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Navigation: TomTom GO LIVE 1015

Nachdem ich im April schon einmal einen Screenshot meines aktuellen Navis gezeigt hatte, ist mir aufgefallen, dass ich über seinen Erwerb und die damit gemachten Erfahrungen noch gar nichts habe verlauten lassen, weil beides in eine meiner Blogpausen fiel …

Auch hier war ich - natürlich - mal wieder ein Late Adopter; wie bei meinem Smartphone habe ich auch lange Jahre darauf bestanden, dass Navis fürs Auto im wesentlichen überflüssig seien - doch kaum hatte ich 2006 mein erstes Navi erworben, mochte ich es nicht mehr missen. Allerdings muss ich rückblickend sagen, dass das kein wirklich glückhafter Kauf war; ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich mich über das Navman ICN 530 in den letzten Jahren geärgert hatte. Nicht nur, dass es schon nach dem Kauf keine Karten-Updates mehr gab und das Navi zunehmend Kreuzungen zeigte, wo es schon jahrelang Kreisel gibt, oder man im Freiflug über die Grünflächen unterwegs war, weil es Autobahnausfahrten noch nicht kannte - die Navigation war zunehmend ein extremes Ärgernis, weil nicht nachzuvollziehen. Nach einem besonders ärgerlichen Umweg, der zudem noch durch einen großen Stau führte, so dass wir auf einer Strecke von weniger als einer Stunde Fahrtzeit mehr als eine Stunde Verspätung sammelten, hatte ich zwar nicht meine Drohung wahr gemacht, das Ding von der nächsten Talbrücke in die Tiefe zu werfen, aber doch beschlossen, nunmehr umzusteigen.

Flugs war so im November 2011 ein TomTom GO LIVE 1015 geordert, und ich muss sagen, ich bin immer noch ausgesprochen zufrieden damit. Es braucht zwar manchmal etwas Bedenkzeit oder gar - seltener - einen harten Reset, funktioniert aber normalerweise hervorragend, sucht sehr gute, schnelle Routen heraus, und bietet gut verständliche Ansagen und Anzeigen. Dazu kommt eine Vielzahl von Zusatzfunktionen (die teilweise nach der Anfangszeit gegen Bezahlung nachzubuchen sind); dass man seine Ankunft auf Twitter veröffentlichen kann, ist für mich jetzt nicht so die Killer-Applikation, aber der Abruf von Stauinformationen - nicht nur auf Autobahnen und Bundesstraßen, sondern auch in größeren Städten, die diese Daten verfügbar machen - mit der Möglichkeit, eine Ersatzroute auszuwählen, ist ganz, ganz großartig. Zudem sind die Ankunftsschätzungen gut (eher leicht zu großzügig, wenn man wie ich doch zumeist zügig unterwegs ist, aber nicht wie beim Navmann viel zu großzügig und realitätsfern), und es gibt zudem nach Herzenslust Spielereien, die man nutzen kann. Praktisch sind insbesondere die Suche nach einem Parkplatz in Zielnähe und die einfache Möglichkeit, Favoriten zu speichern, aber auch die Möglichkeit, Kartendaten - wie die zulässige Höchstgeschwindigkeit - zu aktualisieren.

Obschon mein neues Gefährt nun auch ein eingebautes Navigationssystem hat, ziehe ich doch zumeist weiterhin mein treues GO LIVE vor; die Qualität der Routenauswahl und die Zeitschätzungen ist deutlich höher und die Karte zudem viel einfacher mit einem schnelle Seitenblick aufzunehmen.

Kurzum: drei Jahre nach dem Kauf bin ich immer noch begeistert - wohingegen ich drei Jahre nach dem Kauf meines Navmann das erste Mal überlegt habe, ob ich es nicht besser von der Brücke werfen sollte. :-)

Mein Taschenbegleiter

Wenn ich bereits dabei bin, über Schreibbedarf zu berichten, dann darf natürlich ein Loblied auf den “Taschenbegleiter” von “ROTERFADEN” nicht fehlen, auf den mich die Empfehlung von Dirk Deimeke gebracht hat.

