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Tag 4 an der See

Ich neige mittlerweile zu der Auffassung, dass das Wetter hier gar nicht wirklich schlecht ist - es ist nur so furchtbar unzuverlässig.

Zwar hat es heute - zufällig - zu dem Zeitpunkt des allmorgendlichenvormittäglichen Fototermins geregnet, aber das hat es an den anderen Tagen zu anderen Zeiten auch. Und danach - als die Entscheidung gegen einen längeren Ausflug hoch zu Rade gefallen war - wurde das Wetter auch wieder besser. Man mochte sich nur nicht so recht darauf verlassen.

Zu Recht, wie sich im Verlauf längerer (Strand-)Spaziergänge ergab. Der Weg zum Hafen hin und dort herum war etwas kühl, aber trocken und sogar recht windstill; auf dem Rückweg wurden wir dann durch einen längeren, aber nicht sehr intensiven Schauer einigermaßen durchnässt. Ein längerer Spaziergang vor dem Abendessen fand sogar im strahlenden Schein der Abendsonne statt, mit tollen Wolkenbildern und Lichteffekten; auf dem kurzen Rückweg hat uns dann ein sehr heftiger Regenschauer, der nur wenige Minuten - ich möchte sagen: bei weitem keine fünf - andauerte, bis auf die Haut durchnässt. Danach war - und blieb - es wieder längere Zeit trocken.

Aber das Wetter ist eben letztendlich so, wie es ist. :-)

Tag 3 an der See

Überraschend gutes und noch dazu - rückblickend - stabiles Wetter überraschte uns heute. Hätten wir am morgen schon gewusst, wie der Tag werden würde, hätten wir vielleicht die geplante Radtour gemacht, aber so ging es dann eben motorisiert zum Aeronauticum nach Nordholz. Das Luftschiff- und Marinefliegermuseum liegt direkt an der Einfahrt zum Stützpunkt der beiden verbliebenen Marinefliegergeschwader (MFG) 3 (Aufklärungsflugzeuge) und 5 (Hubschrauber); ich muss sagen, dass die Marine alle Kampfjets an die Luftwaffe abgegeben hat, war mir neu. Unabhängig davon trägt das MFG 3 nicht umsonst den Namen “Graf Zeppelin”; die Dauerausstellung im Aeronauticum gibt einen spannenden Einblick in die Geschichte der zivilen wie militärischen Luftschiffahrt, mit Fotos, vielen liebevoll gestalteten Modellen und reproduzierten Original-Plänen und -Schriftstücken. Ebenso interessant wie das Museum sind die Ausstellungsstücke im Freigelände: Hubschrauber und Flächenflugzeuge der Marine von den 50er Jahren bis zum Ende des letzten Jahrhunderts, darunter Aufklärer von der Fairey Gannett bis zur Breguet Atlantic, aber auch zwei Tornados. Insgesamt kann man dort gut einige Stunden verbringen mir Lesen und Schauen verbringen.

Pünktlich zur Rückkehr änderte sich dann allerdings die Wetterlage und ging in heftige Regenschauer über; vielleicht war es unter diesem Gesichtspunkt doch ganz gut, nicht das Fahrrad genommen zu haben. Auch später, auf dem Weg zum Abendessen, gab es mal einen heftigen Schauer, aber insgesamt blieb es doch dazwischen angenehm trocken, bis uns dann am späten Abend fernes und nicht mehr ganz so fernes Wetterleuchten zur Rückkehr von unserem Spaziergang bewegte.

