bestimten Regeln ebenso transparent verschlüsselt. So habe ich meine ein- wie ausgehende Mail im Client ganz normal unverschlüsselt vorliegen, der Übertragungsweg ist aber Ende-zu-Ende verschlüsselt. Total bequem! Das nutze ich auch tatsächlich für alle Kommunikationspartner, von denen mir Schlüssel vorliegen und bei denen ich weiß, dass sie das entweder wünschen oder zumindest nicht ablehnen und damit technisch klarkommen. :-)

Ein Nachteil bleibt allerdings: von unterwegs, von meinem Smartphone oder Tablet aus, kann ich diese Mails nicht lesen, denn meinen privaten Schlüssel möchte ich nicht auf einem Android-Gerät liegen haben …

4. Benutzt du in der Stadt den ÖPNV oder das Fahrrad?

hüstel Das Auto …

5. Was war früher als Kind dein Lieblingsspielzeug?

Schwer zu sagen. Ich habe sowohl mit Playmobil als auch mit Lego sehr viel (gebaut und) gespielt; das dürften insofern meine Lieblingsspielzeuge gewesen sein, ohne dass ich darunter jetzt echte Prioritäten gehabt hatte.

Danach kamen natürlich irgendwann die Rollenspielrunden und noch davor der erste Computer …

6. Hatte dein erstes Telefon eine Wählscheibe oder Tasten?

Das erste Telefon, das ich benutzt habe, vermutlich noch eine Wählscheibe; die Telefone, mit denen ich bewusst, also ab etwa dem Grundschulalter, aufgewachsen bin, und mein erstes eigenes Telefon hatte(n) Tasten

7. Unternimmst du Ausflüge in fremde Welten lieber mit Science fiction oder mit Fantasy?

Auch hier habe ich keine klare Präferenz, würde mittlerweile aber sagen: eher mit Fantasy. Gerade mit “klassischer” oder “literarischer” Science Fiction - Asimov und Co. - kann ich, muss ich gestehen, herzlich wenig anfangen.

8. Ist selbst kochen Entspannung oder lästige Pflicht?

Definitiv lästige Pflicht! - Insofern greife ich dann entweder auf Fertiggerichte bzw. den Lieferdienst zurück, gehe essen oder darbe … :-)

9. Gibt es ein Musikstück, das du liebst, obwohl es überhaupt nicht zu der sonst von dir gehörten Musik paßt?

Liebst … Nun ja. Es gibt(mehrere) Musikstücke, die ich zumindest sehr gerne höre, die aber so gar nicht zu meinem Stil passen, ja. Eigentlich bin ich eher ein Freund der Balladen, Hymnen und auch instrumentalen Stücke, also des sanften, gefälligen - ich mag aber auch manchmal Metal und ab und an die verstorbenen Beinkleider … Nur eines geht ganz sicher nicht (und nie): Rap.

10. Hast du schon einmal auf einem (echten oder virtuellen) Flohmarkt etwas gekauft, das du früher unbedingt haben wolltest, aber nicht bekommen konntest?

Ich glaube nicht … Jedenfalls kann ich mich nicht bewusst erinnern.

11. Hast du lange überlegt, ob du diese Fragen beantworten willst?

Nein! - Ich habe nur lange gebraucht, um es zu tun. :-)


Nachdem ich nunmehr - verspätet - hoffentlich alles Notwendige getan habe, einen Szafskater froh zu machen, wollen wir es hierbei auch belassen und das Stöckchen nicht weiterwerfen.

UseVote 4.12 released

Ein gutes Jahr nach dem letzten Release gibt es nun - dank Marc Langer - wieder eine neue UseVote-Version, die am üblichen Ort heruntergeladen werden kann.

UseVote 4.12 enthält weitere Verbesserungen für die Wahlscheinbearbeitung, insbesondere auch für die Bearbeitung mehrerer (oder einer Vielzahl) parallel laufender Abstimmungen. Marc hat u.a. die Möglichkeit eingefügt, den eingesandten Wahlschein mit dem Wahlscheinmuster zu vergleichen und so versehentliche (oder böswillige) Änderungen zu erkennen. Außerdem wird jetzt im Fehlermenü, das bei der Notwendigkeit eines manuellen Eingriffs des Votetakers angezeigt wird, der Name der aktuell bearbeiteten Abstimmung angezeigt, was sich als sehr hilfreich erweisen kann, wenn eine Vielzahl von Abstimmungen parallel auszuwerten ist. Auch der korrekte Name der Abstimmung wird jetzt besser im Wahlschein erkannt. Schließlich wird die (datenschutzrechtlich erforderliche) Zustimmung zur Datenverarbeitung jetzt per Default strikter geprüft als die Stimmen auf dem Wahlschein; das kann aus Rechtsgründen erforderlich sein. Last but not least hat die letzte Änderung der Einrichtungsregeln für Newsgruppen (Absenkung der Mindeststimmenzahl von 60 auf 50 Stimmen) nunmehr auch ihren Niederschlag in der UseVote-Konfiguration gefunden.