Taschenbegleiter von der Seite
Der Taschenbegleiter in der Seitenansicht

TaschenbegleiterEs handelt sich dabei im Prinzip um eine Schreibmappe, in die aber nicht nur ein Schreibblock eingelegt werden kann, sondern die über ein durchdachtes System von Klammern die Einlage nahezu jeder Art von gebundenen Heften oder Kladden ermöglicht, seien es vom Hersteller mitgelieferte Einlagen oder auch Zeitschriften, Schreibhefte oder ähnliches. Zudem ist die Mappe zwar weich und flexibel, aber dennoch stabil; sie wird zudem durch ein kräftiges Gummiband zusammengehalten, so dass auch Zeitschriften, Aufzeichnungen, Kopien oder was eben mitzunehmen ist dort eingelegt und dann sicher transportiert werden können.

Taschenbegleiter sind kein Massenprodukt, sondern werden individuell angefertigt; dementsprechend können Außenmaterial und dessen Farbe wie auch das Innen”futter” - in der Regel farbiger Filz - ebenso ausgewählt werden wie das Aussehen der Innenseiten (kleine oder große Taschen pp.) und die Anzahl der Klammern. Auch eine Namens- oder Emblembestickung auf der Innenseite ist möglich.

Soviel Individualität und, ja, Wertigkeit hat freilich auch ihren Preis; der günstigste Taschenbegleiter beginnt bei 89,- €, und das Modell, das ich mir im vergangenen Jahr zum Geburtstag habe schenken lassen, bewegt sich (samt einiger Einlagen und Zubehör) komfortabel in Bereichen, für die man auch ein günstiges Netbook bekommen würde. Fraglos also ein Luxus-Accessoire, aber eines mit tatsächlichem Gebrauchswert.

Taschenbegleiter geöffnetZwar nutze ich ihn (bislang!) nicht als Alltagsbegleiter wie Dirk, weil ich ihn dort nicht regelmäßig brauche - weder bin ich mit Rucksack noch sonst im ÖPNV unterwegs, und meine Tätigkeit erfordert normalerweise nicht das ständige Mitführen einer Schreibmappe (oder wenn doch, müsste ich private und berufliche Aufzeichnungen trennen), bzw. wenn Papier mitzunehmen ist, dann so viel, dass Akten- oder Pilotenkoffer, ggf. auch ein Trolley herhalten müssen und der Taschenbegleiter überfordert wäre. Dennoch hat er sich binnen weniger Tage als treuer Begleiter zu jeder Art von (privater) Besprechung, zu Vorträgen und Fortbildungen, auch zu Recherchen in der Bibliothek entwickelt, den ich keinesfalls mehr missen möchte. Zudem ist er nicht nur praktisch, sondern sieht auch - finde ich - sehr gut aus, und es macht mir immer noch Freude, in ihm Notizen anzufertigen. Insgesamt also ein lohnenswerter Kauf, wenn man etwas Geld in die Hand nehmen möchte oder ein wertvolles Geschenk sucht. Ich kann da Silvias Beitrag aus 2011 und Dirks Beitrag aus 2012 nur zustimmen.

(Nur eines hat sich bereits jetzt als Fehlinvestition erwiesen: der Jahreskalender 2014, den ich mitbestellt hatte. Angesichts all der Fülle an Kalendern, über die ich verfüge, und nachdem mich der Taschenbegleiter nur zu bestimmten Anlässen begleitet, hat sich darin bis heute noch kein einziger Eintrag ergeben. Er wird voraussichtlich auch jungfräulich bleiben, und einen Kalender für 2015 wird es dementsprechend nicht geben.)

[Dieser Eintrag wurde nachträglich im November 2014 veröffentlicht.]

Notizbuch

Wie ich bereits im Zusammenhang mit meiner Suche nach dem eierwollmilchsäuischen Kalender geschildert geschildert habe, bin ich für das kommende Jahr auf der Suche nach einem schönen Notizbuch als Ersatz für meine bisherigen Taschenkalender. Neben einem einigermaßen stabilen Umschlag mit guter Bindung wünsche ich mir da eine karierte Lineatur (oder, wenn möglich, sogar nur ein dezentes Punktraster), eine Schlaufe für einen Stift, ggf. ein Gummiband zum Zusammenhalten des Buches, vielleicht zumindest teilweise heraustrennbare Seiten und eine Einschublasche sowie schließlich ein wohlgefälliges Design.