Das Aeronauticum von oben
Das Aeronauticum von oben gesehen.
© Ralf Roletschek - Lizenz: CC-by-3.0-unported

Tag 2 an der See

Der heutige Tag begann ähnlich wie gestern, nämlich mit meinem Ausflug zum Bäcker und danach dem Einkauf, um sodann zu einem gemütlichen Frühstück mit Meerblick überzugehen - den Blick auf die See, der sich dabei bot, hatte ich ja bereits heute morgen veröffentlicht. Allerdings blieb das Wetter nicht so trocken - deshalb haben wir beschlossen, noch ein zweites Mal zum Einkauf zu starten und neben Haushaltsausstattung - von Glühbirnen bis hin zu Öl für quietschende Scharniere - sowohl Erkältungsmittel als auch stabileres Schuhwerk (und einen Regenschirm …) zu besorgen. Auf dem Rückweg gab es dann auch schon den ersten richtig heftigen Regenschauer - danach allerdings wurde es kurze Zeit so richtig sonnig, so dass wir (nach dem Trocknen der Klamotten) die Gelegenheit zu einem Ausflug an die frische Luft genutzt haben.

Als wir dann einige Stunden später gerade zum Abendessen aufgebrochen waren, öffnete der Himmel seine Schleusen - so nass wie auf den wenigen Metern zum Auto bin ich in letzter Zeit selten geworden. Schon vor dem Ende der Fahrt aber war alles wieder täuschend friedlich und vor allem - glücklicherweise - weitgehend trocken. Den nächsten Guss haben wir dann gemütlich unter Dach und Fach bei einem schmackhaften Essen abgewartet, im Anschluss aber nach einem kurzen Abstecher an den Strand beschlossen, es für heute auch gut sein zu lassen und nicht mehr auf das Wohlwollen des launischen Wettergottes zu setzen. Immerhin steht jetzt für die nächsten Tage eine Verabredung zum gemeinsamen Essen anlässlich eines Tagesausflugs nach Hamburg, und für morgen ist der Plan, vielleicht besser einmal Indoor-Aktivitäten in den Blick zu nehmen. :-)

Tag 1 an der See

Der Sonntag begann mit einem Frühstück mit frischen Croissants und Franzbrötchen, und ansonsten eher gemütlich - mit Lesen, etwas Auf- und Umräumen und einigen Blogbeiträgen. Das Wetter sah, ehrlich gesagt, auch nicht allzu freundlich aus, wenn es auch trocken blieb. Am frühen Nachmittag haben wir uns dann doch zu einem Rundgang aufgerafft, einen Blick auf den Hafen geworfen, Fischbrötchen verspeist und kamen noch rechtzeitig vor einem ziemlich heftigen Regenschauer wieder zurück.

Mag es an der Klimaumstellung oder an etwas anderem liegen, so richtig aktiv fühlte zumindest ich mich nicht, weshalb der Rest des Tages - nach einem Mittagsschläfchen hüstel - auch ähnlich geruhsam wie der Vormittag verlief.

Morgen werden erst einmal die nötigen Einkäufe auf dem Programm stehen, und die weitere Tagesgestaltung hängt dann sehr vom Wetter ab. Die Vorhersage nötigt bislang jedenfalls eher nicht zu Freudentänzen in der Augustsonne. :-)

Das Wetter soll immerhin konstant bleiben.

Serienjunkie?

Wo ich gerade beim Thema Late Adopter bin: lange hat sich mir auch nicht erschlossen, wie manche Menschen an ihre geradezu riesigen DVD-Sammlungen kommen, oder wo die Faszination an TV-Serien liegt. Für mich war das mal mehr, mal weniger spannende Abendunterhaltung, die an einem festen werktäglichen oder wöchentlichen Programmplatz gesendet wird, mal eine Folge, mal bis zu drei nacheinander, wenn man Glück hat, dann aber zumeist aus verschiedenen Staffeln. Zwar hatte ich durchaus wahrgenommen, dass sich in solchen Serien Entwicklungen abspielen, insbesondere das Personal sich ab und an verändert, aber einen richtigen durchgängigen Plot hatte ich dort noch nicht bemerkt. Inzwischen muss ich sagen: wie auch, wenn die Staffeln gerne einmal zerstückelt werden und man natürlich nicht jede Folge mitbekommt?