[Dieser Eintrag wurde nachträglich im Mai 2014 veröffentlicht.]

Mr. Ward und Mr. Pozner - SEO kompliziert

Ende letzten Jahres bekam ich eine E-Mail von einem Albertio Ward, der meine Webseite schon seit 2000 kennt und gerne die Header-FAQ ins Bulgarische übersetzen würde. Er arbeitet für (s)ein Projekt namens "Bulgarian FCW Science", ein freemium-model non-English language orientated startup (ich spare mir hier den Versuch einer Übersetzung), in dem wissenschaftliche Artikel, persönliche Notizen usw. in verschiedenen Sprachen seit 1999 (!) gesammelt werden. Über meine Erlaubnis zur Übersetzung würde er sich freuen und auch gerne meinen Namen als Autor nennen und die FAQ verlinken.

Als erstes wollte ich gerne hilfsbereit sein und habe mich natürlich auch gefreut, daß jemand an dem Text Interesse hat. Meiner angeborenen Neugier ahem folgend wollte ich aber zuerst mehr über das Projekt erfahren. Seltsamerweise förderte Google dazu nichts zutage; für ein seit 1999 existierendes, mehrsprachiges Projekt etwas ungewöhnlich. Daher (und aus Zeitgründen) hatte ich eine Antwort zunächst zurückgestellt. Auch eine spätere Recherche förderte jedoch nur ähnliche Anfragen wie die an mich gerichtete (wortgleich mit Austausch der personenbezogenen Teile) in verschiedenen Mailinglisten zutage. - Komisch.

Ein halbes Jahr später, im Juni 2012, wandte sich dann ein Mario Pozner an mich, der dieselbe Seite gerne in die ukrainische Sprache übersetzen wollte und für ein Projekt "SOFTcann" arbeitet, ein freemium-model non-English language orientated startup mit wissenschaftlichen Artikeln, persönlichen Notizen usw., daß er seit 2011 editiert. - Jetzt wurde ich aufmerksam, vor allem wegen des Ausdrucks "freemium-model non-English language orientated startup". Wie wahrscheinlich ist es, binnen eines guten halben Jahres zwei eigenartige Anfragen zur Übersetzung einer Webseite in verschiedene wenig verbreitete Sprachen von verschiedenen Leuten zu erhalten, die für verschiedene Projekte tätig sind, aber ihre Anfragen in Teilen wortgleich formulieren?! Google förderte aber wieder nur ähnliche Anfragen zutage, mehr nicht; auch nichts zum Projekt "SOFTcann". Daher habe ich eine Antwort wieder zurückgestellt, diesmal aber vor allem aus Mißtrauen.

Nun wandte sich vor wenigen Tagen wieder Mario Pozner an mich, der jetzt für ein Weblog "GM Archive" tätig ist. (Ein vielseitig interessierter Mann!) Einer seiner Leser hat ihm die Header-FAQ empfohlen, und er würde sie gerne in die ukrainische Sprache übersetzen; das tun sie dort beim "GM Archive" für diejenigen, die kein Englisch sprechen. - Heute wollte ich mir nun die Zeit nehmen, diese und die anderen E-Mails mal zu beantworten, um sie endlich aus meiner Inbox zu bekommen; vorher googelte ich (wieder vergeblich) nach dem "GM Archive" (man findet viel dazu aus dem automobilen Bereich … vermutlich Absicht). Dabei googelte ich erneut auch nach den anderen Begriffen - und endlich ein Treffer!

"Mr. Ward und Mr. Pozner - SEO kompliziert" vollständig lesen

UseVote 4.11 released

Marc Langer hat soeben die Version 4.11 von UseVoteGer, der zur Auszählung von Abstimmungen im Usenet verwendeten Software, veröffentlicht.

In diese Version (und vor allem den letzte Woche veröffentlichten Vorgänge 4.10, das erste Release nach ziemlich genau fünf Jahren) sind viele Änderungen eingeflossen, die ich vor allem in die von mir selbst verwendeten UseVote-Version eingebaut hatte. Im Zusammenhang mit dem Release der neuen GVV-Webseiten habe ich die Gelegenheit genutzt, die über die Jahre gesammelten Patches an Marc als “Upstream” :-) weiterzureichen, der sie dankenswerterweise auch direkt eingebaut hat.

Neben kleineren Änderungen und Fehlerbehebungen wird jetzt geprüft, ob der Wahlschein auch zur richtigen Abstimmung eingesandt wurde, und der alte Fehler in der Annullierungsbearbeitung (“ANNULLIERUNG” wurde nur als Angabe beim oder letztem Abstimmungspunkt ausgewertet) wurde durch Marc behoben. Außerdem hat Marc UseVote auch für den Umgang mit Maildir fit gemacht.

[Dieser Eintrag wurde nachträglich im Mai 2014 veröffentlicht.]

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