Mein erster Gedanke waren insofern die Klassiker von Moleskine, die ich schon vor Jahren bewundert hatte, als sie gerade “hip” waren (vermutlich fliegt auch in irgendeiner Schublade noch ein solches Büchlein - oder ein Kalender? - herum). Die Recherche bei Amazon förderte jedoch aus den letzten Monaten und Jahren vor allem schlechte Rezensionen zutage, bei denen Papierqualität und Verarbeitung kritisiert wurden mit dem Hinweis, dass die Herstellung der Notizbücher und -blöcke offenbar nach Fernost outgesourced worden sei. Stattdessen wurde ein deutscher Hersteller, nämlich “Leuchtturm 1917”, empfohlen. Zwar verfügen dessen Notizbüchlein nicht über eine Stiftschlaufe, aber diese gibt es zum Einkleben für kleines Geld nachzukaufen.

Das von mir bestellte Probeexemplar macht bislang auch einen guten Eindruck; wie es sich dann tatsächlich bewährt, wie stabil die Bindung bleibt und ob das Papier geeignet ist, um auch mit Tintenrollern und ggf. beidseitig beschriftet zu werden, wird sich im kommenden Jahr erweisen; wenn ich daran denke, werde ich noch einmal berichten.

(Vielleicht komme ich dann auch zu einem Vergleich mit den “Conceptum”-Notizbüchern von Sigel - die haben nämlich einen weichen Umschlag, und auch eines dieser habe ich mir bestellt.)

[Dieser Eintrag wurde nachträglich im November 2014 veröffentlicht.]

Mein Kalender und ich

Die Suche nach einem geeigneten Kalender (oder vielmehr einem System zur Terminplanung und -verwaltung) ähnelt nach meiner Erfahrung ein wenig der Suche nach der sagenumwobenen eierlegenden Wollmilchsau.

Meine Anforderungen

Mein Wunsch an ein solches System wäre zunächst, dass es von überallher zugänglich ist, insbesondere auch unterwegs, so dass ich jederzeit einen Überblick über meine Termine habe und auch neue Termine eintragen kann. Zudem sollte es auch einen guten Überblick bieten, sozusagen “auf einen Blick” die nächsten Wochen und Monate oder den Lauf des Jahres darstellen können, und schließlich nach Möglichkeit repetitive Tätigkeiten vermeiden.

Dabei denke ich hier insbesondere an das alljährliche Übertragen der Geburts- und Jahrestage aus dem Kalender des alten Jahres in den für das neue Jahr. Letzteres bedeutet faktisch die Notwendigkeit eines elektronischen Kalenders (es sei denn man, man erwägt die Einstellung eines Privatsekretärs), der zum Zweck der jederzeitigen Zugänglichkeit auch auf einem Mobilgerät aufrufbar sein muss. Eine Übersicht über das ganze Jahr bietet hingegen - wo der Platz es erlaubt - immer noch ein großer Wandkalender am besten.

Meine Erfahrungen über die Jahre

Über die Jahre habe ich verschiedene Varianten der Terminplanung ausprobiert, die bislang alle ihre verschiedenen Vor- und Nachteile hatten; die eierlegende Wollmilchsau ist mir dabei bislang noch nicht wirklich begegnet, obschon ich in der letzten Zeit den Eindruck habe, mich ihr langsam zu nähern.

Angefangen habe ich mit einem Taschenkalender, zunächst mit dem gefaltenen Modell mit einem Monat pro Seite und einer schmalen Zeile pro Tag, das man gerne als Werbegeschenk erhielt. Schon recht früh, wenn ich mich recht erinnere noch in den 90ern, zog dann mit MS Outlook der erste elektronische Kalender ein, der dann aber eben nur am heimischen Rechner zugänglich war. Zwischendurch hatte ich zwar einmal einen Palm als Mobilgerät, das man auch (zumindest theoretisch) per Cradle und HotSync mit Outlook synchronisieren konnte, dieser mobile elektronische Terminplaner hat aber jedenfalls für mich nie “gezündet”. Zu schlecht war dazu der Überblick, zu umständlich die Eingabe per Stylus durch eine “Graffiti” genormte “Quasi-Handschrift”. Daher blieb es also bei einem zusätzlichen Taschenkalender - oder es gab jahrelang schlicht keinen “mobilen” Terminkalender, sondern allenfalls regelmäßige Ausdrucke des Monatplans aus Outlook heraus.