Vor einigen Jahren hat es dann begonnen, dass ich zum einen manchmal unter Star Trek - von DVD - leiden musste und zum anderen die eine oder andere DVD von mir geschätzter Serien über die Jahre als Geschenk aufgetaucht war, und ich habe mittlerweile daran nicht nur Geschmack gefunden, sondern auch erkannt, dass das “systematische” Anschauen solcher Serien in der richtigen Reihenfolge der einzelnen Folgen und Staffeln doch ein ganz anderes Verständnis des Plots nach sich zieht und ein anderes TV-Erlebnis ist, als mal hier, mal da eine Einzelfolge zu schauen. Außerdem hat sich die “Handvoll” DVDs, vor allem von Filmen, die ich bis dahin mein eigen nannte, mittlerweile auf diese Weise doch nicht unerheblich vervielfältigt …

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Anreise an die See

In den diesjährigen Urlaub sind wir diesmal bereits am Freitag gestartet, weil wir die Gelegenheit genutzt haben, auf dem Weg nach Norden einen Zwischenstopp in Düsseldorf einzulegen, um dort Freunde zu besuchen und auf diese Weise einen langgehegten Vorsatz in die Tat umzusetzen. Das ergab sich auch deshalb ganz günstig, weil ich am Samstagvormittag noch einen Termin in der Gegend wahrzunehmen hatte.

So sind wir dann am Freitagnachmittag - deutlich später als geplant - gestartet, haben die gesamte Strecke mehr oder weniger in dichtem oder zähflüssigem Verkehr, alternativ auch im Stau zugebracht und kamen daher - sehr viel später als geplant - erst am Abend an unserem Etappenziel an, wo - nach einer Hausführung - ein gar köstliches Abendessen auf uns wartete. Spät ins Bett ging es am Morgen einigermaßen früh wieder aus demselben hinaus, und während ich mich nach einem reichlichen Frühstück zur Mitgliederversammlung eines Vereiens nach Frechen auf den Weg machte, nutzte der Rest die Zeit zu einem Spaziergang durch Benrath. Nach einem Nachmittagskaffee haben wir uns dann wieder auf den Weg gemacht und kamen diesmal - als Ausgleich für den Freitag - prima durch, so dass wir nur rund drei Stunden später dann an der Küste eintrudelten.

Jetzt dürfte nur das Wetter noch etwas weniger dräuend wirken und vielleicht ein kleines wenig sonnig erscheinen, dann wäre alles gut - aber immerhin ist es bislang trocken. :-)

Von Lovefilm zu Prime Instant Video

Viele, viele Monate, nachdem ein großer Samsung-SmartTV bei uns eingezogen ist, hatte ich mich dann auch einmal mit den zugehörigen “Apps” beschäftigt und flugs beschlossen, Kunde bei Lovefilm zu werden, einem Unternehmen von Amazon. Der monatliche Preis war ganz günstig, und wenn man ihn mit den Kosten für das Entleihen entsprechender DVDs oder gar deren Kauf vergleicht - wir haben über die letzten Jahre eine ziemlich umfangreiche DVD-Bibliothek angehäuft -, verblasste er zur Bedeutungslosigkeit. Wir waren mit dem Angebot, gerade an Serien, auch durchaus zufrieden.

Irgendwann Anfang diesen Jahres habe ich mich dann nach langem Zögern auch entschlossen, Kunde bei Amazon Prime zu werden und mir für einen vergleichsweise kleinen Betrag bei meinen durchaus nicht wenigen Bestellungen dort die Versandkosten zu ersparen und zudem kostenlos einen Eilversand zu erhalten.

Und im Februar 2014 hat Amazon dann beide Dienste zusammengeführt: das Videostreaming-Angebot von Lovefilm heißt jetzt Prime Instant Video und ist im - erhöhten - Preis von Amazon Prime inbegriffen.