In der jüngeren Vergangenheit hatte ich dann das Angebot von 1&1 wahrgenommen, Outlook - von dem ich zwischendurch auch wieder abgekommen war - mit einem Exchange-Server zu koppeln und so für am Ende rund 10,- € pro Monat immerhin neben dem heimischen Rechner auch vom Laptop aus (und zumindest grundsätzlich später auch per OWA über jeden Webbrowser) auf den Kalender zugreifen zu können. Nachdem ich meinen Laptop früher praktisch immer dabei hatte, war das fast so eine Art mobiler elektronischer Kalender - aber natürlich klappt man selten den Laptop auf, um mal eben einen Blick in den Kalender zu werfen oder einen Termin zu notieren, wirklich “mobil” war daran also auch wieder nichts. Gerade in den Zeiten als Pendler bnzw. mit doppelter Haushaltsführung war das aber praktisch, weil ich damit an beiden Wohnorten wie auch unterwegs zumindest grundsätzlich auf meinen Kalender zugreifen konnte. Daneben verblieb allerdings ein Taschenkalender (bzw. er kam erneut hinzu), diesmal in Form eines “Büchleins” mit einer Doppelseite pro Woche, das ausreichend Platz für Einträge bot.

Im Büro hatte ich dann schon - mittlerweile über viele Jahre - auf den großen Wandkalender von Manitu gesetzt, der mir jederzeit einen guten Überblick über die Terminslage des ganzen Jahres bietet.

Exkurs: berufliche Terminplanung

Bei diesem Stichwort sei ganz kurz bemerkt, dass ich die Frage der beruflichen Terminplanung nicht zum Gegenstand dieses Beitrags machen möchte, obwohl sich hier herrliche Horrorgeschichten erzählen ließen. So kann man für einen unternehmens- oder abteilungsweiten Kalender bspw. jedes Jahr ein Tabellenblatt in Excel anlegen, auf dem untereinander jeweils die Monate mit den Tagen als Spalten von links nach rechts aufgetragen sind und darunter in jedem Monat eine Zeile pro Mitarbeiter. Die dadurch entstehenden Kästchen kann man dann mit farbigen Hintergründen für “anwesend”, “abwesend”, “auf Lehrgang”, “Urlaub”, … hinterlegen und hat auf diese Weise zumindest einen groben Überblick über die Personalstärke. Das Dokument kommt dann in ein für alle zugreifbares Netzwerk-Share ohne Versionsverwaltung - ab und an verwechselt mal jemand den Monat oder erwischt die Zeile eines anderes Mitarbeiters, oder geht auf Dienstreise, obschon er das Dokument noch geöffnet hat, so dass sonst niemand schreibend darauf zugreifen kann, aber im wesentlichen funktioniert das besser, als man annehmen sollte.

Alternativ kann man auch für jede Woche neu in Word einen Wochenplan für die ganze Abteilung erstellen, der für die laufende Woche an jedem Tag einen Überblick bietet, wer wo ist oder was tut, und dabei auch kurze Texte erlaubt. Die Erstellung erfolgt dann anhand eines durch das Sekretariat auf Papier geführten Jahreskalenders. Oder man kombiniert die Termine von knapp 40 Personen in einem einzigen Outlook-Kalender, in dem man verschiedene Farben und Namens-/Funktionskürzel (bspw. aus einem Organigramm) verwendet, das kann auch sehr schön bunt aussehen. Alle diese Varianten lassen sich natürlich kombinieren.

Dankenswerterweise muss ich mir darüber keine großen Gedanken machen; meine Tätigkeit ist mit wenigen festen Terminen verbunden, die dann zudem ganz- oder halbtätig stattfinden und die ich ohnehin auch in meinem privaten Kalender haben möchte. Den dienstlichen Kalender wiederum muss ich nicht selbst führen, kann mich also darauf beschränken, meine Termine zu kommunizieren, ohne die verschiedenen Kalendervarianten selbst befüllen und aktualisieren zu müssen. Auch der Wandkalender im Büro ist insoweit ein privater Kalender, der zwar in erster Linie berufliche Termine enthält, aber eben nur meine, und der auch nur meiner Information und Planung dient.

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Tag 8 an der See

Nach einer schönen Urlaubswoche an der See heißt es nun allmählich Abschied nehmen. Zur Feier dieses Tages hat sich - nach Regenschauern und Regengüssen - sogar recht lange und recht intensiv die Sonne hervorgewagt, doch kaum hatte man auch mich erfolgreich hervorgelockt, tauchte schon wieder eine dunkle Wolke auf, die allerdings dann doch erst einmal nicht abregnete.

Zum Ausklang hatten wir einen Tisch im Fischereihafen-Restaurant reserviert und konnten dort noch einmal leckere Fischgerichte - sogar mit einem guten Pfälzer bzw. einem Badener Wein - genießen. Unseren ursprünglichen Plan, zuvor noch das lange im Bau befindliche und nunmehr eröffnete, unmittelbar angrenzende Wrack- und Fischereimuseum “Windstärke 10”, hatten wir verworfen; zu gemütlich war der Tag bis dahin verlaufen. Immerhin konnten wir nach dem Essen einige Ausstellungsstücke vor dem Museum begutachten, die durchaus Appetit auf mehr machten - vielleicht im nächsten Jahr?

Historische Fahrwassertonne
Eine historische Fahrwassertonne …
Historische Fahrwassertonne - Detailaufnahme
… aber kein Fahrradständer!

Kafkaeske Kommunikation

Ich habe seit einiger Zeit Kontakt mit der Telekom, die für mich - zu nicht direkt günstigen Tarifen - seit Jahrzehnten die Versorgung mit Telefonie und Internetzugang übernimmt. Und das begann - vor jetzt bald drei Wochen - so:

Date: 5 Aug 2014 11:44:50 +0200

Sehr geehrter Hochstein,

Umstellung des T-ISDN Komfortanschlusses.

Leider konnten wir Sie telefonisch nicht erreichen. Bitte teilen Sie uns einen Zeitraum und eine Rufnummer mit, wann und wie wir Sie erreichen können.

Bitte melden Sie sich zur Beratung unter 08003301000 […].

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen hiermit weiterhelfen konnten. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen zur Verfügung. Sie erreichen uns telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 0800 33 01000.

Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail, sondern nutzen unsere kostenfreie Rufnummer.

[…]

Nun wüsste ich nicht, dass ich irgendeine Umstellung beauftragt hätte. Aber vielleicht will mich ja auch die Telekom umstellen? - Wer weiß. Also fragt man am besten einmal nach, indem man direkt auf die entsprechende E-Mail (mit Zitat derselben) antwortet:

Date: Wed, 06 Aug 2014 21:52:54 +0200

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Umstellung des T-ISDN Komfortanschlusses habe ich nicht beauftragt.

Gerne können Sie mir die notwendigen Informationen per E-Mail übermitteln, entweder an diese Adresse oder an die bei Ihnen hinterlegte Adresse.

Freundliche Grüße,
Thomas Hochstein

[…]

"Kafkaeske Kommunikation" vollständig lesen

Tag 7 an der See

Nachdem es heute morgen so sonnig aussah, hat das Wetter sich gegen Mittag dann doch für Regen entschieden. Und dann zum Wolkenbruch. Und dann zum Dauerregen. Aber gerade, als ich an der Tankstelle überlegte, ob sich eine Autowäsche bei diesem Wetter lohnen würde, lugte die Sonne wieder hervor.

Das haben wir dann direkt genutzt, um den Nachmittag - und den Abend - im Thalassozentrum ahoi! zu verbringen, zu saunieren und uns auf der Dachterrasse die - ja, wirklich! - Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen.

Im Anschluss ging es dann - nicht zum ersten Mal in diesem Jahr - ins Leuchtfeuer zu einem späten, kleinen, aber sehr leckeren Abendessen. Und diesmal wurden wir auf dem Rückweg nicht bis auf die Haut nass! Ich schließe daraus: das Wetter wird besser. (Gerade tröpfelt es aber schon wieder heftig aufs Dach …)

Tag 5 und 6 an der See

Nach dem kurzen Abstecher nach Nordholz am Dienstag führte uns der Weg am Donnerstag zum “Tor zur Welt” nach Hamburg - immer eine (Zug-)Reise wert. Nach kurzem Kampf mit dem Automaten - offenbar hat die Bahn seit meiner letzten Reise die Benutzerführung komplett überarbeitet - spuckte dieser dann ein passendes Ticket, einschließlich einer Tageskarte für den HVV (Großbereich, Ringe A und B), aus, und vor der Tür stand schon ein Metronom im “Nordsee-Takt” zur Abfahrt bereit, so dass dem Aufbruch nichts mehr im Wege stand.