Für uns erwies sich das zunächst als finanziell günstig, entfiel doch die Monatsgebühr bei Lovelifm, die jährlich einen größeren Betrag ausmachte als die Gesamtkosten von Amazon Prime einschließlich Prime Instant Video. Schon bald zeigte sich aber, so mein Eindruck, dass der Anbieter der auf diesem Wege vermutlich vervielfachten Nutzerzahl nicht ausreichend gewachsen war. Der Abruf von Filmen - oder genauer: Serien - wurde zum Geduldsspiel. Wenn man nicht gerade werktags tagsüber vor dem heimischen Fernseher sitzen wollte - und manche Leute pflegen da ja zu arbeiten -, endeten Abrufversuche immer wieder in verschiedenen Fehlermeldungen. Nach zwei oder drei, zehn oder elf Versuchen, nach manchem Abschalten des Geräts oder auch einem “Kaltstart” durch Trennung von Netz wurde man dann endlich (!) mit dem erwünschten Video belohnt; bis dahin gingen aber regelmäßig fünf, nicht selten auch zehn oder fünfzehn Minunten ins Land. Bequem ist wirklich anders.

In den letzten Tagen hat sich das allerdings deutlich gebesser, oder vielleicht eher: geändert? Videos starten jetzt wieder praktisch immer ohne Anstände; dafür kommt es zwischendurch gerne mal zu “Hängern” im Stream, manchmal für Sekunden, ab und an aber auch mal für eine knappe Minute oder auch anderthalb Minuten, und nicht zwingend nur ein- oder zweimal während der Laufzeit eines Videos.

Insgesamt lässt sich aber durchaus eine Besserung erkennen, und wenn die Stabilität jetzt zumindest so bleibt - oder gar besser wird -, dann verbleibt unter dem Strich die Freude über den finanziellen Vorteil der Zusammenlegung.

Die Rhein-Autofähre (nicht in Niederdollendorf!)

Navigationsgeräte sind eine tolle Sache. Insbesondere, wenn man - unerwartet - im Stau steht und der sich offenkundig als umfangreich und langwierig darstellt. Einfach das Navi aktiviert, obwohl man eigentlich die Strecke kennt, etwas warten, und schwups wird - nach der Bestätigung, dass der Stau ca. eine Stunde Zeit kosten wird - eine Alternativroute vorgeschlagen. Den Bestätigungstext kann man - man kennt ihn ja - mit voller Konzentration auf die Fahrbahn wegtippen, und schon wird man von der Autobahn herab am Stau vorbei gelotst, auf interessanten Wegen.

Irgendwann fragt man sich dann allerdings manchmal, wo das technische Gerät einen eigentlich hinleitet, während diese Überlegungen vom Beifahrersitz arglos mit dem Kommentar begleitet werden: “Ach, hier war ich, glaube ich, schon einmal, bei diesem Radausflug, wo wir auch die Fähre genommen hatten!”

Immerhin: es wird ordnungsgemäß ein Schiff angezeigt …

Und genau in diesem Moment spricht das technische Wunderwerk zum fassunglosen Erstaunen des Fahrzeuglenkers die folgenden Worte: “In 300 Metern biegen Sie links ab - und fahren mit der Fähre.” Die glücklicherweise auch wirklich fuhr. Ununterbrochen sogar, denn es gab entweder sehr viele Ortskundige, oder - den Kennzeichen nach - sehr viele andere Navi-Nutzer, alle mit der gleichen Idee, und einen entsprechend langen Rückstau. Aber dafür gab es dann eine echte Fahrt mit der Fähre, und es hat unter dem Strich jedenfalls nicht länger gedauert als das Warten im (ursprünglichen) Stau es hätte.

(Ja, eigentlich sind Routen, die die Nutzung einer Fähre erfordern, bestätigungspflichtig. Vermutlich ein Hinweis mehr darauf, dass man auch - scheinbar - bekannte Bestätigungstexte lesen sollte, bevor man sie bestätigt.)

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