Am Ziel der Fahrt angekommen ließ sich die Zeit bis zu unser Abendverabredung gut füllen mit einem Spaziergang an der Alster entlang und durch die Stadt, einem leckeren Kaffee - mit Blick auf die Abriss-Baustelle am anderen Ufer direkt gegenüber - und schließlich einem Fußmarsch zu den Landungsbrücken (rückblickend hätte ich vielleicht dem Vorschlag folgen sollen, man könne auch mit der U-Bahn dorthin gelangen). Nachdem ich das Museumsschiff “Cap San Diego” bereits von einer gemeinsamen Besichtigung 2007 im Rahmen von Canossa IX kannte, haben wir uns diesmal die “Rickmer Rickmers” angesehen, die auch interessante Ausstellungen in ihren unteren Decks beherbergt.

Das Segelschiff Rickmer Rickmers.
Museumsschiff “Rickmer Rickmers”

Pünktlich um kurz vor 18 Uhr waren wir dann an der U-Bahn-Haltestelle “St. Pauli”, wo wir schon erwartet wurden, und haben uns für die nächsten Stunden ins “Herzblut” begeben, um dort ein leckeres großes Steak zu verspeisen und sowohl die “Happy Hour” als auch die “Jumbo Happy Hour” zu nutzen. Es wurde ein durchaus lustiger Abend - inzwischen habe ich dem Netz auch die Hintergründe der Initiative “Lieber mit Gummi”, die uns zunächst etwas irritierte, entnommen -, bis wir schließlich um kurz nach elf den letzten Zug heimwärts bestiegen. Irgendwann kurz nach 1 Uhr waren wir glücklich zuhause, und irgendwann später im Bett …

Dementsprechend spät war der Start in den Tag am Freitag, und dementsprechend gemütlich der Tagesverlauf. Es ist gar nicht schlecht, wenn man auch einmal dazu kommt, in Ruhe eines der vielen mitgebrachten Bücher zu lesen. Auf die Beteiligung an einer nachmittäglichen Radtour habe ich dann auch verzichtet; vielleicht gar keine schlechte Entscheidung, denn zwischendurch begann es - natürlich! - wieder zu regnen. Das war im übrigen am Donnerstag eine ganz bemerkenswerte Ausnahme: es blieb den ganzen Tag über trocken. In Hamburg jedenfalls; wie wir hörten, galt dies nicht gleichermaßen für die Küste. :-)

Einen leckeren Abschluss fand der Tag bei Hamburger und Rigatoni all’arrabbiata mit Kabeljau im Bistro Kamp’s.

Tag 4 an der See

Ich neige mittlerweile zu der Auffassung, dass das Wetter hier gar nicht wirklich schlecht ist - es ist nur so furchtbar unzuverlässig.

Zwar hat es heute - zufällig - zu dem Zeitpunkt des allmorgendlichenvormittäglichen Fototermins geregnet, aber das hat es an den anderen Tagen zu anderen Zeiten auch. Und danach - als die Entscheidung gegen einen längeren Ausflug hoch zu Rade gefallen war - wurde das Wetter auch wieder besser. Man mochte sich nur nicht so recht darauf verlassen.

Zu Recht, wie sich im Verlauf längerer (Strand-)Spaziergänge ergab. Der Weg zum Hafen hin und dort herum war etwas kühl, aber trocken und sogar recht windstill; auf dem Rückweg wurden wir dann durch einen längeren, aber nicht sehr intensiven Schauer einigermaßen durchnässt. Ein längerer Spaziergang vor dem Abendessen fand sogar im strahlenden Schein der Abendsonne statt, mit tollen Wolkenbildern und Lichteffekten; auf dem kurzen Rückweg hat uns dann ein sehr heftiger Regenschauer, der nur wenige Minuten - ich möchte sagen: bei weitem keine fünf - andauerte, bis auf die Haut durchnässt. Danach war - und blieb - es wieder längere Zeit trocken.

Aber das Wetter ist eben letztendlich so, wie es ist. :-)

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